Gargoyle

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Spezies der Schattenwelt

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Gargoyles
Gargoyle

Eigenschaften: Str: 100 (±15) Dex: 90 (+10/-20) Int: 70 (±15)

Sonstiges

  • Polymorph in Mensch

Betreuung:

  • Spielerbetreuer: [[]]
  • Staffbetreuer: [[]]


Allgemeines

Gargoyles sind zumeist Geschöpfe der Nacht, deren dämonenhaftes Aussehen gepaart mit ihren gewaltigen Körperkräften oft der Anlass für Angst unter den humanoiden Spezies ist. Deshalb nutzen sie ausschließlich ihre menschliche Form innerhalb der Städte und Umgebungen der dieser. Trotz der häufigen Konflikte zwischen Gargoyles und Menschen in der Geschichte sind diese Wesen den Menschen nicht ausnahmslos feindlich gesonnen. Sie haben oftmals nur wenige Erfahrungen mit anderen Völkern als Menschen und ihresgleichen gesammelt, weshalb Verwirrung, Neugier oder auch eine verängstigte Feindseligkeit bei jüngeren Gargoyles aber nicht unwahrscheinlich ist. Dieser Guide stellt eine Richtlinie für interessierte Spieler dar, soll jedoch keinesfalls ein Zwang sein. Dennoch ist sollte man ihn sich sorgfältig durchlesen, um das Handeln der Gargylen zu verstehen sowie auch die Geschichte des Volkes nachvollziehen zu können. Hier sei auch angemerkt, dass die Begriffe "Gargoyle", "Gargyl" und "Wasserspeier" nur verschiedene Begriffe für ein und dieselbe Art von Kreatur sind.

