Wikinger: Unterschied zwischen den Versionen

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== Vorwort ==
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"Die Wikinger kommen!" So lautet der Schreckensruf an vielen Küsten, wenn das bunte Segel des Langschiffes gesichtet wird. Den gleichen Entsetzensruf kann man aber auch hören, wenn in einer Stadt, mit der die Wikinger friedlichen Handel treiben, eine Schar durstiger Nordländer eine Schenke ansteuert. Dann kann man nur hoffen, dass es dem Wirt noch rechtzeitig gelingt, die Eingangstüre zu verbarrikadieren, denn sonst liegt der Ablauf des restlichen Abends bereits fest. Zunächst nimmt der Wirt jede Menge Goldmünzen ein, aber am nächsten Morgen hat er dennoch Minus gemacht, weil er beim Schreiner eine komplett neue Einrichtung für das Lokal bestellen muss.
"Die Wikinger kommen!" So lautet der Schreckensruf an vielen Küsten, wenn das bunte Segel des Langschiffes gesichtet wird. Den gleichen Entsetzensruf kann man aber auch hören, wenn in einer Stadt, mit der die Wikinger friedlichen Handel treiben, eine Schar durstiger Nordländer eine Schenke ansteuert. Dann kann man nur hoffen, dass es dem Wirt noch rechtzeitig gelingt, die Eingangstüre zu verbarrikadieren, denn sonst liegt der Ablauf des restlichen Abends bereits fest. Zunächst nimmt der Wirt jede Menge Goldmünzen ein, aber am nächsten Morgen hat er dennoch Minus gemacht, weil er beim Schreiner eine komplett neue Einrichtung für das Lokal bestellen muss.


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== Bewerbung ==
== Bewerbung ==
Um sich als Wikinger zu bewerben kann man sich an den Spielerbetreuer oder auch den zuständigen GM wenden. Daher kann man sich entweder per Mail an wikinger@schattenwelt.de wenden, oder nähere Bedingungen per icq erfragen.
Keine. Spezies ist eingestellt.
 
ICQ-Nummern und Emailadressen finden sich in der [[Spezial:CharDB|Chardatenbank]].


== Guide ==
== Guide ==
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=== Handicaps ===
=== Handicaps ===
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* Heimatverbunden
* Heimatverbunden
* weniger intelligent als Menschen
* weniger intelligent als Menschen
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* Wikinger dürfen nur Mitglieder in Wikingergilden sein. Ausnahmen sind nur auf Antrag möglich.
* Wikinger dürfen nur Mitglieder in Wikingergilden sein. Ausnahmen sind nur auf Antrag möglich.


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[[Category:Wikinger]]

Aktuelle Version vom 2. Januar 2026, 15:01 Uhr

Spezies der Schattenwelt


Spezies eingestellt
Diese Spezies wurde eingestellt. Es werden keine Bewerbungen mehr angenommen.


Wikinger
Wikinger

Eigenschaften: Str: 100 Dex: 80 Int: 80

Betreuung:

  • Spielerbetreuer: [[]]
  • Staffbetreuer: [[]]


Vorwort

"Die Wikinger kommen!" So lautet der Schreckensruf an vielen Küsten, wenn das bunte Segel des Langschiffes gesichtet wird. Den gleichen Entsetzensruf kann man aber auch hören, wenn in einer Stadt, mit der die Wikinger friedlichen Handel treiben, eine Schar durstiger Nordländer eine Schenke ansteuert. Dann kann man nur hoffen, dass es dem Wirt noch rechtzeitig gelingt, die Eingangstüre zu verbarrikadieren, denn sonst liegt der Ablauf des restlichen Abends bereits fest. Zunächst nimmt der Wirt jede Menge Goldmünzen ein, aber am nächsten Morgen hat er dennoch Minus gemacht, weil er beim Schreiner eine komplett neue Einrichtung für das Lokal bestellen muss.

