Klingentänzer

Aus SWPedia
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Work in Progress - In Überarbeitung
Eine Markierung mit dieser Vorlage bedeutet, dass die betreffende Seite derzeit von Spielerinnen und Spielern überarbeitet wird. Artikel die mit dieser Vorlage gekennzeichnet sind, können sich somit verändern. Wenn ein Artikel überarbeitet werden muss oder die Überarbeitung abgebrochen wurde, sollte diese Vorlage durch die Vorlage:ToDo ersetzt werden.

Klingentänzer sind eine Aufstiegsklasse (Stufe 5) vom Krieger und vom Waldläufer. Er entspricht in mancher Hinsicht dem, was ein menschlicher Paladin ist. Bevor ein Charakter jedoch zum Klingentänzer aufsteigen kann, muss er eine Ausbildung durchlaufen, durch dessen Beginn er bereits zum Schwertsprecher (Stufe 4) erhoben wird. Im Laufte der Zeit haben sich verschiedene Ausprägungen des Klingentänzers ergeben, die sich vor allem auf das jeweils bespielte Volk beziehen. Grundsätzlich unterschieden sich diese Ausprägungen jedoch spielmechanisch nicht voneinander, sondern basieren auf unterschiedlich ausgestaltetem Rollenspiel. Es ist nicht zwingend erforderlich, dass ein Charakter zu einem der unten genannten Völker gehört, jedoch ist es essenziell einen der unten aufgeführten Wege zu wählen und diesen möglichst stringend im individuellen Rollenspiel zu folgen. Um diese Rolle erlernen zu können, ist die eingangs angesprochene Ausbildung vorgesehen. Nachfolgende Informationen sind lediglich als Hilfestellung zu verstehen.

Spielmechanische Informationen und allgemeine Ausbildungsorganisation

Nachfolgende Informationen sollen dabei helfen, die Aufnahme als Schwertsprecher und in der Folge die Ausbildung zum Klingentänzer zu skizzieren. Die genauen Details regeln entweder die Mentoren mit ihren Schwertsprechern oder die jeweilige Ausbildungsinstitution. Bis zum Schwertsprecher kann ein Spieler seinen Charakter in den meisten Fällen durch Eigenleistungen entwickeln, will er zum Klingentänzer aufsteigen, ist ein Ausbilder (Mentor) oder eine Ausbildungsinstitution (Akademie) erforderlich. Individuelle Abweichungen (beispielsweise durch Fehlen eines Mentors oder einer Institution) sind grundsätzlich möglich, müssen jedoch mit der Spielleitung abgesprochen werden.

Ausbildungsweg zum Schwertsprecher

  • Vorklasse: Waldläufer oder Krieger
  • Ok der Klassenbetreuer
  • Eigenständige Suche eines Ausbilders (Mentors) oder einer Ausbildungsinstitution (Akademie)
  • Aufnahme durch den Ausbilder oder die Ausbildungsinstitution im Rahmen eines Ingame-Events (die jeweiligen Details regeln die Spieler unter sich)
  • Optional: Bekanntgabe, dass der Charakter nun Schwertsprecher ist, durch einen Forenbeitrag

Ausrüstung vom Schwertsprecher

TBA

Zauberfähigkeiten und Fertigkeiten vom Schwertsprecher

TBA

Ausbuldungsweg vom Schwertsprecher zum Klingentänzer

  • Vorklasse: Schwertsprecher
  • Minimalanforderungen:
    • Dokumentation der Ausbildung durch den Spieler in geeigneter Form (gute Zugänglichkeit für die Spielleitung, also bspw. im Forum, Online-Docs, Cloudablage etc.)
    • Durchlaufen einer individuell geplanten Ausbildung seitens eines Mentors oder einer Ausbildungsinstitution
    • 1x Quest oder 1x Glaubensprüfung
  • Mindestzeit seit letztem Klassenwechsel: 60 Tage
  • Freigabe durch die Spielleitung (Ok der Klassenbetreuer)
  • Am Ende der Ausbildung muss ein Beleg erbracht werden (Prüfung), der eine S5-Klasse rechtfertigt. Dies kann durch die Ausgestaltung der oben genannten Quest/Glaubensprüfung geschehen. Näheres regeln die Ausbilder bzw. die Ausbildungsinstitutionen.

