Natalya/Tractat über die Applicatio Vas Ylem Rel, "Gestaltswandlung"

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von Natalya

Tractat über die Applicatio Vas Ylem Rel, “Gestaltswandlung“

Aus Geschichten sind Wesen wie Werwölfe, Vampire und ihre einzigartigen Fähigkeiten bekannt. Eine ihrer Fähigkeiten soll die Gestaltswandlung sein. Angeblich können diese Wesen ihre menschliche Gestalt sehr rasch verändern und eine andere Gestalt annehmen. Eine andere Form der Gestaltswandlung wird mächtigen Magiern , Nekromanten oder auch Hexen nachgesagt. Dabei handelt es sich aber nicht um eine Fähigkeit sondern um einen sehr mächtigen Zauber. Durch den Zauber Vas Ylem Rel (Gestaltswandlung) ist es ihnen möglich ihren Körper zu verformen und so andere Gestalten annehmen. In dieser Arbeit möchte ich diesen Zauber näher beschreiben und vor allem auf seine Besonderheiten eingehen. Die Komponenten , die Reagenzien und die Worte der Macht , dieses Zaubers werden nur am Rand beschrieben werden, denn dann würde diese Arbeit wohl eher einem Magus entsprechen. Da sich dieser Zauber in der Durchführung und Auswirkung bei einem Magier, einem Nekromanten oder einer Hexe sehr stark unterscheidet, werde ich mich in dieser Ausarbeitung hauptsächlich auf die Form des Magiers beziehen. Um einen kleinen Überblick in diese Arbeit zubringen werde ich mich im ersten Teil mit der Erklärung des Zaubers und seinen Komponenten beschäftigen. Ich folgenden Abschnitt werde ich dann ausführlich die Auswirkungen und die Besonderheiten des Zaubers beschreiben. Im letzten Teil befasse ich mich dann mit ähnlichen Zauber bzw. Abwandlungen des Zaubers.

Über den Zauber:

Der Zauber „Gestaltswandlung“ befindet sich im 7.ten Zirkel der allgemein bekannten Zauber. Da er sehr viel Können, Wissen und eine starke Bindung zum astralen Gewebe erfordert, ist er nur den mächtigsten Magiern zugänglich. Er setzt sich aus den Wörtern der Macht Vas Ylem Rel und den Reagenzien Blutmoos, Spinnenseide und der Alraune zusammen. Wenn man die Worte übersetzt dann bewirkt dieser Zauber eine extreme oder auch große (Vas) Veränderung (Rel) von Materie (Ylem). Etwas freier ausgedrückt bewirkt er eine große Körperveränderung. Da bei diesem Zauber der Körper des Magiers gestreckt oder zusammen gestaucht wird, wird das Blutmoos benutzt. Es liefert die Bewegungsenergie welche die Verformung des Körpers herbeiführt. Für diesen Vorgang wird eine Menge Energie benötigt. Die Alraune liefert diese und die Spinnenseide konzentriert sie auf den Anwender. Dadurch wird dem Zauber eine gewisse Dauerhaftigkeit verliehen.

Die Auswirkungen und Besonderheiten des Zaubers:

Die offensichtlichste Auswirkung dieses Zaubers ist wohl die Veränderung der Gestalt des Magiers. Mit dem Aufsagen der Worte der Macht beginnt sich der Körper des Magiers zu verändern. Er wächst oder schrumpft, es bilden sich zusätzliche Glieder oder vorhandene verändern sich. Das besondere hierbei ist, das sich die komplette Ausrüstung des Magiers mitverwandelt und z.B. Kleidung nicht zerreißt oder anderen Gegenstände zu Boden fallen. Zu erklären ist dies durch das Wort Ylem. Ylem bedeutet Materie und bezieht sich hier auf die gesamte Materie im Wirkungsbereich. Der Wirkungsbereich ist der Körper des Magiers und seine Ausrüstung. „Extreme Veränderung aller Materie im Wirkungsbereich“ wäre somit eine freie aber auch ausführliche Deutung der Worte der Macht. Diese Eigenart des Zaubers hat einen sehr großen Nachteil. Da die gesamte Ausrüstung mit in die neue Gestalt übergeht, hat der Magier während der Dauer der Verwandlung keinen Zugriff auf sie. Noch benötigte Gegenstände müssen also vor der Verwandlung abgelegt werden (z.B. Runen oder Tränke) ansonsten sind sie unerreichbar. Dies ist aber nur ein kleiner Nachteil im Vergleich zu den Vorteilen welche die Verwandlung dem Magier bringen kann.