Geschichte und Entstehung

Die Gargoyles entstanden durch den Wunsch der Menschen, welche nach kräftigen und gehorsamen Arbeitern und Kämpfern sehnten. Die mächtigsten Magier der Menschen erschufen die ersten Gargylen indem sie Steinstatuen mit magischer Energie anreicherten, einen Teil ihres eigenen Seins hinzufügten und diese schließlich mit Leben erfüllten. Da dieser Prozess allerdings viel Energie kostete, welche nur zu einem kleinen Teil in das Wesen überging, waren die erschaffenen Gargoyles gezwungen am Tage zu ruhen. Diesem Umstand war es aber auch geschuldet, dass die entstandenen Wesen nahezu unsterblich waren, sofern sie nicht ein gewaltsamer Tod holte. Dies wiederrum führte dazu, dass nahezu jeder Gargoyle seinen Schöpfer überlebte. Wurde ein Gargoyle vor dem Ableben seines Schöpfers nicht an einen anderen Meister gebunden, gewann er die Freiheit.
Mit ihrer Freiheit entstand in den Wesen auch ihr eigener Wille und ihr Selbstbewusstsein. Waren sie einst nur arbeitende Sklaven ihrer Meister, wurden sie nun zu selbstständigen Kreaturen. Die befreiten Gargylen teilten sich zumeist in zwei Lager. Jene welche die humanoiden Völker für ihre Versklavung verachteten und diese welche keinen Groll gegen andere Wesen innehielten. Gargoyles die Hass auf die anderen Völker schürten wurden oft selbst von dieses misshandelt und als Gegenstand benutzt. Aber es gab auch solche die von ihren Meistern Anerkennung genossen und am Lebensende ihrer Schöpfer gar Trauer empfanden.
Than'Athun, war der Erste, der geschundenen unter ihnen, der seine Freiheit gewann. Er war es, der den unbändigen Freiheitsdrang der Gargoyles entfachte, die sich nun, nach Jahrhunderten der Existenz, ihres Wertes als eigene Wesen bewusst wurden. Than'Athun sprach von einer neuen Heimat. Dies war die Entstehung des ersten Clans. Sie gründeten ihre neue Zuflucht fern von allem, in einer alten Schlossruine, die auf einer Klippe an der Küste stand und schworen sich, nie mehr den Menschen untertan zu sein und statt dessen als ein unabhängiges Volk ihre Existenz zu bestreiten.
Einige Jahre später, als der Clan sich eingelebt hatte und die Ruine zu ihrem Heim geworden war, zogen erneut Kriege über das Land. Die Menschen töteten einander und verheerten das Land. So kamen sie auch zur Ruine des Clans, wo sich eine Gruppe der Sterblichen verschanzte. Als wäre dies allein nicht schon Frevel genug gewesen, belagerten andere Menschen die Festung Tag für Tag und schleuderten riesige Felsbrocken auf die alten Mauern. Der Zorn der Gargoyles war geweckt und erreichte seinen Höhepunkt, als eines der Geschosse einen ihrer Brüder am helllichten Tage traf und zersplittern ließ. Die Nacht brach an. Und mit ihr der Tod der meisten Menschen, die sich innerhalb der Mauern aufhielten...
Gurth hatte in dieser Nacht die erste Wache übernommen. Müde lehnte er an der Mauer und starrte in die Nacht, als er über sich ein leises, ledriges Rascheln hörte. Er sah rasch nach oben, konnte allerdings nicht mehr als einen groben Schatten mit hoher Geschwindigkeit vorbeihuschen sehen. Vorsichtig zog er sein Schwert, als es erneut hinter ihm raschelte. Er drehte sich um und blickte auf eine riesige Kreatur mit Schwingen wie eine Feldermaus und einem Kopf, wie er grässlicher kaum sein könnte. Und plötzlich war das Rascheln überall um ihn herum. Als die Kreatur ihren Kopf hob und einen unnatürlichen Schrei in die Nacht hinausbrüllte wusste Gurth, dass sein Leben ein Ende gefunden hatte. Die Wasserspeier fuhren durch das Lager der Menschen wie der leibhaftige Tod und zerfetzten alles, was ihre Klauen packen konnten - nur jene, die ihr Heil in der Flucht suchten, überlebten und wurden später von den Feinden aufgegriffen und gefangengenommen. Sie alle redeten wirr durch den Schock und berichteten mit zitternden Stimmen von Dämonen, die ihre gesamte Gruppe ausgelöscht hatten. Die Anführer der feindlichen Truppen beschlossen, diesem Gerücht in der nächsten Nacht auf den Grund zu gehen. Durch diese Vorfälle kam es, dass eine kleine Gruppe aus einigen Bogenschützen, erfahrenen Kriegern und zwei Zauberkundigen am nächsten Abend in das Schloss aufbrachen, um den Gerüchten nachzugehen. Sie näherten sich vorsichtig der alten Ruine, doch schon bald ruhten die Blicke mehrer Dutzend Wasserspeier auf ihnen. Ein kleinerer unter ihnen, der für seine Hast bekannt war, stürzte sich sofort unter lautem Gekreische auf die Menschen, die einen derartigen Angriff erwartet hatten. Pfeile, Flammen und Eis zischten durch die Luft und zerfetzten den Gargoyle, noch bevor er auch nur nahe genug war, um selbst anzugreifen. Than'Athun sah dies und er sah den Zorn seiner Brüder. Zorn, den er auch selbst verspürte. Dennoch hielt er sie zurück. Sie würden zuschlagen, wenn die Menschen in der Ruine selbst waren. Und so war es auch: Als die Gruppe in den Hof getreten war, schlug das Fallgatter hinter ihnen zu und aus allen Ecken krochen Kreaturen, die ihren schlimmsten Albträumen zu entstammen schienen. Vierbeinige Monstrositäten mit Klauen und Hörnern an allen nur erdenklichen Stellen sprangen aus dem Eingang des Hauptgebäudes. Düstere Kreaturen mit Fledermausschwingen und Drachenköpfen kreuzten durch den Himmel und Than'Athun selbst, eine imposante Gestalt mit Adlerschwingen, Pferdefüßen und einem hundeähnlichen Kopf landete etwa zehn Meter vor ihnen. Seine Augen glommen rot in der Nacht und seine Stimme donnerte über den Platz. "ZU VERSCHWINDEN!" Kaum, dass diese Worte gesprochen waren, stürmten die Monstrositäten auf die Menschen zu. Rasch hatten die Magier eine schützende Sphäre geschaffen, aus der sie die Bestien attackieren konnten, während die Krieger und Schützen, welche schon viele Schlachten gemeinsam bestritten hatten, zielsicher und energisch gegen die Gargoyles vorgingen. Die Gargoyles, die vorher kaum Kampferfahrungen sammeln konnten, wurden geschlagen und nur wenige von ihnen entkamen dem Gemetzel. Than'Athun selbst fiel, nachdem er heldenhaft gekämpft hatte, durch einen Pfeil, der sein Herz durchbohrte. Die Menschen glaubten, alle dieser Bestien wären besiegt worden- sie hielten sie für niedere Dämonen, die von der Ruine angelockt und von den Kriegen geweckt worden waren. Doch einige wenige Wasserspeier überlebten und formten weitere Clans mit den Gargoyles, die sie in den weiten Landen antrafen. Die Menschen vergaßen ihre Taten und heutzutage hört man zumeist nur vereinzelte Geschichten von Kriegern, die Dämonen in Höhlen getroffen haben wollen. Dennoch existieren sie weiter. Mitten unter uns...

