Foragh

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Wir sind die Diener der Toten, ihre Augen und Ohren bei Tag. Wir gelangen zu den Orten, die sie nicht erreichen, wir sind Boten, Helfer, Berater.

Doch hüte dich zu glauben es wäre Großmut, der uns bindet, hüte dich zu glauben es wäre Freundschaft, was dein Herr für dich empfindet. Wir sind Diener die leicht zu kontrollieren, leicht zu belohnen sind - durch ihr Blut überdauern wir die Jahre unberührt von der Last des Alters. Aber sei dir gewiss: Wenn dein Herr deiner überdrüssig ist, dann fällt es ihm leicht dich fortzuwerfen, wie ein zerbrochenes Spielzeug. Es gibt keine Wahl mehr: Das Band des Blutes verbietet uns unseren eigenen Willen und unseren eigenen Weg. Es gibt keine Freiheit.

Betreuende

Zuständig für Foraghs sind die Betreuenden der Vampire

Guide

Geschichte

Aus welchem Grunde Foraghs existieren, liegt bis dato im Dunkeln, auch wenn die Vampire selbst zweifelsohne verschiedene Vermutungen haben.

Ob das Blutsband nun primär geeignet ist, um Freunde zu binden, oder um Feinde zu unterwerfen hängt wohl allein von der Intention des bindenden Vampirs ab.

Entstehung

Zwingend braucht es für die Verwandlung in einen Foragh das Blut eines Vampirs, jene Essenz voller Kraft, die sich auch für die Kräfte, ja die gesamte Existenz dieser Untoten verantwortlich zeigt. Während aber schon wenige Tropfen reichen um eine Leiche zu einem Vampir zu erheben, braucht es um ein lebendes Wesen zu verwandeln mehr Aufwand und das Ergebnis unterscheidet sich deutlich.

Auf welche Art und Weise das Blut verabreicht wird, ist nicht von Relevanz, es muss jedoch zu drei verschiedenen Gelegenheiten geschehen. Die ersten beide Male bleiben dabei völlig ohne augenscheinliche Wirkung, erst die dritte Dosis sorgt dafür, dass etwas entsteht, was die Vampire als Band des Blutes bezeichnen.

Ein in sanguiner Hellsicht bewanderter Blutmagier könnte schon nach den ersten beiden Dosen unfertige Strukturen finden, die den künftigen Foragh durchziehen, erst aber mit der tatsächlichen Knüpfung des Bandes beginnen sie zusammen zu wirken. Entsprechende Vorkenntnis vorausgesetzt, offenbart sanguine Hellsicht die Ergänzung des ursprünglichen Seins durch eine Vielzahl dieser blutgestützten Strukturen, die dabei auf effiziente Art und Weise die Reserven des lebenden Körpers ausnutzen um bestimmte Wirkungen zu erzielen - Wirkungen, die den Vampiren und den Foragh durchaus bekannt sind.

Im Übrigen ist es möglich, dass ein Blutsdiener durchaus von verschiedenen Vampiren gebunden wird ..

Wird einem anderen Untoten Vampirblut verabreicht, so wird dieser nicht etwa zu einem Foragh, oder gar selbst einem Vampir, hier kommt es zu einer Abstoßungsreaktion, die durchaus Schaden hinterläßt.

Merkmale

Die vampirischen Blutsdiener behalten ihr ursprüngliches Aussehen vollständig bei.

Sanguine Hellsicht kann ohne jede Probleme die Strukturen des Blutsbandes auffinden und diese eventuell sogar einem Vampir zuordnen, besonders begabte Blutmagier wären vielleicht sogar in der Lage den Fäden zu folgen - astrale Hellsicht ist allweil nicht in der Lage die Strukturen des Blutsbandes aufzuspüren.

Gaben

Solange das Band des Blutes besteht und regelmäßig durch Vampirblut getränkt wird, altert ein Blutsdiener nicht weiter, nichtmagische Gifte und Krankheiten sind nicht mehr in der Lage einen solcherart veränderten Körper zu berühren. Wenngleich die Wundheilung nur unwesentlich beschleunigt wird, so entstehen doch keine Narben mehr, alle Risse und Brüche heilen so spurlos, wie von Magie geflickt.