Die Masse der sich mitverwandelnden Gegenstände ist durch die Tragkraft des Magiers beschränkt. Ein überlasteter Magier wird kaum die Konzentration aufbringen ,welche zum wirken des Zaubers nötig ist. Desweiteren ist die Masse für die Färbung der neuen Gestalt des Magiers verantwortlich. Durch Vergleiche habe ich herausgefunden das die neue Gestalt immer die Färbung der Materie annimmt welche prozentual am meisten in der Gestalt vorhanden ist. Das ist in den meisten Fällen der Körper und damit die Hautfarbe des Magiers. Ein dunkelhäutiger Magier verwandelt sich demnach z.B. in einen dunkelhäutigen Troll oder in einen dunklen Hasen. Theoretisch wäre es möglich die Farbe der neuen Gestalt zu bestimmen indem man eine große Masse gleichfarbiger Materie mit sich führt. Da diese Masse an Materie aber größer als die Körpermasse des Magiers sein müsste, wird es selten gelingen. Entweder misslingt dem Magier der Zauber da er überladen ist oder der Unterschied zwischen den Massen ist zu gering. In so einem Fall entscheidet die größere Einzelmasse über die Farbe der Gestalt.

Beim Enden oder Aufheben der Verwandlung, verwandelt sich der Magier sehr schnell zurück in seine ursprüngliche Gestalt. Am Ende der Zurückverwandlung steht der Magier nackt dar und seine Ausrüstung liegt um ihn herum auf dem Boden. Wie schon am Anfang beschrieben sorgt das Wort Ylem dafür das sich die Ausrüstung des Magiers mitverwandelt. Beim wirken des Zaubers wird die Form der Gegenstände und des Körpers in der Struktur des Zaubers gespeichert um eine einwandfreie Rückverwandlung zusichern. Es wird allerdings nicht der Aufenthaltsort der Gegenstände gespeichert sodass sie beim Enden des Zaubers verteilt um den Magier herum in ihrer alten Form liegen. Zusammengehörige Dinge bilden eine Einheit wie z.B. der Körper des Magiers und erstaunlicherweise auch Taschen mit Inhalt. Diese Dinge formen sich nicht einzeln zurück sondern als Ganzes.

In welche Gestalt der Magier sich verwandeln möchte, wird beim Wirken des Zaubers entschieden. Während des Aufsagens der Worte der Macht formt der Magier im Geiste ein Bild des Wesens (wenn möglich sogar mit Wahl des Geschlechts) in das er sich verwandeln möchte. Augenblicklich beginnt er sich dann zu verwandeln. Um sich in andere Wesen verwandeln zu können, muss der Magier bestens über diese Wesen informiert sein. Hierzu gehören anatomische Kenntnisse sowie Wissen über die Lebensweise der Wesen. Dieses Wissen erarbeitet sich ein interessierter Magier im Laufe seines Lebens sodass er zu immer unterschiedlicheren Verwandlungen fähig wird. Eingeschränkt wird er hier nur durch seine Fähigkeiten im Umgang mit der Magie. Um eine sehr große Verwandlung herbeizuführen (z.B. in einen Drachen) bedarf es sehr viel Wissen und Können sodass dazu nur die mächtigsten Magier fähig sind. Weniger Geübte müssen sich mit Wandlungen in kleinere Wesen zufrieden geben denn schon der geringste Fehler beim wirken lässt die Struktur des Zaubers zerfallen und die Verwandlung scheitern. Aber auch hier gilt der Spruch „Übung macht den Meister“.

