Almandina Jikhbar/Dogma

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Das Dogma Almandinas

Vom Weg des Eisklans bis hin zum Orden (Wikingerdogma)

„Die Klans"

Lauscht meinen Worten und erfahret Jenes, was nur wenigen bekannt ist: Einst, als die Welt noch jung und unberührt wardt, führten die stolzen Tiere des Waldes einen erbitterten Krieg. Zu Beginn kämpfte jede Rasse neben Seinesgleichen doch schon bald war nicht mehr die Rasse ausschlaggebend, sondern ihre Gesinnung. Es bildeten sich drei Klans: der Eisklan, der Klan der Berge und der Klan des ewigen Feuers. Der Eisklan lebte in der unwirtlichen Tundra, in den Gebieten wo Kälte und Schnee das ganze Jahr über die Länder bedeckten. Sie lebten in einer brutalen Welt und so waren auch ihre Methoden. Der Klan der Berge lebte in den massiven Gebirgen der Welt, sie hatten alles, was man zum leben brauchte und waren stets als die Beschützer der Wälder bekannt. Der Klan des ewigen Feuers mochte der schwächste der drei Klans sein, denn sie waren nicht wie die anderen beiden Klans auf ein Gebiet konzentriert, sondern lebten verstreut in der Welt. Ihr verlangen nach Blut und ihr Hass auf ihre Brüder schien legendär. All jene, die nicht zum Klan gehörten, wurden als Feinde angesehen und dementsprechend verfolgt und gerichtet. Doch da war eine Person, ein Wesen, nein - ein Gott der es vermochte, diesen Klan zusammen zu führen: Sein Name war Malion. Er vereinigte den Feuerklan und krönte sich zu seinem Oberhaupt - er organisierte die Reihen des Klans und stattete sie mit Waffen aus. Er flößte ihnen Mut und Kraft ein und versprach ihnen die gesamte Welt, würden sie ihm nur folgen! Und sie folgten! Schon bald zogen die Klans in einen erbarmungslosen Krieg, welcher als Yuna’Kré - der Bruderkrieg - in die Geschichte eingehen sollte!“

  • Aus der Geschichte des Nok’Tau Orden, neuzeitlich

Wie sich alles entwickelte

So geschah es, dass zu der Zeit, als Ryonar Iomien verließ und die Tore zur Schattenwelt für eine Weile offen standen, die letzten überlebenden des Eisklan Iomien verließen um auf der Schattenwelt von vorne anzufangen.

Die Schattenwelt offenbarte ihnen eine Hülle und Fülle an Lebensräumen, doch sie zog es zu ihren Wurzeln. Sie wollten wieder in einer Eistundra wohnen.

Der Eisklan fand so irgendwann die Eisinsel, eine Insel damals noch von Menschen und Barbaren bewohnt, sogar einige Elfen soll es dort gegeben haben. Bedeckt von Eis, umgeben von endlosem Gewässer und auf der Insel ein gigantisches Gebirge. Als hätte man ein Teil Iomiens ausgeschnitten und auf diese Welt geklebt.

Erst blieben sie unter sich, doch schnell vermischte sich der Eisklan mit den dortigen Bewohnern. Am Anfang waren die Bewohner noch misstrauisch dem Eisklan gegenüber, man hatte keine Erklärung von ihrem plötzlichen auftauchen und ihrer Hautfarbe, die einem feinen Blau oder weichem Weiß ähnelte. Doch dann gewöhnten sich die Völker an sie. Es gab dann die ersten Namen wie Eismenschen, Eisbarbaren oder gar Eiselfen.

Unter den dortigen Stämmen soll es auch Rivalität gegeben haben, wie üblich unter verschiedenen Stämmen wollte man mehr Jagdgebiet oder andere Dinge für sich beanspruchen und so endete es darin, das am Ende nur noch die Barbaren des Eises überblieben, mit denen sich der Eisklan ebenfalls vermischt hatte. Die Eismenschen waren ausgelöscht und die Eiselfen, waren vertrieben. Wie im Laufe der Jahre bekannt wurde, hatten die Eiselfen überlebt, aber fanden ihr Ende dann in einem anderen Krieg. Die einzige Dominanz hatte so also auf der Eisinsel, die Männer die sich Wikinger oder Herren des Eises später mal nennen sollten. Längst sind die Wurzeln vergessen.

