Zodiac/Die Praxis und die Theorie der Teleportation

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von Lady Zodiac the Sorceress

(Stand: 17.03.2000)

Die Praxis der Teleportation

Das Überbrücken von kleinen und großen Distanzen kann recht beschwerlich sein. Unwegsames Gelände, diverse übellaunige Monster, vom rechtschaffenden Weg abgekommene und dem eigenen Wohlbefinden sich nachteilig auswirkende Individuen oder einfach nur schlechtes Wetter können einem die Lust auf oder die Freude über eine Reise gehörig vermiesen. Mit Hilfe der Teleportation ist es möglich all diesen Unwägbarkeiten aus dem Weg zu gehen, hmm, oder vielleicht besser gesagt: aus dem Weg zu teleportieren.

Nun, den Begriff Teleportation verwende ich hier als einen Oberbegriff. Im speziellen sind damit folgende Zauberspüche gemeint: Teleport(3) Rel Por, Mark(6) Kal Por Ylem, Recall(4) Kal Ort Por und Gate Travel(7) Vas Rel Por. Im folgenden wird die Wirkungsweise der Zaubersprüche genauer betrachtet.

Teleport(3) Rel Por

Der einfachste Zauberspruch zur Teleportation ist Teleport(3) Rel Por. Er dient zur Überbrückung kurzer Distanzen, um Zielstandorte zu erreichen, die in Sichtweite und unmittelbarer Nähe des Ausgangsstandpunktes liegen. Im Gegensatz zu den anderen drei Zaubersprüchen zur Teleportation ist hierbei das Vorhandensein einer Rune, die den Zielstandort bestimmt, nicht notwendig. Statt dessen muss der/die Magier/in bei der Durchführung des Zauberspruchs den Zielstandort selbst anvisieren. Die Potenz dieses Zauberspruchs ist recht schwach. So ist es z.B. nicht möglich damit einen Fluss zu überqueren, auch wenn das andere Ufer zum Greifen nahe scheint. Aber trotzdem ist er ein sehr hilfreiches taktisches Mittel, wenn man von, der eigenen Gesundheit unzuträglichen, subversiven Elementen umzingelt ist. Leider beobachtete ich aber auch, wie dieser Zauberspruch mißbraucht werden kann, indem junge Magiekundige sich von Stuhl zu Stuhl an einer Bar, oder gar auf das Dach eines Gebäudes teleportierten, ohne irgendeinen tieferen Zweck damit zu verfolgen. Nun, solange es der Person zur Erforschung der Wirkungsweise des Zauberspruchs dient, mag man ein Auge zudrücken. Trotzdem wäre es vielleicht einmal interessant zu sehen, was für ein Gesicht solche jungen Magiekundigen machen würden, wenn beim Teleportieren nur aus Spass plötzlich mal die gesamte Kleidung am Ausgangsstandort zurückbliebe, und am Zielstandort dann ein/e Nackte/r mit hoch rotem Kopf erschiene.

Das Wort der Macht Rel steht für Wandel, Wechsel oder Veränderung. Das Wort der Macht Por schlicht und ergreifend für Bewegung. Nun, Rel bezieht sich hier auf den Standort des/der Magier/in, denn dieser hat sich nach der Durchführung des Zauberspruches verändert bzw. wurde gewechselt. Por bezieht sich auf den/die Magier/in selbst, denn er/sie bewegt sich vom Ausgangsstandort zum Zielstandort. Also könnte man diese beiden Worte der Macht wie folgt in die natürliche Sprache übersetzen: „Veränderung (des Standortes) durch Bewegung“.

Für die Durchführung werden Blood Moss und Mandrake Root benötigt. Das Blood Moss verursacht bzw. speichert stets am Wirkungsort des Zauberspruchs Bewegungs(energie). Dieser ist in unserem Fall der/die Magier/in selbst, obwohl er/sie zusätzlich einen ganz bestimmten Zielstandort anvisieren muss. Das Blood Moss wirkt also direkt auf den/die Magier/in und ist somit für die eigentliche Bewegung verantwortlich. Die Mandrake Root liefert reine magische Energie ohne eigentlichen Bestimmungszweck. Dadurch werden die Wirkungen von anderen Reagenzien erst ausgelöst oder aber lediglich verstärkt. Hier liefert und verstärkt es die Energie, die für die Bewegung des/der Magier/in notwendig ist.