Theoretisch wäre es also möglich sich in jedes bekannte Wesen zu verwandeln solange der Magier über genügend Informationen und Können verfügt. Da es aber sehr anstrengend und zeitaufwendig ist eine neue Verwandlung zu erforschen haben sich eine Reihe von Verwandlungen verbreitet. Sie alle verfügen über praktische Vorteile und sind sehr gut dokumentiert sodass es relativ leicht ist sie zu erlernen. Die Verwandlungen in folgende Wesen sind sehr bekannt:


  • die Verwandlung in ein Huhn
  • “ “ in einen Hasen
  • “ “ in einen Adler
  • “ “ in einen Hund
  • “ “ in eine Katze
  • “ “ in einen Panther
  • “ “ in eine Riesenspinne
  • “ “ in eine Riesenschlange
  • “ “ in einen Troll
  • “ “ in einen Gargoyle
  • “ “ in die Elementarwesen der 4 allgemeinen Elemente
  • “ “ in einen Dämon
  • “ “ in einen großen Drachen
  • “ “ in einen Menschen


Wie schon erwähnt ist auch die weibliche bzw. männliche Form des Wesens möglich sofern das Wesen über ein Geschlecht verfügt

Nach Durchführung des Zaubers hat der Magier komplett seine Gestalt gewechselt. Mit seiner neuen Gestalt gewinnt der Magier alle körperlichen Fähigkeiten, Stärken und Schwächen des entsprechenden Wesens. Da sich Ylem nur auf Materie bezieht verändert sie die Fähigkeit des Denken (oder auch die Intelligenz) nicht. Diese Eigenschaft ist schließlich nicht von der Form des Körpers abhängig. Durch die Verwandlung gewinnt der Magier keine übernatürlichen Fähigkeiten, wie z.B. die Elementarkräfte der Elementarwesen oder den Feuerodem des Drachen, dazu. Diese Fähigkeiten sind ,wie die Fähigkeit zum Denken, nicht betroffen durch die Veränderung des Körpers. Um solche Fähigkeiten zu erlangen müsste man nicht nur die Körperform des entsprechenden Wesens annehmen, sondern zu dem Wesen werden. Andersherum verliert der Magier keine seiner übernatürlichen Fähigkeiten, wie z.B. die Fähigkeit Zauber zuwirken. Diese Eigenart des Zaubers lässt die Vermutung aufstellen das z.B. ein Drache in Menschengestalt immer noch über einen Feuerodem verfügen müsste. Vorausgesetzt er beherrscht den Zauber Vas Ylem Rel. Um die Vor- und Nachteile einiger Verwandlungen zuzeigen, werden nun einige näher erklärt. Beispiele sollen hier der Hase, der Troll und der Drache sein. Als Hase schrumpft der Magier um einiges und sein Körperbau wird zierlicher und gebrechlicher. Sein Fell schützt ihn kaum vor körperlichen Schäden, allerdings ist er sehr schnell und geschickt. Durch seine ausrichtbaren Ohren besitzt er ein unübertroffenes Gehör. Der Troll ist bekannt für seine übermenschliche Stärke und Ausdauer. Seine zähe Haut schützt ihn sehr gut gegen körperliche Schäden und seine Größe liefert im Vorteile im Kampf oder beim Tragen von Lasten. Allerdings ist er nicht sehr geschickt und seine Bewegungen sind sehr plump und langsam. Als Drache besitzt man unglaubliche Kraft und Ausdauer. Die sehr zähe und schuppige Haut schützt ihn vor körperlichen Schaden und macht ihn unempfindlich gegen Feuer. Trotz seiner Größe ist er sehr geschickt und somit das beste Beispiel für die Macht dieses Zaubers. Da der Zauber nur den Körper des Magiers verformt und nicht verbessert sind die Stärke und Geschicklichkeit der neuen Gestalt abhängig ist von der menschlichen Gestalt des Magiers. Ein z.B. schwacher, ungeschickter Magier wird sich in einen verhältnismäßig schwachen und sehr ungeschickten Troll verwandeln .