Das Aussehen der Gargoyles

Es gibt eigentlich kein wirklich standardisiertes Aussehen von Gargoyles- jeder ist verschieden, doch treten diese Unterschiede noch stärker hervor als bei den Menschen. Gab es einst Gargoyles, die auf allen Vieren gingen und mehr Dämonenhunden ähnelten als allem anderen, bewegen sie sich heute zumeist aufrecht auf zwei Beinen stehend. Es gibt Gargoyles, die sich mit schlangengleichen Unterkörpern fortbewegen und es gibt Gargoyles, die sogar Menschen recht ähnlich sehen können. Doch die Magier, die die Gargoyles aus Statuen erschufen, formten diese meist als Abbild dämonenhafter Gestalten, um etwaige Angreifer noch zusätzlich verschrecken zu können. Viele gaben ihnen fledermausartige Flügel, die aus dem Rücken wuchsen, einen riesigen Körper, der meist um die zwei Meter groß war und messerscharfe Klauen an den Händen und Füßen, um Steinwände erklimmen und auch zerschlagen zu können. Einige von ihnen trugen Hörner auf dem Kopf und hatten lange, zähnestarrende Mäuler. Andere wiederum hatten fast menschliche Gesichter, die nur durch harte Gesichtszüge und Fangzähne Unterschiede zwischen Mensch und Kreatur machten. Eines jedoch haben fast alle Wasserspeierfiguren gemeinsam: Sie sind ein Meisterwerk des jeweiligen Künstlers und keiner gleicht wirklich dem anderen. Gargoyles sind jedoch nicht, wie mancher vielleicht vermuten könnte, auch nachts aus Stein- diese Hülle fällt mit den letzten Sonnenstrahlen von ihnen ab und entlässt die tatsächlichen Körper der Wasserspeier ins Freie. Gargoyles haben eine lederartige, sehr dicke und robuste Haut und eine den Menschen meist sehr ähnliche innere Anatomie, wenn man von den fehlenden primären Geschlechtsorganen einmal absieht.

Das Morphen

Grundsätzlich gilt, das Gargoyles das Morphen erlernen müssen. Es wird jedem Gargoyle beigebracht. Sie besitzen diese Gabe durch die Art ihrer Erschaffung, aber sie müssen sie erst erlernen, wie ein Kind das Sprechen. Weiterhin sind Gargoyles, die sich im Menschenmorph befinden, nicht im Besitz ihrer normalen Kräfte. Ihre Kräfte sind denen der Menschen ähnlich, aber sie übersteigen sie auf keinen Fall. Eher ist es so, das erfahrene Krieger und Soldaten einen als Mensch getarnten Gargoyle mühelos Überwältigen können. Das führt darauf zurück, das der Menschliche Körper nicht die Urgestalt eines Gargoyles ist, und somit er sich anstrengen muss um nicht aus ihr “herauszuplatzen“. Des weiteren ist der Morph im Rollenspiel Zeitlich begrenzt und hält, abhängig von der Mentalen Kraft und der Konzentration, höchstens bis zum nächsten Sonnenaufgang. Da der Gargoyle dann zu Stein erstarrt. Somit ist das Morphen Grundsätzlich kein “mit dem Finger schnippen -zack- ist man ein Mensch“. Vielmehr bedarf es langer Übung und einer gewissen Meditativen Fähigkeit um sich erfolgreich für eine gewisse Zeit in einen Menschen zu verwandeln.

