Ork (Clans)

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Die Orkenstämme wiederum sind jene

"Allgemein ein wilder Haufen diese Orks, soweit ich es erfahren konnte. Ich werde froh sein wenn ich ihr Hochland so bald wie möglich verlassen habe."

  • Gerbald Naringer, 2 Tage vor seinem Tode bei einem Orküberfall

An erster Stelle steht im jeweiligen Clan immer der Häuptling, an seiner Seite, meist die Schamanen oder oft nur der Schamane (zahlreich sind sie nie). Sie erhalten die Befehle von den Göttern, dem beugt sich auch meist der Häuptling, Wie er allerdings seine Taten ausführt, liegt voll und ganz in seiner Hand und in manchen Clans ist der Schamane nur eine traurige Randgestalt, während er in anderen eigentlich den Häuptling übertrumpft. Des weiteren gibt es für jede Kaste noch einen Vorstand, nur bei den Schamanen gibt es hierbei oft große Uneinigkeiten, so es mehrere sind.

  • Die weitverbreiteten Orichai, eher friedlicher und nomadisch lebend, welche jedoch die größten und gefährlichsten Schamanen hervorgebracht haben.
  • Die Zholochai, wiederum einer der mächtigsten Stämme, meist in Dörfern ansässig und im meisten Kontakt mit anderen Völkern.
  • Die Trunzhai, in viele Gebirgsschluchten und an vielen Hängen ansässig und rauh und wild, aber weniger zahlreich.
  • Dann die Mokolash, welche in einigen Sumpfgebieten heimisch wurden und teils als Piraten und Schiffer in Pfahlbauten leben. Sie zeichnen sich auch durch recht viele Kuzja‘ aus.
  • Die Tscharshai ein eher kleinerer Stamm welcher meist mit Planwagen quer durch die Lande reist.
  • Die gefürchteten Tordochai, die mutigsten und kriegerischsten von allen. Selbst unter den Orks sind die für ihre Grausamkeit bekannt!

Kir'Talis

(...)

Gitmoscha

(...)

OlochTai

Geschichte

Dunkel, kalt und windig war es in dieser Gegend. Ein einsamer Wanderer war auf der langen Strasse unterwegs, die den passenden namen die Strasse ohne Wiederkehr trug. Der Man hatte sich auf eine lange Wanderng begeben um nach verschiedenen wertvollen und seltenen Kräutern zu suchen, als er sich verspätete und die Nacht hereinbrach.

Die verschiedenen grau und schwarztöne der Nacht gaugelten ihm durch sein Bewusstsein immer wieder die abartigsten Kreatueren vor, zitternd lief er immer schneller. Ein dunkler Schatten ragte dann wie aus dem nichts vor ihm auf, überrascht blieb der Waldläufer stehen. Er strengte seine Augen an so sehr es die dunkelheit zuließ, dann erkannte er es, es war die verlassene Kaserne. Er hatte viele Geschichten darüber gehört, doch das was wirklich stimmte was das sie von den Orks in Besitz genommen war. Zwar erzählte man sich das dort so nahe an der orkischen Grenze kaum Orks unterwegs waren doch machte er sich unter nutzung aller seiner schleich und versteckkünste auf den Weg zur Kaserne um dort zu nächtigen.

Erleichtert atmete der Man aus, er hatte es geschafft, morgen würde die Welt ihn wieder mit einem freundlichen Lächlen begrüssen. In einer Kammer der Kaserne die recht weitläufig war, richtete er sich ein bescheidenes Nachtlager ein. Noch kurz sah er aus einem Fenster und lies anschliessend seinen Blick durch den Raum gleiten. Nichts als zerstörung hatten diese dreckigen orksichen Bastarde hinterlassen, alles war zerschlagen und verrottete langsam. Missmutig schüttelte er ob des Zerstöhrungswahns den Kopf. Eine kleine Laterne hatte der Wanderer zum leuchten gebracht, sie erhellte spärlich den Raum.

Dort war etwas, er war sich nun ganz sicher! Zwar wusste er nicht was aber er hörte etwas, nach ein paar unruhigen stunden schlaf war der Waldläufer hochgefahren und hatte schleunigst die Laterne gelöscht. Da war etwas, er war sich sicher, langsam zock er sich in die hinterste Ecke des Raums zurück und versteckte sich unter ein paar zertrümerten Einrichtungsgegenständen. Hastig hatte er alls was er dabei hatte zusammen geworfen und mitgenommen.

Es war ein grunzender Laut! Ihm lief es eiskalt über den Rücken. ORKS! Das Wort hämmerte schmerzhaft in seinem Verstand, immer wieder. ORKS. Lauter wurden die geräusche, schwere trampelnde Schritte, keuchender Atem. Immer wieder bellte einer der Orks kurze knurrende Befehle.

