Renirja Ha Moi/Forschungen zur Astralebene
Untersuchung der astralen Ebene zur Offenlegung ihrer Energiewirkungen Anhand des Beispieles der Alraune
Datei:Teil des Bucheinbands der Arbeit
I. Vorwort
Das Tageslicht bescheint allerlei Farbe und Leben, aber die wahre Kraft die unsere Existenz und vor allem unsere Magie ausmacht, jene Visualisierung all dessen was uns wirklich berührt und weit mehr zeigt wer wir wirklich sind, bleibt vor den Augen der meisten Wesen verschlossen.
Und frei nach dem Schriftgelehrten Antoine de Saint-Exupéry... „Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung" und dem Ausspruch des Philosophen Epikur „Reich ist man nicht durch das, was man besitzt, sondern mehr noch durch das, was man mit Würde zu entbehren weiß.“ will ich meinen Hochgeehrten Kollegae nun das Wissen aus meinen Forschungen rund um den Ausspruch „Der Hass der Toten“ darlegen mit dem alles begann..
II. Einleitung
Es ist lange Zeit her, dass ich die [[Reagenzien|Reagenzien Stunde der werten Maga Bareti}} am Konzil der Macht besuchte. In detailreicher und gut materialisierter Weise brachte sie den wissbegierigen Studiosi alles über die Herbae oder Paraphernalia, welche zur Zauberwirkung von Nöten sind, bei. Ihre Abschriften in kurzen Worten zieren immer noch ein Fach in meinem Bücherregal, wobei ich die Ausführungen zu den einzelnen Reagenzien mittlerweile schon erheblich erweitert habe.
Damals wie heute beschäftigte mich ein Satz in diesen Aufzeichnungen mehr als gewöhnliches Pflanzenwerk. “Es heißt, die Energie der Alraune stammt vom Hass der Toten, welcher von den Wurzeln aufgenommen wurde.“
Ich studierte vielerlei Werke über die bekannten und weniger verwendeten Paraphernalia und jedes Nachschlagwerk sprach in selber Weise über die Krafterlangung des Wurzelgewächses. Da es hierzu noch keine Untersuchung gibt, verlangten mein Forscherdrang und mein Ergeiz nach einer Aufklärung dieser Aussage deren Erforschung ich mich voll und ganz widmete und welche ich ihnen nun darlegen will.
III. Grundlagen & Vorbereitung
Um meinen Ausführungen in aller erforderlichen Tiefe folgen zu können wird der Grundlagenteil meines Vortrags ungewöhnlich ausführlich und detailliert beschrieben sein. Ebenso die von mir entwickelten Canti finden sich hier wieder, denn sie sind mit dem Gesamtwerk verbunden, und gehören zu dem Teil der die Erforschung erst möglich machte.
Auch jüngeren Studiosi soll es im Nachhinein gelingen Anhand der Aufzeichnungen meine Forschungen, Thesen und Erkenntnisse nachzuvollziehen. Dimidium facti, qui coepit, habet...
Ad primo – Alraune
Das erste Forschungsobjekt
Die Alraune (Mandragora) ist nicht nur in der Magie in praktischer Anwendung; auch im Volk und im Wissen um die Alchemie findet man unweigerlich Hinweise auf die Verwendung des Nachtschattengewächses.
Aussehen & Fundorte
Die Wurzel hat wie die meisten anderen unterirdisch heranwachsenden Pflanzen eine wahlweise längliche oder knollenartige Form von den einzelnen Fäden nach der Erde in der sie gebettet liegt gestreckt wirken. Überirdisch zeigt sich die Alraune in einem breit gefächerten Blattbild von kleinen blauen Blüten und in sattem Grün. Die Wurzel selbst ist von einem tiefen Braunton, der in wenigen Fällen bis ins tief dunkelrote verfärbt sein kann.
Herkunft & Gewinnung
Das Gewächs gedeiht ausschließlich in reichhaltigem Boden, was sowohl torfige Sumpfnähe als auch Friedhofshumus sein kann, aber auch in dunklen Höhlen, in Wuchergebieten von Pilzen ist es möglich die Pflanze aufzuspüren.
