Druide: Unterschied zwischen den Versionen

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* Maximale Anzahl Strafpunkte/Strafen: 5 und keine schwerwiegenden Vorfälle
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Aktuelle Version vom 25. Januar 2026, 08:41 Uhr

Klassen
Bürger · Kind
[Skill-, Zauber-, Waffen- und Rüstungsverteilung, Aufstiege]
Druide
  • Staffbetreuer:
  • Klassensystem / Engine: Siehe Hier
  • Ausbildung: Siehe Druidenzirkel
  • Spielerbetreuer(in):

Vorwort

Tiefe dunkle Schwärze legte sich wie samtener Schleier über das Land. Die Mondsichel prangte am Himmel, welcher mit Sternen übersät war. Vereinzelt ließen die Wolken es zu, dass der Mond seinen kalten Glanz auf die Erde nieder ließ. Wie Irrlichter tanzten die Strahlen auf der Oberfläche des Sees, brachen sich darin in bunte Ornamente. Der kühle Nachtwind wehte um das Schilf und wie ein Klagelied halten die Töne, welche er verursachte. Dunkle Wesenheiten erhoben sich aus den Ästen der Bäume und stiegen zum Himmel empor. Die Jäger der Nacht waren erwacht, mit geschärftem Blick hielten sie nach Beute Ausschau. Fressen und gefressen werden; überleben und sterben; Jäger und Gejagte; der natürliche Kreislauf der Natur und der ewige Kreis des Lebens...

Durch das Geäst der Bäume flackerten Lichtquellen auf, welche ein beinahe unheimliches Szenario beleuchteten. Männer und Frauen in langen Gewändern schritten in einem gleichmäßigen Gang einen Hügel hinauf. Diese Prozession wurde begleitet von einem melodiös klingenden Gesang, der sich stetig wiederholte:

"Gelobt und gepriesen sei SIE Silbernes Licht in der Nacht, Spiegelbild der Sonne, Bringe uns das Licht. Gelobet und gepriesen sei SIE. Kraft aus der wir leben."

Mit dem Näher kommen des Zieles nahm der Gesang mehr und mehr an Kraft und Intensität zu. Die Luft schien sich förmlich aufzuladen mit Energie und der Wald hielt den Atem an. Die Zeit schien still zu stehen, kein Laut eines Tieres war zu vernehmen. In diesem Moment konzentrierte sich alles auf diese Zeremonie. Die Frauen und Männer waren an einem Altar angekommen und streckten die Arme empor, als wollten sie den Himmel umarmen. Die Anrufung der Grossen Mutter begann.

Wer waren diese Menschen? Wer waren sie, die des Nachts, mit Gesang begleitet, die elementare Natur anriefen? Beginnen wir einmal am Anfang. Denn jedes Dasein und Entstehen hat ein Anfang und ein Ende, doch das Ende dieser Gemeinschaft, von der in den nächsten Kapiteln die Rede sein wird, ist noch lange nicht gekommen…

Ursprung

Die Geheimnisse und Mysterien der Natur bleiben immer noch vielen verborgen und kaum jemand weiß um den Umgang mit Kräutern und kann die Naturgewalten beeinflussen. Doch seit es den ersten Menschen gibt, dessen Begeisterung der Natur und ihren Wundern galt, gibt es auch die Druiden. Ihre Erfahrungen und ihr Wissen wurden weitergelehrt von Mentor zu Schüler, jedoch nie aufgeschrieben. Und es kamen mehr und mehr Menschen die der Grossen Mutter dienen wollten. Mit der Zeit bildete sich eine Gemeinschaft, die Gemeinschaft der Weisen, der Druiden. Sie beschäftigen sich mit der Astrologie, der Heilkunde, besonders der Alchemie, der Schreiberei und den Geheimnissen der Tiere und Pflanzen. Auch geschah es im Laufe der Zeit, dass Sie durch die Erforschung und Entschlüsselung der Natur, nach und nach Macht über die wilden Energien der Welt erlangten und lernten jene einzusetzen.

Auf dieser jener Welt namens Schattenwelt scheint man sich jedoch nicht bewusst, welche Rolle die Druiden spielen. Oft genug wird diese Gemeinschaft verspottet, ja sogar ausgelacht. Was wohl daran liegt, dass der Mensch nicht zu verstehen im Stande ist. Denn eines der obersten Gebote besagt, dass ein Druide niemals das heilige Wissen an Unwürdige weitergeben durfte. Sollte dies einmal geschehen, so würde die Person aus dem Kreis der Weisen ausgeschlossen und geächtet. Auch eine Vielzahl von Gerüchten kursiert um diese seltsamen Männer und Frauen, dass jene um Feuer tanzen und sich irgendwelchen sexuellen Ausschweifungen hingeben. Doch seit sicher, dass jene Gerüchte nur ein fahles Lächeln auf den Gesichtern der Druiden hervorrufen. Da die Druiden auf Schattenwelt meist eher mit Unverständnis konfrontiert werden, leben sie oft für sich selbst und versuchen auf ihre Weise das Gleichgewicht des Lebens zu erhalten.

