Zwergische Mentalität
Persönlichkeit
Im Kampf erweisen sie sich als zäh und gefährlich. Eigentlich verdient jeder Zwerg den Namen Krieger, denn in Punkto Mut und Entschlossenheit steht ein zwergischer Schreiner einem großen Krieger kaum etwas nach. Und doch hat sich der Krieger seinen Titel zu Recht verdient. Eine lange Ausbildung mit der Waffe, viele harte Einsätze an verschiedensten Fronten hat dieser harte Kämpfer unter schwersten Bedingungen hinter sich gebracht. Entstanden ist eine gefährliche und zu allem entschlossene Kampfmaschine, die zwar klein vom Wuchs, aber muskelbepackt und extrem hartnäckig ist. Zwerge neigen zum Starrsinn, sind aber praktische Denker und wissen gute Speisen und Getränke zu schätzen. Außerdem besitzt das Zwergenbier einen so hohen Nährwert, dass sich die Zwerge mühelos mehrere Wochen ausschließlich von dieser Kost ernähren können. Sie ehren die Handwerkskunst und lieben das Gold. Während seines Lebens zeigt ein Zwerg gerne, daß er ein Meister seines Fachs ist und daß es ihm gut geht. Dementsprechend liebt er prächtige Kleidung aus wertvollen Stoffen, und wertvolle Rüstungen. Hauptsache der Nachbar wird neidisch. Zwerge sind eitel, auf jedem gefertigten Stück muß an unauffälliger Stelle der Name des Zwerges prangen, der dieses Stück herstellte. Zwerge sind überaus geizig und gierig, sie sind derart raffgierig das sie sogar blindlinks in eine Falle rennen, weil auf der anderen Seite Gold liegt. Zwerge horten Reichtümer und Gold und sammeln alles in der Hoffnung das es an Wert gewinnt. Die zwergischen Preise sind grundsätzlich teurer als der normale Preis, allerdings bekommt man ja auch Wertarbeit für sein Gold.
Sozialverhalten
Zwerge sind nicht so fruchtbar wie Menschen und haben nur wenige Kinder; nicht einmal ein Drittel der Zwergenbevölkerung besteht aus Frauen, die zudem eifersüchtig behütet werden. Im Privatleben sind Zwerge monogam und sehr sturköpfig. Wenn sie sich einmal eine Frau oder entsprechend einen Mann in den Kopf gesetzt haben, dann werben sie so beharrlich, bis der oder die Betreffende einwilligt. Diese Verbindung hält dann auch meist ein Zwergenleben lang. Beide, Zwerg und Zwergin, sind dann gleichberechtigte Partner, die praktisch eine Wohn- und Arbeitsgemeinschaft bilden. Innerhalb dieser Zwergenfamilien ist die Geburtenrate in Anbetracht der Lebenserwartung sehr niedrig. Zwergenfrauen und -männer kümmern sich in der Regel lieber um ihr Handwerk als um kleine Zwergenbalgen. Allerdings kommt im langen Leben eines Zwerges dann doch ein- oder zweimal die Sehnsucht nach dem Geräusch von kleinen, trampelnden Zwergenfüßen und gerupften Bärten. Seltsamerweise können Zwerginnen nur schwanger werden, wenn sie im Einklang mit ihrem Partner diese Sehnsucht verspüren. Allerdings nervt der kleine Zwerg bald durch sein Getrappel und durch das Bartzupfen, daß die Eltern, nachdem der Kleine endlich die Familie verlassen hat, entnervt beschließen, diese Erfahrung nie wieder zu wiederholen. Aber nach ein paar Jahrzehnten kommt diese Sehnsucht wieder, die Erinnerung hat inzwischen alles verklärt und Kind Nr.2 kommt zur Welt. Wenn dann endlich wieder Ruhe in der Wohnhöhle eingekehrt ist, schwört das Zwergenpaar sich nach dieser erneuten leidvollen Erfahrung nie wieder ein Kind zu zeugen und hält sich auch meist daran. Selten wird einer Familie ein drittes Kind geboren, es kommt aber vor. Ein viertes Kind allerdings wird als pervers angesehen und von einer Familie mit fünf Kindern hat man noch nie gehört. Dementsprechend wächst das Volk der Zwerge nur sehr langsam und das Wort "Überbevölkerung" gibt es nicht in der Zwergensprache. Grundsätzlich jedoch sind Zwergenfrauen den Zwergenmännern nahezu ebenbürtig, sowohl im Kampf als auch im Handwerk. Manchmal sogar so ebenbürtig das man nicht einmal erkennen mag wenn es sich um eine Zwergenfrau habdelt, denn es gibt sogar Zwergenfrauen die Bärte tragen.
Zwerge und ihr Verhalten zu anderen Rassen
Zwerge verhalten sich gegenüber den meisten Menschen neutral, sie wissen das es eine junge Rasse ist, mit all ihren Fehlern und sie lernen ja noch.
Barbaren sehen die Zwerge als gleichwertige Kampfgenossen, aufgrund ihrer Talente. Sozial sind die Barbaren in ihrer für Zwerge primitiven Art eher : Hühnerdiebe
Elfen sind ein Thema für sich, Zwergen und Elfen aller Arten konnten sich noch nie gut leiden. Typische zwergische Beleidigungen sind : Gemüsefilzer, Waldschrat, Löwenzahnfresser, Baumkuschler und Baumanbeter.
Orks sind einfach nur Tiere, Schweinehirten und keine eigentliche Rasse für Zwerge