Daywalker: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 7. Dezember 2025, 13:24 Uhr

Spezies der Schattenwelt


Daywalker
Datei:Race daywalker.jpg
Daywalker

Eigenschaften: Str: 90 (±15) Dex: 100 (+10/-20) Int: 70 (±15) Wählbare Klassen: keine

Sonstiges: Daywalker sind eine Folgerasse, bestehende Chars können zu Daywalkern werden

Betreuung:

  • Spielerbetreuer: [[]]
  • Staffbetreuer: [[]]


Vorwort

In den Gefügen der Schattenwelt gibt es viele verschiedene Wesenheiten deren Dasein im Verborgenen liegt und nicht mehr als schaurige Gerüchte hervorbringt. Eine dieser Rassen ist unter einem rätselhaften Hintergrund einst auf diese Welt gekommen und lebt seither unter den Menschen, die Daywalker.

Das Blut ist der Schlüssel, zu Leben oder Tod, das Blut ist auch der Grund warum sie sich verbergen und ein Leben in Zurückgezogenheit führen. Doch nicht der Blutdurst prägt ihr Dasein, die Melancholie des Lebens ist ihr größter Feind. Es endet wo es beginnt im Schoss der Familie…

Engine

Stats

  • Stärke: 90
  • Geschicklichkeit: 100
  • Intelligenz: 70

Rassenzauber

Daywalker können durch ihre Rasse folgende Zauber sprechen. Dies sind normale Enginezauber, die dementsprechend auch ein Zauberbuch und brauchen. All diese Dinge sind im Rollenspiel nicht notwendig.

Rassenzauber laufen über den Skill Focus, sie können bei Treffern nicht fizzlen.

Anderes

Daywalker ernähren sich von Blut in Form von Bloodpotions.

Diese lassen sich wie folgt herstellen: Bei Kämpfen entstehen immer wieder Blutlachen. Ein Daywalker kann dieses Blut durch einen Doppelklick darauf in eine bereitgehaltene leere Flasche einfüllen.

Daywalker besitzen zudem die Fähigkeit sich in einen Wolf oder eine Fledermaus zu verwandeln, dies geschieht durch die Eingabe folgenden Befehls: .morph

Durch folgenden Befehl kann der Daywalker wieder menschliche Gestalt annehmen: .unmorph

Bewerbung

Daywalker sind keine frei wählbare Rasse. Hier finden sich die Hinweise zur Bewerbung

Guide

Merkmale

Daywalker werden in der Öffentlichkeit nichts anderes darstellen als das, was sie vor ihrer Wandlung verkörperten. Ein geborener Daywalker wird im äußeren Erscheinungsbild den Anlagen der Eltern folgen.

Daywalker hatten meist schon ein langes Leben hinter sich, bevor sie zu ihrer jetzigen Art gewandelt wurden, und es ist nicht verwunderlich, dass für sie sie keinerlei Einschränkungen in Waffen oder magischen Anwendungen vorhanden sind, die sie schon vor der Wandlung beherrschten.

Mit der Wandlung wird sich seine allgemeine Gesinnung kaum ändern, zumal kein Daywalker einen Feind zu seinem engsten Familienmitglied machen würde.

Aus diesem Grunde besteht keine Notwendigkeit für den jungen Daywalker, seine Gesinnung zu ändern. Passt er nicht in die Gemeinschaft der Daywalker, wird wohl kaum ein Daywalker den Wunsch verspüren, ihn in seinen Familienkreis aufzunehmen.

Da ein Daywalker normalerweise versucht, mit jedem anderen Normalsterblichen auf rein persönlicher Basis gut auszukommen, wird er auch kaum oder nur sehr selten gezwungen sein, zu kämpfen. Die Annahme bestimmter Glaubensrichtungen stellt ein besonderes Problem dar, da in erster Linie die eigene Rasse und der Familienverband im Vordergrund stehen sollten.

Daywalker beziehen eine besondere Kraft aus ihren Familienbeziehungen. Es ist nicht verwunderlich, dass die Daywalker, sollten sie angegriffen werden, unabhängig von bestimmten Gegebenheiten, wie zum Beispiel Mitgliedschaft in verfeindeten Gilden, trotzdem immer für einander einstehen. Es kann jedoch vorgekommen, dass ein Daywalker scheinbar einen anderen angreift, als Finte gleichsam. Er verhindert eventuell durch diese List, den tödlichen Angriff durch Andere, weil er weiß, dass eine einfache Verletzung den Angegriffenen nicht töten kann.

