Atrelegis del Lor/Paraphernale Energie

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Theorie über die Herkunft der in Paraphernalien gespeicherten Energien

Prolog

Einem jeden Magus erscheint es eine Selbstverständlichkeit die im Codex 64 festgehaltenen Worte der Macht und die vorgeschriebenen Paraphernalien zur Erleichterung des Zaubervorganges zu verwenden. Oft schon wurden Diskussionen über der den Worten der Macht innewohnende Kraft geführt, doch blieb bis zum heutigen Tage ungeklärt, woher jene Energien stammen, die sich der Magus aus den Paraphernalien zu nutzen machen kann. Diese Arbeit soll Aufschluss über jene Fragestellung geben, anhand einer These, die auf dem gängigen Modell der Planaristik basiert, welches weitestgehend von Relnor Askiri stammt und durch eigene Gedankengänge vervollständigt wurde.

Klassische Planaristik

Schon vor langer Zeit herrschte in vielen der damals früh epochalen archaischen Kulturen der Glaube an eine Welt außerhalb der eigenen, meistens handelte es sich hierbei um so genannte Totenreiche, Welten nach der eigenen, in der die Toten ihre letzte Ruhe fanden. Mit fortschreiten der Wissenschaft und des klaren Denkens, verlor sich aber diese Mystik größtenteils und schaffte Platz für eine sehr viel nüchterne Betrachtung, der nun als Planaristik bekannt gewordenen Wissenschaft. Sie ist die Wissenschaft der Ebenen der Existenz, aber was genau sind eigentlich Ebenen? Streng genommen handelt es sich dabei um eine so genannte Planae, die in ihrer Ausdehnung in die 3 Raumdimensionen gegen unendlich strebt, dies ist somit auch der wesentlichste Unterschied zu einer Halbebene, der Semiplanae, die in der Tat endlich ist. Gemeinsam ist ihnen aber, dass sie alle ihre Naturgesetze haben, die den unseren ähneln, oder auch gänzlich von diesen abweichen können. Wie viele Ebenen und Halbebenen es letztlich gibt, ob ihre Zahl gen unendlich strebt, oder ob sie gar in ihrer Anzahl begrenzt sind, dies vermag man nur schwer mit Genauigkeit sagen, und würde den Rahmen jener Arbeit bei weitem sprengen, da es sich bei der Planaristik um ein theoretisches Model handelt, jedoch ist ihre Anzahl mit Sicherheit sehr hoch. Die Planaristik unterteilt die Ebenen in vier Ordnungen.

Die Primärmateriellen Ebenen

Planae prima ordo.

Per Definition eine Kollektion von Ebenen, die sich ins unendliche erstrecken, sowohl auf der räumlichen, als auch auf der Metaebene. Unsere materielle Ebene enthält, abgesehen von unserer eigenen Welt, eine unermessliche Anzahl fremder Planeten und Gestirne am Himmelsfirmanent, abgesehen davon enthalten die Primärmateriellen Ebenen noch unzählige Parallelwelten, Ebenen und Halbebenen, die sich größtenteils den bekannten Naturgesetzen unterwerfen müssen. Existenzen, die nicht zum elitären Kreis der Magier gehören, leben meist in vollkommener Unwissenheit darüber, oder erklären diese Kenntnisse zu Mythen und Sagen ihrer Welt und Glaubensvorstellungen.

Die inneren Ebenen

Planae secunda ordo.

Sie enthalten, die bekannten Elementarstoffe des Multiversums und man kann vier Subtypen unterscheiden, gemeinsam ist jedem Subtypus, das sie, anders wie es auf den Primärmateriellen Ebenen der Fall ist, jeweils nur ein Element enthalten. Daher lassen sich die inneren Ebenen sehr genau nach dem vorherrschenden Element beziehungsweise der vorherrschenden Energieform klassifizieren. Über Portale werden alle Primärmateriellen Ebenen mit den Urstoffen versorgt, die zur Bildung von jedweder Materie nötig sind. Zu Unterscheiden wären folgende Subtypen.

Die Elementarebenen

Subtypus der inneren Ebenen prima classis, die Elementarebenen.