Einige Verwandlungen sind für den Magier sehr gewöhnungsbedürftig wie z.B. die Verwandlung in eine Schlange oder eine Katze. Das Laufen mit 4 Beinen will gelernt sein genauso wie die Bewegung als Schlange. Auch das Fliegen in Gestalt eines z.B. Huhns erfordert sehr viel Übung und Körperbeherrschung. Allerdings wird dies einem Magier kaum bei seiner ersten Verwandlung in ein solch ein Wesen gelingen aber es ist nicht unmöglich solange er sich nicht entmutigen lässt und weiter übt. Letztendlich gehört das Erlernen der Bewegungsart zur Meisterung einer Wandlungsform.

Mit der Verwandlung in eines anderen Wesens erlangt der Magier nicht nur Vorteile. Abgesehen davon das er vielleicht für ein Monster gehalten wird, was z.B. in Städten und dichtbevölkerten Gebieten schwerwiegende Folgen haben kann, wird er auch in einigen seiner Fähigkeiten eingeschränkt. Die herausragenden Fähigkeiten welche einem der menschliche Körper bietet sind wohl die Fähigkeit zu sprechen und Magie zu wirken. Ob und inwiefern diese Fähigkeiten beeinflusst werden , möchte ich nun klären. Grundsätzlich kann man sagen das es in jeder Gestalt möglich ist zusprechen. Es fällt dem Magier nur in einigen Gestalten schwerer und in anderen leichter. Beeinflusst wird dies durch die anatomischen Voraussetzungen der neuen Gestalt des Magiers. Verfügt diese ansatzweise über Sprachorgane so fällt es dem Magier schon sehr leicht zu sprechen. Bei sehr menschenähnlichen Wesen wie dem Dämon oder dem Gargoyle kann der Magier sprechen als ob er sich in seiner menschlichen Gestalt befinden würde. Verwandelt er sich jedoch in z.B. ein Huhn, so sind keinerlei anatomische Voraussetzungen gegeben. Trotzdem ist es dem Magier möglich in jeder, noch so unmenschlichen, Gestalt zu sprechen wenn er nur will. Durch Konzentration und Willenskraft setzt sich der Magier über die Grenzen des Körpers hinweg und formt mit seinem Willen Wörter und Sätze. Dieser Vorgang ist sehr anstrengend und erfordert die ganze Konzentration des Magiers. Daher wird man nur selten ein sprechendes Huhn oder eine Katze zu Gesicht bekommen und wenn dann ist es wahrscheinlich ein Notfall. Zu erwähnen ist hier noch das die Stimme bei einem unmenschlichen Wesen sehr unmenschlich, verzerrt und ausdruckslos klingt. Sie hat nichts mit der eigentlich Stimme des Magiers gemeinsam. Bei sehr menschenähnlichen Wesen klingt die Stimme fast so wie die richtige Stimme des Magiers.