Extreme Glaubensausprägungen würden früher oder später zu einem Konflikt mit der Familie führen. Die Familie steht immer im Vordergrund, da der Daywalker ohne sie nicht existent wäre. Somit wird er den Drang nach Zuwendung zu klerikalen Verbänden nicht in sich verspüren. Sein Glauben beruht auf dem Prinzip des Zusammenhaltes der Familie, insofern man überhaupt von einem Glauben sprechen kann.

Er wird sich deswegen auch nicht dem Chaos oder den Fanatikern des Lichtes zuwenden, da in diesem Falle deren Ziele ebenfalls objektiv im Widerspruch zu seinem Dasein und seinen anderen Familienmitgliedern stehen werden. Es kann vorkommen, dass ein Daywalker sich aus der Öffentlichkeit allmählich immer mehr zurückzieht, da er mit sich und den Problemen, die das Leben als Daywalker mit sich bringt, nicht zurechtkommt. Verhindert der Daywalker von sich aus den Kontakt zu seiner Familie und kapselt sich ab oder stellt sich gar gegen sie, steigt die Gefahr, dass er an seiner Existenz zerbricht.

Um sich zu schützen, wird natürlich kein Daywalker ohne Not seine wahre Identität preisgeben. Es dürfte jedem klar sein, dass ein Blut trinkendes Wesen auf Andere nicht gerade anziehend wirkt.

Geschichte

Daywalker tauchten wahrscheinlich vor etwa 3000 Jahren das erste Mal auf der Schattenwelt auf. Darkan Angel und Kilana ni’Dulana wanderten aus einer alten Welt bereits als Daywalker in die Schattenwelt ein. Sie gelten als die Begründer der heute auf der Schattenwelt lebenden Daywalker, ungeachtet ihrer späteren Entstehung, zu der es noch weitere Erklärungen an anderer Stelle gibt. Auf Grund des Umstandes, dass eben einer dieser Daywalker noch im Gebiet der heutigen Schattenwelt angetroffen werden kann, gibt es Aussagen zur möglichen Entstehung dieser Rasse aus erster Hand.

Es muss bemerkt werden, dass es niemals Aufzeichnungen gab und so könnte es sein, dass dieser oder jener Fakt sich nach so langer Zeit nicht mehr ganz genau aus dem Gedächtnis erklären lässt, oder sich gar anders darstellt, als er wirklich war. Es gibt einige Spekulationen über die Herkunft und dazu auch verschiedene Ansichten, die in den Erzählungen der Älteren eine Rolle spielten. Da es den Rahmen einer Anleitung sprengen würde, muss an dieser Stelle darauf verzichtet werden, sie hier alle aufzuzählen.

Entstehung

Die Daywalker werden nach Lords und Ladys sowie Geborene und aus anderen Rassen gewandelten unterschieden. Ein Lord und oder Lady der Daywalker sind diejenigen die Personen zu Daywalkern wandeln. Aus sozialen Gründen wird wohl heute eine Wandlung anderer Rassen außer Menschen ausscheiden, mag es auch in der bisherigen Geschichte schon einmal anders gewesen sein. Es kann natürlich in Einzelfällen Ausnahmen geben.

Die geborenen Daywalker sind die Kinder von zwei Daywalkern, Ihre Entstehung ist ein besonderes Ereignis, denn selten führt eine Verbindung von zwei Daywalkern auch zu Nachkommen. Diese, als geborene Daywalker bezeichneten, unterscheiden sich von den gewandelten Daywalkern im natürlichen Vorhandensein aller Rasseneigenschaften. Da in ihrem Fall zwei Komponenten von Daywalkern zusammenkommen, entsteht ein von den natürlichen Anlagen her besonders ausgeprägtes Wesen. Im Gegensatz zu den gewandelten Daywalkern besitzen sie von Geburt an alle Anlagen der besonderen Eigenschaften ihrer Rasse, wobei sie diese Fähigkeiten erst perfektionieren müssen. In erster Linie werden sie von ihren Eltern lernen. Aber im Weiteren wird sich jeder ältere Daywalker bemühen, sein Wissen an den Nachwuchs weiter zu geben. Das erlaubt ihnen im Verlaufe ihres Daseins, zu viel stärkerer Ausbildung ihrer Rasseneigenschaften zu gelangen, als es einem Gewandelten jemals möglich wäre.

