Arkan Institut/Reagenzien

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Primäre Paraphernalia

Alraune bis Knoblauch

Alraune

Die Reagenz der Macht

Bekannt ist sie bereits den jungen Magiern, die Mandragorawurzel. Doch wer vermag ihre wahre Kraft zu erkennen? Vielseitig ist sie und doch kann man sie nicht genau einordnen. In einigen alten Schriften fand sich gar die Bezeichnung "Reagenz der Magier" denn wie keine andere der acht allgemeinen Reagenzien verkörpert sie die ursprüngliche formbare Macht der Magier. Manch unvorsichtigen hat sie schon das Leben gekostet als er ihrer zuviel verwandte und ein Zauber außer Kontrolle geriet. Ein Reservoir magischer Energie hat der Magier mit dieser Wurzel in Händen. Zauber in ihrer Wirkung verstärken oder durch die reine magische Energie verändern, dies sind die Grundlegenden Dinge welche die Alraune dem Magier erschließt.

Doch woher stammt diese Kraft, welche keine genaue Bestimmung zu haben scheint?

Die Antwort liegt im Herkunftsort der Alraune. Flache schlammige Ufer langsam fließender Flüsse, die ideale Umgebung für dieses Gewächs. Lang benötigt sie um genügend Kraft zu sammeln, um für den Magier von Nutzen zu sein. Vielfältig sind die Einflüsse, die über Gedeih und Verderb der Alraune entscheiden. Führt der Fluß zu viel Wasser, so wird sie regelrecht ertränkt, führt er zu wenig trocknet sie aus. Nahezu konstant sollten die äußeren Einflüsse sein, damit sich die Alraune bestmöglich entwickeln kann.

Leider ist dies jedoch selten der Fall und so obliegt es dem kundigen Blick eine kräftige Wurzel von einer energieleeren Hülle zu trennen. Und auch wenn man in all den Jahren Merkmale nennen konnte, die eine Unterscheidung vereinfachen, so geht nichts über ein geschultes Auge und ein Leben voller Erfahrung im Umgang mit jenem Reagenz.

Dies sollte jeder junge Magier bedenken, wenn er wieder einmal ungeduldig vor einem Händler steht. Solange man nicht selbst die Güte der Alraune beurteilen kann, sollte man nicht denjenigen verärgern, der einem das Reagenz aushändigt, das einem einst das Leben retten kann.

Blutmoos

Die Reagenz der Bewegung

Weich wie jedes andere Moos doch Blutrot seine Färbung ist. Allein die Farbe machte es unter dem gemeinen Volke beliebt, so daß es für keinen Magier ein Problem sein sollte eine kleine menge dieses Moses zu erhalten. Lange Zeit waren sie unbekannt, genaue Wirkung und Herkunft des Moses, widersprüchlich die Vorkommen dieser Moosart. In dunklen Wäldern, fernab jeder Siedlung, aber auch auf feuchten Wiesen in der Nähe solcher kann man das Blutmoos finden.

Doch gab es eine Begebenheit, die all die diesen Orten gemein war. Krieg. Teils in jüngerer Vergangenheit, teils vor so langer Zeit, das selbst in alten Schriften nur Fragmente der Ereignisse zu finden waren, wurden all diese Orte von den Schrecken des Krieges heimgesucht. Schlachten, welche unzählige Tote forderten, verwüsteten das Land und hinterließen es geschunden. Durch eine Laune der Natur nun ergab es sich, daß jenes Moos, welches wir heute als Blutmoos kennen, sich diesen Schlachten anpaßte. Wo sich Pflanzen sonst nur langsam entwickeln und, sofern man dies so nennen kann, eine Bewegung nur schleichend voran geht, boten die Schlachten einen Überfluß an Bewegung.

Das vom Tempo solcher Schlachten ergriffene Blut war es nun, daß dem Moos seine Kraft und damit auch die Färbung und den Namen gab. Denn wenn ein Kämpfer fiel war doch sein Blut noch immer im Rausch der Schlacht und der ein oder andere Tropfen benetzte auch den Boden.

