Bareti/Magie der Kommunikations Kristalle/Theorien

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Magie der Kommunikations Kristalle
Überblick · Vorwort · Einleitung · Grundlagen, Forschung und Entwicklung · Theorien · Entwicklung · Zusammenfassung · Weiterreichender Nutzen · Resumé

Ad tertio - Äther-Transportation & Äther-Bindungen

Ansatz

In diesem Kapitel will ich mich mit der "Äther-Transportation" & den "Äther-Bindungen" beschäftigen, ohne die die Transportation kaum möglich wäre. Zudem möchte ich neue Wege aufzeigen wie man die Möglichkeiten und Erfahrungen auf beiden Gebieten nutzen kann.

Grundlagen

Die meisten Magier kennen und nutzen den Zauber "KAL ORT POR" sehr gerne. Diese Applicatio ermöglicht es dem wirkenden seinen Standpunkt zu verändern und woanders wieder aufzutauchen. Der Zielort jedoch kann nicht etwa frei gewählt werden. Vielmehr ist man darauf angewiesen einen gebundenen Gegenstand zu haben. Hier finden sich deutliche paralellen zum Kommunikations Kristall. Auch dieser kann nur dann etwas weitergeben wenn er eine Verbindung zu einem anderem Objekt hat. Diese Bindungen möchte ich gerne als "Äther-Bindungen" näher untersuchen.

Die meisten von Ihnen kennen sicherlich die höchstgeschätzten Collegae Soral al'Fadil & Silgrond von Jynroch. Diese beiden haben uns durch die großartigen Werke "Theorie des arkanen Gewebes" & "Betrachtungen zum Astralen Gewebe" weitreichende Erkenntnisse über den Zustand und die Art des Äthers in die Hand gegeben. Gemäßt diesen Theorien sind alle Objekte dieser Welt miteinander verbunden. Diese Bindungen jedoch sind nicht einseitig sondern immer von wechselseitiger Beschaffenheit. Somit müsste es eigentlich möglich sein, von einem Ort, zu dem eine Rune markiert wurde, zu dieser Rune zu reisen. Die Wirkung dürfte recht überraschend sein.

Die Verbindungen im Äther die zwischen Kristallen oder zwischen Orten und Runen herrschen sind nach meiner Einschätzung identisch und deutlich stärker als die üblichen Verbindungen die uns mit unserer Umwelt verbinden. Durch diese starken Bindungen ist es uns nicht nur möglich Laute zu übertragen, sondern sogar uns selber. Wir sind sogar in der Lage ein Tor zu öffnen um anderen das Reisen zu ermöglichen.

Äther-Bindungen

Wie aber sehen diese Bindungen aus, wie kann man sie herstellen?

Die Kommunikations Kristalle scheinen über eine Verzauberung zu verfügen, welche es Ihnen ermöglicht eine solche Bindung zu einem anderem Kristall herzustellen. Wir selbst müssen nicht unerhebliche Energie aufwenden um eine Rune mit einem Flecken Erde zu verbinden. Aber was genau passiert im Äther bei diesen Bindungen?

Mangels Möglichkeiten dieses genaustens zu untersuchen, versuche ich eine Lösung auf anderem Wege zu finden.