Ausrüstung vom Klingentänzer

TBA

Zauberfähigkeiten und Fertigkeiten vom Klingentänzer

TBA

Der Drow-Klingentänzer

TBA

Der Lichtelf-Klingentänzer (Osten-Klingentänzer; heithol’lilthor)

Der Osten-Klingentänzer streitet wie ein Paladin für seinen Gott und ist immer dort anzutreffen, wo das Wort alleine nicht mehr ausreichend ist und Taten verlangt werden. Wenn man Priester als das Wort Ostens bezeichnet, so würde man Klingentänzer als Ostens Schwert und Schild bezeichnen. Diese Klingentänzer sind Lichtelfen, die ihr Leben ganz und gar dem tiefen Glauben an Osten gewidmet haben. Wie Osten selbst verehren sie das Leben, die Liebe und die Freiheit. Die Hingabe zum Leben ist ein derartig essentieller Punkt im Wesen eines Klingentänzers, dass er nahezu ihr gesamtes Handeln beeinflusst. Die Osten-Klingentänzer spüren die Nähe Ostens noch stärker als ein normale Lichtelfen. Dies ist keine Einbildung, sondern eine zutiefst religiöse Erfahrung. Aus diesem Grund stehen der Schutz und der Erhalt des Yewwalds und seiner Bewohner vor allem Anderen. Ein weiterer markanter Unterschied zu den Paladinen ist ihre Art der Waffenführung: Klingentänzer bevorzugen leichte Rüstungen, die sie in ihrer Bewegungsfreiheit nicht behindern, sowie leichte, zierliche und doch tödliche Waffen, die ihrer Eleganz und Präzision im Kampf gerecht werden. Der Ruf der Osten-Klingentänzer ist keinesfalls übertrieben oder unbegründet, denn sie sind dafür bekannt wahre Schlaghagel auf ihre Feinde niedergehen zu lassen und dabei schneller und wendiger zu sein als es ein anderes Wesen je vermag. Einem jeden Osten-Klingentänzer ist daher eine meisterliche Perfektion und Exzellenz im Umgang mit der Waffe gemein, wie sie selbst unter Elfen oft unerreicht ist. Ihr Kampfstil ist ebenso wunderschön anzusehen wie auch tödlich. Nicht selten kommt es vor, dass Gegner allein durch die einmaligen, tanzartigen Bewegungen des Klingentänzers so verwirrt werden, dass sie ihre Verteidigung vernachlässigen oder die Furcht ihr Herz erfasst. Im Gegenzug wird es im Kampf so manchen Waffengefährten zu neuem Mut verhelfen, einen solch außergewöhnlichen Verbündeten an seiner Seite zu wissen.

Wie wird man Osten-Klingentänzer

Die Entscheidung ein Osten-Klingentänzer zu werden wird nicht bewusst getroffen, denn ein Osten-Klingentänzer wird unbewusst immer einer gewesen sein. Das Dasein als Osten-Klingentänzer wird ihm in die Wiege gelegt, er hat den Pfad lediglich zu erkunden. Einige haben ein einschneidendes Erlebnis, meist in Form eines Traumes, oder Offenbarung Ostens, andere wissen dies schon ihr ganzes Leben lang. Eines ist jedoch bei allen gleich: Sie waren ihr ganzes Leben lang tief ostengläubig und es ist für diesen Lichtelfen so sicher, dass er Osten dienen soll wie der Untergang der Sonne am Abend. Auch wenn der Lichtelf als Kind noch nicht tief an Osten als Wesen glaubte, so wird er seit er denken kann eine tiefe Verbundenheit zum Leben selbst verspürt haben, sowie einen starken Drang dies mit allen Mitteln zu verteidigen. Ein solch Auserwählter begibt sich dann auf die Suche nach einem Klingentänzer, der ihn ausbilden kann.

Die Tugenden

Reinheit: Eine reine Seele haben. Das sind wenige Worte, doch es ist die am schwersten zu erfüllende Tugend, denn die Reinheit von Seele und Herz sind nichts was man erringt, sondern sich mit jeder Entscheidung neu verdienen muss. Eine reine Seele zu haben bedeutet niemals etwas zu tun, was dem Ideal Ostens von Leben, Liebe und Mitleid entgegen steht. Dies bedeutet Fehler einzusehen, daraus zu lernen und stets bemüht zu sein das Richtige zu tun.

Liebe: Hiermit ist sowohl die Liebe zum Leben als auch die Liebe zu Osten gemeint. Streng genommen ist die Liebe zum Leben auch in der Tugend Reinheit enthalten, denn ein Leben nach Ostens Ideal zu führen bedeutet das Leben zu lieben und zu schützen. Mit Liebe zum Leben ist aber auch die Verachtung des Untodes gemeint und somit der Wille die Kinder der drei Brüder zu erlösen. Es ist natürlich nicht immer möglich alles Leben zu bewahren und oft genug trifft man auf Kreaturen und Menschen, die derart verzehrt vor Hass sind, dass sie alles andere vernichten oder unterdrücken wollen. In solchen Fällen kann es erforderlich sein ein Leben zu nehmen um viele zu schützen. Die Liebe zu Osten könnte man auch als Glaube an Osten bezeichnen. Ihn für seine Güte und Liebe wieder zu lieben, für seine Sache einzustehen und sei es auch mit dem Preis des eigenen Lebens. Niemals hat der Klingentänzer einen Zweifel an der Richtigkeit der Sache Ostens.