Da sie ein hohes Maß an halluzinogenem Gift enthält, empfiehlt es sich die Pflanze nicht ohne rechtes Werkzeug und Handschuhen zu ernten. Die Wurzel wird dabei vorsichtig aus dem Boden gestochen, so das sie nicht verletzt wird, welches zum austreten eines weißliche Saft führt, der die in der Geistmedizin und in der Alchemie Anwendung findet. Im Volk werden nach neuesten Erkenntnissen Blüten und Blätter einer Art Sud zugeführt und dienen zur Realitäts- Veränderung wie andere Gifte, wobei der Genuss der Alraune bei falscher Anwendung schnell zum Ableben führen kann.
Bearbeitung & Verarbeitungsmöglichkeiten
Gewöhnlich wird das Blatt & Blütenwerk vernichtet und lediglich die Wurzel gesäubert. Sie wird jedoch nicht in Wasser gewaschen sondern mit einer trockenen Bürste von Erde und anderen Anhaftungen befreit um nicht durch waschen die empfindliche Außenhaut der Wurzel zu beschädigen. Danach wird die Wurzel als Ganzes zum Trocknen ausgelegt oder als frisches zur Magieanwendung verwendet.
In der Alchemie verwendet man die getrocknete, geriebene Wurzel in Pulverform.
Wirkungsweise
Bei zu hoher Dosis im Genuss tödlich, ruht doch in dieser Wurzel mehr als der gewöhnliche Bürger wohl je zu schätzen wissen wird. Die Kraft die sie in ihrem Geflecht gespeichert trägt, vermag beinahe jede Applikatio um ein vielfaches verstärken und wird für eine Reihe von Stärke- und Kraftzaubern ebenso verwendet, wie zur Ausdehnung von bestehenden Anwendungen aus dem Codex64. Häufig tritt sie dabei in Verbindung mit der Mantre VAS auf.
Ad secondo – Astralreisen
Theorie des arkanen Gewebes
Wie unser hochgeschätzte Kollegae Soral al'Fadil in seinem Weitbekannten Grundlagenwerk zur „Theorie des arkanen Gewebes“ oder aber das weniger bekannte Werk “Betrachtungen zum Astralen Gewebe“ des ehrenwerten Silgrond v. Jynroch, von einem Netz oder einem Geflecht ausgehen, gibt es auch Theorien welche von einer so genannten Ätherbeschaffenheit des magischen Potenzials oder Kraftursprungs herrühren.
Ich selbst vertrete die Ansicht, dass diese beiden Theorien in einer Symbiose zusammenwirken, welche am nächsten zur Betrachtung von Silgrond v. Jynroch einhergehen. Diese besagt, dass ein jedes Wesen eine feine Netzstruktur aufweist, welche sich bei Anwendung einer Applikatio mit jenen des arkanen Netzes verbindet und somit wirkt.
Näher entschlüsselt, wenn auch mit anderen Worten beschrieben, fand ich alte Aufzeichnungen mit dem Namen ACADEMIA LIMBOLOGICA publicat Opus veritatis scientiæque in der Bibliothek zu Moonglow welche eine Abhandlung Theorie zur astralen Energie des Hochmagiers Arglon Egilson enthielt, welche mich ebenso in meiner Symbiosetheorie von Netz und Äther bekräftigt.
Ich behaupte nun, werte Kollegae, das wir zu jeder Zeit mit diesem Netz verbunden sind. Es uns durchdringt und stärkt, auch wenn wir uns dessen nicht bewusst sind. Also galt es mit den eigenen Augen zu sehen...