OOC Informationen zum Aussehen

Gargoyles werden nur vom Rassen GM gefärbt. Gargoyles bekommen nur „natürliche“ Farben. Darunter sind Erdfarben gemeint, also kein Grün, Rot oder Lila Blau.

Die Nachtklaue

Nachtklaue sind der Name der Hauptwaffe des Gargoyles. Er bedeutet Stärkste Waffe des Gargoyles.(Ähnlich wie der Rang Klaue der Nacht = Stärkster Gargoyle bedeutet) Zumeist kämpfen Gargoyles mit ihren bloßen Klauen. Die Nachtklaue ist eine Spezialisierung der persönlichen Waffe. Im Laufe seines Lebens erlernt jeder Gargoyle den Umgang mit Waffen. Manche benutzen mehrere verschiedene Waffen, aber ganz gleicht wie viele sie führen, es gibt nur eine Nachtklaue. Eine persönliche Waffe, die jener Gargoyle gemeistert hat und die so, durch die dem Gargoyle inne wohnende Magie, zu einem Teil von ihm wird. Sie befähigt ihn über die Grenzen der normalen Waffen hinaus Dinge zu tun, die andere mit der selben Waffe nicht vollführen könnten. Beispielsweise soll es Gargoyles gegeben haben, die mit ihren Klauen Edelmetalle(Valorit, Bloodrock und sogar Mithril) zerschneiden konnten. Da handelt es sich dann um eine Nachtklaue, jene Waffe die ein Gargoyle zu einem Teil von sich selbst gemacht hat. Im Leben eines Gargoyles wird es nur eine Nachtklaue geben, mit der er eine gewisse Verbindung eingeht. Ist diese Verbindung zerbrochen, kann er keine Waffe jemals mehr so beherrschen, wie eine Nachtklaue.

Die Nachtklaue (OOC)

Jeder Gargoyle bekommt eine „Nachtklaue“, die in der Regel eine Nahkampfwaffe ist. Die Nachtklaue ist keine Wunderwaffe, sie bedeutet für den Gargoyle lediglich einen leichten Bonus was z.B. die Kraft angeht mit der die Waffen geführt werden kann oder die Tatsache, das man einen Gargoyle der mit seinen Klauen kämpft nicht entwaffnen kann. Die Waffe wird nur von dem Zuständigen Rassen GM ausgegeben.

Auftreten der Gargoyles

Die Gargoyles sind meist enttäuscht von ihren Meistern und von Hass auf alle Menschen erfüllt, wenn sich dieses Gefühl nicht sogar noch auf andere Völker ausweitet. Die normalen Gargoyles sind leicht reizbare und wilde Bestien, wenn sie auf Menschen treffen. Untereinander jedoch ist dieses Auftreten ein ganz anderes: Die Gargoyles achten aufeinander und sind durch ein tiefes Ehrgefühl verbunden, dass man fast als Kodex bezeichnen könnte. Innerhalb jedes größeren Clans gibt es einen Klingenmeister. Er ist meist Vertreter der Kriegerkaste und somit auch Mitglied des Rates. Er bildet die "Ungelernten", wie Gargoyles, die noch jung und unerfahren sind bezeichnet werden, in den Kampfeskünsten aus.

Es gibt allerdings auch Gargoyles die von ihren Meistern gut und fast menschlich behandelt wurden. Diese bilden einen harten Kontrast im Bezug auf den Menschenhass der übrigen ihrer Art. Dies ändert jedoch oft nichts daran, dass sie sich Clans anschließen und Kontakt zu ihresgleichen suchen.

