Hexe

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Spezies der Schattenwelt


Hexen
Hexe

Eigenschaften: Str: 80 (±15) Dex: 90 (+10/-20) Int: 90 (±15)

Sonstiges: Die Rasse wird von Anbeginn gesetzt. Rasse und Klasse Hexe gehen miteinander stets einher.

Betreuung:


Vorwort

Der Mond übte eine seltsame Anziehungskraft auf die Tochter Hekates aus, und für einen Moment fühlte sie sich eins mit ihrer Umgebung. Die Linien, die aus feinem Rot um sie herum gezeichnet waren, verschwammen zum Teil im Schein der Kerzen, die den Gesichtern, die sie betrachteten, einen fast schon unwirklichen Schein auflegten und sie unheimlich erscheinen ließen. Doch all dies nahm sie nicht besonders lange wahr, bestand ihre Aufgabe doch in etwas ganz anderem, ihr Wunsch, ihr Wollen und in diesem geklärten Moment auch ihr Fühlen, einem größeren Ziel. Es war Zeit den Wunsch der Jägerin der Nacht vorzutragen, und so atmete sie noch einmal tief durch und begann erst leise, dann verständlicher zu sprechen. Die anderen Kinder Hekates hörten zu, nickten bisweilen und doch hatte ein jedes von ihnen eine Aufgabe in diesem Moment, und diese war wichtiger als wie oft sonst ausgelassen oder ernst über den Anlass ihres Treffens zu plaudern. Jene Kinder Hekates die nicht zugegen sein konnten jedoch spürten, dass etwas im Gange war, und einige verharrten kurz um nachzufühlen, wie weit es bereits gediehen war. Einige lächelten, andere betrachteten ernst den nächtlichen Sternenhimmel. Es war ein guter Zeitpunkt zu tun, was getan werden musste. Die Worte der Tochter Hekates waren verstummt, und sie verabschiedete all die Mächte, die ihrer Bitte beigewohnt hatten. Erschöpft sank sie ins Gras, wie fast alle um sie herum. Morgen, morgen würde man sehen, ob ihre Bitte von Mutter Hekate erfüllt worden waren.

An einem anderen Ort. Nebel stiegen vom Wasser auf, krochen über das Meer zum Ufer hin, um wie eine kaltfeuchte Decke das Land zu erreichen. Der Hafenmeister schaute seltsam drein, wusste er doch, dass es eigentlich gar kein Wetter für solch eine Erscheinung war. Und aus irgendeinem Grund erinnerte er sich an die Worte einer jungen, hübschen Frau und mit einem Mal wurde es ihm unheimlich. Aus der Ferne meinte er gar ihr Lachen zu hören. Vielleicht war es besser nicht draußen zu verweilen.

Bewerbung

Die Rasse Hexe ist an die Klasse Hexe gebunden und ab nun ganz und gar frei wählbar. Hier verhält es sich nicht so, wie bei den übrigen Rassen, dass man zuerst im Rassengebiet bleiben muss, bis man eine vollwertigen Rassenflag erhält, sondern bekommt ihn direkt von Anfang an. Bedenkt bitte, dass auf diese Rasse damit auch besonders geachtet wird. Sollten Fragen zur Rasse auftauchen, die der Guide nicht beantwortet, können diese gern an hexen at schattenwelt (dot) de geschickt werden. Achte bei Erstellung deiner Hexe bitte auf die im Hexenguide beschriebenen Bedingungen unter denen Hexen aufwachsen. Dazu gehört, dass eine Hexe niemals ihre wahren Eltern kennt. Sie ist entweder von Zieheltern aufgezogen worden, die keine Hexen sind oder sie ist eine Waise. Der Ort, an dem das Kind Hekates aufgewachsen ist, sollte vorzugsweise auf Schattenwelt liegen, ist aber nicht zwingend erforderlich. Das muss nicht eine Stadt sein, es kann auch irgendein anderer Ort sein, an dem man Kinder aufziehen könnte/würde.

Ich bitte überdies ausdrücklich darum sich einen anständigen Namen zu wählen, der zu der Rasse passt und RP-gerecht ist und auch ansonsten den gängigen Regeln entspricht!