Versuchsreihen zum Übergang zur astralen Ebene
Anspornenden Worten und Anleitung von Kollegae Keogh folgend, machte ich mich an die Erforschung der Astralreisen. Eine Abhandlung meiner in dieser Phase erlangten Fortschritte und Erfolge, liegt unter dem Namen „~Forschungen rund um die Astralsichten~“ in der Akademieeigenen Bibliothek seit einigen Monaten auf. Jedoch erwiesen sich diese Versuche als zu kurzweilig und zu unbeständig um daraus ernsthafte Forschungsergebnisse zu ziehen. In erster Linie auch, weil es in der Astralen Ebene nicht möglich ist aktiv zu handeln. Da, wie wir alle wissen, es in der feinstofflichen Basis welche man in dieser Ebene darstellt, nicht möglich ist etwas zu Greifen, zu Sprechen oder dergleichen.
Des weitren war die kurze Aufenthaltsdauer von großem Nachteil. Und es galt die Probleme dieses Umstands erst zu beseitigen bevor die Forschungen die nötige Tiefe erhalten würden.
Entwicklung des einfachen Wechsels
Das Ziel meiner Forschung war eine konstante Reise in die Welt der Astralebene zu ermöglichen, sowie die sichere Rückkehr, aus der Ebene. Ohne auf die Einschränkungen des im folgenden Kapitel erwähnten Zaubers Rücksicht nehmen zu müssen.
Mit der Entwicklung der Applikatio „magische Astralsicht“ WIS QUAS EX GRAV (nähere Erklärung zur Applikatio folgt) gelang es mir eine Art brückengleichen Übergang zu schaffen, der mir einen konstanten Blick auf die Formen der astralen Ebene erlaubt. Durch die intensivierte Sicht auf die von mir Auren genannten Ätherhüllen, nach Anwendung der Canti war eine ungestörte Forschung möglich.
Aufenthalt & Rückkehr
Der Aufenthalt innerhalb der Astralsicht ist bei jeder neuerlichen Reise ein Erlebnis, die Welt verliert ihre Töne und gewinnt an einer Vielzahl an Farben und Lichtern. Es braucht keine Lehren um die Sprache der Auren zu verstehen, durch die Farben und Lichtspiele werden Gefühle direkt übermittelt. Dieses Verstehen rührt aus einer anderen Form von gegenseitigem Verständnis heraus, als es auf der Welt wie wir sie bewohnen kennen. Sollte sich ein Magus sich auf der Ätherebene aufhalten, so ist es ihm nach einem Zeitraum von rund einem Stundenglas durch die Applikatio AN MANI TYM DES GRAV (nähere Erklärung zur Applikatio folgt) möglich, wieder die Rückkehr in die Wachebene des hier und jetzt einzuleiten. Dies ist notwendig, um die geistige Kraft des Magieanwenders nicht vollends zu erschöpfen. Und so seinen Astralkörper, den ich mit dem Wissen jedes Wesens verbunden sehe, in der fremden Ebene zu verlieren. Wie wir alle wissen, gibt es immer wieder Entdeckungen und Berichte über Kollegae deren Verstand sich nach einer Astralreise nicht wieder erholte, oder aber zurückkehrte und wohl lieber den vollkommenen Eindrücken in der Astralen Ebene erlag.
Ad tertio – [[Renirja_Ha_Moi/WIS_QUAS_EX_GRAV<WIS QUAS EX GRAV – magische Astralsicht]]
(Offenbahrung freier Energien)
Um die Länge dieser Aufzeichnung nicht unnötig zu Strapazieren wurden die Shritte zur Erforschung der Canti seperat beschrieben und können in diesen Büchern eingesehen werden.
(verzögerte Verringerung von Energie bei Lebensbedrohung)
Um die Länge dieser Aufzeichnung nicht unnötig zu Strapazieren wurden die Schritte zur Erforschung der Canti seperat beschrieben und können in diesen Büchern eingesehen werden.