Mark(6) Kal Por Ylem

Mit dem Zauberspruch Mark(6) Kal Por Ylem lassen sich die Runen „beschreiben“, die für die beiden Zaubersprüche Recall(4) Kal Ort Por und Gate Travel(7) Vas Rel Por notwendig sind. Diese Runen liefern die Zielstandortinformationen für die beiden genannten Zaubersprüche. Nach der klassischen Theorie wird mittels Mark(6) Kal Por Ylem die Standortinformation in der Rune selbst gespeichert. Neuere Theorien, die allerdings grundlegende Kenntnisse der Planaristik, d.h. der Wissenschaft von den Ebenen der Existenz abverlangen (siehe hierzu weiter unten), verwerfen allerdings die klassische Theorie, und schreiben der Rune die Fähigkeit zu, von (nahezu) jeder Standortposition aus eine immerzu aktive Verbindung zu dem Zielstandort aufrechterhalten zu können (wobei entlang dieser Verbindung dann eine Teleportation erfolgen kann). Ich gehe hier vereinfachend davon aus, dass die Standortinformation, in welcher Weise auch immer, an die Rune gekoppelt wird. Fest steht allerdings, dass mit jedem Gebrauch der Rune deren Standortinformation sich stetig abnutzt und dadurch irgendwann unbrauchbar wird. Runen lassen sich jedoch jederzeit neu beschreiben und sogar „überschreiben“.

Das Wort der Macht Kal steht für Beschwören oder Hervorrufen, Por bedeutet Bewegung und Ylem bedeutet Materie, wobei mit der Materie üblicherweise eine Rune gemeint ist (zumindest habe ich noch keine andere brauchbare Materie zu Gesicht bekommen). Man könnte also die Worte der Macht wie folgt in die natürliche Sprache übersetzen: „Beschwöre Bewegungsinformation in die Materie“ (klassische Theorie) oder „Beschwöre Koppelung der Bewegungsinformation an die Materie“. Mit Bewegungsinformation ist der genaue, aktuelle Standort des/der Magier/in zum Zeitpunkt der Durchführung des Zauberspruchs gemeint.

Für die Durchführung werden Black Pearl, Blood Moss und Mandrake Root benötigt. Black Pearl liefert Bewegungsenergie und sorgt normalerweise dafür, dass die magische Energie eines Zauberspruchs zu seinem Bestimmungsort gelangt. In diesem Fall liefert es die Energie, welche die genaue, aktuelle Standortposition als Information aufnimmt. Das Blood Moss verursacht bzw. speichert am Wirkungsort des Zauberspruchs selbst Bewegung(senergie). Da der Wirkungsort des Zauberspruchs die Rune ist, wird mittels des Blood Moss die Information an die Rune gekoppelt. Die Mandrake Root, als Lieferant reiner magischer Energie ohne eigentlichen Bestimmungszweck, startet den gesamten Vorgang und vollführt somit den gewünschten Effekt.

Recall(4) Kal Ort Por

Der Zauberspruch Recall(4) Kal Ort Por ist der wohl am häufigsten genutzte Zauberspruch zur Teleportation. Er hat gewiss bereits vielen Abenteurern (so auch mir) zur Flucht verholfen und ihnen so das Leben gerettet. Unbedingte Voraussetzung für die Durchführung dieses Zauberspruchs ist das Vorhandensein einer mittels Mark(6) Kal Por Ylem beschriebenen Rune, die den Zielstandort bestimmt. Dieser kann sich in unmittelbarer Nähe (im Extremfall sogar die Ausgangsposition selbst) befinden, aber auch einen extrem weit entfernten Zielstandort spezifizieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob dabei Flüsse, Gewässer oder ganze Gebirgszüge überwunden werden müssen. Um zu verstehen, auf welche Art und Weise die Teleportation abläuft, sind tiefergehende Kenntnisse der Planaristik notwendig, auf die weiter unten eingegangen wird.

Das Wort der Macht Kal steht für Beschwören oder Hervorrufen, Ort bedeutet Magie und Por Bewegung. Man könnte also die Worte der Macht wie folgt in die natürliche Sprache übersetzen: „Beschwöre magische Bewegung“.