Die hünenhaften Wikinger sind ein fröhlicher, unerschrockener Menschenschlag, etwas zu rauflustig vielleicht. Um einen Wikinger rollengerecht zu spielen sollten die Eigenschaften Geradlinigkeit, Rauflust, Trinkfestigkeit mit der Freude an schierer Muskelkraft vermischt werden. Dann gibt man einen gehörigen Schuss Selbstüberschätzung, gepaart mit einer rauen und respektlosen Umgangsart hinzu. Zwar machen ihm sein Aberglaube und plötzlich auftretende düstere Stimmungen bisweilen schwer zu schaffen, aber der Wikinger, der vor irgendwelchen Problemen kapitulieren würde, muss erst noch geboren werden. So ein Nordländer kann sich ruhig noch so oft eine blutige Nase holen, beim nächsten Mal geht er wieder mit dem Kopf durch die Wand. Es dauert seine Zeit, bis ein Wikinger seine Ecken und Kanten so weit abgeschliffen hat, dass er die Gelassenheit und Gewandtheit erlangt, die auf die Dauer für einen Abenteurer auf Schattenwelt lebensnotwendig sind, oder er lernt es nie.

Engine

Stats

  • Stärke: 100
  • Geschicklichkeit: 80
  • Intelligenz: 80

Rassenzauber

  • keine

Anderes

  • Wikinger können mit Schiffen schneller fahren

Bewerbung

Keine. Spezies ist eingestellt.

Guide

Merkmale

Wie ihre Vettern, die Barbaren des Festlandes auch, sind die meisten Wikinger über zwei Schritt hochgewachsen, eine Körpergröße von 11 Spann ist nicht selten und läßt Menschen im Vergleich wie Kinder wirken. Die typische blassblaue Haut ist ebenso ein Tribut an die ewige Kälte der lebensfeindlichen Heimat der Wikinger, wie die unbändige Lebenskraft dieses gewaltigen Leibes.

Astrale Hellsicht offenbart, dass jeder Wikinger einen simplen, aber untrennbar an ihr Sein gekoppelten Zauber besitzt, der seine Kraft ohne jedes Dazutun aus der Umgebung schöpft und für die ungewöhnliche Kälteresistenz verantwortlich ist. Dieser Zauber ist auch bei begabten Schamanen vorhanden, dort aber nur sehr schwer auszumachen.

Karmatische Hellsicht offenbart keine Besonderheiten.

Geschichte

  • Wikinger stammen von Barbaren ab
  • Sie wurden durch die Eisinsel geprägt/verwandelt

In der Geschichte der Barbaren gab es unzählige Auseinandersetzung zwischen verschiedenen Stämmen und Sippen, mal friedlich beim gemeinsamen Zeichen, mal mit den Fäusten und mal wirklich blutig mit Waffen gelöst.

Die Vorfahren der heutigen Wikinger verloren eine dieser Auseinandersetzungen mit einem verfeindeten Stamm, wurden aus ihrer Heimat vertrieben und flohen auf damals noch plumpen und kaum hochseetauglichen Schiffen über das Meer. Ob man die Bruchlandung auf der Eisinsel wirklich als Rettung oder als bösen Scherz einer Gottheit hinstellen möchte, sei dahingestellt, jedenfalls landeten die überlebenen Flüchtlinge im ewigen Eis. Ohne die Möglichkeit die beschädigten Schiffe rasch wieder klarzumachen, richtete man sich so gut wie möglich darauf ein wenigstens einige Monate in dem rauhen Land zu verbringen.

Dabei war jedem Mann und jeder Frau klar, dass dieses frostige Eiland kein Ort wäre um heimisch zu werden, aber das Land spann seine eigenen Pläne.

Die ersten Wochen forderten einen hohen Blutzoll von den Flüchtlingen, die unbekannte Tierwelt, die die Weiten durchwandernden Drachen und nicht zuletzt die eisige Kälte verlangten ihre Opfer, so dass die Schar dahinschmolz. Welchen Grund mochten die hier lebenden Eiselfen nur haben dieses erfrorene Land so erbittert zu verteidigen?

Wer überlebte, erfuhr den Grund bald am eigenen Leib: Mit der Zeit wurde der Aufenthalt leichter. Die Kälte schien nicht länger so furchtbar, auch wenn es noch Jahre dauern sollte, bis die Haut der Wikinger den eigentümlichen Farbton annahm, der heute so charakteristisch für sie ist. Im gleichen Maße wuchs die Verbundenheit mit der Eisinsel selbst, bis das Gefühl von Heimat eine Kraft angenommen hatte, die das Denken der meisten Wikinger bestimmte. Wer sich vorher gefragt hatte, warum die Eiselfen so feinselig auf Fremde reagierten, fand sich bald selbst als Verteidiger der durch das erstarrte Wasser beschriebenen Grenzlinie.