Ad quinto – Anatomie
Nun die letzte Komponente und wahrlich die Komplizierteste, aber auch jene auf welche ich am wenigsten eingehe ist das Objekt des „Toten“. Um die „Kraft“ der Toten zu besehen bedarf es mehr als nur auf einem Friedhof herumzuspazieren und Nachschau zu halten, wobei dieser Ort noch nicht einmal zwingend nötig ist. Ebenso wenig wie vollständige Leichen. Ich habe mir mithilfe einiger Feldschärler und einem exzellenten Medicus in einem kleinen Labor eine umfassende Kenntnis der Anatomie des Wesens Mensch angeeignet und diese Kenntnis in meine Arbeit einfließen lassen. Das Wissen kam mir besonders bei meinen Testreihen, bei welchen ich zumeist mit abgetrennten Armen arbeitete, sehr zugute.
Auch in vorangegangenen Versuchen über die Eigenständigkeit der Auren... Die für diesen Teil benutzen Werkzeuge beschränkten sich auf eine Knochensäge, vier perfekt geschmiedete Skalpelle aus unterschiedlichen Materialen. Sowie einigen Kanülen um Sekrete abzulassen, und gehöhlte Nadeln um Essenzen zuzuführen, dazu benötigt man natürlich noch einen Blasebalg. Sowie eine alchemistische Grundausstattung in Form von Köcher, Reagenzgläsern, Mörser & Stößel sowie den gängigsten Mixturen und Giften...
IV. Forschungswege & Richtungen
Die Legenden
Repetitio est mater studiorum... Begonnen habe ich meine Suche mit dem obligatorischen Gang in die Bibliotheken der Schattenwelt. Ebenso wurde mir erlaubt einige der privaten Sammlungen weniger Kollegae zu begutachten, doch es lies sich außer der Behauptung des „Hasses der Toten“ als Kraftspender, kein Beweis oder weiterführendes Quantum finden. Aus den Schriften des Magus extraordinarius Rukus Ambrosius, genauer aus seinem Werk „über die astralen Kraftspeicher„ fand ich weitere Theorien über Kraftspeicher ähnlich der Alraunenwurzel und deren Energieerhalt. Jedoch keine bindenden Aussagen über den „Hass der Toten“. Gerade als ich, abgelenkt durch ein andere Projekt aufhörte mir den Kopf darüber zu zermatern, stieß ich auf die Wege der Astralsicht...
Die Beobachtungen
Im Zweifel an den Worten und im Tatendrang bestärkt von Kollegae Kheog begab ich mich in die Forschung zur Astralsicht und erkannte darin recht schnell den so lange gesuchten Weg um meine Erkundigungen zur Energiespeicherung der Alraune weiterzuführen.
Wie meinen werten Kollegae natürlich bekannt sein wird, ist es möglich anhand der Astralsicht eine Art Aura um jegliches Objekt und/oder Lebewesen zu beobachten. Es handelt sich hierbei um Gebilde aus reiner Energie in allen mir bekannten Farbschattierungen. Aber nicht nur, wie zuerst angenommen, Lebewesen wie Mensch und Tier verfügen über einen solchen Astralleib, sondern alle Objekte, selbst Steine, Pflanzen, Gebäude und dergleichen. Wenn auch die Auren jener sehr viel schwerer zu entdecken sind da die gespeicherte Energie wesentlich geringer ist als in unseren eigenen Astralkörpern.
Nach einigen unbefriedigten Tests entwickelte ich den ersten der beiden vorgestellten Canti, welcher es mir ermöglichte einen längeren Zeitraum in meiner Astralen Form zu verweilen. Ich erkannte bei jenen Ausflügen, dass sich über die Auren wortlos unendlich viele Informationen ablesen ließen. Und begann meine Feldforschungen an Pflanzen vorerst mit verschiedenen Gruppen die zeitgleich auch als Testpersonen für meine Entwickelten Zauber „magische Astralsicht“ und „Rückkehr aus der magischen Astralsicht“ dienten.
Es galt die Dauerhaftigkeit und Wirksamkeit des Zaubers zu belegen, sowie die Astralsicht auch unter ungelehrten Augen zu belegen. Zum einen Um mehrere Ansichten zu erlangen über die Farbgebung der Energiemuster, zum Anderen um die Wirksamkeit auch auf Magieunkundige zu testen und mögliche Nützlichkeit davon abzuleiten. Dieser Testlauf eröffnete viele neue Forschungsansätze die meinen werten Mitkollegen gewiss bei betrachten der tabellarischen Aufstellung der Erstinformationen ins Auge stechen werden.