Für die Durchführung werden Black Pearl, Blood Moss und Mandrake Root benötigt. Das Blood Moss und die Mandrake Root übernehmen hierbei die gleiche Funktion, die sie auch bei dem Zauberspruch Teleport(3) Rel Por übernehmen. Hinzu kommt allerdings Black Pearl, welche Bewegungsenergie liefert und normalerweise dafür sorgt, dass die magische Energie eines Zauberspruchs zu seinem Bestimmungsort gelangt. In diesem Fall stellt es die Verbindung zu dem Zielstandort her, der von der Rune spezifiziert wird. Beim Zauberspruch Teleport(3) Rel Por ist dies nicht notwendig, da der Zielstandort sich in direktem Sichtkontakt befinden muss. Hier jedoch ist eine solche Verbindung unbedingt erforderlich, um, wie oben erwähnt, selbst größte Distanzen überbrücken zu können.

Gate Travel(7) Vas Rel Por

Nicht jeder hat die Zeit, die Geduld, den Willen und/oder vor allem die intellektuelle Kapazität sich mit der Kunst der Magie zu befassen. So wird es immer wieder Situationen geben, in denen einzelne Mitglieder einer Reisegruppe nicht gewillt oder in der Lage sind, das gemeinsame Reiseziel per Recall(4) Kal Ort Por anzusteuern. Möglicherweise aus Angst davor, wegen des eigenen mangelhaften Talents zur Kunst der Magie, plötzlich an einem vollkommen anderen Ort, als dem gewünschten anzukommen und dies vielleicht auch noch mit nicht mehr ganz korrekt zusammengesetzter Anatomie. Abhilfe schafft hier der Zauberspruch Gate Travel(7) Vas Rel Por, der für kurze Zeit am Ausgangsstandort und am Zielstandort jeweils ein magisches Tor öffnet, durch das dann alle Reisewilligen hindurch schreiten können, ohne das hierbei Rücksicht auf die individuelle Magiebegabung genommen werden muss. Da die Verbindung bidirektional ist, können unschlüssige Personen nach der Ankunft auch sofort wieder zurückreisen.

Das Wort der Macht Vas bedeutet gross, Rel heißt Wandel, Wechsel oder Veränderung und Por steht für Bewegung. Es gelten die gleichen Überlegungen, die bereits bei dem Zauberspruch Teleport(3) Rel Por angestellt wurden, so dass man hier zu dem Ausdruck „große Veränderung (des Standortes) durch Bewegung“ kommt. Das Wort der Macht Vas bezieht sich einerseits auf die Möglichkeit, im Gegensatz zu Teleport(3) Rel Por, große Entfernungen zu überbrücken, und andererseits auf die Möglichkeit einer großen Gruppe die Reise zu ermöglichen.

Für die Durchführung werden Black Pearl, Mandrake Root und Sulphurous Ash benötigt. Black Pearl stellt, wie bei Recall(4) Kal Ort Por, die Verbindung zu dem Zielstandort her, der von der Rune spezifiziert wird. Mit dem Sulphurous Ash werden die beiden Tore am Ausgangsstandort und am Zielstandort erzeugt. Die Mandrake Root liefert die magische Energie für diesen Zauberspruch. Interessant anzumerken ist es, dass kein Blood Moss Verwendung findet, denn der Zauberspruch selber führt noch keine Teleportation durch, sondern ermöglicht diese lediglich.

Die Theorie der Teleportation

In der obigen Vorstellung der Zaubersprüche zur Teleportation habe ich bewusst darauf verzichtet darzulegen, in welcher Art und Weise denn die eigentliche Teleportation im Detail abläuft. Um dies zu begreifen muss weiter ausgeholt werden, denn es werden hierzu grundlegende Kenntnisse der Planaristik abverlangt. Doch betrachten wir zunächst einmal einige Symptome, die beim Umgang mit den Zaubersprüchen zur Teleportation im Allgemeinen und mit Runen im Speziellen auftreten können.

Anti-Magie-Felder

Jedem ist sicherlich schon einmal aufgefallen, dass es Orte gibt, von denen aus man sich nicht mittels des Zauberspruchs Recall(4) Kal Ort Por herausteleportieren kann, obwohl sich die verwendete Rune in funktionsfähigem Zustand befinden müsste (zumindest bzgl. der klassischen Theorie, nach der die Standortinformation in der Rune selbst gespeichert wird). Das Öffnen eines Tores mittels Gate Travel(7) Vas Rel Por ist an solchen Orten ebenfalls nicht möglich. Lediglich Teleportationen innerhalb der Sichtweite mittels Teleport(3) Rel Por lassen sich ohne Probleme durchführen. Die wohl bekanntesten Orte, die solche Merkmale aufweisen, sind die, oft mehrere Ebenen umfassenden, Höhlenkomplexe, die zumeist von diversem Monstervolk besiedelt sind.

