Dunkelzwerg/Naegund

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Naegund Guide

Der Naegund baut auf der Klasse Geode auf - dementsprechend sind alle Anforderungen identisch.

Nae olara – Stein der Naturmagie

Was befähigt die Dunkelzwerge zur Magie
Tief im ewigen Fels des Underdark existiert ein sonderbares Gestein. Jenes wirkt nutzlos für den begnadeten Handwerker, lässt es sich doch kaum für das Bauliche oder das Schmiedehandwerk gebrauchen. So scheint es als ob dieses Gestein, eine Laune der Natur, gar keinen zweck hat. Doch dem ist nicht so. Dieses Material wirkt wie ein Schwamm. Es sammelt die natürlichen arkanen Ströme des Underdark und scheint diese in sich zu speichern. Für die Handwerker und nichtbegabten ist dieser Stein wie gesagt nutzlos, nicht jedoch für die magisch Begabten. Sobald jemand mit latent magischen Fähigkeiten in seine Nähe kommt, kehrt sich der Fluß um, es speichert keine Energie mehr, sondern gibt diese ab. Gewährt so seinem Träger oder Finder ebenfalls magisches Potential, welches durch langes Training in gewünschte Bahnen gelenkt werden kann. Allerdings versetzt diese Gabe den Wirt nicht in die Lage, an einer beliebigen hermetisch-wissenschaftlichen Akademie zu studieren, da sie sich stark in ihrer praktischen Anwendbarkeit unterscheidet. Eine klassische Magierausbildung würde den Träger wohl nur verwirren und in Verzweiflung stürzen statt ihm zu helfen, mit seiner frisch erworbenen Gabe umzugehen. Vergleichbar ist die Art der Begabung viel eher mit der Intuitivmagie, die viel mehr durch Gefühle als durch den Verstand gesteuert wird. Einst war dies niedere und als skurril zu bezeichnende Gestein, das wir „nae olara“ nennen geschaffen in einem Vulkan tief unten in den Tiefen des Har'oloth. Das Magma ergoss sich über viele Höhlengänge wo es einst erstarrte und über Jahrtausende von den Gewässern hinfortgewaschen wurde. Nur noch Überreste des Nae Olara blieben zurück und werden heute gefunden... Die Duergar und ihre schier grenzenlose Gier führten letztlich dazu, dass das, was für immer verborgen sein sollte, wieder zu Tage kam und fortan Ungleichgewicht in das Weltgefüge bringen könnte.

Naegund – Die Steinsprecher

Die soziale Stellung und die Aufgabe der magiewirkenden Dunkelzwerge
Naegund leitet sich aus den zwergischen Wörtern "nae" (Stein) und "gund" (Sprecher/Verkünder) ab und bedeutet Steinsprecher. Der Name entstammt dem Volksmunde der Dunkelzwerge, eher spöttisch gemeint. Äußerungen wie die Folgende sind im gemeinen Volke nicht selten: "Schau dir das an! Verkommenes Pack! Spricht mit wertlosen, matten Steinen, statt nach Kostbaren zu suchen. Erbärmlich." Bekennende Naegund haben sich dem Schutz des Nae olara verschworen und hüten die geringen Vorkommnen wie ihren Augapfel. Sie sind sich der zu tragenden Verantwortung wohl bewusst und weihen nur penibel geprüfte Persönlichkeiten in die Geheimnisse des Nae olara ein. Zu diesem Zwecke gründeten sie einen Zirkel, der sowohl der Selektion der Einzuweihenden als auch der Erlangung und Bewahrung des Wissens um den Nae olara dienlich ist. Die Naegund sehen sich in heiliger Berufung und können sich nichts vorstellen, was über diese hinaus wichtig sein könnte. Unwissende mögen schnell den Anschein haben, als wendeten sich diese Persönlichkeiten gänzlich von der Realität ab indem sie nicht nachvollziehbare Feste feierten, offensichtlich Wertloses wie Götzen anbeten und sich jeglicher, ehrlicher und echt dunkelzwergischer Tradition verwehren. Und dies ist auch die größte Last, die die Naegund zu tragen haben. Weit schwerer als der Druck der Verantwortung für die Welt lastet auf ihnen die grenzenlose Abscheu ihrer Artgenossen. Verstoßen und verdrängt wie Aussätzige - mental geteert und gefedert und einfach dem sozialen Umfeld entzogen zerbrechen sie allzu häufig an ihrer Last. Häufig kommt es vor, dass sich Anzeichen von Wahnsinn an den Naegund festmachen lassen und die Verzweiflung begleitet sie, wie ein Schatten, stets auf ihrem Weg.

Xothgarr Nae - Die Bewahrer des Wissens um den Stein

Der dreigliedrige, parareligiöse Aufbau der Lehranstalt
Gegründet vom Ersten seiner Art, Madok Xorn (ehem. Feuerbart), mit der Intention, sich die Macht der nae olara gemeinschaftlich, doch verantwortungsbewusst, zur Nutze zu machen ist aus dem geheimen Zirkel schnell ein Kult erwachsen, der zum Teil bedenkliche Züge anzunehmen scheint. Grob kann man die Institution Xothgarr in drei Zweige gliedern. Erstens unterrichtet sie in der Beschaffenheit und der Wirkung des nae olara und macht deutlich, wie der Frischling die dadurch gewonnene Macht für sich und die Allgemeinheit - gerade aber für die Xothgarr nutzen kann. Zweitens wird Ethik unterrichtet. Dabei steht die Fragestellung im Raume, was der Naegund tun darf und soll und wie er öffentlich aufzutreten hat. Vor allem wird hier aber der Konflikt zwischen der Weltsicht der Neagund und der des gemeinen Volkes thematisiert. Zum Dritten , und hier wird es merklich abenteuerlich, treten allerlei Rituale und Messen im Lehrplan der Akademie auf, deren Lehrer dadurch zunehmend mit parareligiösen Zügen auf sich aufmerksam machen.