Lucius Nandur/Weltentheorem

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Vorwort

Betrachten wir die Welt aus den Augen eines Niederen oder nur zu primitiver Magieanwendung fähigen Wesens, landläufig auch Druide genannt, so haben wir die beschränkte Ansicht, die Welt bestehe aus den vier Elementen Erde, Luft, Feuer und Wasser. Mit dieser Abhandlung wollen Wir dieser einfachen Auffassung der Welt eine hintergründige Betrachtung allen Seins entgegen stellen, die der Realität gerecht wird. Dafür widmen Wir uns zunächst den landläufig bekannten genannten Teilen der Welt, dann den Weiteren bisher nicht genannten und schließlich dem Ganzen

Die klassischen Elemente

Jeder Schuljunge wird uns auf die Frage nach den Elementen mit Feuer, Erde, Wasser und Luft beantworten. Was haben jene Stoffe an sich, das sie zu elementaren Bestandteilen unserer Welt macht? Um dies zu beantworten, müssen wir uns zunächst darüber im Klaren sein, was ein Element eigentlich ist. Daher halten Wir fest:

Elemente sind die Grundbestandteile unserer Welt.

Sind die vier oben genannten Stoffe die Grundbestandteile unserer Welt? Gelingt es uns, einen nicht lebendigen Stoff zu finden, der nicht in letzter Konsequenz einem dieser Vier zugeordnet werden kann? Nein. Aber finden wir alles, was unsere Welt ausmacht, in diesen vier Elementen wieder? Ebenfalls nicht. Wir kommen daher zu dem Schluss, dass sowohl Feuer als auch Erde als auch Luft als auch Wasser Grundbestandteile unserer Welt sind, aber nicht die Einzigen.

Das Leben – Vitale Elemente

Die wahre Mannigfaltigkeit der Welt liegt nicht in ihr selbst, sondern in ihren Bewohnern. Da die hier betrachtete Welt aber nicht die Welt ist, von der der Unwissende spricht und auf der er täglich spazieren geht, sondern die wahre Welt, ist auch jeder ihrer Bewohner ein Teil der Welt. Somit ist auch das Leben ein Grundbestandteil unserer Welt und damit ein Element. Der Einfachheit halber reduzieren wir diese Vielfalt auf zwei Bereiche: Den Körper, Corpus und den Geist, Spiritus. Wir halten es wie folgt: Niedere Lebewesen wie Büsche und Bäume beschränken sich auf den Corpus. Höhere Formen wie Insekten und auch Tiere verfügen neben dem Corpus auch über einen primitiven Spiritus. Höchste Lebensformen – das Kriterium soll die Fähigkeit zur Kommunikation mittels Wort und Schrift sein – verfügen neben dem Corpus über einen ausgeprägten Spiritus, der in der Lage ist, komplexeste Aufgaben zu erledigen.

Während der Corpus aufgrund seiner mehr oder minder festen Form noch nahe an die klassischen Elemente herankommt, nimmt der Spiritus in unserer Welt eine besondere Rolle ein: Er ist als einziges Element nicht stofflich, dennoch gibt es eine entscheidende Gemeinsamkeit mit allen anderen Elementen: Auch der Spiritus besteht aus Mana*.

Mana – Das einzige Element?

Wer sich je für Magie interessiert und die ersten Schritte auf dem langen Pfad der Weisheit getan hat, der hat von dem arkanen Gewebe gehört, jener mystischen transiente Dimension, die unsere Halbebene zusammen mit allen anderen Halbebenen und Ebenen des Multiversums durchzieht und in der jede Existenz gelöst von Raum und Zeit als Struktur von astraler Energie besteht. Magier haben die Fähigkeit, mit ihrem Geist den Fluss dieser Energie zu verändern und somit auch die Welt zu verändern. Aufgrund dieser unumstößlichen Tatsache, der nachgewiesen Existenz von astraler Energie, kommen Wir zu dem Schluss, dass DER Grundbestandteil unserer Welt, aus dem sich letztlich alles Sein ableiten lässt, Mana ist. Mana ist Erde, Mana ist Feuer, Mana ist Leben. Hermetiker betrachten jede Existenz als Matrix, wobei jede Matrix aus kleineren Matrices besteht**, die wiederum unterteilt werden können et cetera . Wir halten daher fest, dass die wahre Matrix das gesamte Multiversum selbst ist, weiterhin, dass Mana DAS Element ist und weiterhin, dass alle anderen Elementarbegriffe bereits weiter spezifizierte Formen des Manas sind. ---

  • *al’Fadil, Soral „Die Theorie des Arkanen Gewebes, Kapitel 2“
  • **von Jynroch, Silgrond „Betrachtungen zum Astralen Gewebe“


Es folgt eine saubere Schemazeichnung, die vereinfacht die Welt darstellen soll: In einem Kreis, der mit >Klassische Elemente< beschriftet ist, befinden sich vier weitere Kreise, in denen je einer der Begriffe Feuer, Erde, Wasser und Luft notiert ist. Daneben findet sich ein weiterer Kreis mit der Bezeichnung >Vitale Elemente<, darin die zwei kleineren Kreise Corpus und Spiritus. Die Peripherie des Spiritus-Kreises schneidet den Elementarkreis, sodass ein Teil des inneren Kreises herausragt. An dieser und nur an dieser Stelle ist die Linie teilweise unterbrochen. Um die beiden großen Kreise herum befindet sich ein weiterer Kreis, der mit >>Mana<< beschriftet ist.