Silgrond von Jynroch/Artefakte und ihre Erstellungs/Zweiter Zauber
| Artefakte und ihre Erstellung |
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AN ORT JUX ORT GRAV YLEM UUS SANCT (ORT GRAV YLEM)
Diese Thesis, oder schon dieses Ritual, da es aus mehreren Thesen besteht, müssen in schneller Abfolge sowohl im Geiste als auch mit dem Munde erzeugt werden, damit alle schädigenden Einflüsse vom Objektum fernbleiben können. Wie die Thesis im einzelnen Anzuwenden ist, steht im Anhang beschrieben. Hat man die Versiegelung durchgeführt, ist es zwingend notwendig das Artefakt mittels der Magica Clarobservantia noch einmal zu untersuchen und klare Fehler aufzudecken. Dies ist sehr, sehr wichtig um entstehende Schäden erkenntlich zu machen und auftretende Fehlwirkungen im Artefakt vor dem ersten Benutzen zu erkennen. Es kann sehr schädlich sein, einen Stab der Verwandlung kreiert zu haben, diesen man dann anwenden will, nur um festzustellen, dass der gewünschte Effekt zwar eintritt aber statt auf das anvisierte Ziel, die Thesis auf einen selbst wirkt.
AN ORT JUX ORT GRAV YLEM UUS SANCT (ORT GRAV YLEM)
Gehen wir auch hier zügig auf die Worte der Macht ein. UUS die Erhöhung von etwas, oder Verstärkung, Potenzierung. SANCT ist ein Schutz, ORT GRAV YLEM die Form des arkanen Gewebes und AN ORT ist die Negierung von Magie, JUX sagt uns welcher, nämlich schädlicher Magie.. Zusammen genommen, erhalten wir also die Worte des Rituals, welches zwei Thesen an sich enthält, "Erhöhung des Schutzes der Objektmatrix und Negierung von schädlicher Magie". Bei dem Blick auf die Paraphernalia stellt sich sogleich ein besseres Verständnis für die Thesen ein. Zuerst müssen wir einen Sud aus Alraunen, mit ihrer Energie gebenden Eigenschaft, und Knoblauch, der hier seine Schutz verstärkende Eigenschaft zum tragen bringt, brauen. Dieser sollte mindestens 3 mal 3 Wochen vor dem Ritual gefertigt werden, auf dass er richtig sich vermischt. Damit er nicht faulig werde, muss er täglich mit etwas magischer Kraft aufgefrischt und umgewälzt werden. Zur not tut es aber auch ein frischer Trank von 3 mal 3 Tagen Liegedauer, wobei dieser wirklich nur für eine kurze Versiegelung tauglich ist, in etwas ein Objekt, mit 2 Ladungen, welches alsbald eingesetzt werden soll. Bei mächtigen Artefakten darf unter keinem Umstand auf die Wartezeit von 3 mal 3 Wochen verzichtet werden. Ist der Sud nun fertig, so muss erst einmal frischer Schwefel, hier eignet sich Schwefel aus der Vulkanebene von Hythloth ebenso wie der Seltenere aus der Nähe des Verlieses des Feuers, besorgt werden. Dieser soll wie auch im Reinigungritual für die Ausbrennung schädlicher Magie genutzt werden. Als letzte Zutat sollte sich noch etwas Spinnenseide von einer großen schwarzen Höhlenspinne einfinden. Diese Spinnenseide ist zu bevorzugen, da sie von den Höhlenspinnen, insbesondere den Schwarzen, wesentlich fester und auch mehr Energie lenken kann als die von normalen Spinnen. Die Spinnenseide soll dazu dienen, den Zauberspruch für lange Zeit an dem Objektum zu binden und die Kraft selbiges an die arkanen Kraftlinien der Objektmatrix anzulagern. Dies gelingt aus der Ähnlichkeit zwischen der Matrix und dem Aufbau der Spinnenseide.
Kommen wir hier nun zum Zaubervorgange.
Wieder bläst man den Schwefel über den Gegenstand, den es zu versiegeln gilt und lässt sich von den Worten AN ORT JUX ORT GRAV YLEM gedanklich in die Betrachtung des arkanen Gewebes hinüber führen und dort die am Objektum anstehenden, und als schädigende "Greifarme" im Gewebe fungierenden Überreste der Belegungszauber, so weit als nötig und so weit als für die Funktion der Belegungszauber zulässig ist, abzutrennen. Dies mag einige Zeit in Anspruch nehmen, je mehr Thesen im Objekt gespeichert wurden, und je Komplexer selbige waren, desto länger. Hier ist man angeraten die Thesen vorher für das Objektum passend zu entwickeln so das dieser Schritt an sich viel kürzer wird und die "offene Zeit" des Objektes, in welcher es den "Angriffen" des arkanen Gewebes ausgesetzt ist, verkürzt werden kann. Ist dieser Vorgang beendet greife der Magus aufs schnellste zum vorbereitetem Alraunen - Knoblauchsud und lasse diesen schnell über das Objekt fließen. Noch während dieser aus der Schale tropft sollte man sich schon von den Verbi der Macht auf den Schlussteil des Rituales führen lassen. Man spreche nun mit klarer lauter Stimme UUS SANCT (ORT GRAV YLEM) wobei man die letzten Worte weglassen kann, sollte es sich um ein einfaches Artefaktum handeln, da der Geist hier noch sich selbst auf das ganz Gewebe konzentrieren kann, vom vorhergehenden Schritte. Allerdings sind die Worte zwingend Notwendig sollte mehrere Beteiligte da sein oder das Objektum das Fassungsvermögen einer Einzelnen Person für lange Zeit überschreiten. Sind wir also hier angelangt, muss die Spinnenseide, verbunden zwischen allen zehn Fingern langsam gespreizt über den Gegenstand gelegt werden, dies kann sich bei größeren Objekten als recht schwierig erweisen. Die Kraft die der Alraunen Sud uns gibt, konzentrieren wir auf die schützende Wirkung des Knoblauchs und nehmen diese arkan gefärbte Kraft auf um sie auf die Spinnenseide zu lenken. Ist dies geschafft, fangen wir mit der erzeugten Zaubermatrix die Objektmatrix ein und umschließen sie langsam. Dabei müssen wir auf die zauberverlängernde und matrixstärkende Wirkung der Spinnenseide acht geben und dürfen diese nicht außer Acht lassen. Mit diesem Ritual nun schließen wir die im Reinigungsritual geöffnete Objektmatrix und versiegeln das Objektum auf dass die in Ihm gespeicherte Energie nicht einfach verändert werden oder gar entweichen kann.
Ob der Kraft die auch für dieses der Artefaktherstellung benötigte Ritual, gebraucht wird und der Komplexität selbiger Thesen sowie der Intelligenz die erforderlich ist, gleichzeitig die Objektmatrix zu überschauen und eine Zaubermatrix zu weben, ordne ich auch dieses Ritual im 6. Kreise der Macht ein.