Blutsband

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Das sogenannte Band des Blutes formt eine Abhängigkeitsbeziehung zwischen Vampir und Foragh, oder Vampir und Vampir.

Ein Blutsband ist dabei immer einseitig, das heisst: Es gibt einen Herren und einen Diener.

Entstehung

Ein Blutsband muss keineswegs in gegenseitigem Einvernehmen geschlossen werden, der maßgebliche Faktor ist allein das potente Blut der Untoten, welches genutzt werden kann um diese besondere Bindung einzurichten.

Während ein Mensch noch relativ leicht zu binden ist - es braucht dafür nur jeweils eine beliebige Menge Blutes zu drei unterschiedlichen Gelegenheiten, die dem zukünftigen Foragh irgendwie eingeflößt wird - erweist sich die Bindung eines Vampirs als deutlich schwieriger:

Es braucht nicht drei, sondern sieben solcher Dosen, darüber hinaus können nur Vampire der gleichen Blutslinie gebunden werden, im Falle der Vampire der Alten Welt, sind darüber hinaus Untote einer geringeren Generation aufgrund ihres stärkeren Blutes nicht zu binden. Die Vampire Kerahs könnten sich ohne Rücksicht auf die Abstammungsfolge ausnahmslos gegenseitig binden.

Wie das Blutsband funktioniert

Das Blutsband etabliert eine permanente Verbindung zwischen Ersteller und Opfer, die sich in Form eigenständiger sanguiner Strukturen manifestieren, die entweder eine gewisse Semiintelligenz ihr Eigen nennen, oder als Teil des Binders unterbewußt durch diesen handeln können.

Das Blutsband greift soweit in die Strukturen eines Körpers ein, dass es sich selbst autonom aufrecht erhält, ohne frisches Blut des Erzeugers bleiben die Funktionen aber auf das Minimum der Kontrolle beschränkt.

Wie sich das Blutsband auswirkt

Das Band des Blutes wirkt sich allein auf den Körper des Opfers aus, beeinflusst den Geist und den Willen nicht im Geringsten. Effektiv ist es in der Lage durch die Übernahme der Körperfunktionen jeden physischen Ungehorsam und jeden Verrat am Erschaffer zu verhindern, im Falle des Falles würden Zunge oder Schreibhand schlicht und einfach gelähmt.

Das Band des Blutes ist in der Lage auf jede Art von Bedrohung zu reagieren, die der Gebundene selbst als wider seinen Binder und damit das Blutsband gerichtet einschätzt - es würde also nicht anschlagen, wenn der Gebundene einem getarnten Vampirjäger vom Versteck des Herren erzählt, im Glauben hier handele es sich um einen alten Freund des Vampirs, der zu einem Überraschungsbesuch kommt ..

Darüber hinaus kann das Blutband genutzt werden um den Gebundenen aufzuspüren, wodurch mentale Beeinflussung im Rahmen des Möglichen lägen.

Ein Foragh selbst hat durchaus seine Vorteile, denn solange das Blutsband regelmäßig mit frischem Blut des Binders gestärkt wird, ist er immun gegen normale Alterung, Krankheit und Gifte, selbst magischen Flüchen dieser Art wird immerhin noch deutliche Resistenz entgegengesetzt.

Es ist einem Foragh nicht möglich das Blutsband zu nutzen um von sich aus Kontakt mit seinem Herren aufzunehmen, aber er kann mit der Zeit lernen andere Vampire aufzuspüren: Je näher diese mit dem Herren des Bandes verwandt sind, desto leichter.

Gedanken zum Blutsband

Nach heutigem Ermessen muss unklar bleiben, ob es sich bei der Fähigkeit des Vampirblutes auch Wesen der eigenen Art zu binden um eine zufällige oder beabsichtigte Eigenheit handelt, allein die reine Anfälligkeit ließe jedoch auf Letzteres schliessen.

Der Eingriff in die Integrität einer vampirischen Entität ist auch bei gewöhnlichem Blut zu beobachten, insbesondere die Vampire Kerahs erweisen sich als prägbar und können nur zu leicht nicht nur psychische, sondern auch physische Eigenheiten der bevorzugten Opfer annehmen.

Der völlige Verzicht auf jede Art von mentaler Beeinflussung durch das Blutsband muss zu denken geben, insbesondere wenn man durchaus Absicht in dieser Wirkung unterstellt. Es wäre wesentlich eleganter, wenn man dem Willen gleichsam noch Ketten anlegen und damit geplanten Verrat präventiv bekämpfen könnte. So scheint es fast, als wäre das Band nicht für Diener, sondern für echte Feinde gewesen, von denen keine Loyalität, sondern nur Gehorsam erwartet wurde ..