Ork
Spezies der Schattenwelt
Barbar - (Daywalker) - Drow - Dunkelzwerg - (Echsenvolk) - Gargoyle
Hexe - Lichtelfen - (Knochenvolk) - Lykanthrop - Mensch - Ork - (Rattenvolk)
Vampir - Waldelfen - (Wikinger) - Zwerg
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Eigenschaften: Str: 100 (±15) Dex: 90 (+10/-20) Int: 70 (±15) Betreuung:
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Vorwort
Alles hier Genannte gilt weder als strenge Regel, noch sollte es ganz beiseite geschlagen werden. Zumindest sollte es ein Ansatz sein, eine gute, glaubhafte Geschichte zu finden um einen Ork passend darzustellen.
Sucht euch einfach ein paar passende Punkte heraus. Doch eines sollte jedem Spieler klar sein, der einen Ork spielen möchte. Ein Ork meidet den Kontakt zu anderen Rassen. Ansonsten darf er sich nicht wundern, wenn er wortlos angegriffen und getötet wird. Orks treten selten alleine auf, sondern immer in Horden. Für andere Wesen ist ein Ork ein widerlich anzusehendes Wesen und er stinkt bestialisch! Also ist es kein Wunder, wenn ein Ork von anderen Rassen eben als solches beleidigt wird. Wie ein Ork darauf reagiert, bleibt jedem Spieler selber überlassen, manche überhören die Beleidigungen, andere reagieren aggressiv.
ABER: Wer einen Ork spielt sollte wissen, dass ein Ork normalerweise von jedem anderen Wesen als Feind betrachtet wird und darf sich dann nicht beschweren, wenn er angeblich grundlos getötet wurde. Die Tatsache, dass er ein Ork ist langt eigentlich schon. Das bedeutet natürlich nicht, das Orken ohne RP getötet werden sollten/dürfen. Z.B. ein Elfenspieler sollte den Ork schon vorwarnen. Und wenn es durch Emotes passiert, in denen der Elf bekannt gibt, das er jetzt den Pfeil auf die Sehne seines Bogens legt und langsam auf den Ork zielt!
Bewährungszeit
Obwohl eine grundsätzliche Bewerbungspflicht für die Rasse Ork entfällt, muss jeder Neuork eine zeitlich unbestimmte Bewährungszeit durchlaufen. Diese Bewährungszeit ist durch eine festgesetzte Fellfarbe gekennzeichnet. Kriterien für ein Bestehen/Nichtbestehen der Bewährungszeit sind:
- Aktivität
- Rassen- und Klassenrollenspiel
- Beteiligung im Rollenspiel
- erhaltene Strafen
Bei einem positiven Bescheid erhält der Spieler die endgültige Spielerlaubnis für den Ork und eben dieser eine erste Fellfarbänderung. Eine negative Entscheidung führt zum Entzug der Spielerlaubnis und der Orkcharakter ist zu löschen. Deswegen ist es ratsam grobe Abweichungen vom stereotypischen Ork vorab mit den Rassenbetreuern abzusprechen.
Die Bewährungszeit (OOC) hat keinen Bezug zur sogenannten Hegelzeit (RP).
Bewerbung
Die Rasse der Orks ist nach Absprache durch eine Email mit dem Rassenbeauftragen (siehe Infobox oben) spielbar.
Guide
Merkmale
- haben keine spezielle astrale Signatur
- haben keine spezielle karmatische Signatur
- haben keine spezielle sanguine Signatur
- strahlen Lebenskraft aus
Geschichte
Die Geschichte der Orks
Entstehung
Westen tobte vor Wut und zerstörte in den Überbringern der Nachricht etwas, das sich Gefühl nannte. Er quälte ihre Seelen und mißhandelte ihre Gestalt. Er verschmolz bei dem einem Teil der Wesen ihre Körper, so, dass sie plötzlich zwei Köpfe hatten. Bei anderen verunstaltete er einfach ihr inneres und ließ ihre Haut zu einer grünlichen, schrumpeligen und stinkenden Substanz werden.