Der Eisklan hatte einst gegen den Klan des Feuers, aus denen die Gefolgsleute Malions entstanden sind und gegen den dritten Klan gefochten. Doch das Wissen darum ging im Laufe der Zeit verloren, nur die Hautfärbung, die besondere Widerstandsfähigkeit gegen Kälte und der Stolz blieben erhalten. Der Eisklan schuf sich eine eigene Gottheit, um so auch Zweifler an sich zu binden, sie nannten die erdachte Wesenheit Hjaldnir, doch bis heute an, tauchte diese so genannte Gottheit niemals auf.

So schufen sie sich auch einige Regeln, welche kaum anders waren, als die des Ordens von Malion. „Jeder Klanbruder, sei es Krieger oder Fischer möge gottgefällig leben und die Lehren des Klans verbreiten in Wort und Tat. Der Klan möge die weltliche Hand des Ritus sein und die geistliche Kraft des Glaubens stützen und bewahren vor den häretischen, unheiligen und verdammenswerten Schergen der falschen, ketzerischen und unheiligen Kirchen. Der Klan steht im Weltlichen wo die Priesterschaft im Geistlichen steht, er hütet die Reliquien und Stätten des Glaubens und ficht mit Schwert und Schild gegen das Unheilige, die Häresie und den Unglauben.“ So erkennt diese Worte. Die Tradition im Eisklan entstand so, das nur der Führer des Klans gewählt wurde, wenn man in einem fairen Kampf, bewaffnet mit einem Holzschild und einem einfachen Schwerte antrat. Kaum anders heißt es auch im Noktau’ Orden, denn die Grundsätze sind ähnlich, aber liest selbst. „Jeder Ordensbruder, sei es Magier, Handwerker, Schütze, Geweihter, Ritter oder Knappe möge gottgefällig leben und die Lehren des Ordens verbreiten in Wort und Tat. Der Orden möge die weltliche Hand des Ritus sein und die geistliche Kraft des Glaubens stützen und bewahren vor den häretischen, unheiligen und verdammenswerten Schergen der falschen, ketzerischen und unheiligen Kirchen. Der Orden steht im Weltlichen wo die Priesterschaft im Geistlichen steht, er hütet die Reliquien und Stätten des Glaubens und ficht mit Schwert und Schild gegen das Unheilige, die Häresie und den Unglauben.“ Erkennt die Wurzeln zu Iomien, erkennt, dass die alte Rivalität ein Fehler war und gesellt Euch zu den Brüdern, aus der Heimatwelt. Auf das Feuer und Eis vereint sind.

„So sei Dir gesagt und geboten im Kampfe nicht zu sprechen, keine Gesänge oder Hymnen auf den Lippen zu führen oder Dich lauthals zu gebärden, um den Gegner zu schrecken. Sei Dir stets bewusst, in wessen Namen Du die Waffe führst; denn in der Stille liegt die Macht und die Kraft des Herrn des Jenseits, Furcht unter Seine Feinde zu tragen. Waffenklirren und Schnauben, das Trommeln der Hufe und das Rasseln der Kettenpanzer sind unsere Stimme und Laut genug, dem Gegner Furcht zu bringen.“ Jene Worte, sollten den meisten Leuten bekannt vorkommen, die Herren des Eises führten ähnliche Worte in ihrem so genannten heiligen Kodex. Mit Ehre und Stolz sollte man das Schlachtfeld betreten und dem Gegner zollen. Man sollte als Gegner respektiert und gefürchtet werden. Der Eisklan war zum Kämpfen geboren und auserkoren worden. Männer wie Frauen waren muskulös, nicht schwach. Legenden und Heldentaten formten ihren Weg, wie in Iomien schon, dort war es die Kraft der Wünsche, der Träume und der Vorstellung, die es schaffte die Welt zu formen.