Ein Kind Hekates hat erst ausführbare Anrufungen der Mutter (sprich, sie kann erst in der Engine zaubern), wenn sie von einer anderen Hexe unterwiesen wurde und von Hekate als ihre Tochter/ihr Sohn anerkannt wurde (sprich zur Junghexe/zum Junghexer gewandelt wurde). Sie kann also nicht schon als Kleinkind irgendwelche magischen Handlungen ausführen und hat auch keine anderen übernatürlichen Fähigkeiten.

Überlegt euch zudem bitte sorgfältig, ob ihr sowohl den oben beschriebenen Anforderungen gerecht werden könnt, und ob ihr folgende Punkte für euch befürworten könnt:

Wir erhoffen uns von dir als Spieler, die Bereitschaft zum Zusammenspiel. Das heißt, egal, was Ingame auch immer passiert, es sollte möglich sein spätestens Outgame kreativ darüber diskutieren zu können. Sicher ist dies bei zwischenmenschlichen Antipathien nicht immer möglich, jedoch gibt es genug Ansprechpartner (RassenGM oder andere Mitglieder der Community) über die man zumindest ein Minimum an Problemlösungen erreichen kann.

Bedenkt bitte, dass man auch den Rassenflag wieder entzogen bekommen kann, wenn das Rollenspiel oder auch das Zusammenspiel so gar nicht dem Guide entsprechend verlaufen sollte.

Weil die Frage häufig gestellt wird, auch hier noch einmal der Hinweis:

Bestehende Rassen und Klassen können nicht mehr zur Hexe umgewandelt werden. Im RP ist dies nicht möglich, da sich eine Hexe niemals mit etwas Anderem zufrieden geben würde, als dem Folgen ihrer Bestimmung. Wir wandeln nur von uns zugelassene Begabte zur Stufe 3 (Junghexe), die im Laufe des Spieles ausgebildet worden sind, oder zumindest mit ihrer Ausbildung weit genug fortgeschritten sind, dass dieser Schritt gerechtfertigt ist. Es werden keine alten Charaktere als Hexe zugelassen. Es werden keine Kinder mehr nachträglich zur Hexe gewandelt, und eine Hexe sollte in einem Mindestalter von 14 Jahren "beginnen", bitte daran denken. Jüngeren Hexen kann es im Umfeld von anderen Kindern Hekates passieren, dass sie sterben.

Weltliches

Das Aussehen

Hexen und Hexer sehen auf den ersten Blick aus wie normale Menschen, auch wenn die meisten sich durch außergewöhnliche Schönheit und Anmut hervorheben. Eine Besonderheit ist weiterhin, dass sie weite Strecken ihres Lebens nicht zu altern scheinen und somit die meisten Hexen wie Mitte zwanzig wirken. Sieht man eine greisenhafte Hexe vor sich, die den klassischen Klischees von Runzeln und Buckel entspricht, dann hat man eine sehr alte Vertreterin ihrer Art dort stehen, die oft tatsächlich kurz vor ihrem natürlichen Ende steht. Es soll allerdings auch schon vorgekommen sein, dass Hexen durch die ihnen innewohnende Kraft Einfluss auf ihr äußeres Erscheinungsbild genommen haben. Wesen, die Lebenskraft erspüren können, werden eine pure Manifestation von Lebensenergie sicherlich feststellen können.

Die Weltsicht

Hekate selbst lässt sich schwer einordnen, ist sie doch, folgt man den Lehren und der Meinung der Kinder Hekates, sowohl der Inbegriff des Lebens als auch eine Herrin der Unterwelt, die über Dämonen und Vernichtung gebietet. Fest steht nur, dass sie in ihrem Tun recht sprunghaft und leidenschaftlich ist und gleichermaßen zu Güte und Grausamkeit neigt. Dieses Wesen hat sie offenbar auch an ihre Kinder weitergegeben. Für die Hexen ist Hekate nicht nur omnipräsent, sondern allumfassend. Jeder Grashalm, jeder Stein, jedes Wesen einschließlich der Götter wird von ihnen als Teil der großen Mutter gesehen, deren besondere Liebe auf ihren Kindern liegt.