-- Geschichte der Schattenwelt - Kapitel I
Gesellschaft
Die Gesellschaft der Orks
Gaben

- körperlich robust (können selbst verdorbene Nahrung zu sich nehmen)
- extrem stark
Handicaps
- werden von vielen anderen Rassen als feindlich angesehen und deswegen bekämpft
- strenge Hirachie in den Clans/bekämpfen sich teils gegenseitg/das Gesetz des Stärkeren
- intellektuell anderen Rassen oftmals unterlegen (handeln öfters instinktiv und weniger überlegt)
Sonstiges
Sprache
Das Orkische ist eine recht rauhe Sprache, deren Lautbild vor allem von zahlreichen Knurr- und Krächzlauten sowie einigen eher Grunzen und Glucksen zuzuordnenden Lauten geprägt wird. Desweiteren sind viele Einflüsse anderer Völker vorhanden. Hier einige Begriffe:
- Nub gruk - Nicht verstanden
- Gug'ye - Tschüss
- Mojo/Hal‘Rakz - Magie
- Humie - Mensch
- Spargelz - Elf
- Rejin - Reagenzien
- Nub - Nein
- O'ligz - Bogen
- Thingys - Ausrüstung
- Ligzraak - Bogenschütze
- Ug! - Grußlaut
- Yub/Yup - Ja
- Wikktäl - Zwerg
- Shrazk/Glizzah - Gold/Geld
- Orkze - Orks
- Traghk - Stamm
- Drasdech - Handwerker
- Kuzja - Jäger
- Khurkash - (Stammes)Krieger
- Mojo/Tarz’Garil - Schamane
- Narkg/Chefobabozz - Häuptling
- Haarch - Rituelle Bekräftigungsformel. Etwa "So soll es sein!"
Das Tagebuch des Markos Arkelstein- Ingame Wissen über das Orkland
Markos Arkelstein war ein Forscher, der vor ungefähr 50 Jahren das Orkland bereiste. Friede seiner Asche.
1. Tag: Unsere Expedition hat sich an Jeikos Taverne versammelt. Alle sind guter Dinge, in wenigen Stunden werden wir nach Norden aufbrechen, um als erste Forschergruppe seit Jahren das berüchtigte Land der Orks zu erkunden. Monate der Forschung und Vorbereitung tragen endlich Früchte! Gestern habe ich noch einen alten Bekannten von mir aufgesucht, einen Magus, der mich mit einigen Tränken und Tinkturen versorgt hat, die unsere Witterung vor den Orks verbergen sollen. Denn wenn wir eins bereits von diesen Wesen wissen, dann das sie einen starken, instinktiven Spürsinn besitzen. Nur Andrion bläst Trübsal und sitzt schweigend in der Ecke der Taverne. Er, der als einziger von uns schon einige Meilen in das unbekannte Land vorgedrungen ist, scheint keineswegs vom Erfolg unserer Gruppe überzeugt zu sein. Doch der Auftrag des Reiches ist eindeutig: Erforscht und kartographiert das Land der Orken und findet eine sichere Route in die Nördlichen Gefilde. Jeder von uns ist sich seiner Verantwortung bewusst.
2. Tag Wir haben vor wenigen Stunden die Grenze überschritten. Grausame Orkstandarten säumten den Weg und die menschlichen Schädel, mit denen sie geschmückt waren, ließen keinen Zweifel offen, dass unsere Expedition auf keinen Fall entdeckt werden darf! Nur von weitem konnten wir das verfallene Gemäuer sehen, in dem sich seit einiger Zeit wieder ein orkischer Stamm angesiedelt hat. Der Schleichweg, den Andrion uns beschrieben hat, scheint immer noch von Orks unbehelligt.Das Land ist karg und rauh: sumpfige, düstere Wälder wechseln sich mit Grasebenen ab und in der Ferne ist das staubige Hochland der Wüstenei zu erkennen. Ich wollte nur bei Nacht wandern, doch Andrion riet davon ab: Orks sind nachtaktive Wesen, deren Augen in der Dunkelheit hervorragende Dienste leisten. Tagsüber jedoch ist man relativ sicher (zumindest sagt Andrion das).
3. Tag Nur noch wenige Meilen trennen uns vom Vorgebirge, wo viele Orkstämme leben sollen. Wir werden uns von diesem Gebiet fernhalten und der Straße folgen, die wir heute Morgen entdeckt haben. Auch wenn diese Straße das Werk von Menschen zu sein scheint, haben wir bisher noch keinerlei Zeichen von menschlicher Besiedlung gefunden, sieht man einmal von den ab und zu herumliegenden, verrotteten Rüstungen ab. Andrion hört nicht mehr auf zu beten. Ich hoffe er wird nicht zu einem Problem für die Gruppe denn die Moral sinkt ständig. Dieses Land ist nicht für Menschen gemacht, das spürt jeder von uns.
