Daedron Dy'rar/Ritenkunde

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Hinweis des Verfassers

Hierbei handelt es sich um einen so genannten Spoiler. Er vermittelt Inhalte, die den Spielspaß senken könnten, da sie dann im Vorneherein bekannt sind. Es fehlt jedoch hier eine besondere "Färbung" die im Rp vermutlich stärker zu Tage treten würde und der Text ist inhaltlich nicht vollständig, dennoch sollte er einen Einblick in den Unterricht des Nok'Tau Orden Malions gewähren können.

Das Fokussieren von Macht - Vorbereitung eines Rituals

von: Daedron Dy'rar
Ein Großteil der Rituale beruht sich darauf, Macht zu bündeln und auf ein Medium zu übertragen, von dem es wirken kann. Hier soll vermittelt werden, wie Riten jener Art zu schaffen sind, beziehungsweise wie es sich als am wirksamsten erwies. Zunächst sei der Machtüberträger zu bestimmen, also jener der einen Teil seines Potentials, seiner Fähigkeiten, seiner Stärke auf ein Medium übertragen möchte. Letztgenanntes ist vor allem dann von Nöten, wenn mehrere Machtüberträger wirken, wie zum Beispiel die höchstgelehrten Ko'tharn des Ordos.
Diese Machtüberträger müssen sich darauf üben, dass deren Gedanken und Wünsche auf einer Ebene wandeln, was häufig dadurch bewirkt wird, dass die gleichen Worte gesprochen werden. Pseime. Jene verhindern, dass die Gedanken eines einzelnen abweichen und der Ritus ungewünschte Nebeneffekte mit sich zieht. Diese sind aber nur bei Norresh von Nöten. Die Höchstberufenen bedürfen jener nicht. Das Medium, so es von Nöten ist kann vielerlei sein, von Reagenzien, über C'en bis zu einem Lebewesen. Häufig ist es zum Beispiel eine Waffe. Die Beschaffenheit des Mediums darf keinesfalls von Zufall sein. Eine bestimmte Eigenschaft beziehungsweise Wirkung muss dominant und somit einem Zweck.

Die Wirkungen sind entsprechenden Abhandlungen der Medien zu entnehmen, wie Abhandlungen über Reagenzien, Felsgesteinen, Metallen oder Lebewesen. Um ein Lebewesen als Medium zu begreifen sei ein Beispiel genannt: Würde man beispielsweise eine Ratte als ein solches benutzen, könnte es geschehen, dass der in ihr durch den Machtüberträger geformte Wille dazu fähig ist, die Pestilenz zu übertragen. Der manifestierte Wille, beziehungsweise das manifestierte Gebet eignet sich also die oder eine Eigenschaft des Mediums an.
Bisher ist es jedoch vorgekommen, dass sich die Manifestation verselbstständigt. Ich verweise hier auf den Ritus Obsidianfalle. Charakteristisch für ein Medium ist, dass die Wirkung nicht Permanent ist, es die Wirkung der Gebete multipliziert und nach der Übertragung auf ein Targeum in einen energieärmeren Zustand versetzt wird. So es nicht regenerativ ist, ist es im folgenden Nutzlos Das Targeum (Machtempfänger) kann ebenso ein Lebewesen oder ein Gegenstand sein - im Groben ein jedes Ding. Ziel ist es, dass das Targeum endgültig verändert wird oder Permanent etwas wirkt.
Dies geschieht durch den "Willen" des Mediums bei Verselbstständigung, den Willen Malions über seine Ko'tharn oder durch Implosion oder Explosion des im Medium aktivierten Potentials. Eine explosive Entfaltung der Macht wird durch eine ein ansteigendes Wirken des Machtüberträgers bewirkt, wogegen eine impulsive durch eine kurzzeitige Überreizung der energetischen Tragfähigkeit des Mediums bewirkt wird (Hyperrepolisation).