Die Anderen

Die Motive der Hexen sind oft undurchschaubar und über ihre Beweggründe weiß der Außenseiter wenig. Ihre Macht lässt Menschen misstrauisch werden und in lange vergangenen Zeiten gab es sogar regelrechte Hexenverfolgungen. Auch heute flammt ab und an noch der Zorn gegen besonders grausame Hexen auf, auch wenn Hexenverbrennungen selten geworden sind, was wohl darauf zurückzuführen ist, dass sämtliche Bewegungen dazu recht rasch im Keim erstickt wurden. Hier sei zu erwähnen, dass es weder Massenverbrennungen, noch Prozesse oder ähnliches, in der Geschichte Schattenwelts dennoch nie gegeben hat. Solche Geschehnisse traten also lediglich vereinzelt mal auf und waren nicht Gang und Gäbe. Die Töchter Hekates verschweigen heute nicht mehr, wer sie sind, aber die wenigsten gehen mit ihrem Sein hausieren. Auch gibt es kaum Missionsbestrebungen, so dass es relativ ruhig geworden ist im Zusammenleben mit den Menschen. Genannt werden muss noch die Freiherrschaft Freystätt, die offen von den Hexen beansprucht wird. Ihr Einfluss an diesem Ort ist spürbar und die Menschen, die hier leben oder es oft besuchen, haben viel von dem Gedankengut der Hexen übernommen, welches wenig von den starren Zuordnungen der Menschenwelt kennt. Entsprechend einfach sind die Gesetze an diesem Ort.

Das Exil

Eine Besonderheit ist, dass die Macht der Hexen sich schädlich auf die eigenen Nachkommen auswirkt, sollten diese ebenfalls Hekates Erbe in sich tragen, was oft der Fall ist, wenn die Mutter eine Tochter Hekates ist. Damit ihre Kinder nicht dadurch zu Tode kommen, geben sie die Gesegneten unter ihnen schon wenige Tage nach der Geburt fort. Die Hexenkinder wachsen meist bei gut ausgesuchten Pflegefamilien auf, die oft keine Ahnung haben, welches Geheimnis ihr Findelkind in sich trägt. Später dann trennen sich die jungen Hexen von der Stätte ihrer Jugend und suchen unbewusst nach diesem Geheimnis.

Einige behaupten auch, dass Negatius Imortis hinter diesen Umstand steckt, dass die Kinder der Hexen fortgegeben werden müssen. Eine mündliche Überlieferung gibt folgendes Zitat des Ewigen Neins wieder: "Du kannst deine Tochter nicht behalten, meine Liebe, nicht, wenn du sie liebst. Denn wisse, der Allverderber, der Herr des Neins, der nichts mehr hasst als die Kinder Hekates, räubert nichts lieber als diese..."

Astrales

Das Geschenk Mutters

Natürlich tragen die Hexen ein gewisses Potential in sich. Sie haben die Fähigkeit zu wirken, zu verfluchen und Rituale abzuhalten.

Das Wirken an sich bezeichnen Hexen als Bitte an Hekate. Diese wird von den Jungen häufig mit Worten bekleidet, während die Hohen nur noch in ihrem Innern ihre Bitte formulieren - sei es in Gedanken oder auch nur im Gefühl.

Zu Flüchen greifen die Kinder Hekates dann, wenn sich der Zorn oder auch der Hass in ihnen Ausdruck verschaffen will. Dies kann entweder durch ein großes Ritual geschehen, an dem mehrere Geschwister teilnehmen, oder aber auch durch eine einzelne Hexe. Es gibt wohl so diesen oder jenen, der davon berichten kann, wie er den armen Kerl, der einen falschen Schritt getan hatte, als Frosch hatte nach Hause hüpfen sehen.

Die Rituale werden stets an geheimen und sehr abgelegenen Plätzen abgehalten, wo die Kinder Hekates ungestört sind. Was es zu ritualisieren gibt, ist unterschiedlicher Natur. Manchmal ist es eine Heilung von Körper und Seele, zu schwerwiegend, um von einem allein oder dem, den es zu heilen gilt, bewältigt zu werden, manchmal ist es aber auch ein größerer Fluch. Die Gründe für die Rituale sind so unterschiedlich und bunt gefärbt, wie die Kreativität der Hexen an sich. Und was das angeht können sie sehr kreativ sein. Dennoch wird man nicht erleben, dass ein Ritual abgehalten wird, was man auch auf anderem Wege lösen könnte. Jedes Ritual bringt eine nicht geringe Menge Verantwortung mit sich und dies ist wohl der einzige Punkt, an dem die Kinder Hekates wirklich sehr genau und gewissenhaft zusammenarbeiten, denn begangene Fehler in einem Ritual fallen auf sie selbst zurück.