Gesellschaft und Kultur

Nachdem sie ihre Meister verloren hatten, streunten die Gargoyles ziellos durch die Lande und nisteten sich in Höhlen oder alten Türmen, Ruinen und verlassenen Festungen in. Einige wenige waren gar mutig genug, um die menschlichen Städte zu besiedeln und dort auf Kirchen oder Festungen den Tag zu verbringen. Später fanden sich einzelne Wasserspeier zusammen und formten lose Gemeinschaften, welche eher simpel organisiert waren und vom jeweils stärksten oder weisesten Gargoyle angeführt wurden. Diese Stämme hatten oft auch ein oder zwei Nachtgargoyles in ihren Reihen, welche die Zuflucht mit ihrer Magie zusätzlich bewachten. Nach der Wiederentdeckung der alten Schriften konnten die Gargoyles des größten Clans Xadas' Anweisungen lesen, um damit ein Kastensystem zu entwickeln, auf dem sich die Gesellschaft gründen konnte.
Der Stamm spaltete sich in zwei gleichwertige Kasten: Die Kaste des Körpers und die Kaste des Geistes.
Der Körper setzte sich aus den Kriegern, Schützen und Arbeitern der Gargoyles zusammen, welche mit ihrer Kraft und ihrem Geschick den Hauptteil der Versorgung und auch den hauptteiligen Schutz des Clans leisteten.
Die Kaste des Geistes setzte sich aus den Nachtgargoyles und den Klerikern des Alten im Berge zusammen. Hauptsächlich waren sie mit Forschung, Infiltration und Planung wie auch dem magischen Schutz des Clans beschäftigt. Außerdem gründeten sie einen Rat, der die Führung der Gargoyles übernehmen sollte.

Das Leben eines Gargoyles

Die Gargoyles leben versteckt, zumeist in den Ruinen alter Befestigungen oder Türme, in denen Statuen am Tage nicht auffällig sind. Andere wiederum bevorzugen das Leben in Höhlen, wo sie sich am Tage in einigen Ecken verstecken, die sie manchmal auch als Ruine tarnen, um bei etwaigen Wanderern ebenfalls kein Misstrauen zu erwecken. Die normalen Gargoyles wurden von ihren Erschaffern oft wie Sklaven behandelt und so ist es nicht verwunderlich, dass sie mit der Zeit einen nicht unbeträchtlichen Hass auf die Menschen aufgebaut haben und damit aufgrund ihres mangelnden Verständnisses anderen Rassen gegenüber oft leider auch ihnen diesen entgegenbringen. Natürlich gibt es auch andere Fälle, in denen die Magier ihre Geschöpfe gut behandelten- solche Meister ließen oft auch fähige Kämpfer in ihre Heime kommen, um ihre "Kinder" in den Kampfkünsten zu schulen, so sie keine magische Begabung besaßen. Es kam selten vor, dass ein Gargoyle handwerkliches Geschick bewies und der Magier dies auch förderte- in solchen Fällen jedoch stellten sich Wasserspeier als erstaunlich gute Bearbeiter von Gestein in Form von Reliefs oder Statuen ebenso wie als gute Schreiner heraus, da ihre Klauen es ihnen ermöglichten, völlig ohne Werkzeuge zu arbeiten und aufgrund ihrer Kraft auch wunderschöne Verzierungen in das Holz oder den Stein zu schnitzen. Die normalen Gargoyles gehören fast ausschließlich zur Kaste des Körpers, in der sich all jene, die primär ihre Muskeln zum Arbeiten einsetzen, einordnen.

