Iomien
Iomien ist eine Welt die voller sichtbarer Energie. Diese Energien basieren auf "Gefühle" heißt es in der Sage. Es gibt eine stetige Verbindung dahin, die aber sehr schwach ist. Lediglich einige Energiestösse gelangen hindurch, aber stark genug um einen Menschen zu transportieren sind diese nicht.
Die Welt ist ähnlich einer Natürlichen Welt, nur das um alles dort ein Schleier Energie gelegt ist. Betritt ein Mensch diese Welt durch das Tor verliert er seinen Körper den er evnt. wieder bekommt wenn er in die alte Welt zurückkehrt. Bleibt dieser Mensch zu lange dort.. verliert er seinen Körper für immer und wird zum Daemon. Zum Beispiel Noktau' oder Adlerritter. Das Gestein auf dieser Welt nennt sich C'en. Es kommt in grosser Zahl vor. Auf Schattenwelt gibt es nicht vergleichbares. Es besitzt ein beachtliches energetisches Potential. Malion schuf ein grosses Tor in die Schattenwelt, da die Adlerritter und Ryonar sowie "Aduros", ebenso ein Gott, dort zu mächtig wurden. So kehrte er nach Schattenwelt, doch Ryonar verließ mit den mächtigsten der Adlerrritter Iomiens und folgte ihm, da die Bürde Iomiens dies war, Schattenwelt von dem Übel zu befreien.
Findualia Illstan, Almanach der Zwietracht und des Hasses
Iomien ist eine Welt in der Gefühle elementare Kräfte besitzen. Es gibt keine materiellen Dinge, wie wir sie auf unserer Welt kennen, alles besteht aus Empfindungen.
Vor Äonen entwickelten sich aus diesen Empfindungen Malion und Ryonar. Als Bruderpaar der Gefühle. Beide stellten gegenteilige Gefühle da, stand doch der eine für Furcht und der andere für Mut und Freiheit.
Mit der Zeit wuchsen beide Wesen und sammelten Anhänger um sich. Es endete in einem Krieg, in dessen Folge Iomien vernichtet worden wäre, wären beide Wesen nicht nach Schattenwelt ausgespieen worden. Malion führte mit sich nach Schattenwelt seine Noktau’. Ryonar wurde begleitet von seiner Rittergarde, mächtige Krieger in Menschenform.
In Folge der Bannung Malion kehrten diese Wesen wieder nach Iomien zurück.
Nach dem Glauben der Anhänger Ryonars, fahren diese nach Ihrem Tode nach Iomien auf, sollten sie das Adun’ erreicht haben. Also frei von schlechten Empfindungen sein. Dort streiten sie entweder an der Seite der Nachtwindgarde im ewigen Krieg gegen Malion und seine Anhänger, oder führen ein friedliches Leben.
Das besondere und unfassbare an Iomien ist, dass jeder es anders sieht, deshalb ist die Welt an sich schwer zu beschreiben. Ich versuche einmal Euch ein Teil Iomiens zu beschreiben wie ich es kennen lernte. Sicherlich ist es meine Sicht, doch denke ich das irgendwo gewisse Aspekte vielleicht doch bei jedem gleich sein könnten. Zu erst beschreitest du eine Art Raum, der in eine unendliche Verbindung zu vielen weiteren zu bilden scheint, dein Weg hingegen wird geleitet durch einen leicht bläulichen Lichtschimmer auf einem Wege der sonst nur von Dunkelheit beformt ist. Es ist als würde das C’en dich leiten. Irgendwann gelangst du zu dem Ende, dort wartet ein Siegeldämon, er entscheidet ob du Einlass erhältst oder nicht. Einmal auf der anderen Seite angekommen zeichnet sich die Welt in der Form, wie es die Gedanken, die Träume oder auch die Wünsche sich ausmalen. Ich erblickte eine Eiswüste, der Himmel zeigte einen großen Nachthimmel, der Schnee der einen stetig ins Gesicht weht schneidet ab und an die Haut auf, seine Farbe zu erkennen ist schwer, doch er offenbart einen leichten Schimmer in der Farbe Purpur. Durchstreift man jene gelangt man irgendwann zu einem großen Cengebirge, auf jenem Gebirge fand ich eine große Festung, dort befand sich das Hauptlager des Kultes, zumindest stellte ich mir vor, das eine so gigantische Festungsanlage das Hauptlager sein musste. Sie bestand aus einer riesigen Schmiede, einer Taverne, einem Geisterturm, einer Vampirvilla, einem kleineren Komplex in denen sich dunkle Ritter befanden, etwas weiter war eine große Fläche auf denen sich gigantische Knochen befanden, es war ein Knochenhof auf jenem man Drachen wieder erweckte mit dem Segen des Untodes, einige besondere Drachen konnte man sogar mit dem Segen der Dunkelheit versehen und sie wurden zu den Schattendrachen. Eine Skizze habe ich mitgebracht, ihr findet sie vor euch. Es gab dort noch weitere Gebilde, doch jene konnte ich nicht erforschen, es ging bald auf los und feindliches Gebiet sollte erkundet werden. Ich nahm einen Weg in Feindesland per Schiff, vorbei an messerscharfen Klippen. Es sollte an einer Elfensiedlung vorbei gehen, man durfte nicht entdeckt werden, so nahmen wir einen Umweg, aber die Siedlung konnten wir entdecken, wir wagten unseren Augen nicht zu trauen. Es war ein gigantischer Baum, fast wie ein Berg so groß, in diesem Baum und Drumherum, waren dutzende von verschiedenen Siedlungen, der Baum selbst war umschlossen von Wasser. Große Äste dienten als Wege für die Elfen, am Baum selber wucherte so etwas wie Moos, doch es war kein Moos, es war ein kleiner Wald an sich, dort waren lebendige Bäume. Etwas weiter sah man eine Art Portal welches offen stand, ab und an flog ein Drache durch den großen Steinkreis. In der Baumkrone selber war ein großes Lichtwesen in einer Art Kokon, ich weiß auch nicht genau was es war, vielleicht eine Art Engel der Elfen, auf jedenfall schlief es wohl, was unser Glück war, sonst hätten wir Probleme gehabt in Iomien, zwar war Ryonar nicht dort, aber der Großteil seines Heeres und vielerlei verbündete Völker. Die Wikinger zur Schattenwelt, waren ja, wie ich euch erzählte in meinem Dogma auch einst Iomier. Dann ging es weiter auf ein riesiges Schlachtfeld, jenes will ich Euch nicht beschreiben, denn solltet ihr jemals die Ehre haben in Iomien zu kämpfen, so sollt ihr es selber erleben und Euch vorstellen, aber jener Einblick in die Welt Iomiens ist es, der zeigt wie verschieden diese Welt sein kann. Auch die Art Iomien zu betreten ist verschieden, einige Welten haben einen so schlechten Draht zu Iomien, dass man wie man im Südenalmanach gelesen hat, seinen Körper zurücklassen muss, mir ist ähnliches passiert, doch das ist eine andere Geschichte. Beachtet auf jedenfall, dass ihr Euch gut vorbereitet, bevor ihr den Schritt durch ein Weltentor macht um die heilige Welt zu besuchen.
- Almandina Jikhbar, aus einer Unterrichtsstunde
Zu beiden beschriebenen Orten findet man ein Bild, es zeigt lediglich eine Beschreibung und Sicht wie Iomien aussehen könnte, es gab einige Besucher, jeder kann etwas erzählen, was vielleicht sogar völlig anders klingt als das beschriebene, doch dient der Text als gute Hilfe für Einsteiger in das Rollenspiel rund um den Glauben um Malion und Ryonar.