Ork (Gesellschaft)
Aussehen, normale Kleidung und allgemeines Verhalten
Die meisten Orks, vor allem jene in den uns bekannten Gegenden, bieten ein recht imposantes Erscheinungsbild. Zwar für einen menschlichen (oder elfischen, zwergischen, ...) Betrachter eher abstoßend wirkend , sind sie doch wahre Muskelprotze, meist mit einer grünlich-graulichen, recht zähen Haut auftretend , welche sie gut vor Undingen des Wetters schützt und vielen Warzen und hervorstechenden Hauern.
Allgemein sind sie recht gut geschützt und es braucht einen ordentlich großen Dorn oder Stein, damit er sich schmerzhaft in die ledrige Fußsohle eines Orken bohren kann. Daher sehen sie Kleidung meist hauptsächlich als Körperschmuck. Sie tragen gerne nicht zu hinderliche Sachen, sofern es sich dabei nicht um ihre Rüstungen handelt. Diese fallen vor allem bei den weniger natürlich lebenden und oft kriegerischeren Orks sehr üppig aus. Meist tragen sie auch gerne was ihnen in die Finger kommt, ansonsten eher Lederkleidung oder einfache Wollkleidung. Sie verzieren des weiteren ihren Körper gerne mit Hautstechbildern und Nasen und Ohrringen. Orks sind meist sehr kriegerisch, neigen zu für einen Menschen absolut barbarisch anmutenden Ritualen und Taten. Das blutige Herz des gefallenen Gegners zu essen ist einem Orken ein Hochgefühl, genauso wie er auch nur selten Gnade walten läßt und wenn doch dann meist mit einem Hintergedanken. Orks neigen oft zu aufreibenden Kämpfen unter den verschiedenen Clans und im eigenen, sei es um einen Streit zwischen zwei Stämmen zu klären oder sei es weil ein junger Ork meint, ihr alter Häuptling können seine Waffe gar nicht mehr führen und er könne ihn absetzen. Anderen Rassen gegenüber erweisen sie sich noch abweisender und unfreundlicher, je mehr sie es sich dies erlauben können um so mehr lassen sie es ihre potentiellen Feinde spüren.
Allgemein leben sie entweder nur als Nomaden oder in kleinen Forts oder ähnlichen Niederlassungen von welchen sie in kleinen Kriegszügen und Überfällen das Umland auspressen und ihre Macht spüren lassen. Mancherorts leben sie auch etwas friedlicher und begnügen sich mit Abgaben und Wegzollforderungen. Es gibt aber auch die durchaus nur auf Blut fixierten Orks, die vor nichts halt machen und bei denen es eine Ehre ist im Kampf gegen einen Feind zu sterben.
Bestimmten Trachten, Rüstungen und Waffen
Trachten werden meist nur vom Häuptling oder von den Schamanen getragen, letztere für besondere Rituale, bei dem Häuptling meist wenn es darum geht seine Macht zu demonstrieren. Diese sind beim Häuptling oft auch erbeutete Gewänder gefallender Gegner,sowie bei den Schamanen überlieferte Ritualgewänder, meist aus Wolle mit ledernen Schnüren und Knochenverzierungen. Oft werden auch Köpfe der getöteten Feinde aufgespießt und vor dem Dorf oder auch vor dem Thron des Häuptlings platziert, um die Macht und Stärke zu zeigen die der Häuptling bzw. der Klan besitzt.
An Rüstungen stellen die im Hochland lebenden Orks traditioneller weise eher Leder- und Knochenrüstungen her, die Stämme welche mehr in Kontakt mit den Menschen und vor allem Zwergen gekommen sind, benutzen - so sie die Möglichkeit zur Herstellung haben - auch gerne Plattenrüstungen, jedoch keine Kettenhemden. Auch an ihren Rundschilden und Bucklern haben sie festgehalten, auch wenn sie immer gerne das benutzen was ihnen gerade in die Hände fällt und ihnen eben gefällt. Viele Orks beklauen auch gerne mal Ihre Feinde und ziehen deren Rüstung an, als beweis das sie stärker und mächtiger sind als der vorherige Träger.
An Waffen benutzen die Orks meist alles was eben einer echten Waffe gleichkommt. Wuchtige Kriegshämmer, Äxte, Krummsäbel, Keulen sowie Speere, diese aber eher zur Jagd als zum Kampfen, werden von ihnen gerne verwendet. Lächerliche Sachen wie Holzstäbe und Dolche werden zwar für Schamanen toleriert aber eher als lachhaft empfunden. Fernwaffen wie Bögen und Armbrüste verabscheuen sie, jedoch sind sie in der Lage diese im Notfall zu nutzen. Eine Ausnahme bildet die Kaste der Kuzja (dazu unten), deren Jäger und Späher auch im Umgang mit Pfeil und Bogen geübt sind.