Die gewandelten Daywalker stellen die Mehrheit der auf der Schattenwelt lebenden Daywalker dar. Sie werden durch eine Zeremonie mit einer bestimmten Prozedur zu einem Teil der Familie gemacht.

Gesellschaft

Die Gesellschaft der Daywalker mag klein sein, aber sie enthält nicht weniger Facetten als das Sozialleben der Menschen.

Gaben

  • Daywalker verfügen über angeborene Fähigkeit zur Blutmagie
  • Daywalker verfügen über die Fähigkeit ihre Gestalt zu Wandeln
  • Daywalker sind nahezu immun gegen die Wirkung von Krankheiten und Giften
  • Daywalker können erlittenen Schaden durch den Einsatz ihres Blutes heilen
  • Daywalker können Lebenskraft und Gefühle spüren
  • Daywalker haben geschärfte Sinne und Reflexe

Daywalker sind extrem langlebige Wesen. Durch die besonderen Eigenschaften des Blutes verändert sich nach der Wandlung in kurzer Zeit ihr Körper. Sie erhalten die Fähigkeit zur schnellen Selbstheilung. Ihr Körper ist sehr widerstandfähig gegen jede Art von Giften und Verbrennungen, Krankheiten machen ihm fast nichts aus, zumindest verläuft ein Heilungsprozess im Gegensatz zu Menschen rasend schnell und es bleiben in der Regel auch keine Folgen davon zurück. Vorhandene Schäden vor der Wandlung verschwinden jedoch nicht.

Daywalker werden, außer von Vampiren, immer als das wahrgenommen, was sie für Andere darstellen. Sie ähneln also immer der Rasse, aus der sie ursprünglich entstammten. Sie wirken durch eine mit Worten schwer erklärbare Ausstrahlung auf Andere, was sie besonders für Menschen anziehend macht. Eine geringfügige Blässe gegenüber dem früheren Status wird sie nicht auffälliger machen, als sie vor ihrer Wandlung schon waren. Ihre Eckzähne sind ausfahrbar, werden jedoch nur unmittelbar vor einem saugenden Biss sichtbar und sollten sonst eigentlich unauffällig sein. Niemand sollte Daywalker mit einer Art Vampir vergleichen, auch wenn es gewisse Ähnlichkeiten in den Attributen gibt. Ihr größter Unterschied ist in jedem Fall, dass sie leben!

Daywalker spüren die Energie von Auren auch auf größere Entfernungen und können diese sehr gut unterscheiden. Da Auren etwas mit den geistigen Fähigkeiten und den Empfindungen zu tun haben, wird jede Aura sich anders darstellen. Daywalker können mit ihren Sinnen die so genannten Farben der Auren auflösen und sie deswegen auch sehr gut zuordnen. Sie können durch das aufgenommene Blut sehr starke emphatische, telepathische und suggestive Fähigkeiten entwickeln.

Erfahrene Daywalker können sich untereinander telepathisch verständigen, je nach ihren Fähigkeiten auch über größere Entfernungen. Das kann durch große Konzentration nur auf eine Person geschehen. In der Regel wird aber jedes Wesen, das über die entsprechenden weit entwickelten Sinne der telepathischen Wahrnehmung verfügt, eine solche Unterhaltung "mithören" können. Aus diesem Grund ist auch gelegentlich eine telepathische Unterhaltung mit einem Vampir zu beobachten. Die Fähigkeit, Seelen zu orten, werden nur die Stärksten und Erfahrensten unter ihnen entwickeln können.

Die Fähigkeit ein, wenn auch auf sehr eingeschränkte Art, Gestaltenwandler zu sein, soll nicht unerwähnt bleiben. Daywalker besitzen, je nach ihren Fertigkeiten, die Möglichkeit, sich längere Zeit in einen Wolf oder eine Fledermaus zu verwandeln.

Die Möglichkeit mit dem Schatten eins zu werden und den Ort zu wechseln, wird jeder Daywalker schnell erlernen wollen. Bringt es ihm doch die Möglichkeit des schnellen Ortwechsels.

Durch ihre Langelebigkeit, die extrem guten Möglichkeiten ihre Fähigkeiten auszubilden und die besonders gute Konstitution ihres Körpers, reagieren sie gewöhnlich etwas schneller und werden etwas stärker als Menschen.