Hingabe: Ein Osten-Klingentänzer wird sich stets voll und ganz der Sache Ostens verschreiben und sich ihr absolut und ohne Ausnahme hingeben. Dafür ist er mit Freude bereit sein eigenes Leben zu opfern, denn er weiss, dass die Leben, die er damit rettet sein eigenes hundertfach aufwiegen. Auch ein einsames und in den Augen anderer trauriges Leben wird ein Klingentänzer hinnehmen, denn im Gegensatz zu anderen sieht er ein Leben, welches von Ostens Liebe bestimmt ist, als ganz und gar erfüllt an.

Der Lichtelf-Schwertsprecher (peth-en-lang)

Schwertsprecher nennt man jene, die sich in der Ausbildung zum Klingentänzer befinden. Der junge Auszubildende wird sowohl in den Wegen Ostens unterwiesen, als auch in der Kunst des Klingenkampfes. Gerade die Kampfausbildung ist ein sehr langer und intensiver Prozess, der überaus anstrengend ist und ein hohes Maß an Disziplin erfordert. Dem Schwertsprecher werden im Verlauf der geistigen, sowie körperlichen Ausbildung viele Aufgaben gestellt, die er lösen muss. Sie beziehen sich nicht nur auf Prüfungen des Kampfes, sondern auch der Weisheit, sowie auf moralisches und logisches Verständnis. Diese Prüfungen sind selten offensichtlich als solche zu erkennen und niemals reine Wissensabfragen. Viele dieser Prüfungen und Lehren werden in Gesprächen vermittelt, in denen die Prüfungen verborgen sind. Das Ziel ist hierbei, dass der Schwertsprecher ohne Hilfe darauf kommt ihren tieferen Sinn zu verstehen und zu verinnerlichen.

Der Lichtelf-Klingentänzer (heithol’lilthor)

Dies stellt die letzte Stufe der Ausbildung dar: Der Schüler hat das Wissen der Geschichte und um das Wesen Ostens in sich aufgenommen und von seinem Lehrmeister auch ein "Grundwissen" der Kampfkunst erlangt, das die Fähigkeiten der meisten Menschen und Elfen in Bezug auf Schnelligkeit und Eleganz schon um einiges übersteigt. Die Weihe besteht zumeist aus einer feierlichen Zeremonie, in der die Waffe des Klingentänzers zur Waffe im Dienste Ostens geweiht wird. Selten kommt es vor, dass ein Elf später eine andere Waffe zu seiner Hauptwaffe erklärt, jedoch wird er die Klinge seiner Weihe immer in Ehren halten. Der Weihe selbst schließt sich fast immer ein Fest an, das häufig bis tief in die Nacht hinein geht. Die Hauptwaffe eines Klingentänzers begleitet ihn sein ganzes Leben lang und so ist es nicht verwunderlich, dass es eine enge Bindung zwischen der Waffe und dem Träger gibt. Die Klingen erhalten oft Namen, wobei es sich hierbei nie um Männer- oder Frauennamen, sondern um eine Bezeichnung handelt, die entweder der Klinge oder dem Träger gerecht wird.

[Diese Zeremonie kann in Absprache mit der Spielleitung als Ingame-Event stattfinden.]