Um zu erklären warum ein Magier auch in anderen Gestalten einen Zauber wirken kann, muss zunächst erklären werden, was beim Wirken eines Zaubers geschieht. Am Anfang eines Zaubers fügt der Magier die benötigten Reagenzien zusammen und es bildet sich ein Energiebündel. Dieses Energiebündel wird durch Konzentration und durch das Aufsagen der Worte der Macht geformt und erweitert. Zum Schluss fügt der Magier einen Teil seine magischen Potenzials hinzu und schickt die Energien zum Zielort. Dort geschieht dann der gewünschte Effekt. Aus der Sicht des arkanen Gewebes stellt jede Reagenzie eine komplexe Struktur aus Kraftlinien und Kraftknoten dar. Durch das Zusammenfügen der Reagenzien verbinden sich die einzelnen Strukturen zu einer sehr komplexen Struktur. Die Worte der Macht formen diese Struktur oder erweitern sie noch weiter. Zum Abschluss fügt der Magier einen Teil seine magischen Potenzials hinzu um den Zauber auszulösen. Dadurch wird das arkane Gewebe beeinflusst und am Zielort tritt der gewünschte Effekt auf. Näher möchte ich nicht auf die Einzelheiten beim wirken eines Zaubers eingehen. Oben Genanntes ist ausreichend für die Weiterführung meiner Arbeit und genaueres sollte wohl allen bekannt sein. Zum wirken eines Zaubers sind also drei Komponenten notwendig. Das Aufsagen der Worte der Macht, das Zusammenfügen der Reagenzien und das Hinzufügen des magische Potenzial des Zaubernden. Prüfen wir nun der Reihe nach welche Voraussetzungen gegeben sind. Das der Magier in jeder Gestalt sprechen kann haben wir schon festgestellt. Somit kann er die Worte der Macht aufsagen wenn es ihm auch in einigen Gestalten sehr schwer fällt und damit das Zaubern nochmals erschwert wird. Bei sehr menschenähnlichen Gestalten wird er aber nicht eingeschränkt. Damit ist die erste Voraussetzung gegeben. Die zweite Vorraussetzung ist ebenfalls erfüllt allerdings nicht so offensichtlich. Der Zauber Vas Ylem Rel verwandelt die gesamte Materie im Wirkungsbereich und damit auch die Reagenzien. Die Reagenzien gehen, wie alle andere Ausrüstungsgegenstände, mit in die neue Gestalt des Magiers über. Auf der physikalischen Ebene hat der Magier keinen Zugriff mehr auf sie solange die Verwandlung anhält. Die Reagenzien behalten jedoch ihre Struktur im arkanen Gewebe bei und das ist es worauf es ankommt. Die Reagenzien befinden sich in Reichweite des Magiers und auch der körperliche Kontakt ist vorhanden. Er kann sie zwar nicht direkt in seine Hände nehmen aber da sie zu einem Teil von ihm werden scheint das den gleichen Effekt zu erfüllen. Der Magier kann die Strukturen der Reagenzien dann durch Konzentration und seiner starken Bindung an das arkane Gewebe verbinden und somit das erforderliche Energiebündel erschaffen. Damit ist die zweite Voraussetzung gegeben. Da die Fähigkeit zum Denken (die Intelligenz) nicht durch Vas Ylem Rel verändert wird ,ändert sich auch das magische Potenzial des Magiers nicht. Als letzten Schritt fügt er dem Energiebündel einen Teil seines magischen Potenzials hinzu. Dies geschieht indem er das Energiebündel in seine Hände oder vergleichbare Glieder nimmt und sich darauf konzentriert. Es findet nun ein Energieaustausch zwischen dem Magier, dem arkanen Gewebe und der Zauberstruktur statt ,wodurch letztendlich am Zielort /-objekt der gewünschte Effekt erzeugt wird. Somit ist die dritte Vorraussetzung gegeben und man kann sagen das die Möglichkeit zu Zaubern von der Art der Verwandlung abhängig ist. Menschenähnliche Gestalten begünstigen die Fähigkeit und unmenschlichere nicht.

Ähnliche Zauber und Abwandlungen:

Bei meinen Nachforschungen sind mir einige mögliche Veränderungen aufgefallen, welche die Wirkung des Zaubers Vas Ylem Rel sehr verändern können. Die einfachste Veränderung ist das Hinzufügen der Schwarzperle. Durch sie würde die Energie des Zaubers zu einem Zielobjekt getragen werden. Somit wäre der Zauber nicht nur auf den Zaubernden anwendbar, sonder auch auf andere Personen. Diese Art des Zaubers würde ich Gestaltswandlung Anderer nennen. Eine weitere Form dieses Zaubers entsteht durch das Ersetzen des Wortes Ylem durch das Wort Xen und durch das Hinzufügen der Schwarzperle. Die Schwarzperle sorgt wiederum dafür das die Energie des Zaubers zum Zielobjekt getragen wird. Ylem steht für Materie welche in dem Falle des Vas Ylem Rel den Körper des Magiers und seine Ausrüstung ist. Wie zuvor beschrieben bewirkt er eine extreme Veränderung der Materie. Das Wort Xen wird in allen Beschwörungszaubern verwendet und steht immer für ein Wesen. Ein Wesen ist grob gesagt ein Körper und ein dazugehöriger Geist (oder auch Intelligenz).Der Zauber Vas Xen Rel bewirkt somit eine extreme Veränderung von Körper und Geist. Anders als Zauber Vas Ylem Rel verändert dieser Zauber das Opfer komplett. Die Zielperson nimmt nicht nur die Form des Wesens an, sondern sie wird komplett zu diesem Wesen. Sie erlangt alle körperlichen Vor- und Nachteile sowie alle übernatürlichen Fähigkeiten. Das Opfer ist ab dem Zeitpunkt z.B. eine Maus und fühlt, denkt und handelt so. Mit den Abwandlungen des eigentlichen Zaubers werde ich mich noch weiter beschäftigen da ich dieses Thema sehr faszinierend finde. Es gilt noch einige Dinge zu erforschen wie z.B. die Wirkungsdauer des Vas Xen Rel. Meiner Meinung nach müsste sie dauerhaft sein. Die Änderung der Denkweise und der Intelligenz kann meiner Meinung nach nur ein einmaliger nicht wiederbehebbarer Vorgang sein. Demnach wäre dieser Zauber sehr negativ für das Opfer. Ob und inwiefern meine Vermutungen stimmen, wird sich aber erst in weiteren Nachforschungen ergeben.

