Bareti/Magie der Kommunikations Kristalle/Entwicklung

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Magie der Kommunikations Kristalle
Überblick · Vorwort · Einleitung · Grundlagen, Forschung und Entwicklung · Theorien · Entwicklung · Zusammenfassung · Weiterreichender Nutzen · Resumé


Ad quarto – Applicatio "Äther-Transportation"

Ansatz

Diese Applicatio soll dazu dienen die Forschungsergebnisse in einem ansprechendem Beispiel zu verdeutlichen. Sie stellt somit das Ergebnis der ganzen Forschung dar. Hierbei wollte ich versuchen einen Zauber zu entwickeln, der die Äther-Transportation nutzt, ohne jedoch bereits vorhandene Applicatio zu nutzen.

Wirkung

Die Wirkung dieser Applicatio ist sehr simple. Durch das wirken der Magie wird ein Gegenstand den der Magier zuvor fokusiert hat über das arkane Gewebe direkt zum Zielort teleportiert. Da dies für große Distanzen geplant ist, ist eine markierte Rune zum Zielort notwendig. Durch die Eigenschaften des Gewebes wird von vorn herein verhindert das sich die Energien der Objekte verbinden. Es ist somit möglich auch größere Gegenstände, oder mehrere Gegenstände auf einmal zu transportieren. Die Applicatio selbst dient dazu die Theorien zu den Äther-Bindungen und Äther-Transportationen zu festigen.

Aufbau

Die Applicatio setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:

  1. Mantren
  2. Paraphernalia
  3. andere Komponenten

Mantren

Da die Wirkung der Applicatio recht eng beschrieben ist, sind auch die Mantren die dafür zu nutzen sind sehr eng begrenzt. Ich entschied mich dafür folgende Mantren zu nutzen.

"VAS POR YLEM"
Die Bedeutung und Zusammensetzung der Mantren möchte ich im folgenden kurze erläutern
VAS - große
POR - Bewegung
von
YLEM - Materie

Die Positionen der Mantren leitet sich aus der Lingua Magica ab. Die Applicatio soll etwas bewegen, daher stellt POR das VERB da, welchem VAS als ADVERB vorangeht. Zusammen ist es die große Bewegung, oder eben die weite Bewegung. YLEM ist das SUBSTANTIV, welches das Ziel der großen Bewegung anzeigt. Um die Zusammenstellung besser zu sehen könnte man die Mantren wie folgt darstellen.

(VAS POR) YLEM

Paraphernalia

Nachdem die Wirkung und die Mantren ermittelt sind, folgen die notwendigen materiellen Komponenten, die Paraphernalia.

Zunächst einmal benötigt die Applicatio die Energie um den Gegenstand zu senden. Hierfür stehen zwei Reagenzien zur Auswahl. Die schwarze Perle und das Blutmoos. Beide sind träger von Bewegungsenergien, welche jedoch in unterschiedlicherweise wirken. Sowohl bei der Applicatio "Teleport" als auch bei "Telekinese" wird Blutmoos verwendet, welches für Bewegung am Objekt verantwortlich ist. Bei einem "magischem Tor" jedoch dient die schwarze Perle dazu die Energie für die Bewegung des Zaubers zu liefern. Der Unterschied ist also:

  • Schwarze Perle – Bewegung des Zaubers
  • Blutmoos – Bewegung des Objektes

Da in der Applicatio die ich entwickelte sowohl die magische Bewegung als auch die Bewegung des Objektes notwendig ist, verwende ich beide Paraphernalia. Durch die unsichere Distanz zum Ziel füge ich noch Alraune hinzu um für ausreichend Energie zusorgen. Vielleicht wäre die Alraune nicht notwendig, jedoch sollte die Applicatio nicht unter bestimmten Auswirkungen fehlerhaft funktionieren, weshalb eine zusätzliche Quelle von Energie wünschenswert ist. Somit ergeben sich folgende Paraphernalia

  • Blutmoos - Bewegungsenergie des zu sendenen Objektes
  • Schwarze Perle – Bewegungsenergie der Magie durch den Äther
  • Alraune - Energielieferant für die notwendige Kraft

andere Komponenten

Da diese Applicatio nicht rein mit den Mantren und den Paraphernalia zu sprechen ist, sollte man an dieser Stelle auch auf die anderen notwendigen Komponenten eingehen. In erster Linie wäre es natürlich das Ziel selbst welches man fokusiert halten sollte. Als zweites wäre die Rune zu nennen, welche dazu dient den Zielort der Applicatio zu binden.