Der Magier indes geht den umgekehrten Weg. Wo das Blutmoos die Energien der Bewegung aufnahm setzt der Magier sie wieder frei. Sei es um bestimmte Bewegungen hervorzurufen, zu verstärken oder jenen entgegen zu wirken.

Ginseng

'Die Reagenz der Heilung

Wohl bekannt ist der Ginseng auch dem gemeinen Volke. Ein jeder, der sich mit den geläufigen Kräutern beschäftigt hat schon einmal diese blaßgelbe Wurzel in Händen gehalten. Leicht bitter ihr Geschmack doch unübertroffen ihre heilende Wirkung. Vergangen sind die Zeiten in welchen der Ginseng ob seiner Kräfte und Seltenheit ein wertvolles Handelsgut war. Ein Gewächs der Zivilisation ist aus ihm geworden. Tränke, Pasten und manch seltsames Gebräu wurden seither erdacht, alle mit dem Ziel das Heilmittel schlechthin zu finden.

Beim kämpfenden Volke unterdessen ist noch eine andere Wirkung begehrt. Anregend ist der Ginseng und man munkelt über gar seltsame Rituale bei einigen Barbarenstämmen bei denen Ginseng in Massen konsumiert wird. Auch wenn der Nutzen solcher Rituale ob ihres übertriebenen Umfanges zu bezweifeln ist, kann man unter Umständen einige nutzbringende Hinweise von diesen Wilden erhalten.

Doch wo findet ein Magier von heute jene Ginsengwurzel? Ausgedehnte Expeditionen wird er kaum anstreben müssen, so doch jeder Reagenzienhändler immer Ginseng auf Vorrat hat. Woher der Ginseng ursprünglich stammt ist wie bei jeder anderen Pflanze im Laufe der Zeit verlorengegangen nicht jedoch seine Kraft.

Knoblauch

Die Reagenz des Schutzes

Viele Wirkungen werden dem Knoblauch zugeschrieben, einige recht sonderbar. So kennt sicher jeder den Volksglauben, das man mit Knoblauch Vampire abwehren könne, wenn man ihn im Haus verteilt. Auch sollen man von jenen Blutsaugern gemieden werden, wenn man ihn regelmäßig verzehrt, wobei es wohl eher die Mitmenschen seien werden, die einen meiden. Die Verwendung des Knoblauchs in der Küche wird man besser einem Kochbuch entnehmen, da sie nur indirekt für das leibliche Wohl des Magiers verantwortlich ist.

Wichtiger für den Magier ist die schützende Kraft des Knoblauchs. Wann immer es darum geht mittels eines Zaubers einen Schutz vor etwas bestimmten herzustellen oder gar das Erzeugnis des Zaubers selbst zu schützen wird jener verwandt.

Ebenso wie den Ginseng findet man den Knoblauch in jedem Reagenzienladen. Sollte wider Erwarten dort keiner Vorrätig sein, tut es sicher auch der Gemüsehändler auf dem Markt. Ein kundiger Alchemist sollte gar in der Lage sein aus dieser Pflanze Tränke zu brauen die Gift neutralisieren oder einen fiebrigen Geist beruhigen.


Nachtschatten bis Spinnenseide

Nachschatten

Die Reagenz der Vergiftung

Schwer zu finden ist er, der Nachtschatten. Nur des Nachts zeigen sich seine Blüten und offenbaren seinen Standort. Doch so schön die Blüte auch sein mag, so tödlich ist die Pflanze an sich. Doch in der richtigen Dosierung kann man dies auch zum positiven nutzen, zum Schutze des Lesers werde ich dies hier nicht genauer erläutern. So Interesse besteht kann man dies in einschlägigen Werken nachlesen.

Etwas wird beim Nachtschatten jedoch nur all zu oft vergessen. Die Kraft der Illusion. Zauber welche die Sinne verwirren, Trugbilder in allen Größenordnungen, all dies sind Wirkungen des Nachtschattens.