Der Zauber „Schrumpfbeutel“ oder „In Bet Ylem Grav“

Die Idee zu diesem Zauber kam mir als ich wieder mal eine sehr große Bestellung von Tränken hatte. Verzweifelt versuchte ich die Tränke in ein oder mehrere Beutel zu verstauen um sie so transportieren zukönnen. Natürlich gelang es mir nicht und ich überlegte mir wie man solche Lasten besser und einfacher transportieren könnte. Ein Packpferd war die erste Idee aber so ein Pferd braucht Nahrung, muss gepflegt werden und ist auch nicht unbedingt einfach in seiner Handhabung. So kam mit die Idee zu einem Zauber welcher den Inhalt eines Beutels schrumpfen lässt , sodass mehr in ihm hinein passt. Dazu brauchen wir erst einmal einen Beutel welcher hier das Ziel/den Wirkungsbereich des Zaubers darstellt. Es kann ein ganz gewöhnlicher Beutel oder eine Tasche sein. Das bei diesem Zauber das Wort der Macht „Bet (klein ,verkleinern)“ eine sehr wichtige Rolle spielt ,ist offensichtlich. Warum ich mich gegen das Wort Des entschieden habe erkläre ich am Ende dieser Ausarbeitung. Da es sich um einen Bereich handelt indem alle Materie verkleinern werden soll, entschied ich mich noch für die Wörter der Macht „Grav ( Bereich / Feld )“ und „Ylem (Materie)“. Da dieses verkleinernde Feld noch erschaffen werden muss , wählte ich als letztes Wort der Macht „In (erschaffen)“. Wir erschaffen (In) also ein Feld (Grav) indem Materie (Ylem) verkleinert (Bet) wird .Da sich das verkleinernde Feld nur auf den Beutel oder die Tasche beziehen soll , zog ich Spinnenseide hinzu .Sie bündelt die magischen Energien und konzentriert sie auf den Beutel. Dadurch erstreckt sich das Feld nur auf den Beutel und zusätzlich bekommt der Zauber eine gewisse Dauerhaftigkeit. Um die Verkleinerung hervorzurufen wendete ich Blutmoos an. Zusammen mit der Alraune , welche für den Verkleidungsvorgang Energie liefert , bewirkt das Blutmoos die Verkleinerung aller Materie die in den Beutel gelegt werden. Die Reagenzien entsprechen demnach denen des Gestaltwandel Zaubers. Dieser Zauber bewirkt ebenfalls eine Veränderung der Materie , daher die Ähnlichkeit. Da dieser Zauber die Worte Bet und Grav beinhaltet , ordne ich ihm den 4.ten Zirkel zu. Bet ist ein noch unerforschtes Wort und Grav wird bei den allgemein bekannten Zaubern erst im 4.ten Zirkel angewannt. Somit erfordert dieser Zauber einiges an Können und erst einem Magus wird es möglich sein diesen komplexen Zauber zuwirken. Der Zauber letztendlich bewirkt ,das jedes Objekt ,welches in den Beutel gelegt wird, auf ein Minimum seiner Größe und seines Gewichtes schrumpft .Es bleibt solange geschrumpft bis der Zauber endet oder das Objekt aus dem Wirkungsbereich (der Beutel) genommen wird. Die Wirkungsdauer des Zaubers hängt von den Fähigkeiten des Magiers ab. Ist er ungeübt oder abgelenkt ,so zerfällt die Energie des Zaubers schon nach wenigen Minuten. Bei einem Meister der Kunst hält dieser Zauber dann allerdings mehrere Stunden an.