4. Tag Heute haben wir zum ersten Mal Orks gesichtet. Ein Trupp von ungefähr 50 dieser Wesen kam uns auf der Straße entgegen und nur der Geistesgegenwart unserer Kundschafter ist es zu verdanken, dass wir ihnen rechtzeitig ausweichen konnten. Die Orks ähneln kaum den Beschreibungen, die wir aus früherer Zeit kennen: Sie tragen allesamt Plattenpanzer mit grünen oder roten Markierungen und ebenfalls grobschlächtig wirkende Waffen, meist Zweihänder, Äxte oder Streitkolben.Das passt so gar nicht zu der Meinung, Orks wären kaum mehr als wilde Tiere, obwohl sie sich so gebärden...Andrion riet uns zur Umkehr, wir werden jedoch nicht fliehen sondern uns dem Auftrag stellen!
5. Tag Wir passieren eine Ebene. Östlich von uns ragt ein mir unbekanntes Gebirgsmassiv auf und die zwei größten Berge, der eine pechschwarz, der andere schwefelgelb, sehen aus wie eine stumme Warnung...so langsam kommen auch mir Zweifel, ob wir Erfolg haben werden. Auch gibt es immer häufiger Patrouillen die wir umgehen müssen, so dass wir langsamer vorankommen als ursprünglich geplant.
6. Tag Heute Nacht passierte das Unausweichliche. Plötzlich zuckten aus den Gebüschen vor uns schwarze Pfeile und schon waren sie an uns heran: eine Gruppe von etwa 10 Orken, die uns sofort schonungslos angriffen! Zwei unserer 4 Söldner haben den Tod gefunden, von den beiden Kundschaftern fehlt jede Spur. Wir sind den ganzen Tag und die ganze Nacht gerannt um die Orks abzuhängen aber diese scheinen uns nur sehr halbherzig zu verfolgen, als hätten sie Spaß daran uns durch ihr Land zu treiben. Diese Zeilen schreibe ich in einer dunklen Höhle im Vorgebirge, denn während unserer heillosen Flucht habe ich die Orientierung verloren. Wir scheinen näher an den beiden Bergen als zuvor... moment, ich höre etwas!
Jetzt ist es soweit... von überall her dröhnen dumpfe Trommelschläge. Die Orks machen Jagd auf uns!
7. Tag [mit fahriger, zittriger Handschrift] Das ist das Ende... ich bin auf mich allein gestellt, denn in der letzten Nacht haben die orkischen Teufel einen nach dem anderen von uns zur Strecke gebracht. Andrion hatte recht! Doch auch er liegt nun irgendwo in diesen verfluchten Wäldern... wenn die Orks ihn nicht gleich zerfleischt und gefressen haben wie sie es mit unserem letzten Krieger taten... mir wird übel wenn ich daran denke! Aber es scheint, dass sie meine Spur verloren haben, den Tränken sei dank!
8. Tag Bin kurz vor dem Zusammenbruch. Kam gerade an einer Lichtung vorbei, auf der einst ein Gehöft gestanden haben muss, jetzt nur noch verbrannte Mauern. In der Mitte ragte eine groteske Ogerstatue aus purem Gold auf auf der merkwürdige Runen eingeritzt waren. Heiligtum der Orks? ich weis nicht... habe mir den Fuss verstaucht als ich...
[Blutfleck auf dem Pergament]
Sie sind hinter mir her! haben mich gefunden... konnte sie noch abschütteln aber ich höre sie kommen! Große, schreckliche Anzusehende Gestalten, die sich ihr Fell blutrot gefärbt haben. Diese Orks sehen wahrhaft so aus, wie ich sie mir vorgestellt habe... geifernd und mit gebleckten Hauern haben sie mich vor sich hergetrieben. Ich stehe jetzt an einer Klippe, 5 Meter unter mir fließt ein reißender gelblicher Bach. Auf der anderen Seite sehe ich dichten Wald mit blutrotem Laub... ein Meer von Blut! Sie kommen! Ich bin verloren!
Man fand die Leiche des Forschers einige Zeit später in der Nähe von Yew. Anscheinend war er in den Fluß gesprungen und ertrunken. Auch die Elfen konnten ihm nicht helfen... Das Tagebuch jedoch, das er in seinen erstarrten Fingern hielt, wurde von den Elfen nach Britain überbracht wo es jetzt in den Archiven des Palastes ruht. Jedem, der das vor Angst verzerrte Gesicht des Forschers gesehen hat, muss eines klar sein: das Land zwischen der Kaserne und dem Fluss ist tödlich, denn es ist das Orkland.
