Elfen/Osten

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Beinamen: Schöpfer, Ewiges Licht, Licht des Lebens (Sodalarion*), Allvater, Allbehüter, "Der Bruder, der liebt", Morgenglanz der Ewigkeit, Das Ja, Der Vierte, Rhuven*, Rhûn*

'*'Elfensprache

Die Religion der Lichtelfen

Das Volk der Lichtelfen setzen ihre Prioritäten nicht auf Heiligtümer oder imposante Tempelanlagen was nicht bedeuten soll, dass man keinerlei ästhetische Monumente vorfinden wird. Oftmals werden solche Gebetsplätze an Orten erstellt, die einen historischen Hintergrund aufweisen, oder an denen eine starke Präsenz des Seins, des 'Ja' auftritt. Viel mehr jedoch verehren sie ihren Gottvater mit intensiven, täglichen und sehr privaten Gebeten und Meditationen. Jeder Lichtelf hat eine ganz besondere und persönliche Beziehung zu Osten, aus diesem Grund gibt es auch keinen volksübergreifenden Kult. Alleine die Tatsache, dass Osten nur in den seltensten Fällen Geistliche hervorbringt untermalt den nicht organisierten Kult der Lichtelfen.

Freundvater Osten

Osten ist die Verkörperung aller höchsten Ideale des lichtelfischen Volkes. Er wird als der Erlöser der elfischen Rasse betrachtet und als das lebenspendende Licht wahrgenommen. Ohne sein Licht und seine Wärme würde kein Leben bestehen.

Osten wird oft als ein mitfühlender Freundvater dargestellt, der durch seine Aufopferungsbereitschaft den drei dunklen Brüdern mutig entgegen wirkte, um seine kostbare Schöpfung mit seinem eigenen Leben zu schützen. Seine gefährliche Kriegskunst widerspricht seinem sanften Gemüt und der wunderschönen Erscheinung. Viele Lichtelfen streben deswegen nach diesen Idealen um damit ihren Freundvater zu ehren. Es gibt sogar eine kleine Gruppe von lichtelfischen Kriegern, welche diese Ideale mit voller Leidenschaft ausleben - man nennt sie die Heithol’lilthor (Klingentänzer). Die Geburtsstunde der Elfen liegt ihrer Vorstellung nach in der entsetzlichen Schlacht zwischen den Anhängern Ostens und den Anhängern der drei Brüder. Die Elfen sind der festen Überzeugung, dass ihre Ahnen direkt der Blutlinie der Ersten entstammen - und sie vergessen das nie. Genau so wenig vergessen die Lichtelfen nicht den Verrat einiger ihrer Ahnen, welche sich von der Spinnengöttin haben bekehren lassen und sich fortan Drow nannten. Aus diesem Grund tragen vor allem die Geweihten den väterlichen Rat Ostens stets wachsam im Geiste um gegen die finsteren Mächte ihrer gefallenen Brüder und Schwestern gut gewappnet zu sein.

Rhûn wird von den geistlichen Lichtelfen oft als der "Beschützer und Hüter des Lebens" angerufen, worin sich seine Rolle als Wächter des elfischen Volkes und seiner Schöpfung widerspiegelt. Er gilt also oft auch als der stille und wachsame Beobachter. Auch daraus entspringt die Ansicht vieler Lichtelfen sich in der Rolle des stillen Wächters der irdischen Welt wieder zu finden. Und obwohl Osten oft als ein allwissender und wachsamer Gott dargestellt wird ist er stets offen neue Dinge zu erlernen. Selbst in der entscheidenden Schlacht gegen seine Brüder, wo mehr als je zuvor auf dem Spiel stand, ließ er sich von den Sterblichen beraten.

Pflichten der Geistlichen (insbesondere Kleriker und Priester)

Von Priestern und Klerikern Ostens wird erwartet, dass sie der Lichtelfischen Gemeinschaft stets zur Seite stehen und in Zeiten der Not die Finsternis erhellen. Die Geistlichen nehmen eine führende Rolle bei der Weiterentwicklung der gesamten Gemeinschaft ein. Auch die Ausbildung von Anderen in Kampffertigkeiten, in der Kunst, in bestimmten Handwerktätigkeiten (z.B. Alchimie oder das Heilen von Wunden), in dem alten Wissen der Ahnen, der Vergangenheit und vor allem auch in moralischen Fragen fällt in ihr Aufgabengebiet. Weiterhin wird von ihnen auch erwartet, dass sie Streitigkeiten schlichten und gute Beziehungen zu den restlichen Waldbewohnern pflegen.