Natürlich war das Verlassen der Eisinsel nun kein Thema mehr und so wurde aus dem Provisorium der ersten Monde ein fester Zustand. Vineta, wie die Wikinger ihre Siedlung tauften, wuchs und gedieh. Alle Güter vermochte und vermag die karge Heimat ihnen aber nicht zu geben und darum treibt es die Wikinger immer wieder fort: Wenn Holz gebraucht wird, dann muss es entweder andernorts erbeutet oder als Treibholz aufgesammelt werden und mit anderen Waren ist das ganz ähnlich, so dass die Wikinger sich rasch einen Ruf als Piraten erwarben, die nicht lange fackelten und ganze Wohnungseinrichtungen mitschleppten.

Überlieferte Geschichte

Bei dem folgenden Text handelt es sich um die Ausführungen eines Charakters, sie stellen damit die persönlich gefärbte Wahrnehmung einer Spielfigur dar.

Diese Spielfigur darf selbstverständlich Irrtümer begehen, lügen, polemisieren, auch vor Irrtümern sind Charaktere nicht gefeit.

RP-Texte sollen nicht ohne Absprache mit dem Verfasser geändert werden - selbst Rechtschreibfehler könnten schliesslich Absicht sein. || Datei:Wuerfel.png

Vom Weg des Eisklans bis hin zum Orden

„Die Klans

Lauscht meinen Worten und erfahret Jenes, was nur wenigen bekannt ist: Einst, als die Welt noch jung und unberührt wardt, führten die stolzen Tiere des Waldes einen erbitterten Krieg. Zu Beginn kämpfte jede Rasse neben Seinesgleichen doch schon bald war nicht mehr die Rasse ausschlaggebend, sondern ihre Gesinnung. Es bildeten sich drei Klans: der Eisklan, der Klan der Berge und der Klan des ewigen Feuers. Der Eisklan lebte in der unwirtlichen Tundra, in den Gebieten wo Kälte und Schnee das ganze Jahr über die Länder bedeckten. Sie lebten in einer brutalen Welt und so waren auch ihre Methoden. Der Klan der Berge lebte in den massiven Gebirgen der Welt, sie hatten alles, was man zum leben brauchte und waren stets als die Beschützer der Wälder bekannt. Der Klan des ewigen Feuers mochte der schwächste der drei Klans sein, denn sie waren nicht wie die anderen beiden Klans auf ein Gebiet konzentriert, sondern lebten verstreut in der Welt. Ihr verlangen nach Blut und ihr Hass auf ihre Brüder schien legendär. All jene, die nicht zum Klan gehörten, wurden als Feinde angesehen und dementsprechend verfolgt und gerichtet. Doch da war eine Person, ein Wesen, nein - ein Gott der es vermochte, diesen Klan zusammen zu führen: Sein Name war Malion. Er vereinigte den Feuerklan und krönte sich zu seinem Oberhaupt - er organisierte die Reihen des Klans und stattete sie mit Waffen aus. Er flößte ihnen Mut und Kraft ein und versprach ihnen die gesamte Welt, würden sie ihm nur folgen! Und sie folgten!

Schon bald zogen die Klans in einen erbarmungslosen Krieg, welcher als Yuna’Kré - der Bruderkrieg - in die Geschichte eingehen sollte!“
-- Aus der Geschichte des Nok’Tau Orden, neuzeitlich

Wie sich alles entwickelte

So geschah es, dass zu der Zeit, als Ryonar Iomien verließ und die Tore zur Schattenwelt für eine Weile offen standen, die letzten überlebenden des Eisklan Iomien verließen um auf der Schattenwelt von vorne anzufangen.

Die Schattenwelt offenbarte ihnen eine Hülle und Fülle an Lebensräumen, doch sie zog es zu ihren Wurzeln. Sie wollten wieder in einer Eistundra wohnen.

Der Eisklan fand so irgendwann die Eisinsel, eine Insel damals noch von Menschen und Barbaren bewohnt, sogar einige Elfen soll es dort gegeben haben. Bedeckt von Eis, umgeben von endlosem Gewässer und auf der Insel ein gigantisches Gebirge. Als hätte man ein Teil Iomiens ausgeschnitten und auf diese Welt geklebt.