Der Glaube der Gargoyles

Der Glaube der Gargoyles entstand in der Phase, als sie noch Diener der Magier waren. Einige unter ihnen waren damals der Meinung, dass es noch etwas anderes gewesen sein musste, was sie außer den Magiern erschuf. So bildete sich eine Gemeinschaft unter den Wasserspeiern, die an den Heiligen Fels glaubte. Eine mächtige Gottheit musste dem Felsen, aus dem sie stammten, die Kraft gegeben haben, sich vom übrigen Gestein zu unterscheiden und lebendig zu werden. Sie sahen also den Alten im Berge als einen Erschaffer ihrer Selbst. Der Hüter ihrer Existenz. Der Erste dieser Zeit war Noc`Tur, dem sich der Alte im Berge offenbarte. Später wurde er der Anführer des Kultes um Aldh Tharn. Gargoyles, die von diesem Tage an dem Alten im Berge folgten, verlieh er manches Mal einen Teil seiner Macht. Die Kleriker der Gargoyles sind mit dafür verantwortlich das den Neulingen alle Techniken beigebracht werden, um sich in der feindlichen Welt außerhalb des Clans bewegen zu können. Darunter fällt unter anderem Tarnung, Infiltration und die Sprache der anderen Rassen, die die meisten jungen Gargoyles fast gar nicht beherrschen.

Gargoyle Erschaffung

Es ist menschlichen Magiern war gelungen, Gargoyles zu erschaffen. Die Formel hatten sie aus dem Turm des Wissens gewonnen. Später ging das Wissen der Formel mit den Magier scheinbar verloren. Doch ein Gargoyle hatte den Turm des Wissens überlebt und dieser Nachtgargoyle war im Besitz der Formel. Doch er hielt sich versteckt vor jedem Wesen.

Verhalten anderen Völkern gegenüber

Verhalten gegenüber Barbaren und Wikingern

Ein Wasserspeier wird Barbaren oder Wikinger fast immer als Menschen ansehen, die nur größer und kräftiger sind als ihre Verwandten in den Städten und Dörfern. Es gibt kaum Beziehungen zu diesen Völkern, da sie für die Gargoyles weitestgehend uninteressant sind.

Verhalten gegenüber Tagwandlern und Vampiren

Gargoyles haben keine Möglichkeit, um einen Tagwandler oder Vampir von einen Menschen zu unterscheiden, daher behandeln sie diese Wesen auch wie solche. Sollte ein Gargoyle dennoch einmal das wahre Wesen einer solchen Kreatur kennen lernen, so wird er vermutlich große Neugier an den Tag legen.

Verhalten gegenüber Dunkelelfen

Die Gargoyles stehen Drow im Allgemeinen recht neutral gegenüber. Sie hegen keine besonderen Aggressionen gegen die Dunkelelfen, würden sich aber wohl im Zweifelsfalle eher gegen sie stellen, da die Arroganz dieses Volkes, die sie selbst zu niederen Kreaturen degradiert, den Gargoyles ein Dorn im Auge ist.

Verhalten gegenüber Echsenmenschen

Die Gargoyles stehen den Echsenmenschen eher neutral gegenüber, allerdings besteht mit dieser Rasse ein recht großes Konfliktpotential, da die Echsen alle Menschendinge hassen und die Gargoyles eben solche Menschendinge sind.

Verhalten gegenüber Hexen

Hexen, deren Toleranz gegenüber allem Leben selbst die Gargoyles einschließt, sind eines der wenigen Völker, dass man tatsächlich fast als Freunde der Gargoyles bezeichnen könnte. Es kommt oft vor, dass Gargoyles in Freystätt, der Stadt der Hexen, anzutreffen sind.

Verhalten gegenüber Lichtelfen

Durch ihre Geschichte sind die Gargoyles Wesen, die stark mit der Magie verbunden sind, und weshalb die magischen Lichtelfen sehr interessant auf das steinerne Volk wirken. Da die Gargoyles jedoch eher versteckt agieren, sind offizielle Beziehungen zu den Lichtelfen kaum bekannt.

Verhalten gegenüber Menschen

Menschen waren es, die vor vielen hundert Jahren die Gargoyles erschufen und versklavten. Dennoch wissen nur wenige überhaupt von den magischen Konstrukten, die den Zauberkundigen lange Zeit zu Diensten waren und so ist es nicht verwunderlich, dass der Hass, den Wasserspeier den Menschen entgegenbringen, nur zu häufig mit Unverständnis beantwortet wird. Wer würde schon erwarten, dass eine zornige Bestie noch ausführlich über die Geschichte ihres Volkes aufklärt, bevor sie den Grund ihrer Wut vernichtet?