Die unbearbeiteten Rohergebnisse des ersten Testlaufs möchte ich deshalb hier darlegen, sie mögen gerne zur weiteren Forschung in Richtung der Verhaltensweisen bei Zaubereinwirkung herangezogen werden: Datei:Rohaufzeichnungen der Forschreihe zur Canti Datei:Rohaufzeichnungen der Forschreihe zur Canti
Die Beeinflussung
Durch simples Versorgen mit Wasser oder Licht änderte sich die Intension der Farbgebung der Pflanzenaura nachhaltig. So war eine Jungpflanze von einem blasen, zerbrechlich wirkenden Grünton der sich bei zunehmendem Wachstum und Alter in einen satten kräftigen Grünton wandelte. Fehlte der Pflanze an Wasser oder Sonnenlicht, legte sich jeweils ein schmutziger Ton von Grau über die Farbgebung welcher sich aus dünnen Fäden auf die gesamte Aura ausbreitet. Wenn man einer Pflanze ein Blatt abreißt entsteht kurzzeitig eine Lücke in der feinen Aura welche sich aber nach und nach durch die Selbstheilkräfte der Pflanze wieder schließt. Wird die Wunde zu groß stirbt die Aura der Pflanze langsam mit ihrem Körper ab und vergeht. Reste der vorangegangen Aura bleiben vorhanden bis der Körper selbst aufgelöst wird.
Mischen sich Auren ist es durchaus möglich, dass sie sich auf einander anpassen oder eine Abweisende Haltung gegenüber einnehmen. Beispielweise wurde bei meinen Tests eine Pflanze durch eine andere Gattung bestäubt und verband sich mit ihr, darauf folgend zeigten sich in der Farbgebung jeweils leichte Spuren der fremden Energieessenz. Wobei gewonnene Samen sich dann in einer gänzlich neuen Aurenfarbgebung zeigten, die aus dem Mischverhältnis der Muttergrundfarben stammt. Denselben Grundablauf kann man ebenso bei Tieren und Menschen beobachten wobei es hier um ein vielfaches komplexer ist. Gefühlsregungen auf kleinste Geschehnisse bewirken wahre Regenbogenspiele in den Auren von „denkenden“ Lebewesen. Je höher der Wissensgrad, desto komplexer ist auch die Deutung der Aurafarbgebungen.
Zusammenfassend ist also zu sagen, dass jedes Wesen über einen einzigartigen Astralkörper verfügt dessen Energien sich miteinander verbinden können und beim Tod vergehen. Aufbauend auf diesem Wissen könnte man nun sagen die Alraune, deren Aurenenergiefarbe zumeist in einem Fächer von hellem Orangerot bis hin zu tiefem Blutrot liegt, wächst nur an solchen Stellen an denen Wesen, welchen eine tongleiche Aura anhaftet, den Tod fanden. Die ausfließende Essenz sich mit dem Erdreich verband und die Alraune hervorbrachte... Oh sancta simplicitas!
So einfach war es bedauerlicherweise wieder nicht, haben wir doch erfahren, dass sich die Auren auch mit dem Tode verändern und verschwinden..
Die Lösungsansätze
In längeren Studien, angeregt durch einen befreundeten Medicus, untersuchte ich die Veränderung der Auren nach dem körperlichen Ableben. Dabei griff ich vorerst auf eine Vielzahl von Mäusen, Ratten, Fröschen und anderem Kleingetier zurück. Wenn sich die Möglichkeit ergab einen erst kürzlich verschiedenen Körper zu begutachten nahm ich jene natürlich wahr und verfolgte soweit es möglich war die astralen Energieschwankungen.
