Druide/Gesellschaft

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Druide/Gesellschaft

Die Elemente

Am engsten sehen sich die Druiden der Schattenwelt, mit den Elementen verwoben. Ihr Glaube an ihre schöpferische Kraft reicht soweit, dass sie lernen und verstehen wie die Gewalten wirken und in großem Ausmaß diese urtümlichen Kräfte zu ihren eigenen Gunsten nutzen und lenken.

Als Teilaspekt ihres Glaubens an den Kreislauf des Lebens nehmen die Elemente meist einen so großen Platz im Leben des Druiden ein, dass er in wenigen Fällen sogar in der Lage ist, sich mit den Elementen zu verbinden und ihre reine Kraft zu nutzen. Diesem Prozedere geht ein tiefes Verständnis über die Geburt und die Herkunft der Elemente, sowie ihren vielen Aspekten, voraus und wird nur den wenigsten Weisen gewahr. Für die Druiden sind die Elemente der grundlegende Teil zu ihrem Glauben an die große Mutter.

Mutter Natur

In allem um uns steckt Leben und eine Seele, sozusagen die Essenz von Mutter Natur, Druiden ehren dieses Leben und seinen stetigen Kreislauf in dem alles miteinander harmoniert und versuchen ihn so zu bewahren. Da in den Lehren des Kreislaufs meist eine Mutterperson im Vordergrund steht, die das neue Leben gebiert nennen die Druiden diesen Aspekt des allumfassenden Lebens, Mutter Natur.


Hinter dem Pseudonym jedoch stehen die essentielle Kraft der Elemente und die reine Kraft welche in den Druiden selbst wohnt. Als Intuitivmagier ist ihnen dieser Umstand kaum bewusst und sie erleben ihn eher am Rande, durch die erfahrene Erschöpfung, welche mit dem Wirken von Geschehnissen einhergeht. Jedoch stellen sie den tiefen Glaube an die Gesamtheit des Lebens und der Natur immer in den Vordergrund in ihrem Wirken. Durch die große Liebe und die in seltenen Fällen schon fanatisch Anmutende Hingabe zu ihren eigenen Aspekten der Natur verehren sie alles Leben und schöpfen ihre geistige Kraft daraus.

Eine Ausnahme stellen hierbei die Gebrannten oder die unzähligen menschenfeindlichen Wesenheiten dar die man gewöhnlich in den unterirdischen Höhlen der Schattenwelt findet. Zudem verabscheuen die Druiden damit auch alle Untoten, da es aus ihrem Glauben an das Leben selbst heraus, widernatürlich zum Kreislauf des Lebens ist.

Philosophie

Das Bewahren des Gleichgewichts zwischen der Natur und den Menschen ist eine ihrer vielen Aufgaben. Die Druiden versuchen Jenen Einhalt zu gebieten, welche die Natur nach ihren Gutdünken missbrauchen, sich Nehmen aber nicht Geben.

Ein alter weiser Spruch besagt: “Ehret sie und danket ihr, indem ihr nicht vergesst das rechte Maß, das da lautet: "Nicht zu wenig, Nicht zu viel von allem.“ Doch auch jenes Bestreben wird oft mit Spott betrachtet und die Völker rennen in ihr eigenes Unglück.

Oftmals hat die Natur zurückgeschlagen und gezeigt, dass sie sich nicht so behandeln lässt. Eine ganze Stadt wurde mit Pflanzen überwuchert und erst mit der Hilfe der Druiden konnte Schlimmeres verhindert werden...

Die Menschen zerstören sich selbst, indem sie ihre Umwelt zerstören und meist können die Druiden nur traurig zusehen, denn sie sind selten gewillt, ihre Ziele mit Gewalt durchzusetzen. Solange die Frevler nicht selbst erkennen, welche Fehler sie begehen, wird sich nichts ändern. Der Mensch formt die Welt nach seinen eigenen Vorstellungen und jedes Opfer ist ihm Recht, um zu erreichen was er will. Die Natur besteht seit Jahrhunderten, die Erde ist getränkt mit dem Blut von Toten, mit den Tränen von Frauen die ihre Männer, Kinder oder ihre Eltern verloren haben. Doch weint die Natur, so spürt auch der Druide ihren Schmerz und immer wieder gibt es welche unter ihnen die nach zu langem Zusehen einmal härter durchgreifen um ihre Ziele zu erreichen.

