Aranae/Der Gargoyle

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Der Gargoyle

Um den Körper dieses Wesens einer genaueren Untersuchung zu unterziehen, musste erst mal eines erlegt werden. Ich bat also einige mächtige Krieger nach selbiger Kreatur zu suchen und sie so schnell als möglich zu töten da sonst aufgrund der vielen Wunden und Verletzungen meine Arbeit erschwert werden würden. Nach Erhalt zweier Corpi - eines Gargoyle und eines Steingargoyle - in erstaunlich gutem Zustand begann ich nun mit meinen Untersuchungen:

Die Anatomie

Ich begann mit dem Gargoyle da die Gefahr der Verwesung wohl ungleich größer war als beim Steingargoyle.

Die Kreatur hatte 3 Paar Gliedmaßen und zwar Arme, Beine und kräftige Schwingen, welche ihr offensichtlich die Fähigkeit zu fliegen verliehen. Ihre Hände sind Klauen mit scharfen und äußerst harten Krallen, welche selbst Metallrüstungen zu durchdringen vermögen. Der gesamte Körperbau an sich war kräftig und zeugte von beachtlicher Stärke, was ich auch schon am eigenen Leib erfahren habe.

Hier nun ein paar Zahlen um dies zu verdeutlichen: Die Größe betrug 238cm bei einem Gewicht von 143 Steinen. Die Spannweite der ledernen Schwingen konnte ich aufgrund der Leichenstarre nur schätzen, betrug aber gut und gerne an die 4m.

Die Dermis war ledrig und dick. Darunter kamen sofort Muskeln von orange-rosener Färbung zum Vorschein. Die inneren Organe waren denen anderer Wesen sehr ähnlich, insbesondere der Carnivoren, was mich zum dem Schluss führte, dass sie sich wohl ausschließlich von Fleisch ernährten, das sie mit ihren ebenfalls kräftigen Kiefern und Reißzähnen aus ihrer Beute rissen. Ihr Blut ist deutlich heller als das Unsrige und giftig, wie ich bei Versuchen an Ratten feststellte. Ebenso tödlich auf die Ratten wirkte ihr Speichel. Ihr Gehirn ist ebenfalls gut entwickelt, was sie wohl dazu befähigt Zauber zu wirken, aber dazu später. Ebenfalls kurz erwähnen möchte ich hier das Vorhandensein von Stimmbändern und Geschlechtsorganen. Dazu aber ebenfalls später mehr.

Nun jedoch zum Steingargoyle. Ich werde hier aber nur die Abweichungen erwähren.

Die Größe 287, Gewicht 218 Steine, was großteils auf die steinerne Dermis zurückzuführen ist und einer geschätzten Spannweite von 4,5m.

Die Dermis ist wie bereits erwähnt steinern, jedoch von unglaublicher Beweglichkeit. Um sie zu durchdringen musste ich zu Hammer und Meißel greifen. Ein weitere sehr interessanter Unterschied war das Fehlen der Geschlechtsorgane.

Die Fortpflanzung

Ich fand bei der Untersuchung eine Art Tasche hinter welcher sich wohl zum Schutz die Geschlechtsorgane beiderlei Geschlechts verbargen. Gargoyles sind offensichtlich Hermaphroditen (Zwitter). Ob sie einen Partner zur Reproduktion benötigen oder nicht, konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen.

Ich wies jedoch abermals einige Abenteurer an bei ihren Jagden nach trächtigen Gargoyles Ausschauzuhalten. Ihre Berichte waren alle ergebnislos, bis auf die Tatsache, dass sie bei einigen Exemplaren gar keine Tasche fanden, was mich schließen lässt eine Fortpflanzung erst ab einem gewissen Alter möglich ist. Nachdem keine trächtigen Exemplare zu finden waren schloss ich, dass sie sich zur Fortpflanzung wohl in die entlegensten Ecken zurückziehen. So ist es mir bedauerlicher Weise nicht möglich mehr darüber zu berichten.