Verhalten gegenüber Orks

Die Orks stellten bisher weder Verbündete noch Feinde der Gargoyles da, weshalb das Verhältnis zu ihnen als Neutral zu bezeichnen ist. Bei beiden Rassen scheint sich ein gewisser Respekt vor der körperlichen Kraft des anderen aufzubauen und Gerüchten zufolge gab es auch schon vereinzelte Kämpfe, in denen Gargoyles und Orks Seite an Seite standen.

Verhalten gegenüber Rattenmenschen

Ratten werden von Gargoyles eher skeptisch betrachtet. Sie sind hinterhältig, verbreiten Krankheiten und scheinen allgemein keine nützlichen Verbündeten dazustellen, daher ignorieren Gargoyles diese Wesen zumeist.

Verhalten gegenüber Waldelfen

Die Waldelfen, die durch ihre besondere Magie mit normaler Zauberkunst wenig zu tun haben und deren Wälder in Yew eine ganz besondere Anziehung auf die Gargoyles auswirken, sind für das steinerne Volk ebenso interessant wie die Lichtelfen, da sie hoffen, von den ebenfalls unsterblichen Elfen zu lernen.

Verhalten gegenüber Dunkelzwergen

Für einen Gargoyle ist ein Dunkelzwerg schlicht ein Zwerg, der eine dunkle Hautfarbe hat. Unterscheidungen werden in dieser Beziehung nicht gemacht, sodass die Reaktion eines Gargoyles beim Treffen auf einen Duergar die selbe sein wird, wie die einem Zwerg gegenüber.

Verhalten gegenüber Zwergen

Zwerge sind bekannt für ihr Geschick im Umgang mit Metallen und Gestein - eine Fähigkeit, die ihnen den Respekt der Wasserspeier einbringt. Allerdings sind Gargoyles der oft etwas rauen Art der Zwerge gegenüber nicht so verständnisvoll, wie es nötig wäre, was leicht die Basis von Streitereien werden kann.

Verhalten gegenüber Skeletten

Das Knochenvolk ist für das Volk der Gargoyles wenig von Interesse. Es kommt von Zeit zu Zeit zu Begegnungen mit ihnen, jedoch ignorieren sich Gargoyles und Skelette die meiste Zeit.

Verhalten gegenüber Lykanthropen

Die Gargoyles können Lykanthropen nicht von normalen Menschen unterscheiden, daher gibt es keine bekannten Beziehungen zu den Werwölfen. Sollte es zu einem Aufeinandertreffen beider Rassen kommen, werden die Wasserspeier wohl mit großer Neugier und Vorsicht vorgehen.

Namensgebung und Sprache

Gargylsche Namen sind oft sehr kurz und einprägsam, da die Meister sich bei ihren Dienern nicht mit unnötig komplizierten Namen aufhalten wollten. Sie haben fast immer eine bestimmte Bedeutung, die auf besondere Ereignisse in der Vergangenheit oder bestimmte Charaktermerkmale der Kreatur hinweist. Manche Namen scheinen gar mit der Entstehung des Gargoyles zu tun zu haben. Die Namen setzen sich in den meisten Fällen aus einem einsilbigen und einem zweisilbigen Namen zusammen, die durch ein Hochkomma oder einen Bindestrich getrennt werden. Eine zweite Variante besteht aus einem Einzelnamen, der in diesem Fall für gewöhnlich zweisilbig ist. Die letztere Variante tritt zwar etwas seltener auf, ist aber dennoch nicht als ungewöhnlich zu bezeichnen.

Zweisilbige Namen Durrem, Thenem, Werom

Getrennte Namen Khor'Therum, Thu'Mirem, Khal'Watum

Während die Gargoyles einst, aufgrund ihres dämonischen Wesens, eine eigene eingeschränkte Sprechweise hegten, haben sie sich über die Jahrhunderte die menschliche Sprache angeeignet. Dies kam dadurch zustande, dass es die freien Gargoyles immer mehr in Gefilde trieb wo die menschliche Sprache dominierte.