Die vier Primärelemente sind ein grundlegender Stoff, den die materiellen Ebenen ihre uns vertraute Stofflichkeit zu verdanken hat. Jedes Primärelement weist zwei benachbarte Elemente und ein konträres Element auf, Kombinationen von benachbarten Elementen führt zur Bildung so genannter Paraelemente (siehe 2.2.2), treffen Entgegengesetzte Elemente aufeinander negieren sich beide, bis entweder eines die Überhand gewinnt, oder beide entschwunden sind, dazu aber später mehr. In der lingua magica finden sich alle vier Primärelemente wieder, wenn auch für das Element Wasser der Umweg über die Negierung des Feuers gegangen werden muss.

Die Ebene des Feuers

Typus der Elementarebene prima subclassis.

Kaum ein Element fasziniert den menschlichen Verstand mehr als das Feuer, das zum einen sehr gefährlich und zum anderen sehr nützlich sein kann. Würden die elementaren Kräfte des Feuers nicht unsere Sonne durchfluten, würde unserem Planeten das Lebensspendende Licht gänzlich fehlen und alles Leben wäre damit dem Untergang geweiht. Wie jede der Elementarebenen setzt sich diese Ebene gänzlich nur aus einem der vier primären Elementen zusammen, diese sind von solcher Reinheit im Vergleich zu ihren materiellen Versionen, das ihre Energetik selbst im kleinsten Teilchen immens ist.

Die Ebene der Luft

Typus der Elementarebene secunda subclassis.

Ein weiteres Element das die Primärmaterielle Ebene durchzieht, ist das Element Luft, es ist eines der beiden Nachbarelemente des Feuers und ebenso wie das Element Feuer ist es für das Leben unverzichtbar, die benachbarten Elemente der Luft sind Feuer und Wasser, während Erde konträr zu den Kräften der Luft steht. Die Elementare Ebene der Luft erscheint für einen unwissenden Betrachter nur eine große Leere darzustellen, in der Tat ist das Element im Gegensatz zum konträren Element Erde insubstanziell, jedoch weisen Proben unterschiedlichen Ursprunges auf der elementaren Ebenen zum Teil unterschiedliche Charakteristika auf, die nicht so gravierend sind, als das man verschiedene Elemente unterscheiden müsste, jedoch existiert das Element in all seinen Aggregatszuständen gleichzeitig auf einer Ebene, wodurch dieses bedingt wird ist experimentell bisher nicht nachweisbar gewesen, jedoch liegt die Vermutung nahe, das jedwede Innere Ebene miteinander in Kontakt steht.

Die Ebene der Erde

Typus der Elementarebene tertia subclassis.

Das zweite benachbarte Element des Feuers ist das Element Erde und ist ebenso wie alle anderen Elemente sowohl als Bestandteil des Lebens und in der Materie im Allgemeinen zu finden. Dieses Element ist mehr als jedes andere der Vier Elemente ein Sinnbild für die Stofflichkeit der Materie, die uns alle umgibt. Vermutlich fand und findet jedwede Stofflichkeit auf unserer Primärmateriellen Ebene ihren Anfang durch zumindest ein wenig Elementarer Erde in sich, wobei es natürlich auch hier Ausnahmen beziehungsweise Erweiterungen zur Regel gibt, denn wer nun annimmt, das der Schlag eines beschworenen Luftelementares keinen Schaden anrichtet, der sei hier nun eines besseren belehrt. Denn dies gilt nur für die Primärmateriellen Elemente, jedoch nicht für ihre beschworenen Pendants aus der jeweiligen elementaren Ebene.

Die Ebene des Wassers

Typus der Elementarebene quarta subclassis.

Das letzte der vier Primärelemente ist das Element Wasser, es steht vollkommen konträr zum Element Feuer und ist benachbart mit den Elementen Erde und Luft. Wie alle anderen Primärelemente ist auch das Element Wasser ein essentieller Baustein der materiellen Ebenen. Der humanoide Körper muss zeitlebens Flüssigkeiten zu sich nehmen, ansonsten trocknet er aus und stirbt. Dies war die simple Betrachtungsweise, betrachtet man jedoch die vier Elemente als Grundbausteine alles Seins auf den materiellen Ebenen, so kann man sich verdeutlichen, dass ein labiles Gleichgewicht existiert. Dies würde jedoch durch mangelnde Flüssigkeitsaufnahme ins wanken geraten und schlussendlich zerstört werden, was zum Tode führt. Gleiches gilt für alle primären Elemente, mangelnde oder zu extensive Aufnahme führen bei einem Lebewesen unweigerlich zum Lebensende.

Die Paraelementarebenen

Subtypus der inneren Ebenen secunda classis, die Paraelementarebenen.