Karmatisches

Die Kinder Hekates sind so karmatisch wie ein Sack Reis. Da Hekate eigentlich nicht existent ist, wird man dort auch gewiss keine Hexen finden, die man als Priester, Kleriker oder Paladin bezeichnen könnte. Zumindest würde davon keine die Kräfte von Hekate selbst beziehen – und wenn sie es noch so sehr behauptet.

Lebenskraft

Untote oder halbe solche

Generell können Hexen das Leben in Wesen wahrnehmen. Bei den Untoten ist allerdings wenig von derartigem vorhanden. Hier gibt es von Seiten der Hexen verschiedene Reaktionen auf das Fehlen vom Leben. Für gewöhnlich werden sie erst dann wahrgenommen, wenn sie vor der Nase der Hexe treten und somit gesehen werden können, oder aber wenn Worte fallen und sie gehört werden können. Zumeist sorgt das für einen kurzen Schreckmoment. Allerdings können die Kinder Hekates deshalb dennoch nicht sagen: Ach, da steht ja ein Vampir vor mir! Ein Skelett wird natürlich unverkennbar sein, wenn es sich nicht gerade verkleidet hat. Allerdings kann eine Hexe nicht unterscheiden, ob sie einen Vampir oder irgend ein anderes untotes Wesen vor sich hat.

Ausnahme: Der Gegenüber will erkannt werden und man findet im Rollenspiel einen Weg dorthin, dass es herausgefunden wird.

Erfahrungen, die Hexen im Laufe der Jahre machen, lassen natürlich auch gewisse Vermutungen aufkommen und erleichtern auf anderem Wege das Erkennen, aber ganz sicher ist ein Kind Hekates nicht allein durch ihr Fühlen befähigt zu erkennen, was es nun genau vor sich stehen hat.

Mit derlei Erfahrungen sind nicht nur die Begebenheiten mit den jeweiligen Rassen, die im Laufe der Zeit vorkommen, gemeint, sondern beinhaltet auch die Ausprägung der Fähigkeiten im Bereich des Fühlens. Wer sich wenig darin schult, wird es dahingehend natürlich weit schwerer haben irgendwas zu erkennen, und solange die jungen Hexen niemanden unter ihresgleichen finden, der genau dies explizit beibringen kann, werden sie es auch kaum erlernen können.

Werwölfe

Da Werwölfe, genauso wie die Hexen, von mehr Leben in sich beseelt sind, werden sie für die Kinder Hekates nichts Unnatürliches und etwas von Mutter Gewolltes darstellen. Allerdings wissen nur die allerwenigsten der Kinder Hekates überhaupt von der Existenz dieser Werwesen und selbst denen fällt es mehr als schwer irgendwas wahrzunehmen, was sie darauf hinweist, es gerade mit einem solchen zu tun zu haben.

Auch hier gilt: Will dein Gegenüber es dich erfahren lassen, wird es sich im Rollenspiel finden. Die Wahl dafür liegt bei ihm, nicht bei der Hexe.

Erkennt man eine Hexe als solche?

Wenn sie will, ja. Es gibt genug Kinder Hekates, die keinen Hehl daraus machen, was sie sind. Ein Untoter wird wohl feststellen, dass Hexen in sich ein hohes Potential an Leben in sich tragen. Aber ob das nun eine Hexe gleich als eine solche ausweist, ist fraglich, denn selbiges gilt auch für Werwölfe oder Elfen. Und nicht jeder Untote weiß etwas von den Hexen. Hier gilt wohl auch für die andere Seite: Wenn eine Hexe erkannt werden will, wird sie es im Rollenspiel zu verstehen geben.

Letztlich ist das Rollenspiel ein Miteinander und es werden sicherlich hier und da Möglichkeiten des Erkennens geschaffen werden, weil es das Spiel untereinander noch interessanter gestaltet. Also sollte man generell davon absehen selber zu beschließen jemanden als das erkannt zu haben, was er ist, außer der Charakter hat einiges an Erfahrungen gesammelt, die es ihm vielleicht erleichtern zu erkennen, mit was er es zu tun hat. Aber auch das sollte möglichst mit einer vorherigen Absprache erfolgen. Besteht nicht die Möglichkeit einer solchen Absprache, seid behutsam im Umgang mit den Offenbarungen, die der andere bereit ist zuzugestehen und geht darauf ein. Dann ist die Chance gering, dass ihr es nicht im Sinne des anderen handhabt.