"Herr der Seelen und der Nacht. Du gebietest über Leben und Tod, Tag sowie Nacht. Oh unser Herr, Dir vertrauen wir wenn du jede Nacht aufs neue unsere Träume geleiten lässt. Dein Schweigen gilt den Widernatürlichen, den Ungläubigen, den Verlorenen. Klar und deutlich vernehmen wir, deine Kindeskinder Deine Worte und befolgen Deine Anweisungen. So fürchten wir uns auch nicht in den schwärzesten Nächten, den Du bist bei uns, Du wachst über uns solange wir an Dich glauben." Vernehmt jene Worte und versteht sie. Sind die Nordmänner nicht bekannt dafür keine Furcht zuzeigen oder gar zu haben? Jedes Mitglied im Orden des Furchteinen hat ebenfalls gelernt die Furcht zu verstehen und zu überwinden, sie für sich zu nutzen. Oft wurde behauptet man seie so verschieden, doch erkennt, wie nah man sich eigentlich ist. Die Eigenschaften die den ehemaligen Eisklan der zum Klan der Herren des Eises worde auszeichneten spiegeln sich auch in ihren Nachfahren weiter. Man hält die Ahnen in Ehre und lebt nach den alten Sitten und Bräuchen, so hat man es von der Heimatwelt übernommen. Erkennt was zusammen gehört, es klingt am Anfang verschieden und doch gehört man zusammen, erkennt wie wir uns ähneln. Eine gemeinsame Heimat, ist es nicht alleine. Auf das Feuer und Eis vereint sein werden.

Vernehmt eine weitere Kundgebung: „Unsere Welt, in der wir leben, ist keine gottverlassene Welt. In ihr ist Malion der Herr. Wir die Diener Malions sehen, dass auch andere Mächte Herrschaft ausüben, Mächte, die nicht von Malions Willen bestimmt sind. Dazu müssen wir nicht erst in die Weltgeschichte schauen. Die Kirche und wir selber sind nicht nur Boten Malions. Wir werden spüren, dass alle anderen Mächte, die uns bedrängen oder beherrschen wollen, durch Malions Macht überwunden werden können. Bei Malion ist die Gemeinde geborgen und ER bringt sie zur Herrlichkeit.“ Hoffnung und Zuversicht ist es nachdem jedes fühlende Wesen verlangt, es sucht Erfüllung, so wie sich der Eisklan einst die Wesenheit Hjaldnir erschuf, so ist es doch eigentlich der Weg zum Herrn Malion. Viel haben die Wikinger durchmachen müssen doch ihr Mut, ihre Tapferkeit und ihr Glaube haben sie all das überstehen lassen. Erkennt was zusammen gehört, es war viel zulange zerrissen, lasst es wieder eins werden, auf das neue Kraft entsteht. Feuer und Eis sind bald vereint!

Der Grundsatz ist gesetzt, erinnern wir uns gemeinsam an das Geschehen in der nahen Vergangenheit. Malion betrat die Schattenwelt und sah, das der Feige Adler sich hierher verkrochen hatte, er wollte die Menschen mit falschen Versprechungen von Freiheit locken und für sich gewinnen, doch sorgte er für neue und unnötige Kriege. Er trennte Rassen und Völker wie Getreidekörner voneinander. Doch sollten wir alle Seite an Seite sein. Malion bewies es in Iomien, das Aussehen nur eine fleischliche Hülle ist, verschiedene Völker waren doch eines und so fand sich bald auch auf der Schattenwelt ein Orden des Furchteinen der zeigte, wie verschiedene Völker untereinander harmonierten in wirklicher Freiheit. Sie alle waren Diener einer Gottheit, nicht Sklaven von vielen. So fand sich auch irgendwann eine Frau vom ehemaligen Eisklan, die von Malion auserkoren war, den Weg einer Priesterin zu gehen, sie sollte als Prophetin fungieren und zeigen, das was einst getrennt war, doch zusammengehört. Die Zeit verging und die Zukunft gab Malion Recht. Die Eisinsel war ein Schlachtfeld zweier Götter, beide wollten die Nordmänner opfern, doch wo Hjaldnir die Eisherren im Stich lies kam die Prophetin zu rechten Zeit. Almandina Jikhbar als Priesterin forderte den stärksten Stammeskrieger zum Kampf um die Führung heraus und gewann. Nur durch diesen von Malion vorhergesehenen Sieg überlebten die letzten Kinder des ehemaligen Eisklans, die heutigen Wikinger. So fanden nach und nach mehr von ihnen Vertrauen zum ehemaligen Klan des Feuers. So begann es das Feuer und Eis vereint waren und es langsam begann sich zu entwickeln.