Der Verhaltenskodex des heithol’lilthor en rhûn

Genau genommen gibt es keinen solchen Kodex, erst recht nicht in der Form eines festgelegten Regelwerkes. Die Osten-Klingentänzer sind nicht organisiert, es gibt weder einen hohen Rat von ihnen, noch haben sie untereinander eine hierarchische Struktur oder eine institutionalisierte Form der Ausbildung. So verwundert es wenig, dass sich kaum einer die Mühe gemacht hat sein Wissen in staubige Bücher zu bannen. Die Frage nach einer Bestrafung oder Buße bei Vergehen stellt sich nicht wirklich. Ein jeder Elf hat nur sich und seiner Gemeinschaft Rechenschaft abzulegen. Genau so hat ein heithol’lilthor auch nur sich, Osten und der Elfengemeinschaft Rechenschaft abzulegen. Aufgrund der Natur der Lichtelfen sind sie Geschöpfe des Lichtes. Sie sind daher einfach nicht fähig willentlich böswillige oder gar grausame Handlungen durchzuführen. Es mag seltene Zwischenfälle geben, in denen ein Elf wirklich verwerflich handelt und in solch einem Fall würde die Gemeinschaft über einen Klingentänzer genau so richten, wie über jeden anderen Elfen auch. Die Gemeinschaft vermag jedoch nicht über Fragen von Glaubensvergehen zu urteilen. Durch die Tugenden führt ein Klingentänzer ein sehr viel strengeres Leben als andere Elfen und schnell ist einmal gegen die Tugenden verstoßen. In diesem Falle gibt es keinen weltlichen Richter, der das Verhalten des heithol’lilthor beurteilt. Da Lichtelfen sich als Ostens Kinder ansehen, führen sie auch ein Leben nach seinen Idealen, wenn auch deutlich weniger streng als dies ein Osten-Klingentänzer tut. Ein heithol’lilthor wird Verstöße, gleich welcher Art, niemals auf die leichte Schulter nehmen. Viel mehr würde er alles versuchen, um die Tat wieder gut zu machen. Um den Spielern von Osten-Klingentänzern einige Anhaltspunkte zu geben, wird im Folgenden ein Vergleich mit dem Kodex der Paladine gezogen um ein gewisses Grundverständnis von dem zu vermitteln, was für einen Klingentänzer als „richtiges Verhalten“ gilt.

  • Lebe dein Leben so, dass dich alle respektieren und bewundern.
Dieser Punkt hat für einen Klingentänzer keinerlei Bedeutung. Kein Elf führt ein Leben, damit er bewundert wird und Respekt erlangt man in der Elfengemeinschaft durch Weisheit, nicht nur durch großes Geschick im Kampf.
  • Fairer Kampf:
    • Attackiere niemals einen Unbewaffneten!
    • Attackiere niemals von hinten!
    • Vermeide Schummlereien!
    • Vermeide Folter durch oberflächliche Verwundungen!
Auch dieser Punkt ist für einen Klingentänzer praktisch ohne Bedeutung. Wenn ein Klingentänzer seinen Bogen oder sein Schwert zum Kampf erhebt, dann macht er es, um einen Feind Ostens zu töten. Ein Kampf auf Leben und Tod ist der falsche Ort für Ehre. Wenn ein Ork den Yewwald betritt, dann schießt ein Klingentänzer ihm auch einen Pfeil in den Rücken oder greift ihn von hinten an. An einem fairen Kampf ist ihm nicht gelegen. Jedoch würde auch er auch keinen Unbewaffneten angreifen, da jemand ohne Waffe keine Gefahr darstellt. Das bedeutet aber keineswegs, dass er ihn nicht vertreiben würde. Sadismus ist, wie ohnehin klar sein sollte, einem Elfen fremd. Daher kennt er auch keine Kampftaktiken, die einen Gegner durch Schmerz, Verstümmelung oder Blutverlust schwächen, denn ein Klingentänzer ist erfüllt von Mitleid. Wenn ein Klingentänzer kämpft, dann um zu töten oder den Gegner zumindest kampfunfähig zu machen, weil er eine Gefahr abwenden will, nicht etwa aus niederen Gefühlen wie Rache oder Mordlust.
  • Ansehen:
    • Bewahre Selbstdisziplin.
    • Zeige Respekt vor der Obrigkeit.
    • Verteidige und befolge das Gesetz.
    • Lasse Gnade und Recht erfolgen.
    • Schütze die Unschuldigen.
    • Respektiere die Frauen.
Diese Punkte kann man fast so stehen lassen. Zwar schützen Osten-Klingentänzer alle Unschuldigen, doch liegen ihre Prioritäten deutlich bei dem elfischen Volk und so würden sie bei Angehörigen anderer Rassen erst eingreifen, wenn zeitgleich dafür gesorgt wäre, dass ihrem eigenen Volk durch die Handlung kein Schaden entsteht. „Respektiere die Frauen“ ist im Grunde überflüssig, da die Osten-Klingentänzer jede Form von Leben respektieren, das in Ostens Schöpfung seinen Teil des Ganzen einnimmt.
  • Tapferkeit:
    • Lass' Tapferkeit in Wort und Tat walten.
    • Verteidige die Schwachen und die Unschuldigen.
    • Kämpfe mit Ehre.
    • Lasse niemals einen Freund, Gefährten oder jemanden von nobler Gesinnung im Stich.
„Kämpfe mit Ehre“ kann man ignorieren. Wie schon in „Fairer Kampf“ beschrieben wurde, kämpfen Klingentänzer um einen Gegner zu beseitigen und ein „ehrenvoller Kampf“, wie ihn die Paladine kennen, ist dabei nur hinderlich und gefährdet das eigene Leben. Klingentänzer würden niemals einen Freund, Gefährten oder Elfen im Stich lassen, es sei denn es stünde mehr auf dem Spiel. Denn das Leben in seiner Gesamtheit zu schützen hat Vorrang vor dem Wohl Einzelner.
  • Ehre
    • Sprich stets die Wahrheit.
    • Bewahre immer deine Grundsätze.
    • Hintergehe niemals einen Kameraden oder sein Vertrauen.
    • Meide Täuschungen.
    • Achte das Leben.
Sofern mit „Täuschungen“ Lügen gemeint sind, sieht ein Klingentänzer diese Punkte genau so, mit Schwerpunkt auf „Achte das Leben“
  • Höflichkeit:
    • Zeige immer Benehmen.
    • Sei stets höflich und aufmerksam.
    • Erweise Gastgebern, Autoritäten und Damen/Herren Respekt.
Auch wenn es bei den Elfen keine Autoritäten gibt, so würde ein Klingentänzer diesen Punkten zustimmen. Hierbei ist aber anzumerken, dass Elfen hier bisweilen völlig andere Ansichten bezüglich Benimm haben als Menschen. So kann es durchaus vorkommen, dass ein Klingentänzer sich aus menschlicher Sicht daneben benimmt, er in seiner Kultur hingegen nichts Verwerfliches getan hat. Ein schönes Beispiel hierfür ist, dass viele Elfen Menschen generell mit einen „Du“ anreden, da sie in ihrer Sprache kein „Ihr“ und „Euch“ haben.
  • Loyalität:
Für seinen Gott, das Licht und den Ehrenkodex des Paladins
Dem kann ein Klingentänzer so nicht zustimmen. Zum Einen gibt es keinen Ehrenkodex für Klingentänzer, zum Anderen würde er sich niemals als loyal bezeichnen. Die Verbindung zu seinem Gott ist fester und stärker als sie bei den meisten Paladinen wohl jemals sein dürfte. Es ist, wie zu Beginn erwähnt, für den heithol’lilthor ohne jeden Zweifel klar, dass er Osten dienen soll und es gibt nichts, was diese Liebe jemals beenden könnte. Loyalität wäre ein viel zu schwacher Ausdruck für das, was ein Klingentänzer für Osten empfindet.