Die Theorie. Durch die Applicatio "KAL POR YLEM" wird eine Rune mit dem Ziel verbunden. Wenn wir nun diese Applicatio genauer betrachten fällt vor allem eines auf: KAL Es handelt sich also um eine Beschwörung und nicht etwa um eine Erzeugung einer Verbindung. Dies wiederrum bestätigt die Theorie, das alle Gegenstände im Äther eine Bindung miteinander eingehen. In meiner Vorstellung sieht das so aus: Jeder Gegenstand hat unzählige Verbindungen in alle Richtungen. Diese die zu nahen Objekten führen sind recht deutlich und klar ausgebildet. Diese die zu weiter entfernten Gegenständen führen sind hingegen immer unscheinbarer, bis sie schließlich "ausfasern". Sobald man sich wieder nähert, werden die Bindungen zu den anderen Objekten auf die man zugeht stärker, während andere Abnehmen. Nur auf die Bindungen die nahe Objekte darstellen und die somit kräftig genug sind können wir Einfluss nehmen. Durch die Beschwörung "KAL POR YLEM" wird nun die Bindung zwischen dem Flecken Erde und der Rune die man verändert verstärkt. Gleich wo man sich befindet und wie weit die beiden Objekte voneinander entfernt sind, die Bindung bleibt immer bestehen und verliert ihre Stärke nicht. Durch diese Äther-Bindung ist man in der Lage sich selbst zu dem Ort zurück zu rufen. Dies geschieht eigentlich Analog zum Zauber "Teleportation", welcher es ermöglicht an einen Nahen Ort zu springen. (Hier ist die direkte Bindung unnötig da durch die geringe Distanzt eine normale Bindung stark genug ist). Erst das festigen der Äther-Bindung ermöglicht es auch die größeren Distanzen zu überwinden. Das besondere an den Kristallen ist jedoch, das sie nicht nur eine solche "starke" Bindung eingehen können, sondern gleich mehrere. Wie allen bekannt sein dürfte, ist eine Rune, gleich wie groß sie sein mag, nur in der Lage zu einem einzigem Fleck eine Bindung aufrecht zu erhalten. Die Kristalle jedoch sind in der Lage auch mit zehn anderen Kristallen verbunden zu werden. Meine Vermutung hierzu ist folgende: Durch die besondere Beschaffenheit der Kristalle (Pryramidenform) sind sie in der Lage nicht nur eine sondern mehrere Bindungen einzugehen. Theoretisch wären zwei Bindungen schon vollkommen ausreichend da so jeder Kristall mit 2 anderen eine Bindung eingeht und somit alle Kristalle miteinander verbunden sind. Wenn nun einer der Kristalle etwas empfängt, so sendet er dies über die Äther-Bindungen weiter. Kristalle die etwas empfangen, senden dieses über die Ätherbindungen die sonst noch vorhanden sind weiter und so erreichen die Geräusche jeden Kristall, ohne das mehr als zwei Bindungen notwendig sind. Um jedoch auf die Applicatio zurück zu kehren. "POR YLEM" beschreibt die Bewegung und die Materie. Die übliche Übersetzung der Applicatio lautet "Beschwöre Bewegungs Gegenstand". Hier jedoch müsste man eindeutig Widerspruch einlegen. Zunächst einmal kann jeder der diesen Zauber nutzt bestätigen das nichts "sichtbares" beschworen wird. Es kann also kaum sein das der Gegenstand beschworen wird. Vielmehr wird die Verbindung beschworen, oder eben verstärkt. Eine mögliche Deutungsmöglichkeit wäre somit "Beschwöre bewegliche Materie". Hierbei muss man das YLEM jedoch wieder anders auslegen. Es ist keineswegs echte Materie gemeint die beschworen wird, sondern entweder ist die Äther-Bindung gemeint die beschworen wird um somit gefestigt vorhanden zu sein, oder aber YLEM ist das eigentliche Ziel, nämlich der Ort auf den die Bindung gefestigt wird. Somit geht es in der Applicatio eigentlich gar nicht darum etwas zu beschwören, sondern vielmehr darum eine vorhande Bindung zu stärken und beizubehalten. Die Bindung im Äther selbst wird gefestigt und dauerhaft gemacht.

Äther-Transportation

Nachdem nun ein Ansatz zur Äther-Bindung gefunden wurde, müssen wir uns an die Äther- Transportation heranwagen. Die Transportation ist bereits in vielerlei Hinsicht vorhanden und wird von verschiedenen Applicatio auf unterschiedliche Arten genutzt. Die bekanntesten seien hier kurz erwähnt:

  1. Kommunikations Kristalle
  2. Telekinese - ORT POR YLEM
  3. Teleportieren - REL POR
  4. Rückruf - KAL ORT POR
  5. Tor erschaffen - VAS REL POR

Hier kann man schon deutlich die Notwendigkeit der Äther-Bindungen erkennen.

Alle Applicatio die über weitere Strecken hinaus auf einen Punkt hin funktionieren sollen benötigen eine zusätzliche Bindung zum Ziel. Bei den Kristallen ist es das "aufeinander einstimmen", wodurch sie aktiv werden, bei den Applicatio "KAL ORT POR" und "VAL REL POR" sind es die Runen die markiert werden müssen.

Die Applicatio die in unmittelbarer Umgebung funktionieren benötigen keine weiteren Bindungen da die vorhandenen Bindungen durch die geringe Distanz selbst stark genug ausgeprägt sind. Dies kann man an den Beispielen "ORT POR YLEM" & "REL POR" deutlich erkennen. Dies lässt den Schluß zu, das die Transportation selbst ebenfalls über die Äther-Bindungen läuft und diese nicht nur dazu dienen das Ziel selbst zu markieren.