Entwicklung des Eisklans

<brockquote> „Ob Wahrheit oder Vermutung, es sei am Zuhörer und Leser zu entscheiden ob die Worte Recht gesprochen sind. Auf einer fremden Welt, genannt Schattenwelt tobte einst ein Krieg von Vier Brüdern – er hatte so enorme Ausmaße, dass sogar die gesamten Völker zusammenarbeiten mussten um sie durch ein Weltentor zu vertreiben. Keiner weiß genau was aus ihnen wurde, sie alle aber hinterließen auf der Schattenwelt noch Reste ihrer Herrschaft. In Iomien erfuhr man von alledem nichts, doch irgendwann als die Weltbevölkerung sich in Drei Klans teilte, war man sich sicher, dass eine Wesenheit sich dem Klan des Eises annahm. Der Klan des Berges um die Elfen und Menschen hatte Ryonar, der Klan des Feuers fand zu Malion, der Klan des Eises hatte eine Wesenheit deren Name nicht bekannt war, doch der namenlose prägte den Klan über viele Zeitepochen.

Es war NORDEN, glaubt es oder hegt Zweifel, es ist einerlei, der Herr des Eises war es der sich einen eigenen Platz suchte um seine Gelüste auszuleben. Während Westen sich daran machte in irgendeiner uns unbekannten Form die Horde des Todes auf der Schattenwelt zu formen und Osten und Süden sich weiterhin bekämpften, suchte er sich eine neue Welt. Es war Iomien die er fand. Der Yuna’kre war der Bruderkampf, so wie es um die Schattenwelt geschah, geschah ein solches Ereignis auch in Iomien. Ob er den Platz eingenommen hatte von einer anderen Wesenheit oder es von Beginn war, darüber kann nur Norden selber etwas berichten. Er war sicherlich nicht im Besitz seiner kompletten Kräfte, denn sein eigener Bruderkrieg hatte seinen Tribut gefordert, doch er schaffte es den Klan zu formen.

Der Eisklan fand so seine Heimat in der von Norden geschaffenen Eistundra. Die stärksten Krieger formten sich in dieser kargen Einöde, die Schwachen dienten als Opfer oder als Nahrung. Die Anzahl der Mitglieder des Klans war gering, zumindest wenn man ihn mit den anderen beiden Klans verglich, doch ihre Stärke und ihre Ausdauer die eine schier unendliche innere Ruhe ausstrahlte war legendär in Iomien, schnell passierte es, dass die Klans untereinander anfingen sich zu bekriegen.

Malion duldete keine Nebenbuhler oder Widersacher und Ryonar empfand Abgrund tiefe Abscheu in dem Handeln des Eisklans. Ab und an gab es vereinzelte Bündnisse gegen Ryonar doch sie waren nie von Dauer, entweder hatte der Eisklan unbedachte Momente des Feuerklans ausgenutzt oder die Gier übermannte die Diener des Furchteinen.

Der Eisklan musste sich irgendwann geschlagen geben, Norden hatte sie wohl verlassen, sie hatten ihre Gunst verloren, so dachten sie es. Vielleicht war er unzufrieden damit, dass sie nicht die gewünschten Erfolge erzielten oder aber er hatte sich anderen Dingen zu gewandt und überlies dem Eisklan selbst wie sie ihre Zukunft gestalten. Ein Großteil des Klans wollte sich vornehmen dem Herren des Eises auf ewig zu dienen, andere hingegen wandten sich ab.

