Alraune

Aus SWPedia
Version vom 12. Februar 2026, 11:50 Uhr von Bareti (Diskussion | Beiträge) (Beschreibung)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Reagenzien
Alraune · Blutmoos · Ginseng · Knoblauch · Nachtschatten · Schwarzperle · Schwefelasche · Spinnenseide

Die Alraune ist eine Pflanze, die als eine der acht Reagenzien in der Spruchzauberei Verwendung findet.

Beschreibung

Die Alraune gehört zu der Gruppe der Nachtschattengewächse und ist nur in den dunkelsten Sümpfen und Torfgruben zu finden. Der Sage nach wird berichtet, dass die Alraune den Hass der Toten in sich aufnimmt. Ob dies auf Tatsachen beruht darf stark angezweifelt werden. Es ist davon auszugehen das dies nur auf alten Überlieferungen und Aberglauben heraus entstand. Für eben diese Theorie der Überlieferung sprechen die anderen Sagen die um diese Pflanze gestrickt sind, wie etwa das man sie angeblich unter den Füssen eines gehängten finden kann, wo sie sich von den Flüssigkeiten ernährt die aus dem Toten laufen. So sollen angeblich die Plätze wo viele Menschen getötet perfekte Plätze für diese Pflanze sein. Die Untersuchung solcher Plätze jedoch zeigte deutlich dass dies ein Irrglaube ist.

Das "normale" Volk glaubt allerdings diese Geschichten und schreibt der Alraunen-Wurzel daher besondere Kräfte zu. Oft wird die Wurzel der Alraune als Glücksbringer genommen und soll vor Bösem schützen. Unter dem Volk gibt es auch verschiedenste Erzählungen wie man eine Alraune auszugraben hätte. Allerlei Humbug jedenfalls der nicht wirklich zu beachten ist. Die Alraune selbst ist eine relativ unscheinbare Pflanze. Sie wächst direkt auf dem Boden und hat meist schrumplige kräftige grüne Blätter die von der Mitte der Pflanze ausgehen. Leider gibt es viele Pflanzen die ähnlich aussehen weshalb die wirkliche Alraune nicht so leicht zu finden ist. Dies ist wohl auch der Ursprung für einen weiteren Irrglauben, nämlich das diese Pflanze sich vor den Blicken der Menschen versteckt hält. Eigentlich ist sie lediglich recht unscheinbar. Eine weitere Legende besagt das die Alraunenpflanze im Mondschein glänzt, ja sogar leuchtet. Diese Legende jedoch hat sich als wahr erwiesen. Jedoch ruht dieses Leuchten nicht auf der magischen Kraft in der Pflanze sondern lediglich daran das sich der Tau mit einem Sekret auf der Pflanze verbindet und dann das Mondlicht reflektiert. Somit ist die Alraune am besten bei Nacht zu finden. Von der Pflanze selber ist generell nur die Wurzel interessant, sowohl für Magier, Alchemisten als auch für das einfache Volk. Diese muss mit äußerster Vorsicht ausgegraben werden, da die Energie in Ihr liegt. Wenn man einmal die Alraune ausgegraben hat muss man sie natürlich wie jede Reagenz säubern und zubereiten. Auch hier noch mal der Hinweis auf die absolute Reinheit der Reagenz um den Zauber nicht zu gefährden. Die Wurzel wird danach einfach getrocknet um sie verwenden zu können.

Mandrake Root, Alraune – Allgemeine magische Energie

Diese Reagenz liefert reine magische Energie ohne eigentlichen Bestimmungszweck. Dadurch werden die Wirkungen der anderen Reagenzien erst ausgelöst oder aber lediglich verstärkt. So wird z.B. aus dem Zauberspruch Protection(2) Uus Sanct durch Hinzufügung von Mandrake Root Arch Protection(4) Vas Uus Sanct, oder analog aus Cure(2) An Nox wird Arch Cure(4) Vas An Nox. Bei Agility(2) Ex Uus, Cunning(2) Uus Wis, Strength(2) Uus Mani oder Bless(3) Rel Sanct liefert die Reagenz die magische Energie für den entsprechenden Zauberspruch.

  • Lady Zodiac, Zirkel der Macht

Nutzen in der Magie

Die Alraunenwurzel strotz geradezu vor Energie. Ob es nun "der Hass der Toten" ist oder einfache Energien der Erde die diese Wurzel in sich bindet ist dabei eigentlich ohne belang. Aufgrund ihrer enormen Energie wird die Wurzel der Alraune meist in der Magie als Energie- oder Stärkefokus benutzt. So liefert die Alraune die Energie für das "Essen erschaffen" oder aber die zusätzliche Kraft die einen nach einem "Segen" durchfährt. Durch Ihre recht allgemeine Nutzbarkeit findet sie in zahlreichen Zaubersprüchen anwendung, wie etwa auch in der "Teleportation" oder "Telekinese". Aber auch der "Blitzschlag" bedient sich der Energien dieser Reagenz, ebenso wie die "große Heilung" und die "Klingengeister".

Diese Aufzählung könnte man weiterführen bis man am ende des Codex 64 angekommen ist, den diese Reagenz zieht sich durch Ihn hindurch wie keine zweite. Im Achten Zirkel alleine nutzen sieben von acht Zaubern diese Reagenz als Lieferant der magischen Energien.

  • Bareti, Maga & Forscherin