Osten
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Symbole:
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Beinamen
Schöpfer, Ewiges Licht, Licht des Lebens (Sodalarion*), Allvater, Allbehüter, "Der Bruder, der liebt", Morgenglanz der Ewigkeit, Das Ja, Der Vierte, Rhuven*, Rhûn*
*Elfensprache
Profil
Osten ist das ewige und unerschütterliche, liebende "Ja" zur Schöpfung und damit eine Macht der absoluten Ordnung und des absolut Guten.
Osten ist die Verkörperung aller höchsten Ideale des lichtelfischen Volkes. Er wird als der Erlöser der elfischen Spezies betrachtet und als das lebenspendende Licht wahrgenommen. Ohne sein Licht und seine Wärme würde kein Leben bestehen.
Osten wird oft als ein mitfühlender Freundvater dargestellt, der durch seine Aufopferungsbereitschaft den drei dunklen Brüdern mutig entgegen wirkte, um seine kostbare Schöpfung mit seinem eigenen Leben zu schützen. Seine gefährliche Kriegskunst widerspricht seinem sanften Gemüt und der wunderschönen Erscheinung. Viele Lichtelfen streben deswegen nach diesen Idealen um damit ihren Freundvater zu ehren. Es gibt sogar eine kleine Gruppe von lichtelfischen Kriegern, welche diese Ideale mit voller Leidenschaft ausleben - man nennt sie die Heithol’lilthor (Klingentänzer). Die Geburtsstunde der Elfen liegt ihrer Vorstellung nach in der entsetzlichen Schlacht zwischen den Anhängern Ostens und den Anhängern der drei Brüder. Die Elfen sind der festen Überzeugung, dass ihre Ahnen direkt der Blutlinie der Ersten entstammen - und sie vergessen das nie. Genau so wenig vergessen die Lichtelfen nicht den Verrat einiger ihrer Ahnen, welche sich von der Spinnengöttin haben bekehren lassen und sich fortan Drow nannten. Aus diesem Grund tragen vor allem die Geweihten den väterlichen Rat Ostens stets wachsam im Geiste um gegen die finsteren Mächte ihrer gefallenen Brüder und Schwestern gut gewappnet zu sein.
Rhûn wird von den geistlichen Lichtelfen oft als der "Beschützer und Hüter des Lebens" angerufen, worin sich seine Rolle als Wächter des elfischen Volkes und seiner Schöpfung widerspiegelt. Er gilt also oft auch als der stille und wachsame Beobachter. Auch daraus entspringt die Ansicht vieler Lichtelfen sich in der Rolle des stillen Wächters der irdischen Welt wieder zu finden.
Und obwohl Osten oft als ein allwissender und wachsamer Gott dargestellt wird ist er stets offen neue Dinge zu erlernen. Selbst in der entscheidenden Schlacht gegen seine Brüder, wo mehr als je zuvor auf dem Spiel stand, ließ er sich von den Sterblichen beraten.
-- Ferdinand Rabenschlag - Tagebücher eines Reisenden, Kapitel 3 "Glaube und Religion in den Zauberwäldern von Yew"
Status:
Gottheit
Osten war seit dem Krieg der Götter mit seinen Brüdern im Schattenreich gefangen. Seit seiner Rückkehr im Zuge der Götterdämmerung kann er wieder direkt in die Geschicke der Welten eingreifen.
Geistliche
Ja
Kirche
Das Volk der Lichtelfen setzen ihre Prioritäten nicht auf Heiligtümer oder imposante Tempelanlagen was nicht bedeuten soll, dass man keinerlei ästhetische Monumente vorfinden wird. Oftmals werden solche Gebetsplätze an Orten erstellt, die einen historischen Hintergrund aufweisen, oder an denen eine starke Präsenz des Seins, des 'Ja' auftritt. Viel mehr jedoch verehren sie ihren Gottvater mit intensiven, täglichen und sehr privaten Gebeten und Meditationen. Jeder Lichtelf hat eine ganz besondere und persönliche Beziehung zu Osten, aus diesem Grund gibt es auch keinen volksübergreifenden Kult. Alleine die Tatsache, dass Osten nur in den seltensten Fällen Geistliche hervorbringt untermalt den nicht organisierten Kult der Lichtelfen.