Die Nachfahren wandeln nun auf der Schattenwelt, einige wenige könnten sich ihren Wurzeln und ihrer Bestimmung erneut annehmen. Vielleicht würde der Kampf der Drei Klans wieder aufkeimen. Ich selber bin körperlich eine Nachfahrin aus dem Klan des Eises, Geweiht wurde ich durch Malion, vielleicht ist mir auch ein anderes Schicksal vorbestimmt, die Zeit wird zeigen, welche Gottheit die ewige Gunst beansprucht und ob ich auf dem rechten Wege wandele, doch sei Euch gesagt, die Zeiten sind im Wandel – das Buch der Zeit wird durchblättert und einige neue Fügungen in der Geschichte werden neu geschrieben. Betretet den Pfad der Euch bestimmt ist, folgt eurem inneren Instinkt.“

Eisblindheit

„Durch das Leben auf der Eisinsel haben wir vergessen! Ich erzählte einst von der Fusion von Feuer und Eis, doch ist es noch immer bei meinem Volke so, das der Blender seine Saat tief setzte. Vielleicht war der Blender Osten es, vielleicht war es der Blender Tyrael, doch die Figur dir man Hjaldnir nennt, muss eine Umschreibung sein, die durch einen der beiden Blender hervorgerufen wurde.

Ihr denkt, Hjaldnir hätte all die Jahre auf Euch aufgepasst? Ihr denkt falsch, weder unsere Wurzeln von Iomien, noch die Verwurzelung des Blenders haben dafür gesorgt, dass wir als Volk solange allem trotzdem was sich uns entgegenstellte. Sicherlich verlieh uns vielleicht Norden eine gewisse Stärke, vielleicht verlieh der Blender die Schwäche der Rücksichtsnahme gegenüber den Schwachen und zwang einige Vorfahren zum Handeln, während zum Glück die Starken noch immer die Plünderung für sich entdeckt hatten.

Ich frage mich, wo die Auslese geblieben ist, warum nähren wir die Schwachen? Warum zeigen wir auf einmal Mitgefühl mit Personen die es nicht Wert sind? Richtig, weil der Blender unsere Saat unser Erbe verunglimpft hat. Es ist an der Zeit zu erkennen wer wir eigentlich sind und was aus uns wurde!

Sehen wir es ein Norden lies uns in Iomien in Stich, hetzte uns gegen zwei Übermächte auf und der Blender, ja er zeigte sich uns nie, aber verdarb unser Erbe an die nächsten Generationen. Alles was wir schafften, schafften wir aus dem starken Willen der in uns ist. Die Geduld die schier ohne Grenzen ist. Zu oft mussten wir Rückschläge erlangen, weil wir Schwäche zeigten und die Schwachen mitziehen mussten. Grade bei uns passt der Spruch, dass eine Kette nur so stark sein kann wie das schwächte Glied. Wollen wir denn ewig die Schwachen mitziehen oder endlich erkennen, dass es noch Götter gibt, die zu uns stehen.

Was meint ihr wer half mir auf meinen Weg? Ich war einst eine Kriegerin wie die meisten aus der Otta, doch das war mir nie genug, ich hasste es eine von vielen zu sein. Nur die stärksten fanden auf der Welt die Anerkennung die ihnen Zustand und ICH wurde belohnt, Malion selbst erkannte dies damals. Seht an mir wie weit man es bringt wenn man seinen Weg geht und die Schwachen hinter sich lässt. Von einer einfachen Kriegerin schaffte ich es zur neuen Führung über die Eisherren in dem ich den stärksten Krieger dieser Otta bezwang und in der Malionskirche erlangte ich den Titel der Hochpriesterin! Es obliegt Euch weiter Schwäche zu zeigen und sich auf dem Weg des Schwachen aufzuhalten oder der Wahren Macht zu folgen. Macht nicht erneut dem Fehler einer schwachen Gottheit die keine Bindung zu Eurer Heimatwelt hat zu folgen. Feuer und Eis sind nicht mehr geteilt, sie sind eins!“

Der Weg der Furcht (Ordensdogma)