Ein bedeutender Unterschied zwischen den Klerikern und Priestern Ostens ist die Glaubensphilosophie. Wo ein Priester seine Pflichten eher im Kreise der Waldbewohner erfüllt, fühlen sich die Kleriker auch für das Geschehen außerhalb des Elfenreichs verantwortlich. Sie sind also im gewissen Masse wandernde Priester, die auch außerhalb ihrer gewohnten Umgebung ihren Glauben praktizieren. Was nicht bedeutet, dass sie missionieren, dies würde nämlich dem elfischen Ideal der Freiheit widersprechen. Trotzdem lernen nicht-elfische Wesen meistens durch Kleriker Ostens den Glauben der Lichtelfen kennen. Wo ein Priester die Gemeinschaft mit moralischen Diskussionen und der Weitergabe von alten elfischen Legenden unterstützt, bereichert der Kleriker der Glaubensgemeinschaft eher mit greifbaren Dingen. Dazu gehört Lehren von bestimmtem Handwerk, den alltäglichen Belangen des Ostenglaubens oder auch manche Kampffertigkeiten, wobei dies zumeist von Klingentänzern überwacht wird.

Die 'Erweckung'

Der Erweckungsmoment von lichtelfischen Geweihten ist kein Zufall, viel mehr hängt er von einer gewissen Charaktereigenschaft des Lichtelfen ab, welche auch Osten trug. Der Weg als Ostengeweihter ist also eine lange und steinige Suche nach dem Wesen Ostens, welches der Geweihte in sich trägt. Dieser Wesenszug ist oft der Schlüssel zum Erweckungsmoment des angehenden Geweihten und ist sehr oft auch die besondere Bindung zum Allvater, der dem Geweihten nun die Möglichkeit gibt seine karmatische Kraft zu nutzen.

Jeder Geweihte Ostens hat durch diesen reinen Wesenszug eine Bindung zu Osten, diese reift zunehmend mit der Tiefe in der er sich dem Glauben an den Freundvater hingibt. Auch das Ausmaß an karmatischer Kraft, die der Geweihte zu Nutzen im Stande ist, wächst damit an. Bei manchen nimmt dieser Wesenszug so stark überhand, dass der Lichtelf in dieser Hinsicht ein Extrem entwickelt, er wird zum Leidtragenden und zum Märtyrer seiner Welt. Dieses Besonderheit von lichtelfischen Geweihten unterstreicht auch die individuelle Bindung zu ihrer Gottheit. Manchmal prägt sich das Wesen so stark aus, dass bestimmte Gaben entwickelt werden, welche das Leid der Anderen lindern und für den Geweihten selbst Bürden sind.

Ostens Karma

Die karmatische Kraft Ostens gestaltet sich anders als die anderer, auf Schattenwelt existenter, Gottheiten wie Tyrael. Dessen karmatische Kraft wird von ihm gewährt oder auch verwehrt. Osten hingegen ist auf Schattenwelt nicht existent, wie kann also ein Geweihter Ostens irgendeine karmatische Kraft besitzen? Die Antwort liegt in Ostens Ja, das eine Manifestation seines Karmas ist, die seinen Weggang überdauert hat. Durch das Ja ist es dem Geistlichen möglich das Karma Ostens zu nutzen. Anzumerken ist hierbei, dass durch Ostens Abwesenheit auf Schattenwelt keine göttliche Kontrollinstanz existiert.

Wie ein geweihter Ostens Karma nutzen lernt

De facto nutzt ein Geweihter Ostens das Karma ebenso wie jeder andere Geistliche auch, jedoch haben die Elfen eine andere Wahrnehmung davon. In der Wahrnehmung der Elfen ist Ostens Karma keine für sich eigene Substanz, sondern die Essenz der Lebenskraft selbst. Im elfischen Selbstverständnis nutzen sie also die Kraft des Kreislaufs des Lebens. Das Maß in dem der Geweihte dazu fähig ist hängt davon ab wie tief sein Verständnis für das Sein der Dinge ist. Ein Geweihter wird also nicht dadurch mächtiger, dass er von Osten diese Macht nach und nach zugesprochen erhält, sondern inwieweit seine philosophische Erkenntnis reicht, die ihn nach und nach befähigt immer größere Mengen Karma zu beherrschen. Der Geweihte liebt das Leben wie nichts anderes auf der Welt und er setzt Osten und Leben gleich. Indem er seine Bindung und Beziehung zu diesem stärkt und den Lauf der Dinge verstehen lernt kann er natürlich immer mehr davon nutzen. Dies setzt, selbst für die Elfen, ein ungewöhnliches Maß an Wissen und Weisheit voraus, was es nebenbei gesagt gerade für Menschen schwer macht ein Geweihter Ostens zu sein, denn im Gegensatz zu den Elfen haben diese einfach nicht genug Zeit in ihrem Leben um den Lauf der Welt auch nur im Ansatz zu begreifen. Während kleinere „Wunder“ allein durch die geistige Kraft und das Karma des Geweihten gewirkt werden können, so erfordern größere „Wunder“ ein wesentlich höheres Maß an Konzentration und geistiger Klarheit. Dazu verwenden die Geweihten häufig Gebete um das Ziel des Wirkens gedanklich klar zu definieren und ihr Verständnis von Ostens Ja einzuordnen.

