Fluch

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Der Hexenfluch

Der Hexenfluch ist nichts anderes, als der Ausdruck ungebändigten Zornes und der tiefempfundenen Rachelust eines Kind Hekates, wobei die Grenze, bis eine Hexe einen solchen Fluch ausspricht unterschiedlich hoch anzusetzen ist.

Ein Fluch wird entweder direkt im Zorn ausgesprochen und findet oftmals seine Wirkung darin, dass das Gegenüber klein, glitschig und grün vor der Hexe sitzen bleibt und leise quakt. Was aber durchaus auch schon vorgekommen ist, sind plötzliche Rückenschmerzen oder andere Wehwehchen, mit denen das Opfer plötzlich zu kämpfen hat.

Der kleine Fluch

Zum kleinen Fluch gehört sicherlich der Frosch, dessen Gestalt die Hexe sich manchmal gern bedient, um die Opfer damit zu "beschenken". Genauso wie der berühmte Hexenschuss. Auch Alpträume in einem Zeitraum von bis zu drei Tagen gehören sicherlich zu den minderen Flüchen dazu. Genauso wie drei schlaflose Nächte, wobei die Kinder Hekates den Fluch nur sehr selten laut aussprechen würden, sondern eher eine andere Art und Weise des Verfluchens wählen: Das kleine Ritual mit Auswirkung.

Der große Fluch

Zu den großen Flüchen gehören zweifellos Visionen, die dem Opfer Glauben machen, dass es brennt, ertrinkt, erstickt oder ähnliches. Genauso wie das Verderben von ganzen Landstrichen, damit die Opfer ihre Ernte für das nächste Jahr entweder gänzlich vernichtet sehen, oder aber zu weiten teilen. Auch Alpträume, die über drei Nächte hinaus gehen, oder schlaflose Nächte jenseits der drei Tage gehören zu den großen Flüchen.

Zu einem großen Fluch ist in jedem Falle ein großes Ritual mit Auswirkung von Nöten. Das schafft kein Kind Hekates allein.

Der Bann eines Fluches

Jeder Fluch kann gebannt werden.

Grundsätzlich ist es so, dass ein Kind Hekates, das den Fluch ausspricht, diesen auch am leichtesten wieder lösen kann. Andere Hexen können dies ohne Frage ebenso, allerdings unter ein paar Schwierigkeiten, zumal sie sich da zunächst einmal in den Fluch hineinfühlen müssen, um herauszufinden, woher dieser genau rührt. Das ist besonders schwierig, wenn das Opfer nicht der eigenen Sprache mächtig ist und nur quakende Geräusche von sich gibt. Solche kleinen Flüche können auch von Magiern und Klerikern, oder auch Priestern gebannt werden, auch wenn diese sicherlich weit mehr Aufwand betreiben müssen, als die Kinder Hekates selbst. Kein Fluch lässt sich durch ein einfaches Augenzwinkern oder Händeschütteln brechen. Hierzu gehört zum einen das Erkennen eines Fluches, das Erkennen wie der Fluch aufgebaut ist, und das Wissen, wie man einen Fluch überhaupt zu lösen hat. Wahrscheinlich werden Kleriker es hier sogar noch etwas leichter haben, als die Magier an sich, außer es ist ein Studierter mit Schwerpunkt Hexenflüche, der tatsächlich fundiertes Wissen darüber besitzt - was nicht aus Büchern zu erlangen sein wird, denn dort wird man kaum etwas darüber finden können.

Große Flüche hingegen sind auch für Kinder Hekates schwer zu brechen und bedürfen mindestens eines kleinen Rituals. Sollten die Flüche allerdings wirklich sehr groß ausgefallen sein (also z.B. ein verdorbener Landstrich), so wird eventuell auch ein großes Ritual von Nöten sein, um den Fluch zu brechen. Kleriker und Magier haben es entsprechend schwerer einen solchen Fluch zu bannen. Hierfür werden sie mit Sicherheit Unterstützung aus den eigenen Reihen benötigen. Allein einen solchen Fluch zu brechen, sollte auch ihre Fähigkeiten übersteigen.