Weiterhin gibt es Orte, von denen aus man sich zwar ohne Probleme per Recall(4) Kal Ort Por herausteleportieren kann, jedoch das Markieren einer Rune mittels Mark(6) Kal Por Ylem, oder das Öffnen eines Tores mittels Gate Travel(7) Vas Rel Por ist nicht möglich. Als Beispiel für solche Orte seien hier erbaute Gebäudestrukturen genannt.

Und schließlich gibt es sogar Orte, an denen jegliche Form von Magie unterdrückt wird, so dass gar keiner der hier vorgestellten Zaubersprüche zur Teleportation, ja sogar nicht einmal ein einfaches Night Vision(1) In Lor, durchführbar ist.

Beim Umgang mit Runen sind außerdem Fälle bekannt, wo ohne jeglichen Gebrauch einer bestimmten Rune (der ja stets eine Abnutzung derselben verursacht) und ohne sonstige äußere Einwirkung auf diese (z.B. Lagerung auf der Bank), die besagte Rune plötzlich nicht mehr benutzbar war (z.B. weil am Zielort eine Gebäudestruktur errichtet wurde).

Diese Symptome sind es (im übrigen vom Volksmund lapidar „Anti-Magie-Felder" genannt), die zur Verwerfung der klassischen Theorie der Speicherung des Standortes in der Rune selbst geführt haben. Aus der Planaristik kann man einen anderen Erklärungsansatz gewinnen, der zum einen die Symptome berücksichtigt, und zum anderen darlegt, auf welche Art und Weise die Teleportation im Detail abläuft.

Die Planaristik nach Relnor Askiri, Old World

Als Planaristik bezeichnet man die Lehre bzw. die Wissenschaft von den Ebenen der Existenz. Motiviert wird die Planaristik von dem Glauben von Völkern und Rassen an Welten jenseits ihrer eigenen. Sei es nun die Nachwelt, in die man nach Ausscheiden aus der eigenen Welt gelangt, die Welt, in der man war bevor man geboren wurde, oder aber irgendeine andere (meist als „übernatürlich“ bezeichnete) Welt, an die das Volk oder die Rasse fest glaubt. Gemeinsam an diesen Welten ist, dass sie für die Völker oder Rassen nicht sichtbar oder direkt zugänglich, und somit auch nicht richtig begreifbar und erklärbar sind. Die Planaristik ist es, die trotz alledem mittels Thesen und Modellen Erklärungsansätze für die Begebenheiten und Zusammenhänge dieser Welten liefert.

Ein wichtiger Begriff der Planaristik ist (unter anderen) der Begriff der Ebene. Eine Ebene ist ein in sich geschlossener Raum mit unendlicher Ausdehnung in den uns bekannten 3 Raumdimensionen. Jede Ebene hat ihre eigenen Regeln und Naturgesetze, die sich zwar oft von Ebene zu Ebene gleichen, jedoch auch völlig verschieden sein können. Ebenen können unzählige Welten enthalten.

Die Planaristik hat vier verschiedene Arten von Ebenen klassifiziert, die unterschiedliche Charakteristika aufweisen. Dies sind die Primärebenen, die inneren Ebenen, die äußeren Ebenen und die transienten Ebenen (mir ist der Begriff „transient“ unbekannt, daher wäre meiner Meinung nach transzendente Ebenen besser, ich lasse mich aber gerne belehren). Insbesondere die letzte Klasse von Ebenen, die transienten Ebenen, sind von besonderer Bedeutung im Zusammenhang mit der Teleportation. Kennzeichen der transienten Ebenen ist die völlige Abwesenheit jeglicher Form von Materie. Zwei transiente Ebenen sind der Planaristik bekannt, die Astraleben und die Ätherebene, wobei uns ganz besonders die Astralebene interessiert.

Die Astralebene ist durchzogen von Strängen positiver und negativer magischer Energie, den sogenannten astralen Kraftlinien oder Kraftfäden. Mittels des Zauberspruchs Mark(6) Kal Por Ylem wird ein freier magischer Kraftfaden des Standortes an die verwendete Rune gebunden. Fortan verläuft also stets eine aktive Verbindung zwischen der Rune und dem Standort, entlang derer dann eine Teleportation ausgeführt werden kann.