Entstehung

Findet ein von der Natur beseelter Mensch den Weg zum Hain und bittet voller Ehrlichkeit und aus ganzem Herzen darum in die Lehren der Druiden eingewiesen zu werden, so entscheidet sich dies in einem Gespräch an einem gesegneten Ort. Ein jeder Anwerber wird von den Alten geprüft ob sein Gesuch einem ehrlichen Wunsch entspricht und ob er würdig ist der Natur im Namen der Druiden zu dienen. Erhält er den nötigen Zuspruch nach diesem Gespräch so nimmt sich einer der Druiden seiner an und eine lange Zeit des Lernens beginnt.

Die Ausbildung selbst erfolgt zumeist unter dem Hort des Druidenzirkels aus dessen Reihen sich ein Mentor für den Neuankömmling findet und diesen auf seinem Weg zur Meisterschaft begleitet.

Gesellschaftliches

Es gibt keine besonderen Merkmale die einen Druiden sichtbar als das Auszeichnen und Hervorheben was er ist. Es sind gewöhnliche Menschen die sich gleichermaßen in Wald und Stadt aufhalten und die Lehren Mutters individuell, jeder auf seine Weise, verbreiten. Vielleicht verbirgt sich hinter dem Mann im Stadtpark der die Enten jeden Tag füttert ein Druide oder aber hinter der Person die den Holzfäller ein anderes Stück Wald zeigt um seiner Arbeit nachzugehen, er kann auch die Person sein die dem Jäger die Rehe vor dem Bogen verscheucht und manchmal ist ein Druide auch der Sturm der es unmöglich macht das Haus zu verlassen, ohne ganz nass zu werden…

Wenn ihr euch mit einem Druiden unterhaltet, so wundert euch nicht über seine Art Sätze zu formulieren, denn eine ihrer Künste ist es auch in Rätseln zu sprechen und den eigentlichen Kern eher zu um- als zu beschreiben. Gleichwohl behütet jeder Druide unzählige Geschichten der Zeit und ihrem Lauf, und vermag man einen von ihnen ans Feuer zu locken, so kann man Stunden den oftmals träumerisch wirkenden Ausführungen lauschen.

In ihrem Auftreten erkennt man einen Druiden kaum, es sind vielmehr eher die Worte, die stets bedacht gewählt sind und immerzu bemüht das Gleichgewicht des Lebens zu wahren. Manchmal werden Druiden aufgrund ihres Wirkens mit der Natur auch für Magier oder Hexen gehalten, Vergleiche die sie meist nur mit einem Schmunzeln bedenken.

Bezeichnendes

Die Druiden sind sehr bewandert im Wissen um Heilkräuter und der Heilkunst. Sie haben beinahe für jedes Wehwehchen Kräuter, Salben oder Tränke. Mit der Kraft ihrer Gedanken und ihres elementaren Glaubens sind sie in der Lage Verletzungen, Schmerzen, Brüche oder andere Dinge zu heilen. Doch eines sei auch hier gesagt; Die Druiden sind keine Wunderheiler und man ist nicht sofort wieder in der Lage aufzustehen und sich so zu fühlen als wäre nie etwas passiert.

Als Weissager können sie manchmal in die Zukunft sehen, wobei sie Naturerscheinungen deuteten, oder auch das Verhalten von Tieren wie zb. Vögeln beobachteten. Diese Begabung ist heutzutage meist nur noch einigen der erfahrenen Druiden vorbehalten. Selten benutzen sie auch die Kunst des Wassersehens, indem sie an eine heilige Quelle treten und dort vorher mit Ritualsprüchen in völlige Konzentration fallen um so für sich Bilder zu offenbaren, deren Deutung Hilfe oder Warnung sein kann.

Sosehr die Druiden auch darauf bedacht sind das Gleichgewicht zu wahren und den durch Mutter erfahrenen Segen zu teilen, so kalt klingen ihre Worte wenn sie einer Ungerechtigkeit gewahr werden. Wie die Natur gleichsam mit Stürmen und Vulkanausbrüchen einen Frevel straft, so betreibt dies der Wissende mit einer Art Verwünschung oder mit Hilfe der Elemente. Sehr eng mit der Kraft der Elemente verwoben, versteht sich der Druide als Teil der urtümlichen Schöpfung deren die essentiellen Kräfte voraus gingen. Durch intensives Studium und die natürliche Verbundenheit, sind sie in wenigen Fällen sogar in der Lage sich mit den ersten Kräften zu verbinden und sie zu ihren Zwecken zu lenken.

