Yaquiria Aralzin/Yasaphariel

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Yasaphariel, der Seelenhirte

Zu der Zeit in der Leben entstand wurde von Osten ein Wesen erschaffen, welches zwischen den Welten wachen soll. Dieses Kind Ostens war Yasaphariel, welcher zum Wächter der Seelen auserkoren wurde. Wer Yasaphariel begegnet ist, mag ihn nicht als so alten Seraph einschätzen, hat er doch den Körper eines Kindes gewählt, blonde Locken zieren sein Haupt und kleine Engelsschwingen bekleiden sein Rücken. Sein Anblick verheißt Wärme und Vertrauen, in den Händen trägt befindet sich meistens ein gewundener Stab. Er ist der Wächter zur Pforte ins Mondlicht, ewig wachend zwischen den Welten.

Sicherlich ist vielen bekannt, das die Elfen, wenn sie entscheiden dass es an der Zeit ist die fleischliche Hülle abzustreifen und zu Osten zukehren, an ihm vorbei kommen und er entscheidet dann ob sie zum geliebten Schöpfervater kehren können oder aber zurückkehren müssen bestückt mit einer neuen und vor allem wichtigen Aufgabe. Es gab nur wenige Elfen denen der Eintritt auf Grund einer solchen Queste verwehrt wurde, doch wann immer dies passierte hegte keiner Groll gegen den Seraph, denn er war am engsten mit dem Schöpfervater verbunden.

Jedes Wesen ob Gut oder Böse trägt eine Seele, doch nur über bestimmte wird er auch auf der Schattenwelt wachen, es sind die Elfen, die es geschafft haben ihr Seelentier zuerkennen und mit ihm in Kontakt zutreten. Manche Elfen vermögen es sogar das Seelentier auf der Schattenwelt zu materialisieren und nicht nur in den Sphären um so irgendwann von der Traumwelt ins Mondlicht vorbei an Yasaphariel zu Osten zugelangen.

Bisher ist er nur einmal erschienen, westlich der Gebirge zu Covetous. Eine Lichtelfe wurde als Sklavin von einer Drowpriesterin dort gehalten und gepeinigt, während die Dunkelelfe ihren Spaß dort hatte mit der Lichtelfe gelang es ein paar Orks die Wachen zu überwinden und sich der Drow zustellen, die Lichtelfe wandelte sich in ihrer Not in ihr Seelentier und wollte fliehen, doch ein Orkschamane tötete sie in ihrer Seelengestalt, sofort löste sich die Tiergestalt auf und zurück blieb eine leere Hülle ohne Gefühle, in diesem Moment tauchte Yasaphariel auf um sich ihrer Seele anzunehmen. Man munkelt das für diesen Augenblick alle beteiligten stillschweigend die Sache verfolgten und nicht einer es wagte sich einzumischen. Seine Ausstrahlung vermag nach alten Elfenlegenden so gut wie jeden Zorn zu besänftigen, einzig und allein die Kinder der Drei seien dagegen gewappnet.

Für solch einen Moment verlässt er seinen Posten an der Pforte, doch wir wissen, dass dies nur selten vorkommen wird, da es wenige Elfen gibt, die noch im Stande sind ihr Seelentier richtig zu verstehen. Grade der Umgang mit dem Seelentier ist eine kritische Sache, denn es kann passieren dass im Salasandra das Seelentier geraubt wird und dass völlig ohne das man es wirklich will. Wir ertasten jegliche Faser des Körpers unseres Salasandrapartners, fühlen, was er fühlt und so kann es passieren, dass wir uns zu weit vortasten. Die Seele ist ein kleines glühendes Gebilde, welches im Rücken sitzt und nur bei Lebenden zu finden ist, wenn wir uns zu weit an diesen Punkt herantasten, ohne wirklich Erfahrung mit dem Salasandra zu haben kann dieser Raub stattfinden und Yasaphariel könnte dagegen nichts unternehmen. Nicht nur das Leben, von dem Elfen, welcher sein Seelentier verliert wäre zerstört – sondern auch von dem welcher nun Beide Tiere in sich hat, denn von dem Punkt an, ist der Eintritt durch das Mondlicht verwehrt von Yasaphariel.

Die Pforte zu Osten kann man nur in einer Vollmondnacht betreten, denn sie liegt auf einem großen Berg und ist gut getarnt, eine alte Hausruine wird im richtigen Moment den Weg ebnen und nur der Wissende wird sie finden und betreten können.

Nekromanten Wissen um die Seele, sie sind wie Dämonen Seelenräuber, doch zum Glück suchen sie nur an Toten die Seele, welches eine sinnlose Aktion ist, denn die Seele verschwindet mit dem Tode. Dies ist auch der Grund, warum wir Nekromanten als mit eine der schlimmsten Bedrohungen anzusehen haben, Yasaphariel trug einst den ersten Brüdern und Schwestern auf, diese verruchten Magier mit allen Mitteln zustoppen. Niemals sollte ein Lebewesen es schaffen eine Seele zu rauben.