Theurgie

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Eine Definition aus der Wikipedia:
Weiße Magie (Theurgie) bezeichnet den Versuch, mit Hilfe von Magie Positives zu erreichen, in Bezug auf die Vervollkomnung der eigenen Person oder in Bezug auf Hilfe für andere. Die weiße Magie ist mit einem Bezug zum Konstruktiven ausgestattet und besitzt oft einen religiösen Hintergrund, da auch Praktiken gemeint sein können, das Göttliche zum Handeln zu nötigen oder zu überreden.
So lässt sich der Chassid Choni, der Kreiszeichner, auch als "weißer Magier" bezeichnen, da er der Legende nach in der Lage war, Gott durch sein Gebet im eigens dafür gezeichneten Kreis zu veranlassen, Chonis Bitten zu erfüllen.
Abraham von Worms wurde zum Urbild der weißen Magie. Seine schriftliche Überlieferung stellt die vollständigste erhaltene Überlieferung magischen Lebens dar. Abraham vermittelt alles magisches Tun ausschließlich zur höheren Ehre Gottes. Vor möglichem Schadzauber wird ausdrücklich gewarnt. Seine Magie dient (dem jüdischen) Gott und wirkt zum Besten der Menschen.
Für viele Menschen, die sich mit Magie beschäftigen, gibt es die Unterteilung in schwarze oder weiße Magie nicht. Sie lehnen Schwarz-Weiß-Denken ab, und vertreten den Standpunkt, Magie sei ein Werkzeug wie ein Messer, welches sowohl der Nahrunggszubereitung als auch dem Töten dienen kann. Aus spritueller Sicht berührt die Ausübung magischer Rituale auf der einen Seite an den Begriff des Gebet, wobei eine sehr schwache Form der Magie durch einfache Bitten an das Göttliche gemeint ist und auf der anderen Seite an den Okkultismus, der sich unmittelbar mit esoterischen Praktiken zur Veränderung der geistigen bzw. physischen Welt mit Hilfe übersinnlicher Praktiken befasst.
Innerhalb verschiedener religiöser Konzepte steht die sog. weiße Magie weniger im Verdacht negatives Karma auszulösen bzw. man spricht gar nicht über mögliche Kausalfolgen auf der geistigen Ebene, in anderen Bereichen wird behauptet, dass jedwede Einmischung in die Angelegenheiten anderer Wesen, egal ob mit oder ohne ihre Zustimmung, zu Folge habe dass der Praktizierende in Folge seiner Einmischung nun selbst die umgangenen Erfahrungen des anderen in gegenwärtigen oder einem folgenden Leben durchleben müsse. Es gibt keine einheitliche Meinung innerhalb der Esoterik darüber, in wie weit z.B. sehr engagierte Angehörige der Heilberufe auch diese Grenze mitunter sogar unwissentlich überschreiten.

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