Die Grenzen zwischen den Elementarebenen sind bestenfalls als fließend zu bezeichnen und so kommt es zu einem stetigen Fluss elementarer Materie auf den inneren Ebenen. Dort wo benachbarte Primärelemente aufeinander treffen, kommt es zu einer Vermischung der Reinelemente und es entstehen so genannte Paraelemente. In Regionen in denen diese Reinelemente das erste Mal aufeinander treffen entstehen energiereiche Verwirbelungen aus den beiden involvierten Primärelementen, bis sich diese homogen im Verhältnis eins zu eins zu einem Paraelement vermengt haben. Es gibt aber auch andere Wege wie diese Paraelemente entstehen können, wenn auch nicht annährend so energiereich, wie ihre Gegenstücke von den inneren Ebenen, so können sie als natürlicher Effekt der Vermengung von elementaren Energien auf der materiellen Ebene entstehen. An der Zahl vier Paraelemente sind zu benennen.

Die Ebene des Magmas

Entstanden in den Grenzregionen der beiden Primärelemente Feuer und Erde, weist es sowohl die Stärken, als auch die Schwächen der an der Entstehung des Paraelementes beteiligten Primärelemente auf.

Die Ebene des Schlamms

Als ein Produkt der Elemente Erde und Wasser, zeigt es alle Charakteristika der Erzeugerelemente, jedoch weißt es wie die anderen drei Paraelemente ebenso mindestens eine Eigenheit auf, die darauf schließen lässt, das es sich dabei um ein eigenständiges Produkt und nicht länger nur um ein Gemenge aus zwei verschiedenen Elementen handelt.

Die Ebene des Rauches

Die primärelementaren Kräfte von Feuer und Luft führen in Kombination zur Entstehung des Paraelementes Rauch. Es weißt sowohl die Hitze des Feuers, als auch Eigenschaften der Luft auf, diese Charakteristika scheinen aber untrennbar miteinander verbunden zu sein.

Die Ebene des Eises

Ein nicht einmal faustgroßes Stück paraelementares Eis vermag es die Umgebungstemperatur eines durchschnittlichen Raumes um mehrere Grade zu senken. Es besteht aus den elementaren Energien der Luft und des Wassers und ist kaum vergleichbar mit dem schwachen Abbild auf den Primärmateriellen Ebenen.

Die Quasielementarebenen

Subtypus der inneren Ebenen tertia classis, die Quasielementarebenen.

Vergleichbar mit den ineinander fließenden Grenzen zwischen den Elementarebenen gibt es auch Bereiche in denen die Elementarebenen auf die positive beziehungsweise auf die negative Energieebenen treffen. In solchen Bereichen entstehen aus der Kombination der Energien die Quasielemente.

Die Quasielemente der positiven Energie

Überall dort, wo sich die elementaren Energien mit der positiven Energie vermischen, entstehen so genannte Quasielemente der positiven Energie. Entsprechend den vier Primärelementen gibt es vier Vertreter der Quasielemente, die ich hier der Einfachheit halber nur aufzählen werde.

  • Aus Erde und positiver Energie entstehen Minerale beziehungsweise Kristalle
  • Aus Feuer und positiver Energie entsteht Strahlung
  • Aus Luft und positiver Energie entstehen Blitze
  • Aus Wasser und positiver Energie entstehen Dampf und Nebel
Die Quasielemente der negativen Energie

Trifft hingegen negative Energie auf elementarer Energie, so entsteht daraus ein Quasielement der negativen Energie, genauso, wie es bei den Quasielementen der positiven Energie der Fall ist, gibt es vier Vertreter. Jeweils ein Quasielement pro Primärelement. Eine interessante Feststellung im Vergleich zu den beiden Edukten ist, dass sich nun mehr die konträren Quasielemente nicht mehr gegenseitig negieren. Der Einfachheit halber sind auch diese nur kurz aufgezählt.

  • Aus Erde und negativer Energie entsteht Staub
  • Aus Feuer und negativer Energie entsteht Asche
  • Aus Luft und negativer Energie entsteht ein Vakuum
  • Aus Wasser und negativer Energie entsteht Salz
Die Energieebenen

Subtypus der inneren Ebenen quarta classis, die Energieebenen.

Nicht viel ist über die Energieebenen bekannt, aber eines der markantesten Merkmale dieser inneren Ebene wird zweifelsohne ihre Aufteilung in die Ebene der positiven Energie und die Ebene der negativen Energie sein. Beide weisen Ähnlichkeiten zueinander auf, jedoch verhalten sie sich wie zwei konträre Elemente, wenn sie aufeinander treffen.