Geweihten FAQ:

Q: Wie genau werde ich nun ein geweihter Ostens?

A: Für die meisten Geweihten ist es von Kindestagen her klar, dass sie Osten als seine Geweihten dienen wollen und der steinige Pfad eines Geistlichen, der Osten mehr als alles andere liebt, zieht sich schon früh durch ihren Lebensweg. Es gibt jedoch auch jene, die erst spät ihre wahre Berufung entdecken und sich im Vergleich zu anderen erst in fortgeschrittenem Alter dem liebevollen Dienst an Osten zuwenden. Häufig treten diese erst späten Wandlungen im Leben durch prägende Ereignisse auf, die einem Elfen klar machen wozu er berufen ist. Diese Ereignisse können sowohl positiver als auch negativer Natur sein.


Q: Muss ich mich jedes Mal in den Ostentempel begeben wenn ich zu Osten bete oder vor großen Ansammlungen von Geweihten Messen halten?

A: Nein, denn die Elfen verknüpfen mit Osten keinen Ort und auch kein Bildnis, Osten ist für sie vielmehr alles und er ist überall, da er in jedem Leben steckt, von daher ist jeder Ort an dem Leben ist gleichsam geeignet für ein Gebet zum Freundvater. Selbst allein in einer Höhle, umgeben von totem Fels, wird der Elf immer noch seine eigene Lebensenergie spüren und somit Osten. Der Tempel Ostens wird lediglich für wichtige Zeremonien bevorzugt, da dort Ostens Karma, also das Leben höher konzentriert ist. Man könnte ihn demnach als Knotenpunkt im Zyklus des Lebens bezeichnen an dem ein Geweihter sich Osten näher fühlen wird als an anderen Orten


Q: Da ja Osten nicht mehr existent ist, wie soll ich dann bitteschön Wunder wirken oder Karma nützen?

A: Osten an sich mag auf Schattenwelt nicht mehr existent sein, doch sein Karma existiert durchaus noch in Form von Ostens Ja, welches die Elfen oft als die Schöpfung oder einfach das Leben bezeichnen. Dadurch, dass ein Geweihter Ostens auf seinem Weg eine immer tiefere Bindung mit dem Leben eingeht und mit der Zeit ein immer höheres Verständnis vom Leben selbst erlangt, ist es ihm möglich diese Manifestation von Ostens Karma nach seinem Willen nach zu nutzen.


Q: Also ist es mir durchaus möglich mit meinen karmatischen Kräften Türen zu öffnen. Gläser schweben zu lassen, oder zur Belustigung Anderen vorführen?

A: Rein theoretisch wäre es für einen Geweihten Ostens durchaus möglich seine Kraft für Trivialitäten einzusetzen wie Gläser schweben zu lassen, doch würde kaum ein Geistlicher seine Kraft zu reiner Belustigung einsetzen. Um das zu verstehen muss man sich lediglich in die Rolle des Geistlichen Ostens hineindenken, denn er liebt Osten mehr als alles andere, der seine Kraft, sein Ja gab um das Leben zu erschaffen. Es käme ihm daher gar nicht erst in den Sinn und es wäre ihm zuwider die Kraft seines Vaters für derartige Spielereien zu verschwenden. Bedenkt bitte, dass ihr einen sehr verantwortungsvollen Charakter spielt, wenn ihr euch für einen Ostengeistlichen entscheidet.


Q: Wie steht es nun zu meiner Beziehung zu Angehörigen anderer Rassen? Darf ich nun auch Menschen im Ostenkult unterweisen, oder mich nun sogar von ihnen über Osten lehren lassen?