Erst blieben sie unter sich, doch schnell vermischte sich der Eisklan mit den dortigen Bewohnern. Am Anfang waren die Bewohner noch misstrauisch dem Eisklan gegenüber, man hatte keine Erklärung von ihrem plötzlichen auftauchen und ihrer Hautfarbe, die einem feinen Blau oder weichem Weiß ähnelte. Doch dann gewöhnten sich die Völker an sie. Es gab dann die ersten Namen wie Eismenschen, Eisbarbaren oder gar Eiselfen.

Unter den dortigen Stämmen soll es auch Rivalität gegeben haben, wie üblich unter verschiedenen Stämmen wollte man mehr Jagdgebiet oder andere Dinge für sich beanspruchen und so endete es darin, das am Ende nur noch die Barbaren des Eises überblieben, mit denen sich der Eisklan ebenfalls vermischt hatte. Die Eismenschen waren ausgelöscht und die Eiselfen, waren vertrieben. Wie im Laufe der Jahre bekannt wurde, hatten die Eiselfen überlebt, aber fanden ihr Ende dann in einem anderen Krieg. Die einzige Dominanz hatte so also auf der Eisinsel, die Männer die sich Wikinger oder Herren des Eises später mal nennen sollten. Längst sind die Wurzeln vergessen.

Der Eisklan hatte einst gegen den Klan des Feuers, aus denen die Gefolgsleute Malions entstanden sind und gegen den dritten Klan gefochten. Doch das Wissen darum ging im Laufe der Zeit verloren, nur die Hautfärbung, die besondere Widerstandsfähigkeit gegen Kälte und der Stolz blieben erhalten. Der Eisklan schuf sich eine eigene Gottheit, um so auch Zweifler an sich zu binden, sie nannten die erdachte Wesenheit Hjaldnir, doch bis heute an, tauchte diese so genannte Gottheit niemals auf.

So schufen sie sich auch einige Regeln, welche kaum anders waren, als die des Ordens von Malion. „Jeder Klanbruder, sei es Krieger oder Fischer möge gottgefällig leben und die Lehren des Klans verbreiten in Wort und Tat. Der Klan möge die weltliche Hand des Ritus sein und die geistliche Kraft des Glaubens stützen und bewahren vor den häretischen, unheiligen und verdammenswerten Schergen der falschen, ketzerischen und unheiligen Kirchen. Der Klan steht im Weltlichen wo die Priesterschaft im Geistlichen steht, er hütet die Reliquien und Stätten des Glaubens und ficht mit Schwert und Schild gegen das Unheilige, die Häresie und den Unglauben.“ So erkennt diese Worte. Die Tradition im Eisklan entstand so, das nur der Führer des Klans gewählt wurde, wenn man in einem fairen Kampf, bewaffnet mit einem Holzschild und einem einfachen Schwerte antrat. Kaum anders heißt es auch im Noktau’ Orden, denn die Grundsätze sind ähnlich, aber liest selbst. „Jeder Ordensbruder, sei es Magier, Handwerker, Schütze, Geweihter, Ritter oder Knappe möge gottgefällig leben und die Lehren des Ordens verbreiten in Wort und Tat. Der Orden möge die weltliche Hand des Ritus sein und die geistliche Kraft des Glaubens stützen und bewahren vor den häretischen, unheiligen und verdammenswerten Schergen der falschen, ketzerischen und unheiligen Kirchen. Der Orden steht im Weltlichen wo die Priesterschaft im Geistlichen steht, er hütet die Reliquien und Stätten des Glaubens und ficht mit Schwert und Schild gegen das Unheilige, die Häresie und den Unglauben.“ Erkennt die Wurzeln zu Iomien, erkennt, dass die alte Rivalität ein Fehler war und gesellt Euch zu den Brüdern, aus der Heimatwelt. Auf das Feuer und Eis vereint sind.