Die äußeren Ebenen

Planae tertia ordo.

Die äußeren Ebenen werden im Gegensatz zu den Inneren nicht über Merkmale der Physis klassifiziert sondern über die auf der jeweiligen Ebene vorherrschende Gesinnung. Ein weiteres Merkmal welches ein Planum als den äußeren Ebenen zugehörig identifiziert, jedoch nichts über seine Classificatio aussagt ist der Zustand der "Polydimensio internae". Im Gegensatz zu Primärmateriellen und inneren Ebenen verfügen äußere Ebenen über eine Ausdehnung in mehr als 3 Raumdimensionen und können daher in sich noch einmal in Semiplanae gespalten sein.

Die transienten Ebenen

Planae quartia ordo.

Zusätzlich zu all den besprochenen Ebenen gibt es zwei sogenannte transiente Ebenen. Diese charakterisieren sich durch die völlige beziehungsweise weitgehende Abwesenheit jeglicher Form von Materie. Es gibt zwei bekannte transiente Ebenen, welche zwar aufgrund ihrer Materielosigkeit schwer zu betrachten sind, für unsere Existenz jedoch Schlüsselbedeutung haben. Als erstes wäre hier die jedem Magiewirker sicherlich geläufige Astralebene. Dieser Raum ist durchzogen von Strängen positiver und negativer astraler Energie. Die weitaus weniger bekannte aber dennoch nicht weniger wichtige Ebene ist die Ätherebene, sie ist in gewisser Weise betrachtet leerer Raum, definitionsgemäß enthält sie aber alle anderen Ebenen.

Weiterführende Thesis zur Planaristik

Die Primärmateriellen Ebenen besitzen keinerlei Eigenenergie, jedwede Energie stammt von einer anderen Ebene, beispielsweise den Energieebenen. Diese fremden Energien können auf verschiedenste Art und Weise ihren Weg auf die materiellen Ebenen finden, sei es über Portale oder gar über Risse, die auf die Primärmateriellen Ebenen führen. Die Orte an denen solche Energien auf die materielle Ebene über wechseln sind meist sehr lebensfeindlich. Auf diese These aufbauend postuliere ich die drei Energiesätze der Planaristik.

Erster Energiesatz der Planaristik (Hauptsatz)

In einem endlichen Raum in dem keinerlei Energie hinzugeführt wird, sei die Menge und die Kraft der Energie, immer gleich bleibend und somit endlich, definitionsgemäß strebt das Energievolumen in einem unendlichen Raum, ebenfalls gegen unendlich.

Dieser essentielle Hauptsatz lässt sich an einem so einfachen Beispiel wie einem Kochtopf mit Wasser verdeutlichen, denn das Wasser in ihm würde sich von alleine nie erhitzen.

Zweiter Energiesatz der Planaristik

Energie kann weder für immer verloren gehen, noch aus dem Nichts erzeugt werden. Sie kann sich einzig und alleine in ihrer Art und Beschaffenheit verändern, jedoch geschehen diese Änderungen nur unter strikten Gesetzmäßigkeiten, zu unterscheiden wären folgende Arten von Energien:

  • Astrale Energie (Mana)
  • elementare Energie (Primär-, Para- und Quasielementare)
  • Energie (positive und negative)
  • Karmatische Energie (göttliche von den äußeren Ebene stammende Energie)

Dritter Energiesatz der Planaristik

Zwischen allen Ebenen der Energie herrscht ein stetiger Energiefluss, um ein energetisches Gleichgewicht aufrecht erhalten zu können, dieser findet häufig über die primärmateriellen Ebenen statt.

Als Beispiel sei hier genannt, die sporadisch in Zyklen auftretende Eiszeit, welche als Schwankung in der Stärke des Energiefeldes des Paraelementes Eis gesehen werden kann, diese wird ausgeglichen dadurch, das auf einer oder mehreren anderen Primärmateriellen Ebenen das Konträrparaelement Magma, oder die beiden Primärelemente Feuer und Erde ebenfalls eine Energieschwankung erleben, die in der Stärke genauso intensiv sein muss, wie die des Eises.