Der Waldelf-Klingentänzer (Val'La)

Über viele Jahrtausende hinweg verlor sich das Wissen um die Waldelf-Klingentänzer und es geriet in Vergessenheit. Der Grund dafür findet sich darin, dass keine ernsthafte Bedrohung bestand, die es notwendig gemacht hätte, die alten Traditionen dieser Elitekämpfer weiterzugeben und weiterzuleben. Und so schwand allmählich das mündlich überlieferte Wissen. Erst durch die heraufziehende Gefahr – den Fall der Sterne und die Bedrohung des magischen Schattens sowie die Verschmelzung der Realitäten – tat die Natur das, was ihr Überleben sichern sollte: Sie passte sich den neuen Gegebenheiten an und entwickelte Antworten auf die Herausforderungen der gegenwärtigen Situation. Eine Folge dieser Anpassungen war etwas, das lange nicht mehr geschehen war: Die uralten Waldgeister, die in den ältesten Yew-Bäumen leben, traten in Erscheinung. Sie sahen es als ihre Pflicht an, das vergessene Wissen erneut weiterzugeben, um das Überleben des Waldes und seiner Kinder zu sichern. Sie wählten bestimmte Waldelfen aus und unterrichteten sie in den alten Traditionen. So kehrte das Wissen um die Val'La, die Waldelf-Klingentänzer, zurück. Die Val’La sind weit mehr als gewöhnliche Krieger. Sie verkörpern die waldelfische Idealvorstellung von Harmonie, Kraft und Anmut. In ihrem Bogen liegt die Präzision des Windes, in ihrer Klinge die Eleganz eines Blattes im Sturm und in ihrem Geist die Ruhe uralter Wälder.

Was ist ein Waldgeist?