Dann sah er sie! Es waren viele, schwer beladen und Gerüstet. Sie maschierten in den Raum, beleuchteten ihn mit Fackeln, stellten Wachen auf und richteten sich in kurzer Zeit ein Lager ein. Zitternd saß der heimliche Beobachter in seinem Versteck und hoffte man höre nicht sein Herz schlagen.

Wie ein aufgescheuchter Haufen Ameisen rannten die Orks umher und befestigten den Saal. Einer der Orks mit im spärlcihen Fackellicht rötlich leuchtender Haut, knurrte immer wider kurze anweisungen an ein anderen Ork, mit gräulichem Haut.Dieser brüllte die Befehle um so lauter an die andern Orks weiter welche sich fleisig an die Arbeit machten.

Neben dem Ork mit der rötlichen Haut stand ein anderer Ork, behangen mit unterschiedlichsten Sachen, der Waldläufer vermutete das es sich dabei um einen der gefürchteten Schamen der Orks handelte. Sie unterhielten sich leise in iherer grunzenden bummenden Sprache. "Truppehnhführah", so nannten sie den Ork mit der gräulichen Haut. Verwundert kratzte sich der Mensch am Kopf, ein solches durchorganisiertes Verhalten hätte er den niedern Kreatueren nicht zugetraut.

Eine schiere Unendlichkeit, so kam es ihm vor, verging. Dann kehrte in den Orkhaufen ruhe ein und sie gesellten sich in verschiedene Gruppen. Nur die Wachen verliessen nicht ihre Posten. Dann passierte es, ein Ork entledigte sich gerade seines Wasser, ganz in der nähe von ihm, als der Mensch nach Luft schnappen musste. Wohl durch den beisenden Gestank des Urins. Es war nur ein kleines leise Aufatem zu hören doch genügte das dem Ork um sofort auf den Haufen vorrotteter Gegenstände einzuschlagen. Einige der in der nähe befindenen andernen Orks lachten Laut auf. Doch der arme Waldläufer sprang aufheulen aus dem Haufen heraus, was ein brüllendes Siegesgeheul des Orks nachsich zog.

Sofort waren einige Orks zur Stelle, unter anderem auch der den sie "Truppehnhführah" nannten. Dieser schlug ohne vorwarnug mehrmals auf den Menschen ein. Erst als der andere Ork, mit der rötlich schimmernden Haut ein kurzen Grunzer los liess, hörte der "Truppehnhführah" auf sein Opfer zu schlagen.

"Mia hapehn gefundehn!", quickte der Ork los der ihn aufgespürt hatte. "Yup Hegel gudhgemakkdh!", der Truppehnhführah stiess ihn zur seite und machte dem so wie es schien Anfüher platz. Dieser kam, mit langsamen schweren Schritten auf ihn zu. "Dah skauehn Cheffobahbozzah watz mai ähntdekdh hapehn!", ein nicken von dem Anfüherer war die Antwort. Dann war er bei ihm, fast zärtlich strich dieser über die Wange des zitterndes Menschen. "Watz mia hapehn dehn hia?", ein leises drohendes knurren und die irre funkelnden Augen des Orks machten den Menschen sprachlos. "Ain Humielain, dea ärsdhe dea datz Äher hapehn datz OlochTai", der Name wurde hart und deutlich ausgesprochen, erschaudernd sah der Mann zu Boden. "OlochTai, dhu sain dea ärsdhe!", widerholte der "Cheffobahbozzah" leise,dabei ein hämisches grinsen auf den schmalen Orklippen.

Dann richtet er sich auf, sah zu den andern Orks und brüllte laut auf. "OLOCHTAI", kam die heiser Antwort auf sein brüllen vielstimmig zurück.

Dann wendete er sich wieder dem Menschen zu. "Datz Ährah dea Orkze sain widah dah! OlochTai, märkehn dia dehn nahmen. Daz fürkderligdshä Clahn hapehn heudhä nakgdh zusahmmen gefundehn!", laut grunzend sprah er diese Worte, ließ sie lange auf die andern Orks wirken. "Hazz undh Wudh stehn füa untz ain, Bludht undh Zohrn brihngen wiah!", die Worte richteten sich wieder an den zitternden Menschen, der immer noch umringt von nun fast allen Orks auf dem Boden kauerte. "Aperh dhu wirsdh geähn zhu dainätz glaikehn! Zhu datz Humies! Berigdehn inhnen datz ain neuäz Clahn dia makdhfähhäldnizhä undha datz Orkze näuh ställehn wirdh, datz elendigh Gitmoscha sain zhu waikh gewordehn! OlochTai wäredehn sain baldh datz gefürgdsätzhe Wordh baih allähn, sain Orkze, Humie Sparglez oda Wikktäl!", ein kurzer Blick auf die andern Orks welche nickend und zustimmend brummend da standen. Dann wendete er sich ab, teilte dem "Truppehnhführah" mit das man das Menschlein hinaus bringen sollte, die Botschaft des neuen fürchterlichen Clans zu verbreiten...