Geschichtliches

Wo kommt die Rasse her?

Die Magie, wie wir sie heute kennen, war nicht immer ein Bestandteil der Schattenwelt. Zwar entwickelten sich Schamanen, die sowohl mit ihren Ahnen, als auch Elementenkommunizieren konnten, aber diese Art der Zauberei berührte - und berührt auch heute nicht - das, was wir als astrales Gewebe bezeichnen.

Tatsächlich existierte damals nicht einmal das astrale Gewebe, das Gesetz der Welt hatte für diese Form von Veränderungen keinen Platz. Dies änderte sich lange nachdem die vier Brüder die Schattenwelt verlassen hatten.

Zitat aus der Schattenweltgeschichte: Die Magie wurde stärker und viele versuchten mit dieser neuen Macht zu spielen, doch meistens mißlang es und furchterregende Kreaturen krochen aus den Tiefen der Hölle hervor und zogen mordend über die Lande!

Folgendes geschah: Einer der Lichtgeborenen, der Seraph Ubirath, der auch heute als Schutzherr der Magie und den Hexen gewogen gilt, brachte eine Veränderung in das Gesetz der Welt ein. Er formte den Kristall der Magie als Ergänzung im Weltengesetz und erlaubte damit erstmals die potentielle Berührung der astralen Ebene - eine Fähigkeit, die jedoch nicht einfach erlernt werden kann.

Die Veränderung des Weltengesetzes ging nicht ohne Auswirkungen an den lebenden Völkern vorbei und die reine Fähigkeit diese neue Kraft zu nutzen manifestierte sich in einigen der Abkömmlinge der Erstgeborenen, insbesondere in den Elfenvölkern.

Um nun einen Kontrapunkt zu den Kindern der drei Brüder zu setzen, oder ob aus einem anderen Grund ist ungeklärt, jedenfalls schuf Ubirath ein kleines Volk magiebegabter Geschöpfe und entließ sie in die Welt hinein. Diese ersten Hexen waren noch mehr Essenz als Materie, manche blieben regelrechte Geister, andere wandelten unter den Nachkommen der Erstgeborenen und passten sich in Gestalt und Erscheinung diesen an.

Wohin auch immer sie gingen: Ihre Nachkommen stärkten die Verbreitung der Magie, aber schon damals war es notwendig die Nachkommen zweier Hexen von ihren Eltern entfernt aufwachsen zu lassen: Die Gegenwart einer anderen Hexe übt auf den noch ungeschützten und ungeformten Geist eines Hexenkindes einen starken Druck aus, die überwältigende Präsenz übt einen formenden Druck aus. Auf längere Zeit führt das dazu, dass der Geist des Kindes zu einer Art Echo ohne eigene Lebensfähigkeit wird.

Irgendwann wuchs aus den Nachkommen der ersten Hexen eine Gemeinschaft heran, nicht viel später wurden die Wissensmagier bei ihrem Versuch die widerspenstige Macht des astralen Gewebes zu bändigen auf diese Gruppe Begabter aufmerksam und zogen einige für ihre Experimente heran.

Die Hexen, die zu diesem Zeitpunkt längst eine eigene Gestalt hatten, wurden damit zum Ursprung der späteren Barbaren und Menschen, allen Mühen der Wissensmagier zum Trotz vermochten sie sich ihrem Ziel aber nicht zu nähern.