„So sei Dir gesagt und geboten im Kampfe nicht zu sprechen, keine Gesänge oder Hymnen auf den Lippen zu führen oder Dich lauthals zu gebärden, um den Gegner zu schrecken. Sei Dir stets bewusst, in wessen Namen Du die Waffe führst; denn in der Stille liegt die Macht und die Kraft des Herrn des Jenseits, Furcht unter Seine Feinde zu tragen. Waffenklirren und Schnauben, das Trommeln der Hufe und das Rasseln der Kettenpanzer sind unsere Stimme und Laut genug, dem Gegner Furcht zu bringen.“ Jene Worte, sollten den meisten Leuten bekannt vorkommen, die Herren des Eises führten ähnliche Worte in ihrem so genannten heiligen Kodex. Mit Ehre und Stolz sollte man das Schlachtfeld betreten und dem Gegner zollen. Man sollte als Gegner respektiert und gefürchtet werden. Der Eisklan war zum Kämpfen geboren und auserkoren worden. Männer wie Frauen waren muskulös, nicht schwach. Legenden und Heldentaten formten ihren Weg, wie in Iomien schon, dort war es die Kraft der Wünsche, der Träume und der Vorstellung, die es schaffte die Welt zu formen.

"Herr der Seelen und der Nacht. Du gebietest über Leben und Tod, Tag sowie Nacht. Oh unser Herr, Dir vertrauen wir wenn du jede Nacht aufs neue unsere Träume geleiten lässt. Dein Schweigen gilt den Widernatürlichen, den Ungläubigen, den Verlorenen. Klar und deutlich vernehmen wir, deine Kindeskinder Deine Worte und befolgen Deine Anweisungen. So fürchten wir uns auch nicht in den schwärzesten Nächten, den Du bist bei uns, Du wachst über uns solange wir an Dich glauben." Vernehmt jene Worte und versteht sie. Sind die Nordmänner nicht bekannt dafür keine Furcht zuzeigen oder gar zu haben? Jedes Mitglied im Orden des Furchteinen hat ebenfalls gelernt die Furcht zu verstehen und zu überwinden, sie für sich zu nutzen. Oft wurde behauptet man seie so verschieden, doch erkennt, wie nah man sich eigentlich ist. Die Eigenschaften die den ehemaligen Eisklan der zum Klan der Herren des Eises worde auszeichneten spiegeln sich auch in ihren Nachfahren weiter. Man hält die Ahnen in Ehre und lebt nach den alten Sitten und Bräuchen, so hat man es von der Heimatwelt übernommen. Erkennt was zusammen gehört, es klingt am Anfang verschieden und doch gehört man zusammen, erkennt wie wir uns ähneln. Eine gemeinsame Heimat, ist es nicht alleine. Auf das Feuer und Eis vereint sein werden.

Vernehmt eine weitere Kundgebung: „Unsere Welt, in der wir leben, ist keine gottverlassene Welt. In ihr ist Malion der Herr. Wir die Diener Malions sehen, dass auch andere Mächte Herrschaft ausüben, Mächte, die nicht von Malions Willen bestimmt sind. Dazu müssen wir nicht erst in die Weltgeschichte schauen. Die Kirche und wir selber sind nicht nur Boten Malions. Wir werden spüren, dass alle anderen Mächte, die uns bedrängen oder beherrschen wollen, durch Malions Macht überwunden werden können. Bei Malion ist die Gemeinde geborgen und ER bringt sie zur Herrlichkeit.“ Hoffnung und Zuversicht ist es nachdem jedes fühlende Wesen verlangt, es sucht Erfüllung, so wie sich der Eisklan einst die Wesenheit Hjaldnir erschuf, so ist es doch eigentlich der Weg zum Herrn Malion. Viel haben die Wikinger durchmachen müssen doch ihr Mut, ihre Tapferkeit und ihr Glaube haben sie all das überstehen lassen. Erkennt was zusammen gehört, es war viel zulange zerrissen, lasst es wieder eins werden, auf das neue Kraft entsteht. Feuer und Eis sind bald vereint!

