Hexen-FAQ

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Immer wieder kommen dieselben Fragen auf an die Hexenschaft. Deshalb hier eine Sammlung dieser Fragen und die Antworten dazu:


Die Hexen sehen aus wie Menschen, sie haben Sinne wie Menschen und so weiter. Wieso sind sie denn eine eigene Rasse?

Nun, die Frage wurde schon oft gestellt und ist auf den ersten Blick schlicht verständlich. Doch bei genauerem Hinsehen erweisen sich Andersartigkeiten, die in der Summe den Schluss zulassen, dass es sich bei den Hexen um eine eigene Rasse handelt. Dies fängt bei der Geburt schon an, die zwar ähnlich abläuft wie bei Menschen, jedoch einige Unterschiede mit sich bringt. Spätestens jedoch bei der „Magie“ und dem „Denken“ liegen erhebliche Unterschiede vor. Während bei einem Magier ein Grossteil der Magie durch den Kopf bewirkt wird, ist es bei der Hexe lediglich der Endpunkt. Das Wollen, etwas zu wirken und der dabei erfolgende Anstoß diverser Strukturen, ist ein rein empathischer Vorgang. Und so ist selbst das Denken ein hauptsächlich empathischer, der lediglich als Ausformung tatsächliche Gedanken findet. In der Summe jedoch unterscheidet sich ein Kind Hekates in weit mehr Punkten vom Menschen, als es beispielsweise ein Barbar oder ein Wikinger tut.

Ja, und wie zaubern die Hexen nun?

Gute Frage. Sie wissen es selbst nicht genau. Die Antwort ist in etwa die, die ein Tausendfüssler geben würde, wenn er gefragt wird, wie er es schafft so viele Füße zu koordinieren: Intuitiv. In der Tat ist es eine Mischung aus herkömmlicher Magie und Empathie. Das Kind Hekates will etwas. Und je nachdem wie sehr es dies will, und welchen Ausdruck es dazu wählt (einfache Bitte bis hin zum Ritual), stößt eine Hexe eine Wirkung an, die dann einen Teil ihrer Wirkkraft verbraucht um umgesetzt zu werden. Das aber erklärt auch, wieso Hexen keine Worte der Macht brauchen, und nur selten Gegenstände um zu wirken.

Ritual. Also tanzen sie nackt um ein Feuer?

Sie tanzen, ja. Sie sind nackt, ja. Beides hin und wieder, und seltener noch, wenn sie ein Ritual wirken. Ein Ritual ist im Grunde eine sehr sehr deutliche Bitte an Hekate, sie möge etwas Bestimmtes bewirken. Und weil die Wirkung, je größer sie ist, mehr Geschwister braucht, um sie anzustoßen, finden sich Hexen ab und zu eben zu solchen Ritualen zusammen, um gemeinschaftlich ihre Göttin anzuflehen. Worum sie dann aber bitten kann erhebliche Ausmaße annehmen.

Hört sich ja ziemlich allmächtig an. Ist das nicht etwas übertrieben? Immerhin könnten sie ja um den Weltuntergang bitten! Oder darum einen Gott zu töten.

Ja und nein. Im Grunde ist es eine rein theoretische Möglichkeit, denn um die Welt zu vernichten oder einen Gott zu töten müssten sich so viele Kinder Hekates zusammenfinden, wie es überhaupt gab und gibt und diese Summe noch mal mal zehn. Sprich, sie haben rein faktisch keine Allmacht. Hinzu kommt, dass bei Ritualen auch der Vorgang ein anderer ist. Während bei kleinen Bitten (dem einfachen „Zaubern“ wenn man so will) nur der Willen der Hexe (und damit des Spielers dahinter) zählt, ist es bei Ritualen notwendig, ja sogar Voraussetzung, dass es von den Betroffenen, und wenn es wirklich groß wird, auch vom Staff abgesegnet ist. Und so klingt es in der Theorie überzogen, ist aber in der Praxis anders.

Aber so ein bisschen wäre es schon möglich, laut euch Hexen, dass ihr die Welt beherrscht?

Hier reihen sich die Kinder Hekates eher in die Tradition anderer Rassen ein. Man könnte auch die Frage an die Drow richten, wieso sie die Welt noch nicht erobert haben, oder die Vampire, wieso sie noch nicht alle wichtigen Personen in Foraghs verwandelt haben oder die Dunkelzwerge, wieso sie noch nicht Schattenwelt aufgekauft haben. Für jede Rasse ließe sich ohne Probleme ein Vorgang finden, wie man an die Weltherrschaft kommt, doch gehören solche Ideen eher in die Zeichentrickserie „Pinky und Brain“ als in ein MMORPG.

Aber was ist mit dieser ominösen Frosch-Potion?