Dabei war eines ganz deutlich zu erkennen, dass nach Verlust der lebendigen Hülle der Grossteil seiner Kraft verloren geht und nur ein Hauch dessen zurück bleibt was sie einst war. Vor allem aber bleibt in fast allen Fällen die Einwirkung der letzten Begebenheiten in Form von kleinen Farbblitzen im vergehenden Körper zurück, und nur ein kleiner teil der einstigen Hülle.
Wie wir wissen gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Auren, jedoch eine fix definierte Kraftgruppe nach welcher die Alraune eingeordnet werden kann. Stirbt nun eine körperliche Hülle ließen sich vielerlei unterschiedliche Begebenheiten betrachten die es in ihrer Vielfalt vielleicht zu untersuchen gilt, denn der Tod selbst und seine Umstände beeinflussen den verbleibenden Rest der Aura und dessen was an astraler Kraft zurück im Körper verbleibt.
Nachdem der verlassene Körper der Erde übergeben wurde verbindet er sich mit seiner neuen Umgebung und speist sie mit seinen letzten Empfindungen und einem Teil der Grundenergie selbst.
Ich habe im Laufe der letzten Jahre eine Liste angefertigt nach welchen Farbschemen, welche Todesart erkannt werden konnte:
- Handelte es sich um einen Tod aus Liebe, gewöhnlichem dahinscheiden höheren Alters in Gesundheit, Freundschaft und Gefühlen die allgemein der Ausgeglichenheit bis Liebe zuzuordnen sind zeigte sich der Farbfächer von sanftem Rose bis zu weichem Violett.
- Tode aus dem Gefühl der Ehre, dem Heldenmut der Aufrichtigkeit und generell den Gefühlen aus Dienstbarkeit und Verbundenheit heraus kann man die Farbpalette von hellem Himmelblau, bis hin zu kräftigem Kobaltblau heraus zuordnen.
- Durch Angst und oder dem vergifteten Geist, oder generell der Falschheit heraus gepaart mit einem Gefühl der Überraschung in dem der Hass und die Enttäuschung noch nicht überwiegen, zeigen sich oftmals in den verschiedensten grellen Grüntönen bis hin zu hellem Orange.
- Die häufigste Farbgebung die man in der heutigen Zeit in den Schattenlanden findet ist jene von tiefdunklem Orange bis hin zum beinahe Schwarzschimmernden Purpurrot. Es steht wie schwerlich zu erraten bei Morden im Vordergrund, bei Toden die in Hass erfolgter Wut, Verachtung und dergleichen ihr Ableben ereilte. Zurück bleibt die gebündelte Abscheu in intensivem pulsieren wie ersterbender Herzschlag.
Wie wir wissen bildet das arkane Netz vielerlei Knotenpunkte und überzieht auf diese Weise unsere ganze Sphäre und durchdringt sie. Diese Knotenpunkte sind als Kraftspeicher anzusehen welche sich aus der erneuernden Kraft ihrer Umgebung speisen und wieder aufladen. Wobei es egal ist, ob ein Mensch oder ein sonstiges Wesen stirbt, da in jedem Objekt die Energiesignatur vorhanden ist gestaltet es sich wie ein unentwegter Kreislauf.
Verfolgt man diese Theorie weiter findet sich darin so manche Begründungen für Missglückte und erstaunlich kraftvolle Zauberwirkungen. Aber ich weiche vom Thema ab...
Datei:Darstellung der Aura und ihrer Verbundenheit mit äusseren Energien
Die Enderkenntnisse
- Die vorerst strahlende Corona von Kraft verschwindet und hinterlässt lediglich einen Hauch dessen was es einst war, wenn der Trägerkörper vergeht.
- Weiters haben wir erkannt, dass Eindrücke und Gefühle sich in Fremdfarben in der Aura niederlassen und jene beeinflussen.
- Die Kraftvollsten Eindrücke hinterlassen hierbei Gefühle wie Hass, Wut und/oder Verlust aus. Der Farbfächer jener Gefühle reicht von einem kräftigen Orange bis hin zu einem tiefen Dunkelrot.
- Die Energiefarbe der Alraune bewegt sich in derselben Farbschemata wie die der Negativ- Beispiele der Todesart.