Prägnante Erlebnisse der Vergangenheit

Prägendes hat wohl jedes Kind Hekates für sich selber erlebt. Ein großartiges gemeinschaftliches Ereignis hat es allerdings im Laufe der Zeit nicht gegeben. Wohl aber haben sie sich des öfteren zusammengefunden zu einem Ritual, um dort eine gemeinschaftlich gefällte Entscheidung in die Tat umzusetzen. Sei es ein Fluch oder die Genesung von jemandem gewesen, sei es die angebotene Hilfe, die umgesetzt werden sollte und letztlich doch ins Verderben führte, oder sei es dazu, um die Fluten zurückzuhalten, die die Küsten überspült hätten. Gewiss wissen sie aber hierbei, wo die Grenzen ihrer Kräfte liegen, genauso wie sie gespürt haben, dass bei der Rettung der Küstenregionen und Inseln noch etwas weit Mächtigeres am Werk war – niemand anderes als der Weber Ubirath. Doch fragt man die Kinder Hekates danach, werden sie gewiss antworten, dass Hekate ihre Kinder auf ihre Weise stets unterstützt. Alle anderen Geschehnisse, die es im Laufe der Zeit gegeben hat, sei es die Vertreibung der Piraten vom Kap Freiheit, oder die Bannung einer Schwester, sei es die Hilfe für eine Dunkelelfe, die letztlich kläglich scheiterte, kann man getrost als Erlebnisse bezeichnen, die zwar viele Kinder Hekates erlebt haben, aber letztlich jedem einzigen Kind anders in Erinnerung geblieben sind, anders empfunden wurden und womit jedes Kind auch anders umgeht. Prägend sind für Hexen alle Ereignisse, Feste und Lehren gewesen. Einzelne ausführliche Erzählungen sollen hier nicht aufgeführt werden. Wer wirklich wissen will, was die Hexen erlebt haben, wird entsprechendes im Rollenspiel-Forum finden können.

Entstehung

Hexen und ihre Kinder

Grundsätzlich gilt hier: Hexenkinder werden nur dann geboren, wenn die Hexe sich auch mit einem anderen Kind Hekates einlässt. Zwischen einer Hexe und einer anderen Rasse wird es vielleicht ein magiebegabtes Kind geben, aber sicherlich kein Kind Hekates.

Derzeitige aktive Mitglieder

Die aktiv gespielte Hexenanzahl beläuft sich im Augenblick auf etwa 10 von 29 Hexen.

Gesellschaftliches

Die Schwesternschaft

Die Gemeinschaft der Hexen ist recht locker organisiert im Gegensatz zu anderen Glaubensgemeinschaften. Man verfolgt selten gerade dasselbe Ziel, jedoch hält man fest zusammen, wenn alle betroffen sind. Generell werden ältere Hexen von den Jüngeren respektiert, wenn auch eher in der Art wie eine jüngere Schwester/ein jüngerer Bruder den Älteren folgt, wenn die Eltern fort sind. Die Ausbildung einer jungen Hexe verläuft recht persönlich: Ein älteres Kind Hekates nimmt die unerfahrene Schwester oder den Bruder an der Hand und weist ihr oder ihm den Weg zu sich selbst. Meist wohnt die Schülerin oder der Schüler in dieser Zeit auch bei der Lehrhexe/dem Lehrhexer. In der Hexenschaft gibt es verschiedene Weihegrade: Die Einführung in die Gemeinschaft, die erfolgt, wenn das junge Kind Hekates sich dem Geschenk Mutters allmählich bewusst wird und die Lossprechung aus der Lehre, wenn es genug gelernt hat, um auf eigenen Beinen zu stehen und dann selbst vielleicht die Lehren Hekates weiterzugeben. Manchen indes ist es darüber noch vergönnt, einmal persönlich vor die Göttin zu treten, die ihr dann die tiefsten Geheimnisse offenbart. Diese Auserwählten werden als Hohe Hexen bezeichnet und genießen unter ihresgleichen bisweilen einiges an Ansehen.

Die Brüder

Die meisten Kinder Hekates sind weiblich. Manchmal jedoch wird ihr Erbe auch an einen Sohn einer Hexe weitergegeben. Diese wenigen Hexer bilden in der Gemeinschaft der Töchter Hekates ein Kuriosum, dem auf so vielfältige Art und Weise begegnet wird, wie es Hexen gibt. Es gab Zeiten, da musste sich der junge Hexer seinen Platz in der Gemeinschaft, das Vertrauen der Schwestern und auch den Respekt dieser, schwer erkämpfen. Heutzutage wird es den jungen Hexern etwas leichter fallen. Nichts desto trotz bewegen sich die Brüder der Gemeinschaft grundsätzlich auf dünnerem Eis und der Weg zu den Zeiten zurück, in denen man ihnen mit den zwiespältigen Gefühlen Neugier und Abscheu begegnete, ist nicht sehr weit. Die Gründe hierzu liegen in der Vergangenheit. Nicht jeder Hexer hat sich für die Schwesternschaft eingesetzt, oder ihr sogar sehr geschadet. Solche Erinnerungen werden nich vergessen.