Gimmick. Nichts weiter. Und eigentlich existiert Ingame so was gar nicht, denn es stellt im Grunde nichts anderes dar als ein Fluch; sprich, eine Bitte an Mutter mit Konsequenzen für einen anderen Spieler, oder besser gesagt dessen Spielfigur. Hierbei verdeutlicht sich der Fluch darin, dass das Ziel sich in einen Frosch verwandelt.

Na klasse. Das heißt, wenn man Hexen angreift wird man in einen Frosch verwandelt und dann tritt jemand drauf, oder wie?

Nein. Um den Missbrauch der Frosch-Pot zu verhindern gelten für restlos alle Kinder Hekates folgende Regeln im Umgang damit:

  • Vor Gebrauch hat umfangreiches Rollenspiel zu erfolgen
  • Sobald das Ziel ein Frosch ist, ist jede PvP-Handlung gegen dieses zu unterlassen.
  • Ein zu einem Frosch Verfluchter kann diesen Fluch nicht durch ein einfaches ‚An Ort’ aufheben. Enginetechnisch ist das zwar möglich, aber rein vom rollenspielerischen Aspekt nicht erlaubt (in anderen Worten: es gilt als Non-RP).
  • Natürlich kann ein Frosch auch keine Blitze o.ä. werfen. Dafür dürfte sein Geist in der Situation mit ganz anderen Dingen zu beschäftigt sein (mal abgesehen von der fehlenden Möglichkeit, Reagenzien zu handhaben oder Worte der Macht auszusprechen)

Wenn ich mich mit einer Hexe anlege, steht mir dann die ganze Hexenschaft entgegen?

ieder gibt es hierzu keine echte Antwort. Es kommt drauf an, ob man eine Hexe in ihrer Eigenschaft als solche angreift oder nicht. Geht man zum Beispiel gegen die Gilde vor, in der eine Hexe ist, wird das die Hexenschaft nicht unbedingt interessieren. Wenn man hingegen in Freystätt etwas gegen die Kinder Hekates macht, darf man sich auf Gegenwind einrichten.

Was haben die Hexen in Freystätt zu sagen?

Sie beanspruchen dieses kleine Städtchen für sich. Es gehört keinem Reich an, unterstützt keine Machtgruppierungen etc. Es ist eben ein Hexenstädtchen.

Also ist da eine Hexe Bürgermeister?

Nicht so ganz. Es gibt ja auch keine Bürgermeisterwahl dort, und eigentlich ganz wenig Gesetze, die auch im Gemeindehaus (wo sich auch der Bänker befindet) ausliegen. Sehr einfach zu merken. Und wer sich nicht dran hält, fliegt raus. Und weil die Hexen es sich da auch einfach machen, sind alle Kinder Hekates dort "Freisassen" bzw. "Freisassinnen".

Also kann sich eine Hexe nach Freystätt zurückziehen, wenn sie Ärger hat und brauch nichts zu befürchten?

Ja und Nein. Ja deshalb, weil in den Grenzen Freystätts die Gesetze eben gelten. Nein deshalb, weil diese Gesetze nur innerhalb der Stadtgrenzen gelten. So sind alle Besucher, Gilden und Gruppierungen dazu angehalten sie einzuhalten. Was außerhalb der Stadtgrenzen geschieht, steht auf ganz anderen Blättern. Baut also eine Hexe Mist und meint Freystätt für ihren Schutz missbrauchen zu müssen, kann es sein, dass sie ebenso rausgeworfen wird, zumindest für eben jenen Streit.

Mal angenommen ich habe Bann in Freystätt, wie werde ich den wieder los?

Die Antwort lautet: Rollenspiel. Lass dir was einfallen, gegen Rollenspiel hat in Freystätt sicher niemand was. Und wie alles bei Hexen, ist die Länge des Banns auch eher eine Stimmungssache. Genauso wie die Wiedergutmachung.

Kann eine Hexe Lykanthrop, Vampir/Tagwandler oder Skelett werden?

Nein. Die Klasse Hexe ist an die Rasse Hexe gebunden. Rein vom Rollenspiel her ist dies ebenso wenig begründbar. Bsp.: Das Geschenk Mutters, also die Gabe zu Wirken, ist nicht kompatibel mit der Saat der Lykanthropen. Entweder man hat das eine, oder das andere, aber niemals beides zusammen. Bsp.: Selbst eine halbtote Hexe, die den Kristall berührt, der einen jeden zu einem vom Knochenvolk verwandelt, wird diesem Schicksal entgehen, da Mutter sie just in diesem Moment in ihr Reich aufnehmen wird. Von der Hexe bleiben keinerlei Überreste zurück, abgesehen von einem Baum, ob nun verdorrt oder blühend. Bsp.: Eine Hexe, die die Aufmerksamkeit eines Vampires oder Tagwandlers auf sich zieht, kann den "Kuss" nicht in der Form erhalten, wie die übrigen Rassen, bei denen es möglich ist. Wird eine Hexe zum Tagwandler oder Vampir gewandelt, wird Mutter ihr das Geschenk wieder enteignen und sie schutz- und wehrlos zurücklassen.