- Die Knoten im arkanen Netz nehmen die Energien ihrer Umgebung auf und geben sie wieder an ihre Umwelt ab. Der Magiewirkende ist in der Lage direkt auf diese Knoten und Stränge zuzugreifen.
V. Zusammenfassung
Jeder Flecken Erde ist getränkt von Energien die sterbende Körper abgeben. An den Kraftknoten gesammelt verteilt sich diese Kraft überall und versetzt damit natürlich auch die Wesenheiten in ihrer Umgebung. Die Alraune wächst vorzüglich an Orten deren eigentümliche Umgebung ein guter Faktor für das ungewollte vergehen von Leben ist und somit „rote“ Energien als letzte Krafterinnerung an die Wurzel abgegeben werden. Quod erat demonstrandum... die Kraft der Alraune kommt somit in gewisser Weise wirklich aus dem „Hass der Toten“.
VI. Nutzen der Forschung
Mit den nötigen Mitteln und einer Unmenge an Zeit könnte man die Forschungsrichtung vorantreiben, um alternative Kraftspeicher zu finden, welche die Alraune ablösen. Oder aber eine Zucht der wertvollen Wurzel anstreben. In weit entfernter Weise sehe ich auch die Möglichkeit darin, das Kraftpotential einiger Plätze nach den Ansätzen meiner Forschungen zu nutzen. Denn nicht nur an die Herbae werden aufgenommene Energien abgegeben, sondern an jedes Wesen das sich im arkanen Netz bewegt.
Kurz: Da die Visualisierung der Energieform die der Alraune zur Kraft gereicht, durch die Forschung ermöglicht wurde. Ergibt sich der theoretische Nutzen zur Erschließung weiterer Kraftspeicher auf Basis der Kraft der Alraune.
Diese Visualisierung hat weiters zum Vorteil, dass man erkennen kann welche Energien wo vermehrt wirken. Theoretisch wäre somit ein Ort absoluten Friedens und würdevoller Ehre anhand seiner Auren als solches erkennbar und für gewisse Zeremonien zu bevorzugen, oder aber ein besonders kraftvoller Platz von Standhaftigkeit möchte als Bannkreis ausgewählt werden um Beschwörungen berechenbarer zu machen...
Ein kurzer Blick über den Erntebereich sollte genug Aufschluss darüber geben ob an dieser Stelle ein guter Nährboden vorherrscht oder jegliches Saatgut kümmerlich gedeihen wird.
Es gibt, wie sie sehen meine werten Kollegae, eine ganze Reihe an Anwendungsmöglichkeiten die sich uns auftun und um diese Forschungen voranzutreiben ist ein weiterer Nutzen in den beiden vorgestellten Applikatio zu finden und runden das Gesamtbild somit ab.
VII. Resumé
Was sind abschließende Worte zu einer Arbeit wie dieser? Mein Resumé lässt mich zurückblicken und ich sehe mich selbst in dunklen Laboren und fern des Lebens eines Studiosi. Aber... Nitimur in vetitium semper cupimusque negat – wir neigen immer zum Verbotenen und begehren Versagtes...
Wie oft hörte ich in den letzen Jahren davon, dass es Unsinnig sei nach den Hintergründen einer vermutlich nur so dahingesagten Floskel in einigen Kräuterbüchern zu suchen. Das ich meine Gabe und mein Wissen anders einsetzen könnte, sinnvoller...
Jetzt werte Kollegae ist es Zeit für die großen Erkenntnisse, Zeit vielleicht weltbewegendes zu Entdecken und zu Erforschen. Zeit einen Schritt in die Richtung meiner Bestimmung zu tun und ihr dann genauso unbeirrt zu folgen wie der Suche nach einer Bedeutung von drei simplen Worten. Jetzt war meine Zeit reif ihnen zu zeigen, dass meine Arbeit in der Tat großes hervorbrachte und dies jeder erkennen mag...
Renirja Ha Moi, Maga & Forscherin am 11.Tag , 4ten Mondlaufs im Jahre der Schlange