Tyrael: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 30. November 2025, 14:49 Uhr
Beinamen
Schwert und Schild Ostens, Der Lichteine, Der Erzengel, Der Ewig Gnadenvolle, Laida
Profil
Über Tyraels Herkunft wissen auf der Schattenwelt nur die Wenigsten Bescheid, wurde er doch von Kush selbst hierher entsandt, um gegen Diablo zu kämpfen. Und damit wurde Tyrael zum stets wachenden Beschützer der Schattenwelt; war Diablo doch nicht das einzige Übel, das dem Lichteinen hier entgegentrat. Und dennoch ist Tyrael keine rein kriegerische Gottheit, wird doch auf ihn der Kodex der letztgültigen Weisheit zurückgeführt, zu dessen Grundpfeilern neben dem Mut auch die Liebe und die Wahrheit gehören.
Status
Gottheit
Existent. Tyrael greift zwar selbst kaum noch aktiv in das Geschehen auf der Schattenwelt ein, doch hat er ein Volk aus Lichtwesen um sich, dessen höchste ihm als Seraphim dienen und immer wieder einmal auf der Schattenwelt gesichtet wurden und werden.
Kirche
Die Kirche Tyraels ist die größte auf Schattenwelt existente Gemeinschaft von Gläubigen. Unter dem Dach der Kirche sind zahlreiche Priester und Kleriker, sowie relativ selbstständige Kulte geeint. So existiert die Kirche als solche in mehr oder minder losem Verbund mit Hauptsitz in Britain, wo auch der dem Tyraelkult vorstehende Hochgeweihte ansässig ist. Nominell ist die altehrwürdige Matriarchin der Kirche zwar noch in Amt und Würden. Doch benannte sie schon vor langer Zeit ihren Stellvertreter und Nachfolger, welcher seither die Geschicke der Gesamtkirche lenkt. Neben der Mutter Kirche gibt es verschiedene Orden und Gemeinschaften, die sich mal mehr, mal weniger direkt unter das Banner des Lichteinen stellen.
Für die Zugehörigkeit zur Kirche gibt es keinerlei Restriktionen oder Auflagen, ausser das offene und ehrliche Bekenntnis zu Tyrael und seiner Kirche. Spenden sind erbeten, um die Ausbildung der Geistlichen und den Erhalt der Gotteshäuser zu finanzieren. Unter den Gläubigen finden sich Angehörige aller Schichten, von Bauern und Leibeigenen hin zu Herrschern edlen Geblüts. Jeder kann vor das Angesicht Tyraels treten, niemandem wird von Standes oder der Herkunft wegen Hilfe verweigert. So lebte zum Beispiel einst eine Dunkelelfe mit Paladinen Tyraels im Kloster zu Yew. Die Arme Tyraels sind offen für jeden, der aufrichtigen Herzens vor ihn tritt und so mag es selbst für schwärzeste Seelen noch Hoffnung auf Erlösung geben.
Doch es gibt viele verschiedene Strömungen innerhalb der Kirche. Neben den liberalen Teilen des Klerus und den Verfechtern der absoluten Gnade für jedermann trifft man mancherorts auch auf andere Fraktionen. Meist angeführt von radikaler Denkenden gibt es immer wieder mal Schwertzüge gegen das Böse, um Gegner "cum ferro ignique" durch Eisen und Feuer zu erlösen.
Diener
Als Diener Tyraels gelten gewöhnlich die Seraphim, auch wenn sich längst nicht alle der Lichtgeborenen dem Engel angeschlossen haben.
Mehr oder weniger bekannt sind:
Quellen
Der Lichteine, der Gleissende Delphin, Herr des Mondlichts, Schirmherr der Tugenden, Schwert und Schild Ostens - die Tyrael zugeordneten Beinamen sind Legion und drücken zugleich den Anspruch des Gottes aus, sich in nahezu jedem Bereich des Lebens als behütende, wohlwollende Kraft zu etablieren. Damit geht der Einfluss Tyraels weit über die Anfänge auf der Schattenwelt hinaus, aus recht sicherer Quelle wissen wir, dass der Erzengel dem finsteren Diablo in unsere Welt folgte - die ersten großen Schlachten wurden indes gegen das Gefolge und den Terror des Blutgottes Raynor geschlagen.
Geschaffen aus der Wärme der Güte, geboren aus der Einheit von Tugenden und Prinzipien erscheint uns Tyrael als die Verkündung der offenbaren Wahrheit: Es kann Licht ohne Dunkelheit geben, die vollkommene Einfachkeit, wie jedes Kind sie vor der ersten bitteren Berührung der Welt erfährt. Tyrael ist die gestaltgewordene Verheissung aus der Hoffnung aller Lebenden, der leuchtende Schein am Horizont, der den erlahmenden Willen stärkt. Der Morgen vertreibt die Nacht, so verspricht es der Flügelschlag des Lichteinen.
Die Verwurzelung Tyraels in einer Unzahl von Mythen, die Präsenz der himmlischen Boten und die Verästelung bis herab in die Berufung von Paladinen und Priestern macht es schwierig den Ursprung des Gottes zu begreifen. Recht sicher glauben wir zu wissen, dass Er auf den Fährten Diablos nach Schattenwelt kam, entgegen landläufig geäußerten Meinungen wissen wir auch, dass Tyrael die vier Brüder niemals traf - aber all das ermöglicht uns noch keine Aussage über den echten Ursprung des Engels.
Ob Tyrael auf einer anderen Welt Gott, Bote oder Sterblicher war - alles ist gleichermaßen möglich wie unbekannt. Es wird gemunkelt, dass er einst aus dem gleichen Licht entstammte wie die heutigen Seraphim auch, die sich in ihrer Macht bisweilen beträchtlich unterscheiden und schliesslich in der Zeit zu der heutigen Größe heranwuchs.
Fakt scheint jedoch: Tyrael ist existent, eine Entität, die von Glaube und Verehrung unabhängig existiert und in der Lage ist Veränderungen zu wirken, die über alles menschliche Begriffsvermögen hinausgehen.