Zu guter letzt stellt sich die Frage warum ich mich für das Wort Bet (klein meiner Meinung nach auch verkleinern) entschieden habe und nicht für das Wort Des (verringern, herabsetzen, herabsenken ).Um das zu erklären habe ich alle allgemein bekannten Zauber aufgelistet , welche dieses Wort enthalten.


  • Der Schwächezauber (Des Mani)
  • Der Fluch (Des Sanct)
  • Der Massenfluch (Vas Des Sanct)
  • Das Meteoritenschauer (Flam Kal Des Ylem)


Bei den ersten 3 Zaubern kann man erkennen, das das Wort Des eine bestimmte ,festgelegte Eigenschaft senkt. z.B. verringert der Schwächezauber die Ausdauer/Kraft eines Opfers. Weiterhin verändert es die Position eines Objektes wie im Falle der herabfallenden Meteoriten. Somit kann man sagen das Des festgelegte Eigenschaften senkt und die Position eines Gegenstandes verändert. Es führt aber keine Veränderung der Masse/der Materie eines Objektes herbei, wie es im Falle meines Zaubers erforderlich ist. Daraus schließe ich das Bet nicht nur für Klein sondern auch für verkleinern steht. Ob sich meine Vermutungen allerdings bewahrheiten wird sich wohl erst durch weitere Forschungen mit diesem Wort ergeben.

Der Zauber „Alp“ oder „In Vas Jux Quas“

Diese Idee zu diesem Zauber kam mir als ich in einer Höhle nach Fledermausflügel suchte. Plötzlich versperrte mir ein Riese mit zwei Köpfen den Ausgang und nur dank einiger gezielter Blitze konnte ich entkommen .Wieder zuhause angelangt ,dachte ich über diese Situation nach und suchte nach einem Weg solche eine Situation das nächste mal einfacher zu bewältigen. Sicher hätte ich einen Klingengeist oder irgendein Wesen beschwören und dieses gegen meinen Gegner kämpfen lassen können .Zum einen will ich aber meinen Gegner nicht zwangsläufig töten und zum anderen mag ich es nicht andere für mich kämpfen zulassen. Es musste also eine Alternative zum Zauber An Ex Por (Lähmung) sein ,ein Zauber welcher den Gegner festhält oder von mir ablenkt. Ich kam zu dem Schluss das dafür eine einfache Illusion perfekt geeignet sei. Sie sollte meinen Gegner erschrecken und vor Furcht davon laufen lassen. Da ich eine Illusion erschaffen wollte, waren die Worte der Macht „Quas (Illusion, Täuschung)“ und „In (erschaffen, herstellen)“ unumgänglich. Diese Illusion sollte erschreckend und beängstigend sein. Deshalb nahm ich das Wort „Jux (Gefahr , verletzend, Verletzung)“ hinzu. Da dem Opfer ein gehöriger Schrecken einjagt werden sollte ,damit es auch möglichst weit wegrennen würde ,entschied ich mich noch für „Vas (groß ,erheblich)“. Wir erschaffen (In) eine große, starke (Vas) beängstigende (Jux) Illusion (Quas). Um diese Illusion zu erschaffen bedarf es einer großen Menge an Energie welche uns die Alraune liefert. Das Nachtschattengewächs erfüllt bei diesem Zauber einen doppelten Zweck. Zum einem sorgt sie für den illusionären Effekt und zum anderen erzeugt sie die Furcht vor der Illusion bei dem Opfer. Diese Effekte werden durch die Energie der Alraune verstärkt .Als letzte Reagenzie wählte ich die Spinnenseide. Sie bündelt die Energien und sorgt somit für eine gewisse Dauerhaftigkeit des Zaubers.