Ein Umstand, den die Söhne Hekates bisweilen auch zu spüren bekommen, sind Schwierigkeiten im Bezug auf ihre Bitten Mutter gegenüber. Bei den Hexern wird die ein oder andere, manchmal auch die ein und andere, Bitte nicht unbedingt sofort gewährt, manchmal auch gar nicht, wohin gegen sie ihre Töchter diesbezüglich eindeutig bevorzugt. Auch Mutter scheint hier ihre kleinen oder großen Dämpfer zu setzen, damit ihre Söhne nicht erneut einen Höhenflug erleiden und der Schwesternschaft unter Umständen auch noch in Zukunft in den Rücken fallen.

Diese Umstände stellen eine besondere Herausforderung im Rollenspiel dar. Innerhalb der Hexengemeinschaft darf der junge Hexer unter Umständen mit einer Menge Schwierigkeiten rechnen, wenn er sich einen Fehltritt leistet. Und immer wieder wird der junge Hexer feststellen, dass die Umsetzung dieser und jener Bitte nicht seinen Wünschen entspricht. Entweder die Bitte wird ihm gar nicht gewährt, oder anders als gewünscht, oder, wenn Mutter gute Laune hat, auch so, wie die Bitte gedacht war. (Es sei erwähnt, dass dieses Manko allein im RP existiert. In der Engine unterscheiden sich Hexer von Hexen keinen Deut)

Die Gaben

Das Fühlen

Hexen haben neben der normalen Wahrnehmung, die höchstens im Rahmen eines menschlichen Waldläufers geschärft ist, noch die Fähigkeit, sich des Lebensstromes um sich herum bewusst zu sein. Sie nennen dies "Mutters Atem fühlen" und nehmen es als eine Art wohliges Kribbeln am ganzen Körper wahr, dessen fehlen sie mit Unwohlsein erfüllt. Mit entsprechender Erfahrung wird dieser Sinn irgendwann so stark, dass eine Hexe sich ihrer gesamten Umgebung bewusst ist, wenn sie sich auf dieses Gefühl konzentriert. So ein Zustand ist für Untote recht gefährlich, die nicht enttarnt werden wollen. Jedoch ist die Hexe nicht in der Lage ohne haargenaue Ausbildung zu unterscheiden was sie vor sich hat. Sie wird nicht aus sich heraus erkennen können, ob sie vor sich einen Vampir oder einen Repräsentanten der anderen Untotenfraktionen vor sich hat. Die hohe Intuition der Hexen begründet sich zum Teil auf eine gewisse empathische Gabe, die es ihnen ermöglicht, sich recht gut der Gefühle des Gegenübers bewusst zu sein, als wenn sie seine Empfindungen riechen könnten. Auch diese Gabe wird mit der Zeit stärker, ruht aber in jeder Hexe. Stehen sich zwei Hexen recht nahe, dann fühlen sie intuitiv, manchmal visionsartig, wie es der anderen gerade geht oder beide träumen zur selben Zeit denselben Traum. Durch solche Vertrautheit getrieben, knüpfen manche ein Band zwischen ihren Seelen und sind sich ab da des Befindens und des Aufenthaltsortes der Partnerin absolut (gefühls-)bewusst. Solche Paare agieren manchmal wie eine Person. Es ist nicht eine Art Telepathie, die beide verbindet, sondern eine Art zielgerichteter Empathie. So können sie über weite Entfernungen auch nur dann den Aufenthaltsort erkennen, wenn sie selber bereits einmal dort waren, und so die damit verbundenen Gefühle ihres Band-Partners einem gewissen Ort zuordnen. Wenn sich zwei einander unbekannte Hexen treffen, dann können sie sich aufgrund ihrer Begabungen erkennen. Eine gewisse Vertrautheit stellt sich bei einigermaßen erfahrenen Hexen schon bei einer kleineren Unterhaltung ein, doch spätestens bei einer Berührung fühlen beide dieses wohligkribbelnde Gefühl der Nähe. Letzteres ist der Weg, auf dem die meisten Junghexen zum ersten Mal einen Kontakt zu ihrem Sein herstellen.