Im Falle einer Teleportation werden entlang einer solchen aktiven Verbindung dann viele Fäden zu einem Kanal bzw. Tunnel durch die Astralebene gesponnen, durch den dann die Materie passieren kann. Die Astralebene besitzt zwar keine eigene Materie, kann so jedoch Fremdmaterie portieren. Solche Materietransporte durch die Astralebene sind nicht nur intraplanar, d.h. mit identischer Ausgangs- und Zielebene möglich, so wie bei dem Zauberspruch Recall(4) Kal Ort Por von und wieder zu der Primärebene, sondern auch interplanar wie z.B. bei der Beschwörung eines Elementarwesens von der entsprechenden Elementar- zur Primärebene.

Die beiden transienten Ebenen zeichnen sich weiterhin dadurch aus, dass es weder Schwerkraft noch Zeitfluss in ihnen gibt. So kommt es, dass selbst die Überbrückung größter Distanzen ohne meßbaren Zeitverlust von statten geht (Anmerkung des Autors nach dem Studium dieses Textes lange Zeit nach seiner Abfassung: dies ist eine "veraltete" Sichtweise, inzwischen bin ich längst der Meinung, dass es den Zeitfluss auch in den transienten Ebenen gibt, siehe auch die Diskussion weiter unten).

Dieses Modell ermöglicht auch die Erklärung der obengenannten Symptome der Teleportation. An Orten, an denen die Teleportation (oder sogar die Anwendung von Magie überhaupt) eingeschränkt oder gar nicht möglich ist, ist die umgebene Astralebene stark geschwächt bzw. nach außen oder nach innen hin abgeschirmt. Die aktive Verbindung einer Rune zu ihrem Zielstandort versagt und macht sie somit an solchen Orten unbenutzbar. Ein Beschreiben einer Rune ist, mangels verfügbarer Kraftfäden, an solchen Ort ebenfalls nicht möglich.

Ich habe versucht mich bei der Darlegung der Zusammenhänge auf das Wesentliche zu beschränken. Insbesondere die Planaristik wurde extrem verkürzt und rein zweckgebunden dargestellt. Trotzdem hoffe ist das Thema verständlich zusammengefaßt zu haben.

Zodiac the Sorceress

Anhang: Auszug aus der Korrespondenz bzw. Diskussion

Eine umfangreichere Darlegung der Planaristik ist zu finden in "Das Grundlagenwerk zum arkanen Gewebe".


Zum Begriff KAL und IN und näherer Erklärung von Kal Por Ylem siehe die Diskussion von "Der Zauberspruch Kal Vas An Ort Por Grav".


Gibt es die Zeit im arkanen Gewebe?