Wie genau Hexen wirken und warum Hekate nicht existent ist.

Basisüberlegung:
Hexen wirken.
Sie verbrauchen, so sagt die Engine, Mana dabei. Hexen wirken Rituale. Sie glauben an Hekate, und nutzen alle möglichen Gegenstände, um Erkenntnisse zu bekommen.
Hexen-Ahnen tauchen im Spiel auf. Es werden Bitten geäußert, mal gesprochen, mal gedacht, meist nur gefühlt. Hexen sind emotionale Wesen. Sie bezeichnen sich als Kinder Hekates und sind sehr menschenähnlich.

Grundsätzlich wird auf Schattenwelt zwischen zwei Formen der Wirkweise unterschieden, klerikale und magische Wirkweise. Die Klerikale ergibt sich aus dem Willen eines Gottes, die Magische aus dem astralen Gitter.

Erste Ausschlussverfahren:
Hexen beten zwar, aber dieses Beten hat weit weniger Auswirkung, als die Bitten und die Rituale. Die Vermutung liegt nahe, dass ihre Wirkweise eine im Grunde magische ist. Sie formulieren keine abstrakten Gebilde, sie nutzen keine Reagenzien, ihre Erklärungen, warum ihre Bitten überhaupt Wirkung zeigen, sind wenig wissenschaftlicher Natur. Somit wird die klerikale Wirkweise zunächst ausgeschlossen, ebenso die gildenmagische. Die naturmagische Wirkweise aber kann ebenso ausgeschlossen werden, weil keine Hexe stetig Kleinrituale veranstaltet, wenn sie sich z. B. ein besseres nächtliches Sehen ermöglicht. Lediglich die Rituale an sich könnten, für sich betrachtet, in der schamanistischen Ecke angesiedelt werden.

Wirkweise:
Gehen wir davon aus, dass es einen Astralraum gibt, und weiter davon, dass eine Wirkung durch Kombinationen astraler Knoten erzielt wird. Über deren Existenz aber sind sich Hexen nicht bewusst, obwohl sie diese zweifellos nutzen.

Die Idee ist folgende:
Hexen wollen etwas und regen eine Dominokette an. Diese Kette führt am Ende zur gewünschten Wirkweise. An diesem Punkt ähnelt die hexische Wirkweise sehr der gildenmagischen, nur die Zusammenstellung der astralen Wirkweise ist nicht auf wissenschaftlich-abstrakter Ebene erfolgt, sondern auf emotionaler Ebene. Diese wieder kann ein Hinweis auf die Herkunft der Hexen sein, wenn man voraussetzt, dass sie aus den Menschen hervorgegangen sind.

So wie die Menschen das Laufen, das Reden entwickelt haben, und es mittlerweile fast selbstverständlich ist, ist es bei den Hexen die Art zu Wirken. Entwicklungsgeschichtlich resultiert daraus, dass die Hexen eine der jüngsten Rassen Schattenwelts ist, was sich auch in der Anzahl der Kinder Hekates wiederspiegelt und in der Tatsache, dass die Hexen bei der Aufzucht ihrer Kinder auf Menschen angewiesen sind. Gäbe es sie schon weit länger, bekäme man wahrscheinlich auch mehr von ihnen zu sehen auf der Welt.

Rituale haben eine große Wirkung. Hier liegt auch der Grund, wieso man für mehr Wirkung mehr Kinder Hekates braucht. Die Steine der Dominokette sind sehr groß, um bei dem Anfangs gewählten Bild zu bleiben, und es braucht mehr Anschubenergie. Doch danach ist es, wie beim Dominospiel, ein Selbstläufer. Auch der Schutzkreis erklärt sich hiermit, da große Steine mit einer ziemlichen Wucht fallen, und diese Wucht kann auf die Anstoßenden zurückfallen. Um sich also gegen dieses Zurückfallen zu schützen, braucht es einen Schutzkreis.

In beiden Fällen, ob bei Bitte oder Ritual, kann eine solche Kette aber auch aufhören, oder fehlschlagen, weil die Kette nicht entsprechend bis zum Ende führt. In diesen Überlegungen steckt auch der Grund, wieso Hekate keine existente Göttin ist, aber, wenn man so will, der Name des Astralraumes, gegeben von den Kindern. Hieraus ergibt sich auch der Glaube der Hexen, dass „Hekate keinen Unterschied zwischen gut und böse kennt.“

(Zusammengefasst von PO Arjali Montregar)