„Es gibt innerhalb von Yew viele Wesen, die auf einen Hilferuf reagieren würden... die Magie der Alten Künste vermag dir ein Sprachrohr auf einer Ebene zu sein... Doch gut... wollen wir hoffen, dass es nie zu einer derartigen Situation kommt.“ -Shy’lia

Neben den Völkern der Oberflächenelfen, nennen auch andere versteckte Völker, deren Existenz meist nur Märchen oder Sagen zugeordnet wird, Yew ihre Heimat. Unter ihnen, alt wie die Welt selbst, die Geister des Waldes. Diese uralten Wesenheiten, die tief mit der Magie und dem Lebenszyklus des Yew-Waldes verbunden sind, leben überwiegend zurückgezogen und treten für gewöhnlich nur mit jenen in Kontakt, die sie persönlich für würdig erachten. Waldgeister sind weder klassische Naturgeister noch körperliche Wesen. Sie verkörpern den Willen des Waldes, gespeist aus Erinnerung, Manafluss und natürlicher Ordnung. Ihre Existenz ist an die Lebens- und Magiestruktur des Yew-Baums gebunden - doch ihre Wahrnehmung reicht weit über diesen hinaus. Sie sind Augen und Ohren des Waldes, sein lebendes Gedächtnis, und Bewahrer des Wissens um die alten Künste. Waldgeister sind Bewohner der magischen Ebene, die die Mana-Kerne uralter, ausgewachsener Yew Bäume ihr Zuhause nennen. Dies wird ihr Ankerpunkt und magisches Zentrum, in dem sie ruhen, wirken und mit der Welt interagieren. Sie besitzen kein fleischliches Herz, keine feste Form - aber sehr wohl ein Bewusstsein, das über Jahrhunderte gewachsen ist und Erinnerungen bewahrt, die älter sind als ganze Dynastien der Tala'a (Menschen).

Die Kampfausbildung der Val’La

Die Ausbildung eines waldelfischen Klingentänzers ist eine jahrzehntelange Schulung in Bewegung, Magie und Waffenkunst. Sie vereint fließende Körperbeherrschung mit blitzschneller Reaktion und einem tiefen Einklang mit der Natur. Für Außenstehende wirken ihre Bewegungen wie ein Tanz, doch hinter der Anmut verbirgt sich höchste Effizienz, Disziplin und Präzision.

Meisterschaft im Bogenschießen

Ein zentrales Element der Ausbildung ist der Nuya’Yar, der Bogen der Waldelfen – eine kunstvoll gefertigte Waffe, das in den Händen eines Val’La zur Verlängerung seines Willens wird. Die Klingentänzer beherrschen den Bogen in all seinen Facetten: aus der Stille heraus, verborgen zwischen Blättern und Schatten, ebenso wie im offenen Gefecht, in fließender Bewegung über Äste, im Sprung oder während des Laufs. Ob lautloser Schuss aus dem Unterholz oder schneller Pfeilhagel im Kampfgetümmel; jeder Pfeil wird mit vollendeter Präzision abgefeuert. Seine Kunst liegt nicht nur im Zielen, sondern im Verstehen des Augenblicks.

Die Ausbildung sieht unter anderem vor:

  • Laufendes Schießen, während der Kämpfer über schmale Äste, Felsen oder unebenes Terrain springt.
  • Reflexschüsse, bei denen auf plötzlich auftauchende Ziele in verschiedenen Richtungen reagiert wird.
  • Mehrfachschüsse, bei denen mehrere Pfeile in rascher Folge oder sogar gleichzeitig abgefeuert werden, jedoch ohne Präzisionseinbußen.
  • Versteck- und Präzisionstraining, die Kunst des anschleichen im Dickicht und des Überraschungsangriffs aus der Deckung

Ein ausgebildeter Val’La kann in wenigen Sekunden ein halbes Dutzend Pfeile abfeuern - jeder davon mit tödlicher Genauigkeit. Er trifft aus der Bewegung, im Sprung, auf große Distanz oder auf kurze Entfernung, selbst bei widrigsten Bedingungen. Seine Treffsicherheit wirkt auf Beobachter nahezu übernatürlich und ist doch das Ergebnis jahrzehntelanger Schulung, Disziplin und innerer Balance.

Kampf mit der Klinge

Neben dem Bogen führen die Val’La elegante, leichte Klingen - etwa schmale Langdolche oder gebogene Kurzschwerter. Ihre Klingenführung basiert nicht auf Muskelkraft, sondern auf Geschwindigkeit, Flexibilität und Kontrolle. Jeder Hieb, jeder Stoß ist Teil eines größeren Bewegungsmusters, eingebettet in einem Tanz, der Verteidigung und Angriff, Ausweichen und Kontern vereint. Der Klingentanz basiert auf fließenden Bewegungsabläufen, die mit Atem, Rhythmus und Energiefluss abgestimmt sind. In der Schlacht werden Val’la zu Wirbeln aus singendem Stahl, die ihre Angriffe mit Geschwindigkeit und tödlicher Eleganz auf ihre Gegner herabregnen lassen, bevor dieser überhaupt reagieren kann.