Eine Besonderheit sollte an dieser Stelle erwähnt werden. Es wird auch jeder junge Daywalker schnell mitbekommen, dass er eine äußerst anziehende Wirkung auf Normalsterbliche besitzt, die sich oft in unerwarteter Sympathie niederschlägt. Durch seine Fähigkeiten des Gedankenlesens und der Empathie wird er sich, bewusst oder unbewusst, gefühlsmäßig schnell auf sein Gegenüber einstellen; die natürliche leicht betörende sympathische Ausstrahlung die damit entsteht, verfehlt selten ihre Wirkung. Allerdings wird ihm diese nur wenig nutzen, sollte er ein anderes Wesen gefühlsmäßig an sich binden wollen, wird er scheitern, wenn das Objekt seines Interesses wirklich und aufrichtig jemand Anderen liebt.

Handicaps

  • eng an die Familie gebunden sonst droht Vereinsamung
  • müssen sich mit dem Chaos verschiedener Gefühle auseinandersetzen
  • brauchen frisches Blut um sich zu ernähren
  • können bei intensiver Forschung entdeckt werden

Die Langlebigkeit führt bei ihrer Lebensweise zu weiteren Problemen. Mit dem Tod ihrer natürlichen Verwandten und Freunde, verlieren sie auch allmählich ihre Bindungen. Damit beginnt ein Vorgang, den viele verfluchen, nämlich die Vereinsamung. Sie führt sie gelegentlich in einen starken Konflikt zu ihrem Dasein und in die Versuchung, ihr eigenes Leben zu beenden. Darum wird ein jeder Daywalker eng in die Familie eingebunden und stellt von Beginn seiner Geburt an das heiligste in seine Dasein dar.

Daywalker besitzen ein extrem verlängertes Leben, was einer Unsterblichkeit nahe kommt. Diese Eigenschaft bedeutet für sie aber die Notwendigkeit, lebenslang Blut trinken zu müssen. Obwohl es auf Grund ihres zu den Vampiren verschiedenen Metabolismus ihres Körpers, recht wenig ist, verabscheuen sie diesen Zwang und versuchen ihn stets zu verdrängen.

Die fragwürdigen Fähigkeiten der Empathie und des Fühlens bedeuten dem Daywalker wohl sein Gegenüber besser einschätzen zu können, oder auch einmal eine Lüge zu enttarnen, aber am Ende werden diese Gefühle auch teilweise von ihm selbst aufgenommen wenn er sich nicht gut davor zu schützen weiß. So kann erlebte Traurigkeit schnell auch in Trauer bei dem Daywalker selbst umschlagen und ihn mit in die Melancholie reißen.

Durch die kaum vorhandene eigene Lebenskraft, die mit der Aufnahme von Blut variiert kann es sein, dass solche die besonders mit dieser Art von Energie wirken, bei intensiver Forschung herausfinden können das sie keinen normalen Menschen vor sich haben. Ein Daywalker wird sich also Mühe geben, Beispielweise einem Nekromanten oder Druiden keinen Grund zu geben genauer hinter das wahre Wesen des Daywalkers zu blicken.

Wissenswertes

Die Daywalker stehen für den Ausgleich der Existenzen auf der Schattenwelt ein.

Nun könnte man meinen, dann wären die Vampire doch ihre natürlichen Feinde. Das muss verneint werden aus Sicht eines Daywalkers, wenn es einige Vampire auch anders sehen mögen. Dieses Streben nach dem Ausgleich ist die Begründung für die grundsätzliche Auslegung der neutralen Haltung der Rasse zu anderen Rassen; darauf beruht ihre besondere Ausstrahlung und ihrer permanente Existenz.

Begriffe wie Gut und Böse sind für sie immer der Situation zuzuschreiben, in der sie sich gerade befinden, eine allgemeingültige Antwort darauf gibt es nicht.

Ausschlaggebend ist dabei, dass die Gesinnung der einzelnen Spieler nicht zu einer Verfeindung der Rassenmitglieder untereinander führen darf, weil es zu dem sozialen Sinn der Daywalkerrasse in Widerspruch stehen würde.

