Daedron Dy'rar/Das Manifest Malions

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Allgemein

Das Manifest wurde von Daedron Dy'rar auf Iomisch niedergeschrieben und in fünf Predigten zuvor verkündet. Das Werk wurde außerdem übersetzt, da es für jeden Zugänglich sein soll.

Das Manifest Malions

Der Mensch sucht und braucht seinen Sinn

Das recht leere junge Wesen sucht seine Bestimmung in einer Sache die ihm liegt, ob der Handwerklichen, der kriegerischen oder der geistlichen Leidenschaft zugelegen, strebt er doch nach höherem und Erfüllung: Macht, Talent, Wohlstand. Und häufig ist es ein unsinniges Messen, welches der Entwicklung zum großem Gefüge entegegen arbeitet; den wahren Pfad steinigt.

Der Mensch, so fähig er doch ist das Übernatürliche und Große zu bedenken, verweigert häufig die Anwendung jenes Talentes - ein Frevel. Das junge Ding stellt noch vieles in Frage doch scheint es oft genug im Verlaufe des Alterns versucht das Sonder- und Wunderbare zu übersehen. Hat es die Suche nach dem Sinn aufgegeben? Wirkt der Alltag trotzend auf die vielen Fragen die das Leben stellt und gelegentlich nur gottesgleiches vollends zu verstehen weiß?

Momente der Furcht, segliche folglich, erinnern scheinbar daran, dass man lebt, erinnern, dass das Leben noch in den Venen fließt und mögen daran erinnern, dass es höheres - sinnvolleres gibt, nachdem es zu streben gilt - den Pfad zu den Göttern.

Der Pfad zu den Göttern

So die Frage nach dem allgemeinen Sinn im und des Lebens den Suchenden plagt, wird er alsbald nach dem allgemeinen Wissen streben, welches wohlmöglich weniger Zielgerichtet ist. Alsbald wird er bemerken, dass es unter all den etwas Wissenden jene gibt, dessen Weisheit scheinbar unendlich ist. So fähig der Mensch auch ist, das Übernatürliche zu bedenken, so unfähig ist er jedoch, dies im Ganzen zu tun. Aus der Vergangenheit und der Gegenwart die eine Zukunft zu erwarten ist seinem Verstand fern. Und doch gibt es jene, die dessen fähig sind. Jene, die weder in Minuten, Tagen noch Wochen die Zukunft bedenken, nein in Äonen. Ihre Pläne werden binnen Sekunden für hunderte von Jahren geschmiedet und hervorgesehen ist in ihnen so vieles. Der Suchende sollte dazu fähig sein dies eines Tages zu erkennen. Wenn auch die Götter und Gottesgleichen nicht unfehlbar sind, wären jene Fehler nicht unweise! Einzig Weltansichten scheiden die Götter und beschränken die Freiheit ihres Selbst. Eben Jene gilt es also zu ergründen. Darum ist es unseren Jüngern von mir nicht missgönt, die Predigten Tyraels, des Yuna oder der anderen beizuwohnen. Umso mehr wird Lüge von Wahrheit, Recht von Unrecht vom Geiste trennbar. Dem wahren Gotte zugewandt oder doch nur verblendet mag er nun von höherer Weisheit gewogen sein doch ob diese Recht und ehrenvoll verwendet wird, habe er in Frage zu stellen.

Über IHN

Führt der Pfad den Jünger zu Malion, mag jener zu der Erkenntnis erlangen, dass er in einer Sache nimmermehr allen denn einem ähnelt, denn er ist der Furchtbringende. Die Furcht ist in den jüngern Malions fremder und weicht mit der Erkenntnis dem Zorn über die Fehlgeleiteten. Er ist jener, der die Würdigen von den Unwürdigen scheidet: Dunkler das Schwarz
Bereifter das Weiß
Befange, Furcht des Furchtbringenden!
Wahrhaftiger werde der Pfad!
Malion mein Herr,
Wir, die Schläfer hochkommen!