Kastensystem
Soweit es uns bekannt, sind der Kreatur, die Orken (ob sie nun dem Menschen gleichen oder doch dem Tierreich angehören sei dahingestellt) folgendermaßen zu unterteilen : In die Stämme, die diversen Clans und dann in die einzelnen Kasten welche nun wiederum folgen. Sofern man die ja absolut primitiven Ork genauer unterteilen will so sollte man dies tun in "Drasdech" die Handwerker, "Khurkash" die Krieger des Clans, "Kuzja" die Späher und Jäger, zu welchen oft die etwas kleineren, aber Intuitiv begabteren Ork gehören, sowie die Schamanen, oder Tarz’Garil (Im orkischen Dialekt oder von Einflüssen anderer Völker ausgehend auch oft Mojo geheißen) sowie der Häuptling der sich manchmal einen kleinen Stab aus Beratern, wie Schamanen, besonderen Kriegern und Leibwachen halten dürfte.
Rechtssystem
Das Rechtssystem der Orks wird meist von den Schamanen überliefert und vom Häuptling hingebogen wie er es braucht. Ein paar Grundsätze gelten aber meist immer. Der Sieger eine Kampfes hat Recht, denn ihm stehen selbstverständlich die Götter bei. Und sollte jemandem die Entscheidung des Häuptling nicht passen so kann er ihn zum nächsten vollendeten Mond fordern. Sollten den Häuptling mehrere fordern wollen, so kämpfen diese zuerst untereinander und der Sieger am nächsten Tag gegen den Häuptling. Der Kampf geht bis auf den Tod oder das einer der beiden aufgibt. Dieser hat dann die entsprechende Schmähung zu ertragen, kann ihn aber sofort wieder fordern, wobei seine Strafe bei Verlust drastisch steigt. Von einer Waffe, über ein Zelt und einen Sklaven bis zu öffentlichen Entmannung. Regeln gibt es bei solchen Zweikämpfen meist nicht, gekämpft wird mit was man eben will, wie man eben will. Primitivere Stämme sollen auch die Regelung haben das man auch beliebig viele Freunde und Gefolgsleute zur Unterstützung beim Zweikampf mit nehmen darf.....
Magie, Schamanen und Aberglaube
Die Magie ist bei den Orks weniger verbreitet und wenn dann meist nur in den Kreisen der Schamanen. Sie können aber durchaus düstere Rituale nachvollziehen, welche noch ihre Vorväter nur selbst mit Grausen anwandten. Meist sind die Schamanen recht verschlossen, oder zumindest ein wenig exzentrisch und vor allem leicht reizbar. Das kann für einen jungen Orkkrieger verheerend sein, genießt oder besser erzwingt sich ein Schamane doch meist Respekt.
Da die meisten Ork recht abergläubisch reagieren und schlichtweg fürchten er können sie in einen Frosch verwandeln oder ihre Manneskraft verlöschen lassen. So wird der Schamane meist mißtrauisch beäugt und selbst Heil und Stärkungszauber erscheinen unheimlich. Sollte jedoch jemand erkranken oder eine Geistererscheinung oder sein Rat in ähnlichen Dingen benötigt werden so kann es sehr kritisch werden sollte er öfters mal schlechte Ratschläge geben oder sollte dem alten oder noch blutjungen Schamanen der Feuerball nicht mehr erscheinen wollen mit dem er einige heißblütige Orks abschrecken wollte....
Eine Besonderheit stellt der Mokhash da. Der Name setzt sich zusammen aus dem Khurkash, dem Krieger, und Mojo, der gängigen Bezeichnung für einen Schmanen oder Magier. Der Mokhash lernt von einem Schamanen oder anderem Mokhash, wie er schamanische Magie zu seinem Nutzen einsetzen kann. Da der Mokhash damit Tairach ein Stück näher steht, als der normale Ork, wird der Mokhash von vielen Artgenossen ehr mit argwohn und Abstand betrachtet.
Kultur & Glaube
Die Orks sind auch bekannt für ihre Wandmalereien und Ornamente, welche oft religiösen Ursprungs sind. Meist zeigen sie Bilder von Tairach, dem Blutgott, dessen häufigstes Auftreten in Form eines Orkbiestes mit Stierkopf stattfindet, dem sich nahezu alle Priester verschworen haben. Desweiteren verehren einige Orks noch Gravesh, den kleinwüchsigen, glatzköpfigen Handwerkergott so wie manche sogar Rikai den Gott der Winde und des Wetters, bei vielen einfach ein Gott für Naturereignisse der gerne ignoriert wird, bei anderen ein hochverehrter Naturgott. Ihnen zu Ehren finden meist ein mal im Mond Feste statt, bei denen sowohl rhythmische Tänze begleitet von Trommeln, Rasseln und Schellen sowie ein Festtagsschmaus abgehalten werden. Des weiteren sei hier noch kurz die Stellung der orkischen Frau angeschnitten. Sie genießt keinen sehr hohen Stand, da es jedoch recht wenige Frauen bei den Orks gibt werden sie durchaus nicht so schlecht behandelt. Solange genügend Sklaven für die Drecksarbeit vorhanden sind.