Der Tod ist für einen Weisen aber nichts Schlimmes. Sie haben keine Angst davor zu sterben, denn für sie gibt es den endgültigen Tot an sich nicht. Er ist lediglich ein Übergang in eine andere Welt, welche Die Anderswelt genannt wird. Eine Welt die wohl noch weitaus mysteriöser und seltsamer ist als Schattenwelt. Doch jene hier zu erklären wäre wohl etwas zu weit hergeholt, da lediglich Legenden und Geschichten existieren. Vielleicht habt ihr ja einmal das Glück auf einen Druiden zu treffen, der euch von diesen Legenden berichtet.

Die Feste

Manchmal gewähren die Druiden auch Einblicke in ihre traditionellen Feste. Denn auch diese haben bei ihnen einen recht hohen Stellenwert und gehören zu ihrem Leben. Wer nun denkt, dass an solchen Festivitäten, welchen Rituale vorausgehen, blutige Opfer dargebracht werden, liegt nur zum Teil falsch. Es sei gesagt, dass die Druiden vor langer Zeit Tiere als Opfer darbrachten. Doch dies nach und nach nicht mehr praktiziert wurde, sondern jetzt meist auf Früchte und Blumen, welche die Natur uns schenkt, zurückgegriffen wird um damit für eine reiche Ernte oder für Schutz zu bitten.


Wenn ihr mehr über die Feste und ihre Bedeutung erfahren wollt, so scheut euch nicht mich zu fragen. Ich kann euch auch über vergangene Feste erzählen, bei denen auch Besucher geladen waren

Mittwinter

Mittwinter

um den 21. Dezember

Wintersonnenwende, Wiedergeburt der Sonne

Symbole: Hirschgeweih, Schneekristalle, Ginsengbüschel


Die Mittwinternacht ist die längste Nacht des Jahres und findet mitten im Winter statt, wodurch sie auch ihren Namen erhalten hat. Das Fest ist ein Wendepunkt, ein Anfang im Jahreskreislauf. An diesem Tag feiern wir die Rückkehr von Licht und Leben, den Tag des Triumphes des Lichts über die Dunkelheit. Die Sonne hat den südlichen Wendekreis erreicht und kehrt nach Norden zurück. Ginseng wird zum Heilssymbol; das Licht und die Wärme, die nun kommen werden, feiern wir durch ein entfachtes Herdfeuer oder durch viel Kerzenlicht. Als Wende des Jahres ist es sogar das wichtigste Fest, an dem alles endet und neu beginnt. Daher werden bei der Mittwinterfeier alle Feuer und Lichter gelöscht und neu entzündet; Haus und Hof werden mit Räucherwerk dem Ginsengblätter beigefügt werden gereinigt. Im Gegensatz zum Fest der Geister wird diese Feier im Kreise von Freunden und den Lieben verbracht, um die „Schlafenden“ zu wecken und gemeinsam den Beginn des neuen Jahres zu feiern.

Kerzenfest

Abend des 1. Februar

Fest des Lichtes, der Reinigung und der Geburt

Symbole: Schneeglöckchen, Krokusse, Kerze und Herdfeuer


Der erste Februar ist der Tag zwischen der Wiedergeburt des Lichts und der Manifestation des Lebens an sich. Die Tage werden länger, doch die Nacht ist immer noch länger als der Tag. Es ist Zeit, das Heranwachsen des Feuers (des länger werdenden Tages) und das damit verbundene Versprechen neuen Lebens zu feiern. Das neue Leben ruht noch im Schoß der Erde, beginnt sich aber schon teilweise zu zeigen...die Luft wird klarer und wird von den ersten Gerüchen beseelt. Erste Krokusse und Schneerosen stecken ihre noch grünen Köpfe durch die glitzernde Schneedecke. Das erste Frühlingslicht wird mit Fackeln und Kerzen begrüßt und verstärkt indem man dem Licht hilft in jeden Raum zu gelangen. Deshalb sieht es der Brauch vor alle Häuser mit Licht und Leben zu füllen, die Prozession hinterlässt dabei Kerzen in dunklen Ecken und wandert dabei selbst bis in den Keller hinab. Oftmals wird diese Lichtbringung von fröhlichen Gesängen begleitet um die Geister des Winters mit Licht und Gesang zu vertreiben, um neuen Platz für den Frühling zu schaffen.