Der Grundsatz ist gesetzt, erinnern wir uns gemeinsam an das Geschehen in der nahen Vergangenheit. Malion betrat die Schattenwelt und sah, das der Feige Adler sich hierher verkrochen hatte, er wollte die Menschen mit falschen Versprechungen von Freiheit locken und für sich gewinnen, doch sorgte er für neue und unnötige Kriege. Er trennte Rassen und Völker wie Getreidekörner voneinander. Doch sollten wir alle Seite an Seite sein. Malion bewies es in Iomien, das Aussehen nur eine fleischliche Hülle ist, verschiedene Völker waren doch eines und so fand sich bald auch auf der Schattenwelt ein Orden des Furchteinen der zeigte, wie verschiedene Völker untereinander harmonierten in wirklicher Freiheit. Sie alle waren Diener einer Gottheit, nicht Sklaven von vielen. So fand sich auch irgendwann eine Frau vom ehemaligen Eisklan, die von Malion auserkoren war, den Weg einer Priesterin zu gehen, sie sollte als Prophetin fungieren und zeigen, das was einst getrennt war, doch zusammengehört. Die Zeit verging und die Zukunft gab Malion Recht. Die Eisinsel war ein Schlachtfeld zweier Götter, beide wollten die Nordmänner opfern, doch wo Hjaldnir die Eisherren im Stich lies kam die Prophetin zu rechten Zeit. Almandina Jikhbar als Priesterin forderte den stärksten Stammeskrieger zum Kampf um die Führung heraus und gewann. Nur durch diesen von Malion vorhergesehenen Sieg überlebten die letzten Kinder des ehemaligen Eisklans, die heutigen Wikinger. So fanden nach und nach mehr von ihnen Vertrauen zum ehemaligen Klan des Feuers. So begann es das Feuer und Eis vereint waren und es langsam begann sich zu entwickeln.

Entwicklung des Eisklans

„Ob Wahrheit oder Vermutung, es sei am Zuhörer und Leser zu entscheiden ob die Worte Recht gesprochen sind. Auf einer fremden Welt, genannt Schattenwelt tobte einst ein Krieg von Vier Brüdern – er hatte so enorme Ausmaße, dass sogar die gesamten Völker zusammenarbeiten mussten um sie durch ein Weltentor zu vertreiben. Keiner weiß genau was aus ihnen wurde, sie alle aber hinterließen auf der Schattenwelt noch Reste ihrer Herrschaft. In Iomien erfuhr man von alledem nichts, doch irgendwann als die Weltbevölkerung sich in Drei Klans teilte, war man sich sicher, dass eine Wesenheit sich dem Klan des Eises annahm. Der Klan des Berges um die Elfen und Menschen hatte Ryonar, der Klan des Feuers fand zu Malion, der Klan des Eises hatte eine Wesenheit deren Name nicht bekannt war, doch der namenlose prägte den Klan über viele Zeitepochen.

Es war NORDEN, glaubt es oder hegt Zweifel, es ist einerlei, der Herr des Eises war es der sich einen eigenen Platz suchte um seine Gelüste auszuleben. Während Westen sich daran machte in irgendeiner uns unbekannten Form die Horde des Todes auf der Schattenwelt zu formen und Osten und Süden sich weiterhin bekämpften, suchte er sich eine neue Welt. Es war Iomien die er fand. Der Yuna’kre war der Bruderkampf, so wie es um die Schattenwelt geschah, geschah ein solches Ereignis auch in Iomien. Ob er den Platz eingenommen hatte von einer anderen Wesenheit oder es von Beginn war, darüber kann nur Norden selber etwas berichten. Er war sicherlich nicht im Besitz seiner kompletten Kräfte, denn sein eigener Bruderkrieg hatte seinen Tribut gefordert, doch er schaffte es den Klan zu formen.

Der Eisklan fand so seine Heimat in der von Norden geschaffenen Eistundra. Die stärksten Krieger formten sich in dieser kargen Einöde, die Schwachen dienten als Opfer oder als Nahrung. Die Anzahl der Mitglieder des Klans war gering, zumindest wenn man ihn mit den anderen beiden Klans verglich, doch ihre Stärke und ihre Ausdauer die eine schier unendliche innere Ruhe ausstrahlte war legendär in Iomien, schnell passierte es, dass die Klans untereinander anfingen sich zu bekriegen.

Malion duldete keine Nebenbuhler oder Widersacher und Ryonar empfand Abgrund tiefe Abscheu in dem Handeln des Eisklans. Ab und an gab es vereinzelte Bündnisse gegen Ryonar doch sie waren nie von Dauer, entweder hatte der Eisklan unbedachte Momente des Feuerklans ausgenutzt oder die Gier übermannte die Diener des Furchteinen.