Es gab sicherlich viele Welten vor der Schattenwelt und es gibt viele weitere, welche wir nicht kennen, doch ich bin mir um eines sicher, denn ich erlebte es bereits auf Zweien und hörte gleiches von Anderen – jede Welt welche Leben wie bei uns hervorbrachte oder ähnliche kluge Lebensformen hatte auch Kriege, es gibt und da bin ich mir sicher keine Seinsebene und keine Welt in der Frieden herrscht. Diese Welten, wurden durch Katastrophen und Kriege zerstört und die Menschheit und viele andere jedes Mal ausgelöscht. Ich behaupte wir und die anderen Völker haben von den Göttern die göttliche Aufgabe, den kosmischen Krieg zu kämpfen, um die Götter mit ihrer Nahrung zu versorgen. Ohne diese würden die Götter verschwinden. Daher hängt das Gedeihen und das Überleben der Welten von den Opferungen von Blut und Herzen an die Götter ab. Doch es gibt Götter die wollen diesem Kreislauf nicht mehr folgen, glaubt es mir denn der Beweis ist längst erbracht. Malion heißt er in Iomien und hier zu Lande. Ihm dürstet es nicht nach Kriegen, Seelen oder Opfern nein, er nährt sich an der Angst der Schwachen. Seine Kraftquelle ist nicht darauf beruhend dass man sich gegenseitig abschlachtet nein, alle Lebensformen empfinden Angst und er wird durch sie gestärkt, aber verursacht sie nicht bei den Leuten. Sein Weg begann er auf Iomien, er beschritt seinen Pfad weiter und brachte der Schattenwelt die sieben Segnungen oder auch Saaten, er begann die Welt zu formen, in die richtige Bahn zu lenken, doch es war nicht an ihm den Weg zu vollenden, nein, denn dies erdachte er als unsere Aufgabe. Malion wusste das nicht alle Menschen ihm um seinen Weg folgen würden, doch er wusste auch das vielleicht irgendwann die Menschen aus ihrem Schlaf erwachen würden und sich erheben gegen das sinnlose Abschlachten was all die anderen Gottheiten auf der Schattenwelt und auf anderen Welten verlangten und duldeten. Selbst ernannte Streiter des Lichtes vermögen nicht zu verneinen das sie im Namen ihrer Gerechtigkeit und ihres Gottes töten. Ihre Gottheiten gieren wie auch die anderen nach Opfern, immer wieder stacheln sie Kriege an, es gab Zeiten da herrschte Friede doch wann immer es zu wenig Opfer gab erschienen den Völkern die Götterboten, die Kriegsbringer wie ich sie nenne und verlangten ihren Blutzoll, nur sagten sie es nicht offen.

Vielleicht erinnern sich manche an die Geschichten über Malions auftauchen, er brachte keinen Krieg nur eine andere Weltenansicht und was war der dank? Götterboten kamen und deklarierten ihn als falsch und man müsse jeglichen Anhänger mit Gewalt stoppen, so kam es das Parteien der selbsternannten Licht- und Schattengottheiten zu gleich sich gegen den neuen Weg stellten. Sie fürchteten um ihre kostbaren Opfer und bekamen zu gleich neue, denn es gab die Siegelkriege. Malion wurde durch diese Furcht der Götter gestärkt und verließ nach getaner Arbeit die Schattenwelt wieder. Sicherlich werden einige behaupten man hätte ihn verbannt, aber wenn man ehrlich ist, welcher sterbliche wäre in der Lage einen Gott zu verbannen? Nein er erschuf einen Teig und jenen lässt er von selbst aufgehen und es ist an uns ob wir ihn vollenden oder lieber dieselbe Nahrung wie all die anderen zu uns nehmen. Ich sage für mich, ich will keine Marionette sein die nur um der Götterwillen mordet um diese falschen Bastarde zu stärken, nein ich will beweisen das es auch andere Wege gibt und diese selbsternannten Götter nichts weiter sind als Blender, sie Wesen sind die uns keinen freien Willen zugestehen sondern uns nur benutzen. Wir erhielten den freien Willen, es ist an uns endlich aufzuwachen und ihn zu nutzen!

Ich Frage nun, will man weiter als Puppe agieren und Leute töten damit ein Tyrael oder ein Diablo weiterhin uns und unsere Kinder, gar Kindeskinder benutzt oder wollen wir versuchen zu zeigen das diese eine Welt die Kraft hat die falschen Götter zu besiegen und diese Parasiten ein für alle mal aus dem Körper dieser Welt zu vertreiben.