Die in der Praxis spielbare Neutralität reicht bei den Gesinnungen weit in den Randbereich zur Neutralität bei Licht- und Schattengesinnungen hinein. Extreme Positionen, die man als chaotisch gut oder böse definiert, würden das Spiel als Daywalker unglaubwürdig machen und sind nicht erwünscht.

Vampire – Die Anderen

Das Verhältnis zu den Vampiren bedarf einer gewissen Erläuterung. Ein Schema gibt es dafür nicht. Wer die seltenen Begegnungen zwischen einem Vampir und einem Daywalker beobachten konnte, wird sich dazu kein Bild machen können. Einmal mag eine gespannte Situation erscheinen, ein anderes Mal wird eine scheinbar entspannte Atmosphäre vorherrschen.

Daywalker und Vampire haben nach außen hin verschiedene ähnliche geistige Eigenschaften, die sie für einen oberflächlichen Beobachter scheinbar gleich erscheinen lassen. Daraus ergeben sich im RP verschiedene Besonderheiten. Generell werden sich beide Rassen als gegenseitig störend empfinden, was im Allgemeinen keinen Hass seitens der Daywalker begründen wird. Im Laufe der Jahre auf Schattenwelt hat es sich so entwickelt, dass sie sich gegenseitig aus dem Weg gehen und sich in Frieden lassen. Dass es so kam, ist vor allem Kilana ni’Dulana (DW) und Gum Jabbar (VP) zu verdanken, die nach etlichen Anstrengungen, eine Art Akzeptanz zwischen sich aufgebaut hatten, die nahe der Freundschaft lag.

Kilana sorgte später dafür, dass auch ihre Kinder diese Akzeptanz walten ließen, so wie Gum für Ruhe auf seiner Seite gesorgt hatte. Die Daywalker haben sich bislang daran weitestgehend gehalten. Doch hin und wieder entbrennen trotzdem Anfeindungen gegeneinander. Vor allem dann, wenn das, was in jedem Daywalker innewohnt sich Bahn bricht, also seine animalischen Triebe und Instinkte.

Der Frieden zwischen den beiden Rassen ist wie ein Burgfriede zu betrachten, der einfach etwas mit Zweckmäßigkeit und dem Streben beider Rassen nach Selbsterhalt zu tun hat. Diese Gemeinsamkeiten bestehen in ihren grundsätzlich ähnlichen Fähigkeiten und zum Teil in ihren Problemen im Umgang mit anderen Rassen. Beiden ist das Streben eigen, nicht entdeckt werden zu wollen. Einst bezeichnete sie die Daywalkerlady Kilana ni’Dulana als eine Art dunkle Brüder und Schwestern, die ein ähnliches Los wie die Daywalker teilen, so dass es allmählich zu einer Art dauerhaften Koexistenz der beiden Rassen kam.

Daywalker bedauern das fristlose Dasein der Vampire, die nicht leben und auch nicht mehr sterben können und einen Teil ihrer Körperfunktionen und ihrer Persönlichkeit verloren haben.

Daywalker lehnen die Existenz der Vampire gefühlsmäßig ab und betrachten es als großen Makel ihres eigenen Lebens, einen Teil ihrer Ernährung von Blut bestreiten zu müssen. Insbesondere durch die Vorliebe der Vampire, sich von möglichst frischem Menschenblut zu ernähren, haben sie eine Abscheu vor den Handlungen der Vampire. Sie bevorzugen deshalb vorrangig das Blut von Tieren und würden diese auch nicht bis zu deren Tod aussaugen. Sicherlich würde auch ein Daywalker, sollte er völlig geschwächt sein, auf jede verfügbare Blutquelle zurückgreifen. Aber das würde sehr sanft geschehen, ohne dem Opfer mehr als nötig zu schaden. Es sei angemerkt, dass ein Daywalker durchaus normale Nahrung oder Flüssigkeiten verdaut.

Die prinzipielle neutrale Grundhaltung allen Rassen gegenüber und ihr Mitleid solchen scheinbaren Fehlentwicklungen der Existenzen der Natur, wie es in ihren Augen die Vampire darstellen, hindert die Daywalker gefühlsmäßig offen gegen sie vorzugehen.