Doch bevor man ein tödliches Gift brauen oder eine Geisterarmee rufen kann muß man erst einmal an den Nachtschatten herankommen. Und dies ist nicht so einfach wie es auf den ersten Blick scheint. Allein schon ob der sonderlichen Wachstumsgewohnheiten ist der Nachtschatten schwer zu finden. Doch als sei dies nicht genug verbirgt er sich selbst noch einmal vor dem Auge des suchenden Magiers. Die Kraft, welche ein Magier für Illusionen nutzt schützt hier die Pflanze vor dem neugierigen Blick. Nur ein des entsprechenden Enthüllungszaubers kundiger wird in der Lage sein diese Pflanze zu finden.

Schwarze Perle

Die Reagenz der Projektion Leicht zu erkennen sind sie diese Perlen. Ihre dunkelblaue teilweise bis ins schwarze reichende Färbung und ihre makellose runde Form stechen einem sofort ins Auge. Wie alle Perlen entstammen sie einer Muschel aus den Küstenregionen der Meere. Jedoch diese mit der Besonderheit, daß sie die Kräfte des Wassers in sich bindet.

So ist es denn auch nicht weiter verwunderlich, das die Magier solche Perlen für Zaubersprüche der Projektion verwenden. Mit einer schwarzen Perle geht ein Feuerball gleich um einiges leichter von der Hand. Doch ist auch Vorsicht geboten. Nur zu leicht entgleitet einem die kraft der Perle und der Zauber wirkt an Orten, an denen er unter keinen Umständen seine Wirkung entfalten sollte.

Oft verwechseln junge Magier die Wirkung des Blutmoos mit jener der Schwarzen Perle. Sie sehen Bewegungsenergie, wo keine erforderlich ist oder versuchen Projektionen, wo nichts zu projizieren ist.

Schwefelasche

Die Reagenz der Energie

Die Schwefelasche. Selbst ein junger Eleve erkennt sie an ihrer typischen gelben Färbung und ihrem schwefeligen Geruch. Schwierig und teilweise sehr gefahrvoll ist die Beschaffung der Schwefelasche. Schon manch unvorsichtigen hat es das Leben gekostet an den zerklüfteten Innenwänden inaktiver Vulkane nach dem kristallinen Ausgangsmaterial zu suchen.

Nicht zu lange sollte man sich in den Schloten aufhalten, denn auch ein Tuch vor dem Mund bewahrt ein nur schlecht vor den Dämpfen die einem letztendlich das Bewußtsein rauben. Denn was nutz das größte Vorkommen, das man findet, wenn man neben diesem sein Leben aushaucht. Doch wenn man all diese Gefahren gemeistert hat und einige der schwefeligen Ablagerungen sein eigen nennt, beginnt die eigentliche Herausforderung.

Gewissenhaftes zerkleinern und säubern von Unreinheiten des Kristalls erfordert teilweise stundenlange Aufmerksamkeit, nur um letztens Endes eine kleine Menge jenes feinen Pulvers zu erhalten. Die besten Reagenzienhändler rühmen sich gar damit, das man ihre Schwefelasche nur in gläsernen Gefäßen aufbewahren kann, da sie so fein ist, daß sie selbst durch Lederbeutel rieseln würde.

Doch all dies sind nur Vorbereitungen, ihre wahre Kraft entfaltet die Schwefelasche erst in der Hand eines kundigen Magiers. Tief aus dem innern der Erde stammen die Kräfte des Feuers und der Energie die mit Hilfe der Schwefelasche beschworen werden. Und so mag es eher verwunderlich sein, daß sie auch Verwendung in solche einfachen Zaubern wie dem In Lor findet, wo sie doch der unbedarfte lediglich in den verheerendsten Kampfzaubern vermutet.

Spinnenseide

Die Reagenz der Bindung

Klein und unscheinbar sind sie, die Spinnen, welche den Magiern zu diesem Reagenz verhelfen. Dünne Fäden, einzeln für das Auge fast nicht wahrzunehmen. Wem ist es noch nicht passiert, daß er nahe an einem Strauch vorbei oder unter einem Baum hindurch ging und plötzlich dieses ziehende, festhaltende Gefühl am Arm oder gar im Gesicht verspürte.