Der Eisklan musste sich irgendwann geschlagen geben, Norden hatte sie wohl verlassen, sie hatten ihre Gunst verloren, so dachten sie es. Vielleicht war er unzufrieden damit, dass sie nicht die gewünschten Erfolge erzielten oder aber er hatte sich anderen Dingen zu gewandt und überlies dem Eisklan selbst wie sie ihre Zukunft gestalten. Ein Großteil des Klans wollte sich vornehmen dem Herren des Eises auf ewig zu dienen, andere hingegen wandten sich ab. Die Nachfahren wandeln nun auf der Schattenwelt, einige wenige könnten sich ihren Wurzeln und ihrer Bestimmung erneut annehmen. Vielleicht würde der Kampf der Drei Klans wieder aufkeimen. Ich selber bin körperlich eine Nachfahrin aus dem Klan des Eises, Geweiht wurde ich durch Malion, vielleicht ist mir auch ein anderes Schicksal vorbestimmt, die Zeit wird zeigen, welche Gottheit die ewige Gunst beansprucht und ob ich auf dem rechten Wege wandele, doch sei Euch gesagt, die Zeiten sind im Wandel – das Buch der Zeit wird durchblättert und einige neue Fügungen in der Geschichte werden neu geschrieben. Betretet den Pfad der Euch bestimmt ist, folgt eurem inneren Instinkt.“

Eisblindheit

„Durch das Leben auf der Eisinsel haben wir vergessen! Ich erzählte einst von der Fusion von Feuer und Eis, doch ist es noch immer bei meinem Volke so, das der Blender seine Saat tief setzte. Vielleicht war der Blender Osten es, vielleicht war es der Blender Tyrael, doch die Figur dir man Hjaldnir nennt, muss eine Umschreibung sein, die durch einen der beiden Blender hervorgerufen wurde.

Ihr denkt, Hjaldnir hätte all die Jahre auf Euch aufgepasst? Ihr denkt falsch, weder unsere Wurzeln von Iomien, noch die Verwurzelung des Blenders haben dafür gesorgt, dass wir als Volk solange allem trotzdem was sich uns entgegenstellte. Sicherlich verlieh uns vielleicht Norden eine gewisse Stärke, vielleicht verlieh der Blender die Schwäche der Rücksichtsnahme gegenüber den Schwachen und zwang einige Vorfahren zum Handeln, während zum Glück die Starken noch immer die Plünderung für sich entdeckt hatten.

Ich frage mich, wo die Auslese geblieben ist, warum nähren wir die Schwachen? Warum zeigen wir auf einmal Mitgefühl mit Personen die es nicht Wert sind? Richtig, weil der Blender unsere Saat unser Erbe verunglimpft hat. Es ist an der Zeit zu erkennen wer wir eigentlich sind und was aus uns wurde!

Sehen wir es ein Norden lies uns in Iomien in Stich, hetzte uns gegen zwei Übermächte auf und der Blender, ja er zeigte sich uns nie, aber verdarb unser Erbe an die nächsten Generationen. Alles was wir schafften, schafften wir aus dem starken Willen der in uns ist. Die Geduld die schier ohne Grenzen ist. Zu oft mussten wir Rückschläge erlangen, weil wir Schwäche zeigten und die Schwachen mitziehen mussten. Grade bei uns passt der Spruch, dass eine Kette nur so stark sein kann wie das schwächte Glied. Wollen wir denn ewig die Schwachen mitziehen oder endlich erkennen, dass es noch Götter gibt, die zu uns stehen.

Was meint ihr wer half mir auf meinen Weg? Ich war einst eine Kriegerin wie die meisten aus der Otta, doch das war mir nie genug, ich hasste es eine von vielen zu sein. Nur die stärksten fanden auf der Welt die Anerkennung die ihnen Zustand und ICH wurde belohnt, Malion selbst erkannte dies damals. Seht an mir wie weit man es bringt wenn man seinen Weg geht und die Schwachen hinter sich lässt. Von einer einfachen Kriegerin schaffte ich es zur neuen Führung über die Eisherren in dem ich den stärksten Krieger dieser Otta bezwang und in der Malionskirche erlangte ich den Titel der Hochpriesterin! Es obliegt Euch weiter Schwäche zu zeigen und sich auf dem Weg des Schwachen aufzuhalten oder der Wahren Macht zu folgen. Macht nicht erneut dem Fehler einer schwachen Gottheit die keine Bindung zu Eurer Heimatwelt hat zu folgen. Feuer und Eis sind nicht mehr geteilt, sie sind eins!“

  • überliefert durch Almandina Jikhbar

Entstehung

Neue Wikinger entstehen nicht anders als Menschen: Durch geschlechtliche Fortpflanzung.