Die Sprache

Nach näherer Untersuchung der Lingua der Gargoyles, kann man feststellen, dass diese über eine mindestens rudimentäre Grammatik verfügen muss. Der Gargoyle stößt während des Kampfes nicht einzelne Laute oder Worte aus, sondern gleich ganze Phrasen, die auf einen strukturierten Satzbau schließen lassen.

Dabei handelt es sich vermutlich um Kampfansagen, die den Gegner einschüchtern oder die gargoyle-eigene Kampfmoral steigern sollen. Somit lässt sich weiter vermuten, dass die Gargoyles untereinander verbal miteinander Kommunizieren. Eine Entschlüsselung oder gar Übersetzung der Sprache konnte bisher jedoch noch nicht erreicht werden.

Die Hierarchie

Ich hörte von der Existenz einer weiteren Art der Gattung Gargoyle. Er soll schwarz gewesen sein und noch potenter als die beiden mir bekannten. diese Art scheint jedoch ausgestorben zu sein oder ebenfalls gut verborgen. Aus den verschiedenen Arten ergibt sich eine Rangfolge. Ich definierte den Schwarzen als König.

Ihm folgen die Steingargoyles und am Ende stehen die "normalen" Gargoyles. Um diese Theorie weiter zu untermauern, zog ich wieder die Berichte meiner Späher zur Hand. Das Verhältnis der Anzahl an verschiede-nen Arten unterstützt meine Theorie.

Der Lebensraum

Untergrund, es wurde bisher noch kein Gargoyle auf der Oberfläche von Schattenwelt gesichtet. Gargoyles wurden bisher nur in warmen/heißen Höhlen (z.B. Shame) gesichtet. Steingargoyles in warmen/heißen Höhlen (Shame) aber auch in den Eishöhlen, was vermuten lässt, das ihre steinerne Haut einen gewissen Grad an Kälteschutz bietet. Die schwarzen Steingargoyles sind auf der Schattenwelt leider schon lange nicht mehr gesichtet worden. Damals waren sie in waren/heißen Höhlen (z.B. Shame) aufzufinden, da sie jedoch hierarchisch gesehen über den weißen Steingargoyles stehen, und sie nach alten Berichten zufolge auch wesentlich kräftiger und widerstandsfähiger gewesen sein sollen, wird vermutet, dass auch ihnen die Kälte auch nicht sonderlich schadet. Sie bevorzugen demnach die Dunkelheit, wenn ihnen nicht sogar das Sonnenlicht schadet.

Das Verhalten

Ihr Verhalten kann man nur mit einem Wort beschreiben: aggressiv. Im Kampf benutzen sie keine Waffen. Allen ihre Kraft in Kombination mit ihren Klauen reichen als mächtige Waffe neben ihrer Magie aus, um so manchen in die Flucht zu schlagen.

Die Verwandschaft

Gargoyles scheinen mit 3 der mir bekannten Kreaturen verwandt zu sein. Dies ergibt sich aus dem Erscheinungsbild der einzelnen Kreaturen und zwar dem der Mongbats, den Imps und Dämonen. Hier kam ich zu meiner nächsten Theorie:

Die Entwicklung

Der Schritt vom Gargoyle zum Dämon ist wohl als unmöglich zu bezeichnen, da Dämonen in einer anderen Sphäre leben. Durch ihre dortige Macht, welche aber auf unserer Ebene eingeschränkt ist, angespornt, erschufen sie die Mongbats. Sie dienten - sie dienen wohl immer noch - den Dämonen als Beobachter auf unserer Ebene. Wie alle lebendigen Wesen waren auch die Mongbats der Evolution unterworfen. Aus ihnen entwickelten sich im Laufe der Zeit die Imps und schließlich die Gargoyles. Alle jene Wesen können sich auf "natürliche" Weise vermehren, aber was ist nun mit den Steingargoyles? In Hinblick auf die Hierarchie, die Ähnlichkeit zum Gargoyle und dem Fehlen von Geschlechtsorganen stellt der Steingargoyle wohl keine eigenständige Art dar, sondern eine Weiterentwicklung des Gargoyles. Eine Metamorphose also, welche nur den erfahrensten Gargoyles möglich ist.