Ein besonderes Merkmal der Druiden Schattenwelts ist wohl ihre geistige Verschmelzung mit dem Körper eines Tieres. Diese Gabe ist erst nach jahrelanger Ausbildung möglich und erfordert viel Konzentration. Der Druide kann sich nach Belieben in den Körper eines Hasen, Rehs und andere Arten verwandeln. Er übernimmt in dieser Phase die Instinkte und die besondere Gabe des jeweiligen Tieres, doch bleiben Verstand und Denken menschlich. So durchstreifen sie oftmals die Wälder und helfen hin und wieder verirrten Wanderern aus diesem hinaus. Sie fühlen sich in dieser Gestalt wohl und frei, losgelöst von den weltlichen Problemen, welche sie in ihrer menschlichen Hülle haben.

Doch jenes Verschmelzen birgt auch Gefahr nicht nur dass sie zur herbeigesehnten Sucht werden kann und der Druide, zulange in einer geborgten Form, vergessen könnte wie seine wahre Gestalt ist. Doch die Allgemeine Gefahr stellt auch hier das Unverständnis der Menschen. So wird man, bevor man es sich versieht, mit Schwert oder Bogen angegriffen, da Tiere für die Bevölkerung meist nur als Nahrungsmittel oder als Haustiere zu gebrauchen sind. Selbstverständlich kann man nicht bestreiten, dass sie Nutztiere sind, und ohne jene das Leben nur schwerlich zu absolvieren wären. Doch sollte auch hier wieder bedacht werden, wie viel genommen werden kann, ohne der Natur Schaden zuzufügen.

Der Alltag

Wie alle anderen Menschen sind Druiden auch nur von solcher Vitalität, ihre Affinität zur Natur, der tiefe Wunsch das Gleichgewicht zu wahren und somit die Natur vor sinnloser Ausbeutung zu bewahren jedoch, bringt sie oftmals in schwierige Konfliktsituationen deren ein andersgläubiger Mensch eher selten ausgesetzt ist. Kein Druide kann ohne zu Handeln wegsehen, wenn ein Tier gequält oder die Natur zu Unrecht geschändet wird. Er ist jedoch klug genug sich nicht alleine gegen eine Übermacht zu stellen, aber jederzeit bereit einem Schwächeren zu helfen.

Außerdem verabscheut der Druide alles Untote, er sieht es als seine Passion gegen die Horden der Untoten vorzugehen, denn nichts ist widernatürlicher als umherwandelnde Skelette oder andere wahllos mordende Monster. Diese Wesen kommen nicht aus der Natur selbst, erhalten von ihr das Leben eingehaucht und sind somit mit allen Mitteln zu bekämpfen. Jedoch ist der Druide nicht in der Lage alle wandelnde Untoten als solche zu erkennen, somit ist es ihnen nicht zu Eigen Vampire oder artverwandte Wesen einfach so zu identifizieren.

Gesellschaft

Klassensystem / Engine

Generell muss eine Ausbildung erfolgen.

Diese Ausbildung kann durch den Druidenzirkel als zuständige Institution/Lehrgemeinschaft erfolgen.


Skills, Zauber, Waffen, Rüstungen

Die Klasse Druide gliedert sich in insgesamt drei Stufen (S3, S4, S5). Diese folgen auf die Basisklassen Bürger (S1) und Begabter (S2).

Eine Übersicht über die Möglichkeiten, Einschränkungen, Zauber und Skills des Begabten gibt es unter den folgenden Links:

Aufstiegsbedingungen

Stufe 3 (Kräutersammler)

Organisatorisches

  • Mindestzeit seit letztem Klassenwechsel: 7 Tage
  • Mindestonlinezeit seit letztem Klassenwechsel: 0 Stunden
  • Spezies: Mensch (Ausnahmen können genehmigt werden)
  • Maximale Anzahl Strafpunkte/Strafen: 5 und keine schwerwiegenden Vorfälle

Stufe 4 (Druide)

Organisatorisches

  • Mindestzeit seit letztem Klassenwechsel: 30 Tage
  • Mindestonlinezeit seit letztem Klassenwechsel: 30 Stunden
  • Maximale Anzahl Strafpunkte/Strafen: 5 und keine schwerwiegenden Vorfälle

Stufe 5 (Hoher Druide)

Organisatorisches

  • Mindestzeit seit letztem Klassenwechsel: 60 Tage
  • Mindestonlinezeit seit letztem Klassenwechsel: 50 Stunden
  • Maximale Anzahl Strafpunkte/Strafen: 3 und keine schwerwiegenden Vorfälle