A: Generell bedeutet das ja nur, dass er dem Interessierten etwas über den Kreislauf des Lebens und dessen Schönheit und Heiligkeit näher bringt. Was würde ein Geweihter lieber sehen als dass jemand zu der Erkenntnis kommt, dass er Ostens Schöpfung auf jeden Fall zu bewahren hat? Ob er sich jedoch von anderen Rassen belehren lässt ist fraglich. Elfen haben von Natur aus ein Gespür für das Leben und somit für Osten selbst, Geistliche natürlich umso stärker. Demnach werden sie vermutlich ein tieferes Verständnis dafür entwickeln, was anderen Rassen kaum möglich ist. Sollte also ein Zwerg oder Mensch versuchen ihm etwas über Osten zu lehren wird er schmunzelnd nicken und entweder etwas vernehmen was er schon lange weiß oder eben besser weiß. Kein Elf wird es jemals sehen wollen, dass ein Mensch Osten näher sein soll, als er selbst. Insofern sei hier angemerkt, dass es auch nicht möglich sein wird von Chars anderer Rassenangehörigkeit ausgebildet zu werden, oder diese auszubilden.


Q: Klingentänzer dürften im RP ja eine wahre Übermacht darstellen und es gern und gut mit mehreren Leuten aufnehmen. Oder etwa nicht?

A: Rein theoretisch ist der Klingentänzer sehr mächtig und dürfte es streng genommen durchaus mit einigen normalen Kriegern aufnehmen können, Ja. Doch ist dies ein Eiertanz wie bei allen anderen Klassen, die im RP große Macht besitzen. Ein Erzmagier, der die Elemente kontrolliert und sich in einen Drachen verwandeln kann, könnte eventuell ganze Städte dem Erdboden gleich machen, aber er tut es nicht...Der Fairness wegen. So kann und muss man es auch halten wenn man einen Klingentänzer spielt. Ihr müsst ein Gespür dafür entwickeln wie mächtig ihr euren Char spielen könnt oder nicht. Beachtet jedoch, dass auch ein Klingentänzer seine Handicaps hat und versucht ihnen genügend Aktionsfreiraum zu lassen, damit der Spielspaß auch eurem Gegenüber nicht genommen wird.


Q: Als Klingentänzer zum Beispiel, müsste ich ja lediglich in die Waffenkunst eingeführt werden, oder etwa nicht?

A: Nein, so einfach ist das in diesem Fall nicht. Der Klingentänzer ist in seiner Waffenkunst selbst den bestausgebildetsten Kriegern seines Volkes überlegen. Reines Waffentraining macht seine Exzellenz im Kampf also nicht aus. Im Kampf bezieht ein Klingentänzer Kraft und Schnelligkeit aus dem Fluss des Lebens Selbst, also Ostens Karma. Es ist also die Kombination aus perfektem Kampfstil und seiner karmatischen Kraft, die ihm übermäßige Stärke verleiht.


Q: Worin genau unterscheidet sich ein elfischer Kleriker von einem Priester?

A: Die Unterscheidung von Priester und Kleriker liegt meistens in der Natur ihres Anliegens. Die Priester Ostens haben sich der Lehre Ostens und der Bewahrung seiner Schöpfung weitestgehend innerhalb der Elfengemeinschaft gewidmet. Sie sind demnach Lehrmeister ihresgleichen und nehmen in der Gesellschaft der Elfen oft eine beratende und wegweisende Rolle ein. Der Kleriker hingegen ist zwar von sich aus ähnlich veranlagt wie der Priester, jedoch richtet sich seine Sicht auch auf das Land außerhalb des Yewwaldes. Er predigt Ostens Lehren auch anderen Rassen und setzt sie auch durch, was dazu geführt hat, dass er sich auch in gewissem Rahmen auf den Kampf versteht. Dies begründet sich durch die Feindseligkeiten, die den Klerikern bisweilen von anderen Völkern entgegen gebracht werden.


Q: Wie ist das nun mit den Bürden? Was sind diese Bürden und hat sie jeder Geweihte Ostens?

A: Die Bürden sind eine Besonderheit, die bisher zumeist lediglich bei den Geweihten Ostens auftreten. Was aber nun ist eine Bürde? Eine Bürde kann so ziemlich alles sein, was der Geweihte Ostens in seinem Inneren trägt. Ein Geweihter Ostens erlangt auf seinem Pfad nicht nur ein tiefes Verständnis über das Leben, sondern auch philosophisches Erkenntnis über sein eigenes Ich. Bisweilen stoßen die Geweihten dabei auf etwas, was schwer auf ihnen lastet. Ob er so etwas findet und wie sich dies gestaltet ergibt sich jeweils aus dem Weg des Geweihten und seinem Ich.