Fizbain Kelnorem/Suggieren
Dieser Zauber zwingt dem Opfer des Zaubernden die unterschiedlichsten Empfindungen und Gefühle auf. Die Auswirkungen der vielseitigen Variationen dieses Zaubers werden im Folgenden beschrieben.
Mantren:
In Rel Mani Wis
iniziere einen Wechsel/Veränderung der Empfindungs- und Gefühlsnerven
-In wird genutzt wenn man etwas erschafft, herstellt oder initiieren möchte
-Rel steht für den Wechsel, die Veränderung und den Wandel
-Mani steht für das Leben oder die Heilung
-Wis steht für das Wissen
Hier nutze ich das schlichte Klammern
In steht für das in Gang setzen, also initiieren
Rel für die Veränderung der Nerven und somit Emotionen
Mani Wis nehme ich als Nervenbahnen, für Gefühle, Empfindungen etc
Paraphernalia:
-Nachtschatten/Morbola ist bekannt dafür dass er eine negative, negierende, giftige und illusionierende Wirkung hat
-Spinnenseide ist bekannt für ihre Dauerhaftigkeit und Bündelung von Energien
Den Nachtschatten setzt man dafür ein dass man eine Veränderung erhält, er hat einen bekannten Negativeneffekt, den ich durchaus auch für Beeinflussungen nutzen würde und auch tue.
Die Spinnenseide wie es jedem bekannt ist nutzt man um einen Zauber auch von Dauer zuhalten, schließlich will man die Wirkung ja nicht nach ein paar Sekunden verlieren, dazu wäre die Mühe zuschade. Auch bündelt die Spinnenseide die Energien und die Mantrenwirkung auf das fokussierte Ziel.
Was kann man alles suggieren?
Kälte, Hitze, Hunger, Schmerz und andere grundlegende Empfindungen
Das Schmerzzentrum im Gehirn wird stimuliert. Schmerzen werden langsam, aber stetig zugefügt, so bietet diese Methode eine wirksame Folter, denn die Selbstbeherrschung des Opfers sinkt. Misslingt dem Opfer nun ein Versuch entgegenzuwirken, so ist sein Wille gebrochen. Werden die Schmerzen jedoch zu schnell und zu heftig suggeriert, so kann das Opfer nicht selten zugrunde gehen.
Ebenso kann mit dem Hunger-, Hitze- oder Kälteempfinden des Opfers gearbeitet werden.
Freude und Lust
Eine noch viel perfidere und wirksamere Art der Folter als nur das Zufügen von Schmerz, denn auf diese Art kann das Opfer nach diesen Lustempfindungen süchtig werden und vom Zaubernden abhängig gemacht werden.
Um herauszufinden, ob das Opfer von den suggerierten Lustempfindungen abhängig wird, muss man sehr geübt in diesen Arten der Zauber sein. Misslingt die Versuch den Zauber anzuwenden, so ist das Opfer süchtig. Besonders praktisch macht diesen Zauber die Tatsache, dass zur Ausnutzung und Manipulation süchtiger Personen nicht unbedingt ein neuerlicher Zauber nötig ist.
Angst lindern/erhöhen
Eigenschaften wie Aberglaube, Höhenangst, Raumangst und Totenangst werden für eine gewisse Zeit etwas gestärkt oder gelindert je wie der Anwender es mag.
Außerdem wird die Tugend Tapferkeit stark gesteigert.
Gier mindern/erhöhen
Die Habgier- und Wollustgefühle der verzauberten Person werden für die Dauer des Zaubers gesteigert/gesenkt, je nachdem wie der Anwender es mag. Die Selbstbeherrschung kann ebenfalls beeinträchtigt werden. Der Zauber kann auch vorbeugend gesprochen werden, damit gewisse Leute erst gar nicht auf dumme Gedanken kommen.
Vertrauen, Zuneigung, Freundschaft, Liebe
Für die Dauer des Zaubers (eventuell auch darüber hinaus) hat das Opfer dem Zaubernden oder einer zweiten verzauberten Person gegenüber mehr oder weniger großes Vertrauen. Je nach Fähigkeit und Erfahrung des Anwenders unterscheidet sich das Gefühl des Vertrauens, den das Opfer zu jemandem fasst.
Misstrauen, Zwietracht, Hass
Für die Dauer des Zaubers (eventuell auch darüber hinaus) kann die Beziehung zwischen mehreren Personen erheblich gestört oder gar ruiniert werden.
Möglichkeiten: a) schwindet das Vertrauen der beiden Opfer untereinander. Sie behandeln einander nun wie wildfremde Personen. b) können die beiden Opfer auf einmal nicht mehr leiden und misstrauen einander zutiefst. Jeder noch so geringe Anlass bietet Grund zum Streit. Die Selbstbeherrschung der Opfer wird stark beeinträchtig und das Opfer wird mehr Jähzornig als zuvor. c) schließlich eskaliert die Abneigung zu abgrundtiefem blankem Hass und gipfelt in Mordgelüsten. Die Selbstbeherrschung der Opfer wird stark beeinträchtig und das Opfer wird mehr Jähzornig als zuvor.
Geräusche suggerieren
Für die Dauer des Zaubers hört das Opfer Stimmen und Geräusche in seinem Kopf, die ihm vom Zaubernden eingegeben werden. Richtig angewendet kann man mit dieser Spielart der Suggestion Personen langsam aber sicher in den Wahnsinn treiben.
Zirkel 4