Die Auswirkungen des Zaubers sind folgende:

Das Opfer sieht zwischen sich und dem Magier eine Gestalt aus dem Nichts erscheinen . Die Gestalt erscheint etwa 2 Meter entfernt von dem Opfer und ist nur für ihn sichtbar. Es nimmt die Gestalt des fürchterlichsten Wesens an ,welches sich das Opfer in seinen Alpträumen vorstellen kann. Deshalb nenne ich diese Illusion ab jetzt Alp oder auch Alptraumwesen. Der Alp kann ein mächtiges Monster, ein Feind aus der Jugendzeit oder auch den eigenen Ehemann darstellen. Dies sollen natürlich nur Beispiele sein um zuzeigen ,das der Zauber bei jedem Opfer individuell wirkt. Diese Eigenart ist auf das Nachtschattengewächs zurückzuführen welches bei dem Opfer solche persönlichen Illusionen hervorruft. Das Opfer verspürt ab da den Drang sich von dem Alp zu entfernen und dies so schnell und so weit wie möglich. Der Alp folgt dem Opfer und behält die 2 Meter Abstand bei ,solange der Zauber wirkt .Dadurch entfernen sich das Opfer und der Alp von dem Magier.

Die Wirkungsdauer des Zaubers hängt von zwei wichtigen Faktoren ab. Zum einen ist es die Erfahrung des Magiers im Umgang mit der Magie. Ist er ein Meister der Kunst dann gelingt ihm eine besonders glaubhafte Illusion welche das Opfer nur schwer oder gar nicht durchschauen kann .In so einem Fall wirkt der Zauber bis die Energie der Alraune erschöpft ist und sich somit auch der Zauber auflöst. Dies geschieht nach wenigen Minuten. Gelingt dem Magier eine nicht so perfekte Illusion dann durchschaut das Opfer diese vielleicht noch bevor die Energie der Alraune erschöpft ist und der Zauber bricht zusammen. Der zweite Faktor ist somit die Intelligenz und Ausfassungsgabe des Opfers. Ein eher dümmliches, unachtsames Wesen würde wohl nie eine solche Illusion durchschauen, währenddessen ein z.B. anderer Magus die Illusion sehr schnell erkennen würde.

Da es sich um einen sehr komplexen Zauber handelt, welcher das Wort Quas beinhaltet, bin ich der Meinung das er sich im 6 ten Zirkel befinden sollte, sowie der Zauber Wis Quas (Aufdeckung). Da dieser Zauber mehr als nur Grundkenntnisse im Umgang mit der Magie erfordert ,ansonsten würde jeder die Illusion sofort durchschauen, sollte die Durchführung nur einem geübten Magus gelingen.

Dieser Zauber verfügt noch über einige Besonderheiten:

Was passiert zum Beispiel wenn das Opfer sich gegen den Alp wendet oder es keinen freien Raum zum fliehen hat. Wird der Zauber in einem engen Raum angewendet, so flüchtet das Opfer soweit es kann und verkriecht sich z.B. in einer Raumecke. In diesem Fall wird das Opfer entweder seine Angst überwinden und damit die Illusion durchschauen oder solange verängstigt an seinem Platz verharren bis der Zauber aufhört zuwirken. Wendet sich das Opfer gegen den Alp so wird es schnell feststellen das es keine Chance hat. Der Alp behält die 2 Meter Abstand die ganze Zeit bei egal was das Opfer tut. Verfügt das Opfer über eine so große Reichweite (z.B. Stangenwaffen oder Fernwaffen) so richten diese keinen Schaden an. Selbst Zauber sind wirkungslos und können oft gar nicht ausgeführt werden da es sich bei dem Alp um eine Sinnestäuschung handelt und somit gar kein Ziel vorhanden ist. Ausnahme ist hier der Vertreibungszauber (Dispel). Da für den Zauber der Sehsinn und Empfindungen sehr wichtig sind , ist er wirkungslos bei blinden Wesen und solchen Wesen die keine Gefühle wie Furcht empfinden. Das sind z.B. Dämonen und Untote.