Und so erwecken sie die Fehlgeleiteten, und in jenen hochkommt der Gedanke nach dem Sinn ihres Seins und wenn die Furcht sie recht leitet, der Gedanke an den wahren Herren und den Segen den er durch seine Jünger schafft. Entschlaft unter seiner Macht oder erwachet neben ihr,
Dann nennt euch einen von Uns.
Denn euer Sein wird gesinnt vom höheren
Als Kind des Herren, als Kind ihm,
Dem sie alle zu dienen, verpflichtet.

Und die ewiglich Fehlgeleiteten selbst werden fallen in ihrer Unwürde, denn unter dem Reiche des Herren wird ihr leben ein Ende finden. Gebt mir die Kraft, ein Teil eures Plans zu sein.
Jene zu erleuchten, ihnen Kraft zu spenden die auf dem rechten Pfad,
Jene dorthinzuführen die ihn noch nicht betreten
Und jene zu erlösen, die bereits verloren.

Über die Anderen

Feuernd sprechet jene Worte, ihr die den Götterhimmel umleuchtet habt und zu verstehen begreift! Das Feuer, dass ihr in euch findet, traget hinaus und sehet, dass ein Jeder euch dienet, obgleich er will oder nicht. Selbst feindlich Göttliche verzagt daran, sich nicht in Dienstschaft zu ergeben, denn jedes lebende Ding spürt die Furcht und ist des Herren Diener.

Die Spinne treibt ihr Herr der Schwarzhäute an die Oberfläche, die versklaven, die Hinrichten. Ein Pfad der Furcht ward seitdem geöffnet.

Archnan, der Erzfeind Tyraels. Im Bündnis mit dem Furchteinen wirft er Schrechen und Furcht auf die Hure

Tyrael schuf sich seine Feinde selbst und mehr wird er schöpfen. Er säht selbst Krieg und Verderben und erhält in jenen, die unter und nur durch ihn fallen und fallen werden die Furcht vor dem Scheitern, dem Tod jener, die sie zu verteidigen gedenken.

Der Daimon erwählte sich selbst als ein Feind des Ordo, doch ist er nicht viel mehr als ein Tod- und Furchtbringer, auch er dient dem Herren der Furcht.

Der Herr des Tribunals brachte Schatten über das Land und seine Macht ist nicht gänzlich versiegt - seine Dienerschaft erinnert noch immer an die Essenz der Furcht die er hinterlassen.

Der Lichelord ist Diener einer der größten Furchten dieser Welt. Er ist jener der an die Nachwelt erinnern lässt und viele in diese zieht. Er ist der treuste Lord des Herren der Furcht.

Die Schlange fürchtet gar den Kampf. Sie ist der Furcht treustes Opfer.

Der Adler ist jener Essenz Feind und somit Feind alljener, da er wagt die Furcht vergessen zu lassen. Nur ihm gelingt es und nur sein Ende befreit den einzig Wahren von den letzten Fesseln!

Die Anderen dienen, im Nahem wie auch im Entferntesten; beherbergen und verbreiten sie doch die Essenz unter ihren Feinden. Schöpferisch und auch Zerstörerisch sind auch sie wegbereiter für das große Reich!

So reiten sie alle, wider einem, unter dem Banner der Furcht in die Dunkelheit, die nur das loderne Feuer der Hure trübt bigott. Sie alle dienen. Sie alle sind in seiner Hand der Essenz.

Und sie sind wie Kinder in meinen Augen
So Hoffnungsvoll, wo keine Hoffnung sein kann,
So kurzsichtig, wo ihr Verderben nahe ist
So unwert, denn sie widerstreben, wenn sie es denn sehen,
Dem einzig möglichen Schicksal.

Und sie alle sind Sein!

Und so eine Herr,
Jene, die sich dir nicht beugen
Denn sie dienten dir schon ewig
Und vermögen unter dir zu Hochkommen

Schöpfe mit ihnen dein Reich
besäht mit den letzten Federn des Adlers
die zu Boden sinken, zu staub zerfallenv

Dein Reich wird sein,
Frohlocke, denn wir werden es Ebnen
Wir alle, deine Diener.

Und so wissen wir, wird er der Welteine sein, und wir, die Edlesten der Reiche, knien unter seiner Barmherzigkeit, uns zu erleuchten. Sein Reich wird sein und wir werden dessen Hochkommen zu schnellen wissen. Das Unweigerliche möge geschehen.