Auf den ersten Blick mag es sonderbar erscheinen, wie etwas so feines doch solche Festigkeit aufweisen kann, doch wird die Spinnenseide gerade dadurch so begehrt. Denn sie besitzt nicht nur einfache physische Festigkeit, sondern dies erstreckt sich auch auf den Bereich des arkanen.

Zaubersprüche in denen eine räumliche oder zeitliche Bindung von Nöten ist sind es, in denen die Spinnenseide verwandt wird. Wozu wäre ein beschworenes Element von Nutzen, wenn es sofort wieder verschwindet? Schon eine kleine Menge dieser Spinnenfäden genügt dem geübten Magier um seinem Spruch die nötige Konsistenz zu verleihen.

Sekundäre Paraphernalia

Bernstein bis Drachenblut

Bernstein

Der Bernstein, wer kennt ihn nicht. Von fast glasiger Natur bis zu dunklem Braun reicht das Fabspektrum dieses Steines. Von seinem Farbenspiel fasziniert hat der Mensch schon seit Urzeiten Schmuck aus diesem zu Stein gewordenen Saft der Wälder gefertigt. Doch ist dies alles? Verschiedene, zum Teil obskure Wirkungen werden ihm nachgesagt, wenngleich die Magier bis heute keinen direkten Nutzen aus ihm ziehen konnten. Man munkelt, die Elfen wüßten, ob ihrer Verbundenheit zu den Wäldern, genaueres über diesen Stein. Aber welcher Magier verläßt sich schon allein auf Gerüchte?

Bimsstein

In Gegenden vulkanischer Aktivität zu finden ist der Nutzen dieses Gesteines umstritten. Im Bereich der Spruchmagie bisher völlig ohne Nutzen ist es zumindest den Alchemisten gelungen eine Mixtur herzustellen. Ob diese jedoch den in sie gesteckten Erwartungen gerecht wird ist bislang zweifelhaft.

Blutphiolen

Das Blut von Tieren, schon immer war es ein schauriger Bestandteil geheimnisvoller magischer Rituale und besonders unter den Anhängern der schwarzen Magie sehr beliebt. Dienlich um sich der Gunst abscheulicher Dämonen zu versichern oder auch um das ein oder andere Ritual duchzuführen, über welches man besser nur im Geheimen spricht, ist es doch immer die dem Blut innewohnende Lebenskraft, die der Magier nutzt. Über einige Magier munkelt man, das sie sich nicht mit dem Blut von Tieren zufrieden geben, sonden gar das von Menschen verwenden. Inwieweit dies der Wahrheit entspricht wissen wohl nur jene Magier selbst.

Blutlaich

Unter diesem seltsamen Namen verbirgt sich eine Mischung aus zwei anderen Stoffen. Zum einen aus einem Mineral namens Steinherz. Verarbeitet man dieses zu einem feinen Pulver und mischt es mit frischen Blut, so erhält man eine schaumig breiige Masse. Daher auch der Name Laich, da diese Substanz in Ansätzen an den Laich von Fröschen erinnert. Aufgrund der Verwendung von Blut ist der Blutlaich nicht unbegrenzt verwendbar, da er sich schon nach kurzer Zeit in seiner Beschaffenheit verändert.

Dämonenknochen

Wunderlich mag es einem erscheinen Knochen von diesen Wesen vor sich zu haben. Werden sie doch meist nur von mächtigen Magiern gerufen. Meist in einer Form, die ein Knochengerüst absurd erscheinen läßt, gibt es doch einige Abarten, die zumindest etwas derartiges besitzen. Wie man an diese Knochen gelangt? So wie man auch an die Knochen von geschlachteten Tieren gelangt. Ein weitaus größeres Problem ist es da wohl den Dämon zu vernichten und zwar ohne ihn in seine eigene Sphäre zu verbannen. Ist dies erst einmal gelungen kann man sich der Knochen des Dämons annehmen, die wie alles an diesem Wesen magischer Natur sind. Doch gibt es bisher wenige sinnvolle Anwendungen für diese Knochen. Die bekannteste ist eine wahrlich "verzaubernde" Tinktur, welche meist von Hexen verwandt wird.