Die aus den Energiesätzen resultierende Konsequenz

Jedwede Materie der Primärmateriellen Ebene hat somit ihren Ursprung in den Energien, die aus anderen Ebenen auf die unsere strömen. Diese Energien gelangen meist nicht sichtbar für das humanoide Auge durch einen so genannten Ductus, einem sehr kleinen Kanal, der zwei oder mehr Ebenen miteinander verknüpft.

Bedingung für eine solche Verknüpfung ist zum einen, dass die Grenzen zwischen den beteiligten Ebenen sehr dünn sind und dass es sich bei den Ebenen nicht um konträre Elemente oder Energien handelt. Eine weitere Möglichkeit wie diese Energien ihren Weg auf die Primärmaterielle Ebene finden können, ist das Vorhandensein eines Risses, wodurch die Energie ungehindert und in größeren Mengen auf die materielle Ebene überwechseln kann. Dass solche Orte über alle Maße lebensfeindlich sind, versteht sich von selbst, zum Glück finden sich nicht viele Orte, wo ein solcher Riss existieren kann.

Anwendung der Energiesätze der Planaristik auf die gebräuchlichen Paraphernalien

Jedwede Handlung benötigt Energie, egal ob es sich dabei um lesen, laufen oder zaubern handelt. Unser Körper nimmt diese Energien mit der Nahrung auf und verarbeitet diese um seinen täglichen Pflichten nachkommen zu können. Ein Magier der zaubert greift auf die gemeinhin als Mana bezeichnete arkane Energie zurück und verwendet, um den Zaubervorgang noch zu verstärken, Paraphernalien. Die inzwischen allgemein gebräuchlichen Reagenzien weisen allesamt eine enorme Energie auf, die sich der Zauberkundiger zu nutze machen kann.

Doch woher stammen diese Energien? Wie ich bereits postulierte setzt sich die Materie aus den verschiedenen Energien zusammen, die unsere Primärmateriellen Ebenen umgeben. Daraus lässt sich schließen, dass die Paraphernalien sehr gute Energieträger sein müssen, die sie von beispielsweise nicht als Reagenz verwendbaren Kräutern unterscheidet, aber ist das alles? Ist eine jede Ginseng Wurzel genauso energiereich, wie die vorherige? Können Träger konträrer elementarer Energien miteinander kombiniert werden oder negieren sich die Energien dann?

Welche äußeren Faktoren beeinflussen eine Paraphernalie?

Nicht jedes Reagenz eignet sich gleichermaßen gut für die Verwendung bei einem Zaubervorgang, so muss man beispielsweise auf gewisse Aspekte der Reinheit einer Schwarzen Perle acht geben, da nur reine Perlen volles Potential für einen Zauberspruch aufweisen können. Auch sollte man von zwergwüchsigen Pflanzen Abstand nehmen, da es in deren Entwickelung Einflüsse gab die einen gesunden Wuchs der Pflanze verhinderten und dies ist somit ein Indiz dafür, das diese Pflanze nicht so energiereich ist, wie beispielsweise andere Vertreter ihrer Gattung.

Diese Erfahrungen im Umgang mit Paraphernalien werden an jeder Akademie gelehrt, doch fehlte bisher der Theoretische Hintergrund zu dieser rein auf Erfahrung basierenden Handhabung von Reagenzien. Die Gesamtheit aller Primärmateriellen Ebenen wird von den bereits erwähnten Kanälen durchzogen, ständig bilden sich neue Kanäle während alte Kanäle wieder verschwinden. Beispielsweise einen Funkenflug der einen Waldbrand auslöst, dort wo sich das Feuer ausbreitet entstehen kurz zuvor Ducti die zur Ebene des Feuers führen und somit ein ausbreiten des Feuers begünstigen. Sobald sich jedoch diese Ducti wieder schließen lässt die Feuersbrunst auch wieder nach, oder das Feuer wird gelöscht, dann versiegen diese Kanäle recht schnell wieder. Stetig fließt so Energien der verschiedensten Formen auf die materielle Ebene oder von ihr wieder auf eine andere Ebene. Nur an Orten an denen es zu einer richtigen Kombination elementarer Energien kommt, die je nach Reagenz variiert, kann diese ungestört wachsen oder entstehen in der Form und in dem Potential welches Magiekundige benötigen.

Epilog

Diese These stellt sicherlich erst den Anfang in einem Forschungsfeld dar, welches dem geneigten Wissenssuchenden noch weitestgehend verschlossen blieb. Ich werde weiterhin an dieser These arbeiten und weitere Werke werden dieses hier vervollständigen.