Es kam auch schon vor, dass aus verschiedenen Beweggründen auf beiden Seiten sich gegenseitig geholfen wurde, um einer Notsituation zu entfliehen. In den alten Legenden der Vampire hieß es, irgendwann einmal werde ein Daywalker dafür Sorge tragen, dass die Brut der Vampire ausgelöscht wird. Aber schon auf Grund der Unklarheit, wo die Ursprünge beider Rassen liegen, ist diese Legende heute weitgehend in den Hintergrund getreten und sie dient allenfalls dafür, jungen Daywalker das Selbstbewusstsein zu stärken.

Alle Anderen

Darauf bedacht ihre Existenz nicht preis zu geben, ziehen sich die Daywalker oftmals in ihre eigene Einsamkeit und in den Kreis ihrer Familie zurück.

Grundsätzlich begegnen sie den anderen Wesen der Schattenwelt wie sie es auch vor ihrer Wandlung getan haben, besondere Abneigungen oder Verbindungen aufgrund der Rasse sind nicht gegeben.

Am ehesten Konfliktpotential findet sich im Kontakt mit Geistlichen, da die erste Loyalität der Familie gilt, ist der Glaube an Gottheiten von keinem entscheidendem Wert für die Daywalker.

Sonstiges

Daywalker sind sehr selten und sollten ihre besonderen Fähigkeiten gezielt einsetzen, um ein besonders typisches RP zu liefern. Die besondere Stärke und die zusätzlichen magischen Eigenschaften dienen der Glaubwürdigkeit und der Unterstützung des RP.

Daywalker entwickeln kein natürliches Machtstreben über das Maß hinaus, welches sie vor ihrer Wandlung innehatten. Besitzstandwahrung an Eigentum und der Kampf darum gelten nicht als natürliches Machtstreben.

Kleine Begriffserklärung

  • Telepathie

Einfache Gedankenübertragung in Richtung einer bestimmten Person. Personen die sich nahe stehen, können diese auch über größere Entfernung durchführen. Die Übertragung von Gedankeninhalten wird in der Regel schwieriger sein, als solche zu empfangen (zu hören). Sie kann bei entsprechend fähigem Sender durchaus einzelne Personen erreiche, ohne dass andere mithören können. Die Wahrnehmung der Inhalte bedarf der Fähigkeit der Telepathie, ansonsten würde es eine sehr große Anstrengung des Senders erfordern. Telepathie ist am wirksamsten zwischen Leuten, die einander kennen und noch besser zwischen solchen, die einander gefühlsmäßig nahe stehen.

  • Suggestion

Sie ist nicht zu verwechseln mit der Telepathie, bedient sich aber des gleichen Mediums. In diesem Falle werden die Gedanken einer anderen Person manipuliert. Das wird zweckmäßig durch Projektion von Abbildern und Gedankeninhalten an die zu manipulierende Person erfolgen. Der Erfolg einer solchen Suggestion hängt in starkem Maße von den Fähigkeiten des Ausführenden und der Intelligenz des Betroffenen ab. Je intelligenter er ist, umso leichter wird eine Suggestion bei ihm zum Erfolg führen. Sie hängt eng mit der Hypnose zusammen.

  • Hypnose (Manipulation)

Durch diese Einwirkung wird der Betroffene veranlasst, bestimmte Handlungen durchzuführen, die nicht seinem bewussten Willen entsprechen würden. Die Kontrolle der Handlungen wird in diesem Falle an denjenigen übergehen, der ihn hypnotisiert. Deswegen sprechen wir von Manipulation.

  • Empathie

Fähigkeit Emotionen anderer zu empfinden als wenn es die eigenen sind. Diese Wirkung ist bei natürlichen Empathen in der Regel unabhängig von seinem Wollen wirksam. Der Daywalker kann sich dagegen abschirmen.

  • Blockade

Errichtung einer mentalen Barriere. Sie macht den Betroffenen unempfindlicher gegen mentale Beeinflussungen von außen. Wie viel der Energie aufgewandt werden muss, um eine Blockade zu brechen, hängt von den geistigen Kräften der Beteiligten ab.

  • Aura

Man kann sie umschreiben als Ausstrahlung oder Energiesphäre, die jedes Lebewesen besitz, wie ein Leuchten mit einem typischen und für das Wesen charakteristische Lichtspektrum. Daywalker können diese Auren wahrnehmen, weil sie dafür einen Sinn dafür haben. Da dieser Sinn eine besondere mentale Funktion darstellt, ist es auch verständlich, dass sie diese Auren in begrenztem Umfang durch Wände und auf gewisse Entfernung hin hindurch wahrnehmen können.