Drachenblut

Drachen, erhabene Kreaturen und doch furchteinflößend. Lediglich die besten Krieger und mächtigsten Magier wagen eine direkte Konfrontation mit diesen Giganten.Dennoch sind sie immer wieder das Ziel wagemutiger Abenteurer. Ihr Blut ist es, das sie anlockt. So heiß, das man es selbst in kleine Phiolen abgefüllt nur mit feuerfesten Handschuhen anfassen sollte, sofern man sich nach dem Kampf überhaupt noch durch den schützenden Panzer arbeiten kann. So wie die Drachen an sich große Resistenzen gegen jegliche Magie besitzen, so läßt sich auch aus ihrem Blut in einem komplizierten alchemistischen Vefahren eine Mixtur gewinnen, die zumindest kurzzeitig ebensolchen Schutz verleiht.

Fledermausflügel bis Obsidian

Fledermausflügel

Fledermäuse, die Kreaturen der Nacht. Vom einfachen Volke oft mit anderen unerklärlichen Dingen in Verbindung gebracht, sind es doch mehr ihre Flügel, die den Magier interessieren. Sauber abgetrennt und fachkundig getrocknet lassen sie sich zusammen mit einigen anderen Dingen recht schnell zu einem Schrumpftrank verarbeiten. Laut den Niederschriften in einigen Büchern verwenden die Hexen die Fledermausflügel noch für einige andere seltsame Dinge, aber welchen Magier interessiert schon das treiben dieser seltsamen Frauen.

Fruchtbare Erde

Fruchtbarer Erdboden, das Glück eines jeden Ackerbauern. Doch wo das Getreide größere Ähren hervorbringt als sonst, wo die Wiesen grüner sind als anderswo, da muß es doch etwas geben, das sich auch der Magier zu Nutze machen kann. Die Vermutung, die Zauber um das Mantram Ylem würdenpositiv beeinflußt, erwies sich bisher leider als falsch und auch sonst konnte man keinen ebsonderen Verwendungszweck feststellen. Aber die Zeit ist unser Verbündeter und so wird man auch diesem Geheimnis auf den Grund gehen.

Henkerskappe

Dieser schwarze Pilz, dessen sonderbare Form ihm seinen Namen verlieh, hat viel von seiner früheren Bedeutung verloren. Früher, in längst vergessenen Jahren, stand die Verwendung von Reagenzien in der Spruchzauberei noch in ihren Kinderschuhen. Wenig war bekannt über die Parphernalia und worauf man bei ihrer Auswahl achten mußte. So war es denn auch nicht verwunderlich, das die aus den Reagenzien gewonnenen Energien "unsauber" und schwer zu kontrollieren waren. Die Lösung fand man in drei weiteren Reagenzien, die lediglich dazu dienten die eigentliche Energie des Spruches zusammenzuhalten. Die henkerskappe war eine von diesen drei. Inzwischen hat man viel über die allgemeinen Reagenzien gelernt und die zusätzlichen Reagenzien sind in der Spruchmagie nicht mehr von Nöten. Lediglich in der Alchemie finden sie noch Verwendung.

Knochen

Die Knochen verendeter Lebewesen. Welche sonderbare Gedankengänge muß man haben, wenn man versucht aus solchen einen Nutzen zu ziehen. Und so ist es nicht verwunderlich, daß offiziell wohl kein Magier sagen wird er habe eine Verwendung für jene Dinge, insgeheim aber ein nicht zu unterschätzender Teil doch das eine oder andere Experiment mit Knochen anstellt.

Molchaugen

Der unter dem Namen Molchauge bekannte Pilz ist wohl der unter Magiern beliebteste. Verleiht ein von einem fachkundigen Alchemisten aus diesem Pilz hergestellter Trank dem Magier doch neue geistige Kräfte, auf das er neue Magie wirken kann. Längst ist die Nachfrage so groß, das sich einige Reagenzienhändler direkt auf diesen Pilz spezialisiert haben und man gar schon von gezielten Züchtungen spricht.

