Rechtschaffen
Hier ist eine Übersicht über die rechtschaffenen Gesinnungen:
Rechtschaffen Gut
Charaktere dieser Gesinnung sind der Überzeugung, daß eine geordnete, starke Gemeinschaft mit einer gut organisierten Regierung bessere Lebensbedingungen für die meisten Leute erbringen kann.
Um dieses Leben zu gewährleisten, müssen Gesetze erlassen und eingehalten werden. Wenn die Einzelnen die Gesetze achten und einander helfen, so wirkt sich dies zum allgemeinen Vorteil aus. Daher versuchen rechtschaffen gute Charaktere, den größten Vorteil für die meisten Leute bei möglichst wenig Nachteilen zu erreichen.
Ein ehrlicher und fleißiger Leibeigener, ein wohlwollender und weiser König, oder ein strenger, aber gerechter oberster Richter wären Beispiele für rechtschaffen gutes Verhalten.
Rechtschaffen Neutral
Für Charaktere, die dieser Gesinnung folgen, sind Ordnung und Organisation von höchster Bedeutung.
Sie treten für starke, wohlgeordnete Regierungen ein, ob nun eine Tyrannei oder eine wohltätige Demokratie. Die Vorzüge von Ordnung und Regelung überwiegen alle moralischen Zweifel.
Ein zur Ausräucherung aller Verräter entschlossener Inquisitor oder ein Soldat, der jeden Befehl blind befolgt, sind gute Beispiele für eine rechtschaffen neutrale Haltung.
Rechtschaffen Böse
So eingestellte Charaktere nutzen die Gesellschaft und ihre Gesetze zu ihrem eigenen Vorteil. Ordnungen und Rangfolgen erhöhen jene, die zum Herrschen geboren sind, und schaffen klare Abgrenzungen zwischen Herren und Dienern.
Aus diesem Grund befürworten rechtschaffen böse Charaktere Gesetze und Gesellschaftsformen, die ihre eigenen Anliegen schützen; wird durch ein Gesetz, das rechtschaffen Bösen nützt, jemand geschädigt — Pech! Rechtschaffen böse Charaktere achten Gesetze aus Angst vor Strafe. Da sie ggf. zur Einhaltung eines unvorteilhaften Versprechens oder Vertrages gezwungen werden können, sind sie im allgemeinen sehr zurückhaltend mit ihrem Wort. Haben sie es einmal gegeben, so brechen sie es nur, wenn sie einen Weg finden können, dies auf legale Weise zu tun, unter Einhaltung der gültigen Gesetze.
Ein Tyrann, der mit eiserner Hand herrscht, ein verschlagener, raffgieriger Händler, und ein Flaschengeist, der seinem Befreier die Worte seines Wunsches im Munde verdreht, wären rechtschaffen böse.
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