Da uns leider derzeit keine Möglichkeit gegeben ist, die genaue Wirkungsweise einwandfrei sichtbar zu machen, bleibt nichts als die Theorie um zu erklären wie die Äther-Transportation funktioniert. In langen Stunden ruhigen Forschens habe ich einige Alternativen aufs Pergament gebracht, wovon ich an dieser Stelle zwei vorstellen möchte, die meines Erachtens nach am ehesten abbilden wie die Äther-Teleportation vonstatten geht.

Theorie primo – Transportation auf Äther-Ebene

Nach der "Theorie des arkanen Gewebes" des Collegae Soral al'Fadil ist unsere Welt direkt mit der des arkanen Gewebes verbunden. Was im Äther mit unserer Energie passiert, passiert ebenso mit uns selbst. Gleichsam beeinflusst alles was wir tun unsere Energie im Gewebe. Es gibt somit ein untrennbares Band zwischen den beiden Ebenen. Dieses Band ist es welches die Äther-Transportation sich zu nutze macht. Um die Distanz zum Ziel zu überbrücken und das zu transportierende Objekt (sei es nun lebendig oder tot) zum Ziel zu bringen, wird die Energie, aus der das Objekt besteht über die Äther-Bindung direkt zum Zielort weitergeleitet. Nachdem die Energie des Objekts den Wechsel vorgenommen hat, folgt sogleich das reale Objekt seiner Energie, da es durch die Bindung hierzu keine andere Wahl hat. Die Energie des Objektes wird in unmittelbarer Nähe zum Ziel "abgelegt" wo dann auch das Objekt erscheint.

Theorie secondo – Transportation auf Realer-Ebene mittels Äther

Alternativ wäre es denkbar, das die Applicatio die Äther-Bindung dazu bringt sich zusammenzuziehen. Hier durch wird der Wirkende bzw die zu transportierende Menge zum Gegenstück gezogen. Die Bindung im Äther reduziert sich auf einen Bruchteil der wirklichen Bindung und schnellt danach zum gebundenen Ort zurück. Durch die geschrumpfte Bindung wird das Objekt mitgerissen.

Nach meiner persönlichen Einschätzung halte ich die Theorie primo für weitaus realistischer. Die zweite ist zwar ebenso eine denkbare Möglichkeit, würde jedoch teilweise den bestehenden Theorien entgegenstehen.

In der ersten Theorie entsteht das reale Objekt am Orte der Energie neu. In der zweiten Theorie würde das reale Objekt eine Reise durch den Raum unternehmen. Hierbei wäre natürlich fraglich ob das Objekt Widerstand spüren würde, ob Gegenstände die im Weg sind einfluss nehmen könnten. Daher halte ich die zweite Theorie für nicht sehr realitätsnah.

Die Wirkung der Kommunikations Kristalle jedoch scheint noch leicht davon abzuweichen. Den hier wird nicht das Geräusch schlicht übertragen, sondern kopiert. In der Transportation wird ein Objekt weg geschickt und ist danach nur noch am Zielort vorhanden. Die Kristalle jedoch sorgen dafür das das Geräusch sowohl am Zielort als auch am Herkunftsort zu hören ist. Hierbei muss es sich also um ein dublizieren handeln.

Dies würde auch erklären weshalb eine große Menge Energie verwendet wird, obwohl vergleichbare Zauber ohne externe Quellen auskommen.
In der Theorie kann man es sich in etwa so vorstellen:
Wie einige Forscher bereits herausgefunden haben, stellen Geräusche lediglich Wellen in der Luft dar. Diese Wellen werden von uns aufgefangen und der Laut entsteht. Somit sind Geräusche eigentlich nichts weiter als Luft welche in Schwingung versetzt wurde. Die Kommunikations Kristalle kopieren den Zustand der Luft und senden diesen über den Äther. Am Zielkristall versetzt dieser die umgebende Luft in die gleiche Schwingung, wodurch auch hier das Geräusch zu hören ist.

Nachdem ich die Untersuchungen über die Kommunikations Kristalle sowie Äther-Bindungen und Äther-Transportationen abgeschlossen hatte, wollte ich diese nutzen