Beispiele für das Klingentraining:

  • Formentänze in Kreisformationen, um das Gleichgewicht während kontinuierlicher Bewegung zu perfektionieren.
  • Partnerübungen mit Holzwaffen, bei denen Angriff und Ausweichen nahtlos ineinandergreifen - mit geschlossenen Augen zur Schulung des Instinkts.
  • Bewegungsschulung auf schmalen Baumstämmen oder schwankenden Plattformen, um Balance und Richtungswechsel zu meistern.
  • Kampf gegen mehrere Gegner mit abgestimmtem Rhythmus, um Reaktionsfähigkeit und Bewegungsfluss zu trainieren.
  • Meditativer Klingentanz bei Sonnenauf- oder -untergang, zur Verbindung von Geist, Atem und Bewegung - oft begleitet von stiller Musik oder Gesang.

Das Seelentier

Jeder Waldelf trägt tief in sich das Abbild eines Tieres - sein Seelentier. Es ist kein Begleiter von außen, sondern ein fester Teil seiner Natur - Ausdruck der ausgeprägtesten Charaktereigenschaft des Elfen: Würde, Weisheit, Wachsamkeit, Wildheit, Eigensinn oder Einsamkeit. Dieses Tier offenbart, was den Elf im Kern ausmacht, allerdings nicht seine inneren Ideale, sondern die Wahrheit seines Wesens widerspiegelt. Die Erkenntnis, welches Wesen in einem ruht, offenbart sich meist im Laufe des Erwachsenwerdens, zwischen dem hundertsten und hundertdreißigsten Lebensjahr. Manchmal geschieht dies in Träumen oder Visionen, manchmal in lebensverändernden Situationen. Es gibt Berichte von Elfen, die Züge ihres Seelentieres annahmen: Krallen an den Händen, schärfere Sinne, geschmeidige Bewegungen oder gar einen kurzen Flug. In seltenen Fällen übernahm das Tierhafte die Kontrolle und der Elf verlor sich in der Gestalt seines Seelentiers. Gerade für einen Val’La, ist die Verbindung mit dem eigenen Seelentier ein zentraler Bestandteil der Ausbildung. Denn nur, wer sich selbst in all seinen Facetten kennt - auch in den wilden, instinktiven, ungezähmten - kann den Tanz zwischen Körper, Magie und Bewegung vollenden. Das Seelentier wird nicht unterdrückt, sondern eingebunden: in die Bewegung, in die Entscheidung, in den Kampf. Es ist nicht Ziel der Ausbildung, das Tier zu beherrschen, sondern mit ihm eins zu werden, ohne sich selbst zu verlieren. Ein Val’La, der mit seinem Seelentier im Einklang steht, kämpft nicht nur mit Körper und Verstand, sondern mit der vollen Tiefe seines Wesens. Seine Bewegungen spiegeln das Tier, das in ihm ruht, wieder. Sein Tanz wird zum Ausdruck natürlicher Kraft, geschärft durch Disziplin und geführt durch das La. In seltenen, entscheidenden Augenblicken fließt das Tierhafte ganz in ihn über und lässt ihn die Form seines Seelentiers annehmen. Dieser vollkommene Einklang zwischen Seelentier und Elf, bezeichnen die Waldelfen auch als „Feysala“, der Gleichklang der Seelen.

Trainingseinheiten zur Verbindung mit dem Seelentier

  • Meditation im Lebensraum des Seelentiers
    • Rückzug in die Natur: Wälder, Höhlen, Berge - je nach Wesen des Tieres
    • Stille Einkehr zur Selbstbeobachtung: „Wer bin ich? “
    • Wahrnehmungstraining: Lauschen, Riechen, Spüren wie das Tier
  • Traumwanderung unter Aufsicht eines Lehrmeisters
    • Geführte Meditation oder Trance
    • Begegnung mit dem Tier in der inneren Vision
    • Reflexion des Erlebten mit einem älteren Val’La oder dem Waldgeist
  • Kampfübungen
    • Anwendung der tierischen Eigenschaften in realen Gefechtsabläufen
      z. B. Schnelligkeit wie der Falke, Wachsamkeit wie der Luchs, Wucht wie der Hirsch
    • Formenlauf im Stil des Tieres - tänzerisch und kampforientiert
    • Tierische Instinkte schärfen
  • Magisches Körpertraining
    • Einsatz von Magie zur Verstärkung körperlicher Fähigkeiten, die das Tier symbolisiert
    • Atemtechniken zur Kanalisierung wilder Impulse
    • Kontrolle über Übergänge: zwischen rationalem Ich und animalischem Selbst
  • Austausch mit dem lebendigen Tier
    • Begegnung mit einem Vertreter des Seelentiers in freier Wildbahn
    • Beobachtung, Nachahmung, ggf. wortlose Zwiesprache
    • Akzeptanz durch das Tier