Zuordnung

Wie bei jeder Applicatio, ist es auch hier notwendig sie in einen Zirkel einzuordnen. Wie man bereits bei den Mantren und den Komponenten sieht ist dieser Zauber zwar nicht sonderlich komplex, jedoch vom Aufwand her und den enthaltenen Mantren keineswegs etwas für Studiosi. Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen mit verschiedenen Applicatio ordne ich diesen Zauber in den vierten Zirkel ein. Denkbar wäre an sich auch eine Einordnung in den dritten Zirkel, hier gegen spricht jedoch der Zauber "Telekinese", welcher dem gezeigten Zauber deutlich unterlegen ist. Die Applicatio ist eher mit dem Zauber Zirkel_4#Recall"Rückruf" vergleichbar, welcher ebenfalls im vierten Zirkel vorliegt. Zwar ist die Applicatio vergleichbar leichter, jedoch nach wie vor eher im vierten als im dritten Zirkel einzuordnen.

Fazit

Die Applicatio als solche stellt die Schließung einer Lücke im Codex64 dar. Ich kann mich deutlich an die Zeit erinnern als ich meine Magie anderen Personen zur Verfügung stellte um Ihnen bei schweren Aufgaben zu helfen. Oft kam es vor das Objekte, große wie kleine, zu transportieren waren. Hierfür gab es nur wenige Möglichkeiten. Entweder wurde eine Herde Mulis zur Hand genommen, ein Schiff bemüht, oder aber ein Tor wurde geöffnet, welches dann schwer beladen durchschritten wurde. Mit dieser neuen Applicatio ist es möglich solche Lasten direkt zu transportieren ohne sich selbst vom Fleck zu rühren.

Ad quinto - Applicatio "Anti-Magie-Feld"

Ansatz

Um die Kommunikations Kristalle genauer zu untersuchen war es notwendig eine Applicatio zu entwickeln, welche diese vom restlichen arkanen Gewebe abschneidet. Hierfür wurde die folgende Applicatio entwickelt.

Wirkung

Die Applicatio erzeugt ein kleines temporäres Feld, in dem sämtliche Energie-Flüsse über Äther- Bindungen unterdrückt werden. Die Bindungen als solche werden nicht unterbrochen, den dies würde sich für Objekte wie auch für Lebewesen fatal auswirken. Vielmehr soll die Applicatio lediglich verhindern das die Objekte auf Äther-Ebene miteinander kommunizieren und Energien umleiten.

Aufbau

Die Applicatio setzt sich lediglich aus den beiden Komponenten zusammen:

  1. Mantren
  2. Paraphernalia

Mantren

Um die Mantren für diese Applicatio zu finden müssen wir uns zunächst einmal genau ansehen was wir tun wollen. Wir wollen einen Bereich erschaffen in dem keine magische Varianz auf Äther-Ebene stattfindet. Aus diesem Satz heraus ergeben sich folgende Mantren:
IN AN ORT GRAV
Die Mantren ergeben sich, wie ich gleich aufzeigen werde, aus dem Satz, der beschreibt was zu erschaffen ist:
IN - erschaffe
AN - keine
ORT- Magie
GRAV- Feld

Die Positionen der Mantren würden einige Collegae vielleicht anders setzen. Ich zog hierfür erneut die Lingua Magica zu Rate, nach der sich deutlich zeigt, das eigentlich nur auf diese Weise sicher gestellt ist, das die Mantren korrekt interpretiert werden. Zunächst einmal ist IN als VERB ohne ADVERB in jedem Falle an erste Stell zu setzen, da wir etwas zu erschaffen gedenken. Anschließend haben die SUBSTANTIVE zu folgen, welche wiederrum aufeinander einfluss nehmen können.