Die Handicaps

Der Nachteil, den Hexen für sich selber sehen, ist wohl das Unverständnis der Menschen und auch anderer Rassen. Viele Dinge, die der Weltanschauungssicht der Hexen entspricht, läuft der Ansicht der anderen entgegen. Hieraus entwickeln sich oftmals recht komische Situationen, bisweilen auch einige, die Schwierigkeiten mit sich bringen. Schwerwiegendere Nachteile sind nicht bekannt. Vielleicht werden sie ja noch entdeckt?

Hinzu kommt ihre unsägliche Neugier, die ihnen dann und wann das Leben sehr schwer macht. Schon so manches Kind Hekates hat sich mehrfach geschworen die Neugier etwas zurück zu drängen beim nächsten Mal und es dann doch nicht getan.

Engine

Rassenzauber

(keine)

Anderes

Waffen, Panzerung, Zauberfertigkeiten, Fertigkeiten

SW-Klassensystem

Aufstiegsanforderungen im neuen Klassensystem

Werdegang für Hexen

Anmerkung:

Die Rasse Hexe ist ausdrücklich an die Klasse Hexe gebunden!

Natürlich könnt ihr einsehen, wie die Hexen Ausbildung verläuft, im Zuge der Bewertungsauflagen für Begabte. Darunter findet ihr auch die derzeit lehrenden Hexen, als kleine Starthilfe.

Eine andere Auswahlmöglichkeit gibt es hier derzeit nicht, über eine Änderung wird im Augenblick noch beraten.

Jeder sollte sich darüber im Klaren sein, wenn er sich für diese Rasse entscheidet, dass eine Umwandlung zu einer anderen Rasse gar nicht und in eine andere Klasse im Augenblick nicht möglich sein wird. Bei der Klassenwahl wird es sicherlich später auch nur eine begrenzte Auswahlmöglichkeit geben, sollten die Beratungen erfolgreich verlaufen.

Wer also feststellt, dass die Rasse nichts für ihn ist, wird dazu angehalten werden, seinen Charakter zu löschen.

Das Gleiche gilt, wenn von Verantwortlichenseite festgestellt werden muss, dass der Spieler sich kontraproduktiv zum Guide verhält, oder das allgemeine Spielverhalten zu grundsätzlichem Unfrieden innerhalb der Hexengemeinschaft (in diesem Fall ist der allgemeine Unfrieden auf die OOC-Gemeinschaft bezogen) führt. Die Bewertung der Situation und die schlussendliche Entscheidung liegt beim staffseitigen Rassenbetreuer.

Regelung für Inaktive Hexen

Die Inaktivitätsregelung ist aufgehoben. Es werden bis auf Weiteres keine Hexencharaktere mehr auf Green Acres gebracht, wenn sie nicht einloggen. Für die Hexen, die bereits auf Green Acres stehen gilt nach wie vor, dass sie sich bitte mit einem Gesuch herunterzukommen an hexen at schattenwelt (dot) de wenden möchten. Der zuständige Rassenstaffler wird sich dann dem Gesuch entsprechend annehmen. Es sei vorweg gesagt, dass hierbei sicherlich ein paar Erwartungen an die Rückkehrer gesetzt werden, wonach es aber gewiss keine Schwierigkeiten geben sollte sich in der Gemeinschaft wieder einzufügen.

"Warum wurde die Inaktivitätsregelung aufgehoben?"

Dies liegt an der Entscheidung der Administrative. Es gibt nach dieser derzeit keinerlei Begrenzung mehr für die einzelnen Rassenmitgliedszahlen, genauso wenig wie es noch eine Begrenzung gibt, was die Anzahl der Hexer angeht, die bis jetzt immer möglichst gering gehalten worden ist, da diese eine Besonderheit in der Hexengemeinschaft darstellen. Wir haben uns entschlossen die Grenzen der Anzahl der Hexer zu öffnen. Der Schwierigkeitsgrad für die Bewerbung eines Hexers ist damit den Anforderung zu denen einer Hexe absolut ident. Diese wurde früher höher angesetzt, da Hexer damals eine Seltenheit darstellen sollten und damit eine besondere Rolle bekommen haben innerhalb der Hexenschaft, die nun auf anderem Wege dargestellt werden sollte.

Weitere Fragen?

Zusätzlich findet ihr im Hexen-FAQ die am häufigsten gestellten Fragen ebenso beantwortet. Anregungen und weitere Fragen von eurer Seite sind natürlich immer Willkommen. Solltet ihr also noch welche haben, schickt sie an die oben genannte Email-Adresse.