Frostelfen: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Frostelfen (auch ''Eiselfen'' oder ''Schneeelfen'' genannt; finmisch: ''Lumikeiju'') sind eine Variante der [[Drow]]. Sie wurden im Rahmen des Spielerprojekts "Erben der Eisinsel" in das Spiel eingefügt, sind <u>nur</u> im Rahmen dieses Projekts (Projektgilde) spielbar und müssen daher von einem GM gesetzt werden. <u>"Freie" Eiselfen gibt es nicht</u>. Es wird empfohlen, sich mit anderen Spieler:innen der Spezies zuerst in Verbindung zu setzen.  
Die Frostelfen (auch ''Eiselfen'' oder ''Schneeelfen'' genannt; finmisch: ''Lumikeiju'') sind eine Variante der [[Drow]]. Sie wurden im Rahmen des Spielerprojekts "Erben der Eisinsel" in das Spiel eingefügt, sind <u>nur</u> im Rahmen dieses Projekts (Projektgilde) spielbar und müssen daher von einem GM gesetzt werden. <u>"Freie" Eiselfen gibt es nicht</u>. Es wird empfohlen, sich mit anderen Spieler:innen der Spezies zuerst in Verbindung zu setzen, wenn Interesse an einem Charakter aus diesem Volk besteht.  


Die Frostelfen bedienen sich einer eigenen Variante des Elfischen, dem ''Finmisch'', welches in der realen Welt dem Finnischen entspricht. Es besteht keine Pflicht für diese Spezies Finnisch zu lernen; die Sprache wird lediglich als Anreicherung für das Rollenspiel genutzt, weswegen ein paar einfache Wörter bereits genügen. Spieler:innen steht es frei auch ganz darauf zu verzichten.
Die Frostelfen bedienen sich einer eigenen Variante des Elfischen, dem ''Finmisch'', welches in der realen Welt dem Finnischen entspricht. Es besteht keine Pflicht für diese Spezies Finnisch zu lernen; die Sprache wird lediglich als Anreicherung für das Rollenspiel genutzt, weswegen ein paar einfache Wörter bereits genügen. Spieler:innen steht es frei auch ganz darauf zu verzichten.


Frostelfen gelten als ein neutrales Volk, mit Tendenz zu Schattenvölkern. Diese Setzung hängt damit zusammen, dass die Eiselfen in einer Kolonie mit Orks, Rattenmenschen, Wikingern etc. zusammenleben (Projekt: Erben der Eisinsel).   
Frostelfen gelten als ein neutrales Volk, mit Tendenz zu Schattenvölkern. Diese Setzung hängt damit zusammen, dass die Frostelfen in einer Kolonie mit diversen Schatten-Völkern zusammenleben (Projekt: Erben der Eisinsel).   


== Eine Geschichte der Frostelfen ==
== Eine Geschichte der Frostelfen ==

Aktuelle Version vom 2. März 2026, 02:04 Uhr

Frostelfen

Eigenschaften: Str: 90 (±10) Dex: 100 (+10/-20) Int: 70 (±10)

Variante: Drow

Rassenzauber: Strength, Agility

Rassenfähigkeiten (wie Drow): Verfügen über ständige, aber abgeschwächte Nightsight und Immunität gegen leichte und normale Gifte.

Die Frostelfen (auch Eiselfen oder Schneeelfen genannt; finmisch: Lumikeiju) sind eine Variante der Drow. Sie wurden im Rahmen des Spielerprojekts "Erben der Eisinsel" in das Spiel eingefügt, sind nur im Rahmen dieses Projekts (Projektgilde) spielbar und müssen daher von einem GM gesetzt werden. "Freie" Eiselfen gibt es nicht. Es wird empfohlen, sich mit anderen Spieler:innen der Spezies zuerst in Verbindung zu setzen, wenn Interesse an einem Charakter aus diesem Volk besteht.

Die Frostelfen bedienen sich einer eigenen Variante des Elfischen, dem Finmisch, welches in der realen Welt dem Finnischen entspricht. Es besteht keine Pflicht für diese Spezies Finnisch zu lernen; die Sprache wird lediglich als Anreicherung für das Rollenspiel genutzt, weswegen ein paar einfache Wörter bereits genügen. Spieler:innen steht es frei auch ganz darauf zu verzichten.

Frostelfen gelten als ein neutrales Volk, mit Tendenz zu Schattenvölkern. Diese Setzung hängt damit zusammen, dass die Frostelfen in einer Kolonie mit diversen Schatten-Völkern zusammenleben (Projekt: Erben der Eisinsel).

Eine Geschichte der Frostelfen

Nach dem Buch "Die Reise zur Eisinsel" von Nonair dem Halbelfen (Studienarbeit)

Die frostelfische Gesellschaft und Kultur umfasst mehrere Jahrhunderte des Verfalls und des Wiederaufstiegs. In Kürze kann gesagt sein, dass die einstige Hochkultur, ihre Städte und ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse, verloren gegangen sind, was vor allem klimatischen Bedinungen zuzuschreiben ist. Die Heimant der heutigen Frostelfen befindet sich auf der heutigen Ice Isle, die nicht immer von Schnee bedeckt war, sondern einst ein tropisches Paradies auf einer Vulkaninsel war. Da jedoch der Vulkan erlosch (ein Ereignis, welches nurnoch fragmentarisch in sehr viel jüngeren Quellen beschrieben wird) frohr die Insel binnen weniger Jahre komplett ein. Manche Legendensänger der Frostelfen singen davon, dass der Gott Norden damit zutun hatte, jedoch kann dies nicht bewiesen werden. Den heutigen Elfen selbst ist ihre Geschichte auch weitestgehend egal, da das Überleben in einer so lebensfeindlichen Umgebung (ein Umstand, der die Eiselfen fast zum Aussterben brachte) andere Fähigkeiten verlangt, als ein Geschichtsschreiber zu sein.