Frühlings-Tagundnachtgleiche

ca. 21. März

Vogelfest - Rückkehr der Vögel

Symbole: Weidenzweige, buntbemalte Eier, Federn, Raben, Singvögel und Adler


"Früh morgens ging das Volk hinaus, um nach Zugvögeln Ausschau zu halten. Wenn sie gesichtet wurden, wurde anschließend geschmaust und gefeiert." Es ist die Zeit des Gleichgewichts zwischen Licht und Dunkelheit, Tag und Nacht. An diesem Tage sind ihre Kräfte ausgeglichen und läuten eine neue Stufe ein. Es ist die Rückkehr des Lebens, das Eis und der Schnee ist geschmolzen, die Tiere erwachen aus Ihrem Winterschlaf. Der Wind ist nicht länger kalt und die Pflanzen zeigen bald schon ihre Knospen… Die Wiedergeburt der Natur aus dem Todesschlaf des Winters, das Erwachen der Lebensspendenden Kräfte und die neue Kraft, die uns die Natur und die Götter jetzt schenken, feiert heute ihren Beginn. Zu diesem Fest geschöpftes Wasser hat reinigende, heilende und weihende Wirkung. Frisch erblühte Weidenzweige zieren die Häuser und werden gleichwohl mit bunten Eiern verschenkt und als Fruchtbarkeitssymbole zum Schmuck der Häuser mit frühlingshaften Farben versehen… Dieses Frühlingsfest ist eines der fröhlichsten Feste der Druiden und wird zumeist mit vielen Freunden zelebriert.

Feuerfest

Nacht zum 1. Mai

Fest des Feuers und der Blumen.

Symbole: Feuer, Blumen, Apfelblüten, Kirschblüten, Flieder


Es ist das Feuer- und Fruchtbarkeitsfest; das Fest der mystischen Vereinigung von Gott und Göttin - die heilige Hochzeit des Männlichen und Weiblichen. Mann und Frau, männlich und weiblich sind nun herangereift, um Neues zu schaffen. Die Natur bricht auf, die Sonnenkraft nährt und stärkt, der Sommer und das Wachstum beginnen. Das Leben und die Erde strotzen vor Kraft - alles ist fruchtbar und die Zeit des Mangels und des Sparens ist vorbei. Nun beginnt wieder die Zeit, wo wir direkt von der Natur versorgt werden und nicht mehr auf die Reserven zurückgreifen müssen. Es ist ein Fest der Reinigung und der Fruchtbarkeit, der Zeit der Stärke und Reife. Der Gang zwischen oder durch zwei Feuer reinigt und hält Seuchen fern.

Es ist die Zeit des Chaos, der wilden Energie und der Liebe und Vereinigung. Es ist ein Fest der Liebe, des Sexus und der Leichtigkeit. Es kennzeichnet die Wiederkehr der Vitalität, der Leidenschaft und der Hoffnung. Das "Lager im Felde", also die Vereinigung am ersten Mai, gehört zum Feuerfest wie das Totengedenken zum Totenfest.

In dieser Nacht gingen schon unsere Vorfahren an einen spirituellen Ort und entzündeten ein großes Feuer. Sie tanzten die ganze Nacht um das Feuer herum, sangen und tranken. Gegen den Sonnenaufgang verschwanden Pärchen und solche, die sich gefunden hatten im Wald und liebten sich, den in dieser Nacht ist jedes Eheversprechen aufgehoben.

Sommersonnenwende, Mittsommer

ca. 21. Juni

Fest der Eichen und der Magie

Symbole: Eicheln, Nüsse, die Eiche, Strohfiguren & Räder und Eichenlaub


Die Sommersonnenwende, die astronomisch den Sommerbeginn markiert, ist traditionell die Mitte des Sommers: der längste Tag, an dem die Sonne den Höhepunkt ihrer Entfaltung erreicht, von dem an sie schwindet. Mittsommer ist ein mystisches, freudiges Fest, die magischen Energien fließen mit der ungezügelten Energie aus dem flammenden Element stärker als an anderen Tagen. Wir feiern im Bewusstsein, dass im Kreislauf des Seins unweigerlich der Abstieg folgen muss und beginnen die zweite Hälfte des Jahres in höchster Feuerkraft.

