Der Glaube der Elfen

Aus SWPedia
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wissen & Guides
Götter · Geschichte · Gilden · Klassen · Landkarte · Quests · Spezies · Staaten · Städte · Gesetze · Dungeons · weitere Guides
Elfen

Lichtelfen · Waldelfen

Elfen

Das Elfenreich - Die Elfengesetze - Der Glaube der Elfen - Die elfische Gesellschaft
Die Sprache der Elfen - Die Sala'Bandlaril - Die Sala'Mandra


Der Glaube

La

Die Natur ist gleichzeitig die Religion der Waldelfen, wobei das Wort Religion eigentlich nicht wirklich passt. Religion hat etwas mit Glauben zu tun... doch die Waldelfen 'wissen', dass La da ist, da sie es fühlen... Sie werden mit diesem Gefühl groß und lernen, es zu verstehen. Dies alleine dauert meist schon 30 Jahre, weswegen dieses empfinden wiederum schwerlich jemandem zu erklären ist, der es nicht kennt. Das oberste Gut der Waldelfen ist, wen wundert es, der Wald, genauer gesagt der Yew-Wald. In ihrer Sprache, dem Isdira, nennen sie ihn La.

Der La ist ihre Heimat, ihr Ursprung, das, mit dem sie leben. Repräsentiert wird der La durch den so genannten Tweldan'La, den 'Alten vom Wald'. Dies ist der älteste Waldgeist dieser Welt, auf geistiger Ebene die Seele des Yew-Waldes. Mit ihr stehen die Waldelfen in Verbindung, fühlen sie, fühlen was sie fühlt (im entfernten Sinne). Sollte z.B. irgendwo ein Waldbrand toben, so würden die Waldelfen es spüren weil der Wald 'Schmerzen hat'. Die Waldelfen glauben nicht an Götter, kennen aber mächtige Wesen (Osten z.B. ist ihrer Meinung nach mächtig, aber deswegen noch lange kein Gott). Götter in der Form, wie Osten von den Lichtelfen verehrt wird, gibt es für die Waldelfen aber nicht. Der Tweldan oder andere vergleichbare Waldgeister und Feen nehmen keinesfalls eine solche Stellung ein.

Aufgrund dieser oben genannten Verbundenheit sehen die Waldelfen sich und den Wald als gleichgestellt an. Verletzt nun also jemand den Wald, wird dies als ein Angriff auf sie selbst angesehen. Natürlich kann z.B. ein Mensch in den Yew-Wald gehen, und dort Holz hacken. Er sollte dies aber mit den Elfen absprechen, da sie genau wissen, welche Bäume gefällt werden können und sollten, und welche nicht (um z.B. einen alten Baum zu fällen, der den jungen Baumzöglingen das Licht zum Wachsen nimmt). Hält sich dieser Mensch da aber nicht dran, hat dies weit reichende Konsequenzen. Denn die meisten Waldelfen warnen einen Angreifer (und zu dem wird jener Mensch ja durch sein Handeln) zumeist nur einmal. Und sollte er dieses eine Mal nicht dazu nutzen, die Situation zu klären, oder sich zu entschuldigen, so wird der Waldelf ihn gnadenlos töten. Eine Schändung des Waldes und damit des Volkes der Waldelfen ist für sie einfach nicht akzeptabel...

Waldelfen selbst leben, wie schon erwähnt, mit dem Wald. Viele fragen sich häufig, woher die Waldelfen denn ihre Pfeile und Bögen nehmen. Natürlich, vom Wald, doch nicht auf diese Weise, wie ein Mensch. Sie gehen nicht mit der Axt einher und fällen (und töten damit) einen ganzen Baum. Sie erhalten das Holz, welches sie brauchen, indem sie den Baum darum bitten. Dies erfolgt in einer Form von Meditation, in welcher sie eine Verbindung ähnlich dem "Sala'Sandra" (Seelenverbindung unter den Elfen) mit dem Baum eingehen. Dieser gibt ihnen, wenn er es für richtig bzw. von seiner Seite aus vertretbar hält, das Holz, welches sie benötigen. Es wächst sichtbar schnell aus seinem Stamm heraus, ohne dass dieser dadurch Schaden nimmt. Dies kann er natürlich nicht andauernd machen, und so erhält man von einem Baum nicht eine unbegrenzte Menge Holz. Jede Abgabe zieht an der Substanz des Baumes und muss von ihm erst wieder erneuert werden, ehe man ihn erneut bitten kann.

Hinweis: In der Engine ist dies natürlich nur schwer bis gar nicht darstellbar. Und ein elfischer Bogenbauer will natürlich auch an sein Holz kommen und dafür nicht jedes Mal nach einem Seer pagen, damit er sein Holz bekommt. Somit dürfen Elfen natürlich Holz hacken, dies geschieht dann aber alleine in der Engine. Gleichzeitig werden alle anderen Spieler gebeten, einen Waldelfen deswegen nicht komisch anzusprechen, nur weil er in der Engine Holz hackt...

In den meisten Lichtelfen ist der Glaube an Osten fest verankert. Sie betrachten sich selbst als Nachfahren der Erstgeborenen, die sich von den drei Brüdern lossagten um mit Osten für das Leben und das Licht zu streiten. Folglich ist ihre Beziehung dem Gott gegenüber eine gänzlich andere, als sie es bei Menschen ist.

Lichtelfen betrachten Osten als eine Art "Vater", nicht als ein mystifiziertes, höheres, ungreifbares Wesen, wie es beispielsweise die Menschen tun. Lichtelfen versuchen auch nicht, andere vom Glauben an Osten zu überzeugen, sondern sehen auch etwa einen tyraelgläubigen Menschen als "auf dem richtigen Weg" an.

Ein Lichtelf reagiert sehr feindselig auf Diener böser Gottheiten wie etwa Malion und bemühen sich, diesen aus dem Weg zu gehen oder sie von ihrem falschen Handeln zu überzeugen- auf die eine oder andere Art und Weise. Sollte ein Lichtelf den Glauben an Osten nicht verfolgen, so ist ein anderer Gott nur in den seltensten Fällen eine Wahl. Die meisten Lichtelfen entscheiden sich zwischen dem Glauben an Osten oder der Götterlosigkeit.