Hierbei folgt zunächst das SUBSTANTIV ORT, welches durch das ADJEKTIV AN eingeleitet wird. Es wird somit zu einem Mantrenverbund AN ORT welche ANTI-MAGIE bedeutet. Dieser Mantren- Verbund dient wiederrum dem zweiten SUBSTANTIV GRAV als ADJEKTIV, da damit näher beschrieben wird was für ein FELD erzeugt werden soll. ein AN ORT GRAV, ein Anti-Magie-Feld Nach der Lingua Magica kann man die Applicatio dann wie folgt darstellen.

IN ((AN ORT) GRAV)

Paraphernalia

Nachdem die Wirkung sowie die Mantren festgelegt sind, folgen nun die Paraphernalia. Zunächst ist es wichtig die Hauptparaphernalia zu finden. Diese müssen in ihrem Zusammenspiel möglichst genau auf die gewünschte Wirkung zutreffend gewählt sein. Wie wir bereits in der vorangegangenen Applicatio gesehen haben, dient die schwarze Perle dazu magische Bewegungen zu erleichtern und mit Energie zu beliefern. Dies stellt ziemlich genau das Gegenteil von dem dar, was in der zweiten Applicatio erschaffen werden soll. Somit ergänzen wir die schwarze Perle mit Nachtschatten um die Wirkung zu negieren. Schwarze Perle verbunden mit Nachtschatten blockiert magische Bewegungen auf Äther-Ebene. Um diesen Effekt nicht nur auf einen einzelnen Punkt zu focusieren ist es notwendig Spinnenseide hinzuzufügen. Hiermit ergibt sich die Möglichkeit die Wirkung zu verlängern und auszubreiten. Nun entsteht das eigentlich Feld in welchem die magische Bewegung negiert wird. Da das verhindern und festhalten sehr Energiezerrend ist, ist es unbedingt notwendig noch Alraune hinzuzufügen. Diese erst sorgt dafür das das Feld für mehrere Augenblicke bestehen bleibt. Ohne diese Paraphernalia würde kaum genug Zeit bleiben um einige Tests durchzuführen. Somit erhalten wir als Paraphernalia die folgenden:

  • Schwarze Perle - Notwendig für jegliche magische Bewegung
  • Nachtschatten - negiert die Wirkung der schwarzen Perle
  • Spinnenseide - verstärkt die Wirkung und dehnt sie auf ein Feld aus
  • Alraune - Energielieferant für die notwendige Energie

Zuordnung

Wie üblich fällt am Ende einer Applicatio die Aufgabe an, sie einem Zirkel zuzuordnen. Eine rein subjektive Einschätzung meinerseits wäre der sechste Zirkel. Sehen wir nun in den Codex64 finden wir die Applicatio "Paralyse-Mauer" welche echte Bewegung auf einem kleinen Feld verhindert. Diese Applicatio ist der hier entwickelten sehr ähnlich und auch vom Aufwand her sind sie beinahe vergleichbar. Doch durch die Negation und das schwierigere Ziel (die magischen Energien) bin ich überzeugt, dass die Applicatio über der "Paralyse-Mauer" einzuordnen wäre und somit dem siebten Zirkel zuzuordnen wäre.

Fazit

Die Applicatio wurde entwickelt um mit Kommunikations Kristallen verschiedene Tests durchzuführen. Sie erfüllt ihre Aufgabe mit Bravour, wobei zu beachten ist, das jegliche magische Bewegung durch den Äther in dem Bereich verhindert wird. Es ist somit auch nicht möglich per Telekinese auf etwas innerhalb des Feldes zuzugreifen. Die Energie würde am Rand des Feldes in der Äther-Bindung verbleiben und entweder verbuffen oder zurück zum Ursprung laufen. Diese Applicatio sollte in keinem Falle dazu verwendet werden, Collegae, oder auch nicht begabte Personen vom magischem Gewebe abzuschneiden.

Die Applicatio unterbindet ganz bewusst nur die Bewegung auf den Äther-Bindungen und nicht die Bindungen als solche. Bisher ist noch nicht eindeutig geklärt welche Auswirkungen es haben könnte ein Lebewesen vollständig seiner Äther-Bindungen zu berauben. Es wäre jedoch denkbar das die Folgen Fatal sind, da keine Interaktion mit anderen Objekten mehr stattfinden könnte.