Die geistige und körperliche Entwicklung eines jungen Wikingers ist nach dem Erreichen der Geschlechtsreife um die Hälfte des zweiten Lebensjahrzehntes herum noch nicht abgeschlossen. Tatsächlich wachsen manche Wikinger noch bis in die Mitte des dritten Lebensjahrzehntes, noch über diese Zeit hinaus sind Angehörige dieser Rasse aber in der Lage zu lernen und vorhandenes Wissen zu erweitern.

Die Lebenserwartung liegt bei etwa 60 Jahren, kann jedoch in einzelnen Fällen sogar die 100 erreichen. Darüber hinaus läßt sich die Lebensspanne nur durch Magie oder göttliches Wirken verlängern.

Mischlinge mit anderen Rassen sind nicht möglich, einzig mit den ja nahe verwandten Barbaren wären Verbindungen fruchtbar.

Gesellschaft

Die Gesellschaft der Wikinger.

Gaben

  • Kälteresistenz
  • Seefahrt
  • Alkoholresistenz

Wikinger weisen neben der unglaublichen Zähigkeit und Kraft ihrer Verwandten, den Barbaren auch noch eine enorme Kälteresistenz auf. Selbst Minusgrade kann ein Wikinger mit leichter Kleidung überstehen, seine Fähigkeiten die Eisstürme und langen dunklen Winter auf der Eisinsel zu überstehen machen ihn einzigartig. Dass Wikinger sich an anderen, wärmeren Orten leicht unwohl fühlen hängt nicht mit ihrer angeborenen magischen Fähigkeit zusammen, sondern ist ein Ergebnis der Bindung an ihre Heimat und der Gewöhnung an die Umgebung: Die besondere Kälteresistenz vermindert den Kälteeinfluss, sie sorgt nicht dafür, dass Wikinger bei Plusgraden zerschmelzen.

Daneben sind Wikinger geborene Seefahrer, die sich selbst auf endlosen Wasserflächen orientieren können und Stürme förmlich zu schmecken vermögen.

Dass Wikinger unglaublich viel vertragen und gern einmal selbstgebrannten Schnaps trinken, der einen Menschen augenblicklich erblinden lassen würde, ist bekannt und zum größten Teil ein Resultat ihrer Körpermasse, die enorme Vitalität ergänzt diese Eigenheit nur noch.

Handicaps

  • Heimatverbunden
  • weniger intelligent als Menschen
  • Klaustrophobie wie Barbaren auch
  • permanent auf der Astralebene präsent

Kaum ein Wikinger wird nicht von seinen Emotionen beherrscht, Freude und Zorn liegen nah beieinander. Der kühle Verstand der Menschen ist den Wikingern fremd, ihre Einfachkeit macht sie bisweilen ebenso naiv wie berechenbar. Wenngleich Wikinger nicht dumm sind, fehlt ihnen einfach der Funke von Intelligenz, der Menschen die Beschäftigung mit abstrakten Problemen ermöglicht. Kaum verwunderlich, dass so gut wie kein Wikinger Lesen und Schreiben kann, dass ihr Leben von Aberglaube erfüllt ist.

Dazu kommt eine besondere Eigenart durch die Kälteresistenz: Da diese auf magischen Mustern bewirkt, ist jeder Wikinger durchgehend auf der Astralebene präsent. Daraus kann er keinerlei Vorteil schöpfen, im Gegenzug aber von nicht manifestierten Astralgeistern attackiert werden.

Ihre Eisinsel mögen sie jedoch nicht missen: Kaum ein Wikinger kann dem starken Gefühl von Heimweh widerstehen, dass sie außerhalb ihres kalten Eilands packt und so gibt es nur sehr wenige unter ihnen, die sich dauerhaft an wärmeren Orten niedergelassen haben.

Ein Teil ihres barbarischen Erbes ist die tief verwurzelte Furcht vor engen Höhlen in denen die Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist - gerade die ständige Gegenwart der eisigen Weiten macht solche Ängste nicht geringer.

Sonstiges

  • Wikingerlegenden werden im RP oft erzählt und sollten jedem Wikinger bekannt sein.
  • Wikinger dürfen nur Mitglieder in Wikingergilden sein. Ausnahmen sind nur auf Antrag möglich.