Rogwyn: meine frage an dich ist
Rogwyn: gibt es die zeit im arkanem gewebe?
Zodiac: nach meiner auffassung ja
Zodiac: der gedanke dass
Zodiac: es keine zeit gibt
Zodiac: im arkanan gewebe
Zodiac: kommt aus dem umstand
Zodiac: dass die reisezauber
Zodiac: ohne zeitverlust
Zodiac: stattfinden
Zodiac: aber inzwischen
Zodiac: habe ich da eine andere erklärung gefunden
Zodiac: so dass diese annahme
Zodiac: es fliesst keine zeit
Zodiac: im arkanen gewebe
Zodiac: nicht mehr notwendig ist
Rogwyn: und wie wäre diese erklärung?
Zodiac: nun es wird bei den reisezaubern
Zodiac: eine art raumfalte gebildet
Zodiac: die den start und zielort deckungsgleich machen
Zodiac: so das der weg der zurückgelegt wird
Zodiac: null beträgt
Zodiac: wie bei einem blatt pergament
Zodiac: das man so faltet
Zodiac: dass zwei darauf markierte wegpunkte
Zodiac: übereinanderliegen
Rogwyn: dass heist es braucht zeit bis die falten
Rogwyn: zusammen kommen?
Zodiac: jein würde ich sagen
Zodiac: diese raumfalte wird gebildet
Zodiac: während man den zauber wirkt
Zodiac: man die structuratio bildet
Zodiac: dies verbraucht natürlich zeit
Zodiac: aber die bewegung selber
Zodiac: verbraucht dann keine zeit mehr
Rogwyn: *nickt*
Zodiac: weil ja in sinne des arkanen gewebes
Zodiac: kein weg zurückgelegt wird
Zodiac: allerdings
Zodiac: ist dies natürlich nur eine mögliche theorie
Zodiac: kel'gath z.b.
Zodiac: geht immer davon aus dass es im arkanen gewebe keine zeit gibt
Zodiac: bzw. die zeit dort
Zodiac: ebenfalls knoten sind
Zodiac: aber wie er damit genau die reisezauber erklärt
Zodiac: musst du ihn selber fragen
Zodiac: *kichert*
Rogwyn: mit knoten hm
Rogwyn: auch eine möglichkeit
Rogwyn: noch eine frage
Rogwyn: der turm des wissens
Rogwyn: existierte doch im arkanem gewebe
Rogwyn: oder?
Zodiac: im gewebe, hm, nein
Zodiac: im gewebe gibt es keine materie
Zodiac: wenn man mal von gelegentlichen durchsausenden kreaturen absieht
Zodiac: die da durch teleportieren
Zodiac: *kichert*
Rogwyn: *grinst*
Zodiac: der turm des wissens
Zodiac: also ich habe es so verstanden
Zodiac: dass dieser sich in einer anderen existenzebene befindet
Zodiac: denn dort vergeht die zeit langsamer
Zodiac: wie der wissensmagier Grolandar mir erzählte
Rogwyn: *nickt*
Zodiac: wo genau er ist ist mir ja leider nicht bekannt
Rogwyn: er müsste sich nach der planaristik also in einer anderen primärebene befinden oder?
Zodiac: ja genau, würde ich zumindest vermuten
Zodiac: vor allem weil ja die zeit anders fliesst
Rogwyn: oder eine äussere eben auch
Rogwyn: dort gibt es auch lebewesen
Rogwyn: nach der theorie
Rogwyn: von relnor heisst er glaube ich
Zodiac: ja, das geht auch, mit der ebene habe ich micht nicht so intensiv befasst
Zodiac: es scheint eher die ebene der "höherwertigen" geschöpfe zu sein
Rogwyn: *nickt*
Zodiac: sowas wie götter, dämonen
Rogwyn: die wissensmagier sind in unserer ebene schneller gealtert als in ihrer
Zodiac: aber ob man da den turm des wissens einordnen sollte, eher nicht
Rogwyn: du hast meine ansätze etwas durcheinander gebracht
Rogwyn: ich ging davon aus
Rogwyn: dass es im arkanen gewebe die zeit gibt
Rogwyn: ob als knoten oder wie auch immer
Rogwyn: allerdings verläuft die zeit dort viel langsamer
Zodiac: und warum?
Rogwyn: damit könnte man auch die teleportation erklären
Rogwyn: wenn man von einem ort zum anderen teleprtiert
Rogwyn: legt man zwar den gleichen "weg" zurück
Rogwyn: aber die zeit verläuft langsamer
Rogwyn: so dass man denkt man hätte keinen zeitverlust
Zodiac: hm
Rogwyn: ist daran etwas falsch?
Zodiac: das ist genau der gleiche denkansatz wie "es gibt keine zeit"
Zodiac: das habe ich früher ja auch mal so erklärt
Rogwyn: oh
Zodiac: bin aber halt davon abgekommen
Zodiac: z.b.
Zodiac: wie erklärst du es dir dann
Zodiac: dass meine geistige kraft sich nur langsam wieder erholt?
Zodiac: es also zeit benötigt
Rogwyn: ich ging ja davon aus dass es zeit gibt,diese aber sehr viel langsamer verläuft
Rogwyn: einen beweis dafür kann ich natürlich nicht vorlegen
Rogwyn: es ist schwerer als ich dachte eine theorie darüber zu entwerfen
Zodiac: theoretisch müsste sich das ja nachweisen lassen denn
Zodiac: dann müsste man mal versuchen die zeit zu messen
Zodiac: wenn man durch ein tor geht
Zodiac: und zwar einmal
Zodiac: durch ein tor die beide sehr nah zusammen liegen
Zodiac: und dann mal durch ein tor
Zodiac: die sehr weit auseinander liegen
Rogwyn: ja stimmt
Zodiac: dann müsste ein unterschied festzustellen sein
Zodiac: aber ich glaube
Zodiac: man wird keinen unterschied merken
Rogwyn: da unsere welt begrenzt ist
Rogwyn: reicht die entfernung vieleicht auch garnicht aus
Rogwyn: um die zeit zu messen die vergeht