Nha Mandra – Weg der Seelenkraft

Der Umgang mit der ihn umgebenden Magie ist für jeden Waldelfen etwas völlig alltägliches. Schon von klein auf vermag es ein Waldelf das ihn Umgebende Mana intuitiv zu nutzen. Die Val‘La perfektionierten diese Art der Magie und verwoben sie gemeinsam mit ihren Waffenfertigkeiten zu der Hochform der elfischen Kampfkunst. Ein herausragendes Merkmal ihrer Ausbildung ist der gezielte Einsatz ihrer angeborenen Waldelfenmagie, die nicht mit sichtbaren Effekten arbeitet, sondern den eigenen Leib innerlich stärkt. Diese Magie ist unauffällig und wirkt durch Konzentration, Atemkontrolle und mentale Disziplin.

Sie umfasst:

  • Öffnen der Sinne seiner Seele durch angeleitete Meditation und das gezielte Eintauchen in die magische Ebene
  • Erlernen mit den Sinnen seiner Seele zu hören, zu tasten und zu sehen
  • Neu errungenen Eindrücke verarbeiten und zu interpretieren
  • Erlernen das Mana nun nicht nur unbewusst, sondern auch durch den eigenen Geist gezielt zu formen
  • Verstärkung von Reflexen und Reaktionsgeschwindigkeit - oft entscheidend in Nah- wie Fernkampf.
  • Agilitätssteigerung - Sprünge, Bewegungen über Baumwipfel, blitzschnelles Ausweichen.
  • Sinnenschärfung - besseres Sehen, Hören und Spüren der Umgebung auch unter Belastung.

Sinne der Seele

„Vieles, was du erleben wirst, wird zunächst wenig Sinn für dich ergeben: Wie ein Neugeborenes, das zum ersten Mal seine Augen öffnet, erschließt sich vor dir eine fremde Welt, die ihren eigenen Gesetzen folgt. Du wirst Formen ohne Substanz spüren, ohne Augen Muster aus Farben sehen, die dir fremd erscheinen, und Melodien aus Klängen vernehmen, die keine sind. Vieles wird dir fremd erscheinen und doch vertraut. Es ist eine Welt mit ihrer eigenen Schönheit, die ihre eigenen Gefahren mit sich bringt. Die ersten Eindrücke werden deine neuen Sinne überfluten und dein Geist wird seine Zeit benötigen seine neuen Erlebnisse zu verarbeiten. Doch so schön und fremd sie auch erscheinen mag, verliere dich nie im Strom dieser Welt, wenn du jemals zurückkehren willst.“ Auch wenn der Val’La die selbe Kraftquelle wie der Seelenmagier nutzt, sind seine Beweggründe jedoch völlig anders. So ist sein klares Ziel die Perfektion seiner Kampfkunst durch tieferes Verständnis für die Magie, die er zur Stärkung seines Körpers nutzt. So wird ein Val’La weder Feuerbälle werfen noch Blitze beschwören, denn sein Ziel ist nicht das wirken äußerer Zauber sondern die Verschmelzung zwischen Körper, Geist und Magie. Diese Magie ist kein Ersatz für eine umfassende Ausbildung, sondern eine Erweiterung derselben. Erst wer Körper und Geist vollständig beherrscht, kann sie im Kampf intuitiv und sicher einsetzen. Auch geht die Macht und Beherrschung weit über die Fähigkeiten eines „gewöhnlichen“ Waldelfen hinaus.

Geistige Schulung

Ein Val’La kämpft nicht aus Zorn oder Ehrgeiz. Die Ausbildung legt großen Wert auf innere Haltung, Achtsamkeit und Harmonie mit dem La; der lebendigen Kraft der Natur. Ihre Rolle ist die des Beschützers, nicht des Eroberers. Kampf ist für sie Ausdruck des Gleichgewichts, nicht der Gewalt. Ein Val’La sieht die Natur in all ihren Facetten, nicht nur im Schönen, sondern auch im Stillen, im Lautlosen, Vergänglichen und im Tödlichen. So wie der Panther aus dem Schatten springt oder die Schlange mit einem Biss tötet, so darf auch der Klingentänzer handeln, wenn es dem Schutz Yews dient. Gift ist für ihn kein Mittel der Heimtücke, sondern ein Bestandteil des natürlichen Gleichgewichts, da auch viele Wesen des Waldes es nutzen. Wer Yew schützt, muss bereit sein, alle Wege zu gehen, die das La ihm öffnet. Das Ziel bleibt immer dasselbe: das Gleichgewicht wahren, mit aller Kraft, welche die Natur gewährt.

Der Werwolf-Klingentänzer (Eilistraee-Klingentänzer)