Das Hinabrollen brennender Sonnenräder über Hänge und das Schwingen von Fackeln im Kreis symbolisieren die ewige Drehung des Jahres-Rades und gehören ebenso zum Brauch des Festes wie das Verbrennen von großen Strohfiguren bei Sonnenuntergang.

Kornfest

Höhepunkt: Nacht zum 1. August 15 Tage davor, 15 Tage danach

Fest der Fruchtbarkeit und Ernte.

Symbole: Brot, Früchte und Weizen Dankfest für "gute Ernte und Frieden", die Segnungen des Landgutes.


Dieses Fest ist den Helden, Jägern, Bauern geweiht und ist ein Fest männlicher Energien. Die Nacht zum ersten August kennzeichnet den Beginn der Jagdzeit. Die Jäger stimmen sich mit Bemalungen und Tiermasken auf die Tierwelt ein. Alle Teilnehmer singen und trommeln, und bauen dadurch heilsame Energien für die Jäger auf, die sie auf dem Weg unterstützen sollen. Man Erzählt sich von den großen zurückliegenden Taten des Jahres, präsentiert Errungenschaften, und singt Heldenmähre. Große Figuren, aus Stroh und Haselruten gebunden, werden als Dekoration bei den Festen aufgestellt. Als Opfer an Mutter Natur übergibt man diese Figuren nach dem Fest dem Feuer.

Weinfest

ca. 23. September

Fest des Dankes für die Ernte.

Symbole: Eichelhäher, Eichhörnchen, Kastanien, Trauben, Ähren, Brot, Honig und erlesener Wein


Dieses Fest kennzeichnet das Ende der Erntezeit. Die letzten Bündel Mais sind geschnitten und die Jäger sind mit ihrer Beute heimgekehrt. Es ist ein Erntedankfest und ein Fest des Bittens um ein weiteres Jahr voller Feldfrüchte und Nahrung. Es gibt Festessen, Geschichten und Gedichte werden vorgetragen. Die neuen Erdenbürger werden den anderen vorgestellt und gemeinsam ein Festschmaus an einer großen Tafel eingenommen. Die Waren werden getauscht und feilgeboten, Jäger geben ihre Felle an die Bauern weiter und erhalten dafür Brot und andere Gaben. Es ist ein Fest zum Erntedank und zum Handel, zum Miteinander vor der kalten Zeit…

Geister-Totenfest

Nacht zum 1. November

Fest der Geister/Toten und dem Vergangenen

Symbole: Kürbis, Mais, Schädel, Knochen, Trommeln


Das vielleicht unheimlichste Fest, aber auch ein sehr interessanter Tag für die Druiden. Am November-Vorabend ist der Schleier, der unsere Welt von der Unterwelt trennt am dünnsten (besonders im Nebel). Zum Totenfest steht uns die Unterwelt offen, Vergangenheit und Gegenwart verbinden sich, die Geister der Ahnen werden wach. Durch das rituelle Gedenken leben sie in unserem Geist weiter. Wir werden uns bewusst, dass sie ein Teil von uns und wir ein Teil von ihnen sind - und dass der Tod ein Teil des Lebens und das Totenreich ein Teil der Welt ist, ohne den es kein Leben gibt. Das Geisterfest bekundet das Ende des alten Jahres und den Beginn des Neuen. Es ist ein Fest des Abschieds bei dem die Verstorbenen geehrt werden. Die Natur bereitet sich darauf vor, bis ins Frühjahr zu ruhen, die Zugvögel sind im warmen Süden und das Land ist kalt und grau. Und so ist das Geisterfest auch das Fest, an dem Mutter Erde sich zur Ruhe begibt.

Wenn sich nun die Naturenergien zur Ruhe begeben und die Dunkelheit des Winters regiert, ist es Zeit, sich selbst zu beobachten, auszuruhen und sich auf das kommende Jahr vorzubereiten. Es ist Zeit für einen Rückblick auf das, was im gerade vergangenen Jahr getan wurde und was das Jahr und die eigenen Taten gebracht haben. Es ist eine Gelegenheit, sich selbst kennen zu lernen und in sich zu lauschen. Dieses Fest wird meist nur im engsten Kreise der Familie verbracht oder gänzlich alleine gefeiert.