Obsidian

Vulkanglas. Von dunkler Färbung wird dieses durchsichtige Material zu allerlei kunstvollen Gegenständen verarbeitet. Seine Wirkung als unterstützende Reagenzie für die Spruchmagie wurde jedoch erst spät entdeckt und blieb auch lange Zeit die einzig bekannte. Erst als diese Bedeutung durch immer besser werdende Standardreagenzien zurückging wurde auf neuen Gebieten geforscht und eine Verwendung in der Alchemie entdeckt.

Roheisen bis Wyrmherzen

Roheisen

Die letzte der drei alten "Stützreagenzien". Reines Eisenerz findet man selten, meist ist es durchsetzt von Erde, Gestein oder anderen Mineralien. Ist dem Bergmann jedoch das Glück hold und er findet fast absolut reines Eisen, so ist dies viel zu Schade um es einfach einzuschmelzen und in Barrenform zu gießen. In den Äonen die das Eisen auf seine Freilegung gewartet hat wirkte die alles durchfließende Magie auch auf dieses ein. Und obwohl Eisen von Natur aus das Wirken von Magie stört, oder vielleicht auch gerede aus diesem Grund, ist es einem kundigen Alchemisten möglich aus diesem etwas herzustellen, das doch sehr magisch wirkt.

Schlangenschuppen

Die Riesenschlange, eine Meisterin des Tarnens und Täuschens. Von ihren Feinden kaum zu erspähen und für ihre Opfer nicht wahrnehmbar ehe es zu spät ist. Wen mag es da wundern, das findige Alchemisten aus ihren Schuppen eine Mixtur erstellen können, mit deren Hilfe man sich ähnlich der Schlange tarnen kann.

Schwarzmoor

Sumpfige Flußniederungen, wie oft wurden sie einem Ortsunkundigen reisenden zum Verhängnis? Schaurige Geschichten erzählt man sich des Abends am heimischen Feuer von den Toten aus dem Moor, nur um am Tage darauf in eben dieses zu ziehen um es trocken zu legen. Es ist recht verwunderlich, das sich bisher noch kein Magier jener schaurigen Substanz angenommen hat und sie in irgendeiner Form verwendet hat. Vielleicht ist aber auch nur ncoh nichts darüber an die Öffentlichkeit gedrungen.

Totes Holz

Vom Blitz geteilte Bäume, vom Sturm gebrochene Äste oder einfach nur das Alter. Irgendwann vergeht auch der stärkste Baum. Doch anders als bei Tieren oder Menschen verwest das Holz recht langsam, oft gehen Jahre ins Land, ehe ein Baum vollends verschwunden ist. Eine Verwendung für die Spruchzauberei hat man bisher noch nicht gefunden, indes ist es einigen Alchemisten gelungen eine mehr oder weniger nutzbringende Mixtur aus diesem verwesenden Holz herzustellen.

Vulkanasche

Vulkanausbrüche, beeindruckende Schauspiele in denen die Welt ihre Kräfte zeigt. Ob glutflüssige Lava oder alles erstickende Asche, nichts kann dies aufhalten und so bleibt oftmals nur die Flucht. Doch nicht nur der Ausbruch allein verdeutlicht die Kraft aus dem innern der Erde, auch das, was er zu Tage förderte. Die Asche fachgerecht verarbeitet kann selbst der unwissendste die unbängdigen Kräfte des Feuers freisetzen.

Wyrmherzen

Wer einen Wyrm erlegt hat, sollten diesen am besten vollständig mitnehmen. Zu kostbar ist er um auch nur ein Teil ungenutzt zu lassen. Sollte dies nicht möglich sein, so muß man sich auf das wichtigste beschränken. Neben dem Blut, einigen Schuppen des Panzers und anderen Kleinigkeiten sollte man auch das Herz nicht zurücklassen. Viel Kraft steckt auch in einem toten solchen und der kundige Alchemist kann so einiges daraus herstellen.