Die Magie

Ein genaues Beobachten der Handlungen der Gargoyles hat ergeben, dass diese Kreaturen in der Lage sind, ohne das Aufsagen von Worten der Macht und Reagenzien Zauber zu wirken. Die Exerminatio der mir angelieferten Corpi ergab zwar, das die Kreatur einige Reagenzien bei sich trug, jedoch handelte es sich dabei um eine zu geringe Menge, wie auch eine zu geringe Auswahl an solchen, als dass die Kreatur darauf angewiesen wäre. Auch schien die aufgefundene Reagenzienmenge immer in etwa gleich zu sein, unabhängig davon, wie viele Zauber der Gargoyle vor seinem Ableben gewirkt hatte.

Es ist jedoch beobachtbar, das auch ein Gargoyle nur eine begrenzte Anzahl an Zaubern innerhalb eines bestimmten Zeitraumes wirken kann. Nach einer anfänglichen, zumeist größeren Menge an gewirkten Zaubern geht der Gargoyle anschließend stets in den Nahkampf über und seine Magieanwendung findet danach nur noch spärlich statt. Ein genaueres beobachten der Handlungen der Gargoyles hat ergeben, dass diese Kreaturen eindeutig einer, wenn auch primitiveren, Form der Sprache mächtig sind. Der Gargoyle nutzt jedoch keine zumindest für uns verständlichen Worte der Macht.

Also werde ich hier versuchen eine andere Erklärung für die Fähigkeit des Zauberns bei den Gargoyle zu finden. Und zwar produziert jeder Körper Hormone, so auch der der Gargoyle. Gargoyle zaubern ja nicht einfach so nach Lust und Laune, sondern unter Stress, sprich im Kampf. Nun ich denke sie schöpfen die für die Zauber benötigte Energie aus diesen Hormonen und selbstverständlich ist der Körper nicht in der Lage diese Hormone ohne Unterlass in großen Mengen zu produzieren. Darum nimmt die Häufigkeit der Zauber nach und nach ab. Zu den Worten der Macht möchte ich sagen, dass wenn sie tatsächlich keine benutzen, der ich nenne es mal Bauplan der Zauber auch durchaus genetisch verankert sein kann, denn wie soll zum Beispiel ein Frostschleim, der ja kaum einen geordneten Körperbau besitzt, geschweige denn eine Mundöffnung, sonst zaubern. Die Magie ist somit lediglich ein Reaktion des Körpers auf eine Bedrohung.

Bei den Zaubersprüchen des Gargoyle handelt es sich um 18 Sprüche. Zumindest konnte ich bisher nur diese 18 Sprüche beobachten. Von einem System dahinter kann eigentlich nicht gesprochen werden, außer da sie allesamt destruktiver Natur sind. Dies ist jedoch nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass der Gargoyle eine aggressive Kreatur ist und erst seine Kampfeswut ihn zum Zaubern befähigt, da eben in solche Fällen verstärkt Hormone ausgeschüttet werden. Allerdings gebe ich zu bedenken, dass bisher nur diese Zauber beobachtet wurde. Es könnte durchaus sein, dass der Gargoyle auch noch andere Sprüche beherrscht.

Eine genaue Katalogisierung der Zaubersprüche, die ein Stein/Gargoyle wirken kann findet sich in der nachfolgenden Liste:

Des Mani
Uus Jux
Rel Wis
(Vas) Des Sanct
An Ex Por
In Ex Graph
Por Ort Graph
Vas Ort Flam
Kal Vas Flam
Vas Ort Grav
Vas Corp Por
Ort Rel
Por Corp Wis
Vas Flam Por
In Hur Jux Yelm


Stein-Gargoyle zusätzlich
Ort Sanct

An Ort

verfaßt von

Aranae[ZdM]