Das Blut findet das Blut - auch wenn ein Foragh keinen wirklich aktiven Nutzen daraus zu ziehen weiss, kann er doch lernen einen Vampir zu erspüren - im Übrigens nichts, was innerhalb eines Herzschlages getan ist. Je nach Erfahrung des Foraghs kann er einen einzelnen Gegenüber sehr schnell als Vampir erkennen, in einer Menschenmenge einen einzelnen Untoten zu finden erfordert aber deutlich größere Konzentration und Anstrengung und ist nur den ältesten Blutsdienern möglich.

Tagwandler sind schwieriger zu erkennen, für einen jungen Foragh letztlich überhaupt nicht - so wie sich auch junge Foraghs gegenseitig nicht als das, was sie sind, erkennen werden. Andere Untote können auf diese Art und Weise nicht erkannt werden.

Bleiben zukünftige Blutrationen aus, dann zerbricht zwar das Band des Blutes nicht, aber die besonderen Wirkungen verlieren sich langsam. Es ist also durchaus im Interesse des Vampirs seinen Foragh bei Kraft zu halten.

Handicaps

All die Vorteile könnten für einen künftigen Foragh durchaus als Verlockung dienen, allerdings gibt es auch hier eine Kehrseite die im Laufe vergehender Jahre noch deutlicher zu Tage treten wird. Das Band des Blutes sorgt nicht nur für solche rein körperlichen Veränderungen, in der Tat ist der Vampir dessen Blut einen Foragh erschuf, in der Lage dem Band zu befehlen und den Körper zu Gehorsam zu zwingen. Ein Foragh kann also unmöglich gegen den Willen seines Erschaffers handeln, solange das Blutsband existiert, ist es ihm nicht einmal möglich seinem Erschaffer Schaden zuzufügen, da das vampirische Blut in seinem Inneren eine solche Absicht deutlich zu unterbinden weiß.

Dabei kann es tatsächlich zu einer vollständigen Blockierung des Foraghs kommen, wenn das Blutsband die Herrschaft übernimmt und den Foragh in eigenen Körper einsperrt - etwas was nicht einmal eine bewußte Anstrengung von Seiten des Vampirs erfordert.

Explizit heisst das: Ein Foragh ist noch immer der völlige Herr seines Willens, er kann ebenso frei denken, wie er es vor seiner Verwandlung vermochte, aber das Band des Blutes kann die Umsetzung bestimmter Gedanken verhindern. Es ist damit einem Foragh rein körperlich nicht möglich seinem Herren Schaden zuzufügen, weder direkt noch indirekt, solange die Folgen des eigenen Tuns absehbar sind.

Für einen Aussenstehenden könnte damit ein Foragh, der versucht Informationen über seinen Herren zu übermitteln einen durchaus seltsamen Eindruck machen - er würgt, versucht Worte herauszuspucken, ist aber nicht in der Lage etwas zu artikulieren. Die Schreibhand folgt nicht etwa den Gedanken, sondern versucht vielmehr die Feder zu zerquetschen und selbst einfachste Ja-Nein Fragen sorgen eher für Krämpfe als irgendwelche Antworten.

Über diese Bindung an den Vampir hinaus abgesehen, bringt das Foraghsein keine besonderen Nachteile mit sich. Selbst der Besuch geweihter Orte ist prinzipiell weiterhin möglich, aber der Blutsdiener sollte vorsichtig damit sein die Götter herauszufordern.

Verschiedenes

Das Blutsband

Das Band zwingt einen Foragh an seinen Erschaffer, es wäre jedoch auch geeignet, um Vampire zu fesseln.

Gesellschaft

Foraghs sind Teile der vampirischen Gesellschaft und haben als solche keine eigenständige Kultur entwickelt.

Engine

Die Verwandlung in einen Foragh verändert enginetechnisch weder das Klassen- noch das Rassenflag.

Der Titel Foragh oder Blutsdiener sollte gesetzt werden