Regeln

Das Rechtssystem wird von den Stammesschamanen überliefert und vom Häuptling so hingebogen wie er es braucht. Allerdings gelten einige gewisse Regeln immer:

Wie zum Beispiel, dass der Gewinner eines Kampfes immer recht hat, da ihm die Götter beistehen. Sollte einem Khurkash die Entscheidungen des Häuptlings nicht passen, so kann der Khurkash den Häuptling zum nächsten vollendeten Vollmond zu einem Kampf herausfordern.

Sollten mehrere Khurkash's gleichzeitig den Häuptling zu einem Machtkampf fordern, so wird zunächst ein Machtkampf unter den Khurkash's stattfinden. Der Khurkash der siegreich aus dem Kampf kommt, muss erst den Truppeähnfürha besiegt haben, ehe er dann Häuptling zu dem eigentlich Machtkampf fordern kann.

Sollte dieser Khurkash bereits an dem Truppeähnfürha scheitern, so ist der Kampf für den Khurkash verloren. Und er muss mit der Schmähung leben. Sollte er jedoch gewonnen haben, so kann er am nächsten Tag den Häuptling zu dem eigentlich Machtkampf fordern. Der Machtkampf geht meistens bis zum Tod oder solange, bis einer der Kämpfenden aufgibt. Dieser hat dann die entsprechende Schähmung zu ertragen, kann ihn jedoch sofort wieder herausfordern. Eine wiederholte Forderung kann gravierende Strafen nach sich ziehen. So kann es sein, das der Verlierer dem Sieger zum Beispiel ein Schwert, eine Axt oder ein Zelt mit einem Sklaven überreichen muss. Der Verlierer eines Kampfes sollte sich glücklich schätzen wenn er nicht verbannt wird oder der Sieger ihn trotz seiner Aufgabe zu Tairach schickt. Regeln gibt es bei einem solchen Kampf nicht. Es wird gekämpft mit dem was man zur Verfügung hat. Dem neuen Häuptling steht es zu welchen Ork er zu seiner Rechten haben will. Jener Ork der von ihm gewählt wird, hat den Rang des Clanbozzes inne

Clanregeln
  1. Die Befehle eines in der Gilde höher Stehenden sind fraglos auszuführen. Sollte dies nicht geschehen, muss mit einer Strafe gerechnet werden, die bis zum Ausschluss führen kann.
  2. Einmal ein OlochTai, immer ein OlochTai. Wer ohne respektablen Grund von selbst austritt und den OlochTai Clan verrät oder aus der Gilde gebannt wird, wird zukünftig als Feind des OlochTai Clan angesehen.
  3. Jedes Mitglied hat auf seine gefärbten Sachen zu achten. Sollte ein Mitglied Rüstung oder Kleidung, welche das Siegel und die Farbe des OlochTai Clan tragen veruntreuen oder sogar verkaufen, muss damit rechnen, dass jener aus dem Clan verbannt wird und als Feind des OlochTai Clan angesehen wird und sein Hab und Gut verliert.
  4. Einem OlochTai ist es gestattet zu klauen, allerdings sollte dies im Rahmen der Fairness bleiben. Gold und Tränke sind in Ordnung. Sollte jedoch der Gegner einen respektablen Grund hervor gebracht haben durch Fehlverhalten, so ist es gestattet ihm Teile seiner Rüstung zu entwenden und diese dem Häuptling zu überreichen welche dann aufbewahrt werden. (Ein Opfer welches Teile seiner Rüstung verlor, kann jene gegen eine gewisse Vergütung, zum Beispiel durch Gold zurück erlangen.)
  5. Um einen Krieg gegen eine andere Gilde zu führen muss eine Abstimmung vorher gegangen sein, welche diesen begründet und die Mehrheit müss für den Krieg stimmen.
  6. Die Hegelzeit dauert an, bis der Truppeähnfürha meint, dass ein Hegel bereit sei um in den Rang des Khurkash erhoben zu werden. Der Truppeähnfürha muss im Anschluss daran sich mit dem Häuptling und dem Clanrat auseinander setzen. Der Häuptling muss dem zustimmen ehe der Hegel einen Rangkampf gegen einen anderen Hegel durchführen kann.