Kerah

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Alle 133 Jahre, so spricht man, taucht die Stadt aus den Fluten auf. Wem es dann gelingt den berühmten silbernen Gong zu schlagen, der löst den Fluch und damit die Seelen der Anwohner, die seit damals ihr Leben als häßliche Mischkreaturen aus Fisch und Mensch verbringen müssen - zum Dank darf er die sagenhaften Schätze an sich nehmen. Wenngleich diese Geschichten schon zweimal zu einem mit aller Kraft geführten Wettrennen geführt haben, ist bis jetzt doch nichts über eine verbürgte Rückkehr Kerahs bekannt geworden.

  • Luciander Maraven, "Volkesglaube"

In den Legenden der Menschen fällt bisweilen der Name Kerah, vornämlich dann, wenn daran erinnert werden soll, dass Hochmut vor dem Fall kommt. Kerah, so heisst es, war eine reiche Stadt, ein Ort an dem sich nicht nur Händler sammelten, sondern auch Gelehrte aller Art und ein dankbares Pflaster für alle noch so verrückten Gedanken fanden.

Trotz seines aufstrebenden Charakters blieb jedoch auch Kerah nicht vor dem Strafgericht der Götter verschont, nachdem die Bewohner die Himmlischen verhöhnt und ihre wohlgefüllten Speicher gepriesen hatten - binnen eines Tages wurden die marmornen Mauern von der zornigen See verschlungen und in die Tiefen des Meeres gewaschen.

Immerhin ein Körnchen von Wahrheit findet sich in diesen Legenden, denn das unterseeische Kerah existiert noch immer - allerdings war es niemals ein Teil der Oberfläche sondern immer unter dem Meer zu finden.

Ganz anders als in den verzerrten Legenden berichtet, war Kerah jedoch kein Zentrum von Handel oder Gelehrsamkeit, auch wenn es durchaus korrekt ist, dass eigentlich jede Erfindung der menschlichen Rasse von dort ausging - denn Kerah war das Labor der Wissensmagier, in dem die von ihnen geschaffenen Wesen vor der Freisetzung in die Welt geprüft wurden.

Wie die Barbaren und Menschen auch, stammt damit eines der existenten vampirischen Häuser aus diesem Labor, begründet durch die Schaffung der beiden Vampire Ejadur und Amaurea.