Verfall einer alten Hochkultur

Vor jahrtausenden besiedelten die Vorfahren der heutigen Eiselfen die Ice Isel, welche zu jener Zeit noch geographisch von einem tropischen Regenwald und einem aktiven Vulkan dominiert wurde. Einigen der alten Gesänge der Frostelfen kann entnommen werden, dass die Insel womöglich Tulivuorisaaret genannt wurde. Wie zuverlässig diese Angabe ist - zumal es im Finmisch lediglich "Vulkaninsel" bedeutet - ist fraglich. Jedenfalls siedelten die ersten Frostelfen auf der Insel; den Namen, den sich dieses Volk selbst gab, ist nicht überliefert.

Aus den Gesängen der heutigen Frostelfen kann entnommen werden, sofern dieser mündlich tradierten Geschichten geglaubt werden kann, dass die einstigen Frostelfen ihre Städte aus Vulkangestein errichteten und Ackerbau sowie Fischerei betrieben. Diese Auskünfste lassen spekulieren, dass das Urvolk der Frostelfen wesentlich näher an ihren Verwandten der Lichtelfen und Drow liegt als an den naturliebenden Waldelfen. Ferner heißt es auch, dass die einstigen Frostelfen vermehrt arkane und mundane Experimente durchführten, welche darauf abziehlten, so etwas wie materiellen Wohlstand herzustellen.

Welchen Tätigkeiten die einstigen Frostelfen nachgingen, kann jedoch nicht mehr verifiziert werden. Bisher konnten noch keine Ruinen oder konservierte Überreste der einstigen Kultur entdeckt werden, was seltsam erscheint, da zumindest das heutige Eis auf der Insel einige Spuren hätte konservieren müssen. Die Höhlensysteme der neuzeitlichen Frostelfen sind wesentlich jüngerer Natur und entstammen wahrscheinlich der Zeit, in der sich die Elfen in das Innere der Berge zurückzogen, um vor der klirrenden Kälte geschützt zu sein.

Was jedenfalls unbestritten ist, sind die klimatischen Veränderungen, die zu dem Verfall der einstigen Hochkultur führten. Bohrungen im Permafrost der Ice Isle haben ergeben, dass die Insel tatsächlich einst ein tropisches Paradis gewesen sein könnte. Die unterschiedlichen Eisschichten, welche bei der Bohrung zutage traten, zeigen deutlich andere Beschaffenheiten bis hin zu den charakteristischen Wellenlinien, die nur fließendes Wasser, welches erstarrt, ergeben können. Der Vulkanascheboden ist zudem laut Aussagen einiger Bauern in Britain durchaus fruchtbar. Doch wie es zu dem Wetterumbruch kam, ist nicht mehr nachzuvollziehen. Es wäre durchaus möglich, dass es sich um ein natürliches Phänomen gehandelt hat: Der Vulkan erlosch und mit ihm die Wärme, welche die Insel eisfrei hielt. Eine alternative Deutung wäre der Einfluss des Gottes Norden, welcher die Dekadenz der urspürnglichen Frostelfen strafen wollte (oder sie zu unterjochen beabsichtigte). Was nun der Wahrheit entspricht, müsste mit archäologischen Funden erst bewiesen werden.

Im Endeffekt führten die klimatischen Veränderungen (woher sie auch kamen) zu dem Verfall der Kultur der Frostelfen. Unter den neuen Bedingungen wurde die Jagt auf Robben ein wesentlicher Bestandteil der Nahrungssuche, was aufgrund der Beschaffenheit einer solchen Nahrungsquelle bereits erkennen lässt, dass a) andere Fähigkeiten nötig sind als beim Ackerbau und b) deutlich weniger Nahrung zusammenkommt, was wiederum zu Hungersnöten und damit einhergehend einer Verkleinerung der Gesellschaft führt.

Die Zeit des nomadischen Lebens

Nachdem die Ice Isle zugefroren ist, organisierten sich die Frostelfen in Sippen und leben nomadisch. Häufig bestanden diese Sippen nur aus wenigen Mitgliedern von bis zu 15 erwachsenen Eiselfen. Wie viele dieser Sippen existierten, ist nicht bekannt, jedoch kann davon ausgegangen werden, dass es einige sein mussten, um den Fortbestand dieses Volkes zu gewährleisten. Meistens lebten die nomadischen Eiselfen sehr unter sich und öffnen sich nur selten anderen gegenüber.

Die hauptsächliche Nahrung der Frostelfen wurden Fisch und Fleisch. Mit dieser bis heute andauernden Lebensweise unterscheiden sie sich stark von ihren Vettern den Wald- und Lichtelfen, die eher eine vegetarische Ernährung bevorzugen. Dieser Umstand verwundert jedoch kaum, wenn man bedenkt, dass eben sonst nichts auf der Ice Isle wächst; ein Problem, welchem sich auch andere dort lebende Völker gegenübersehen. Nahrung bzw. dessen Beschaffung stellt daher aus dieser Tradition heraus einen signifikaten kulturellen Punkt in der Frostelfengemeinschaft dar. Der "Wert" eines Frostelfen für seine Sippe bemisst er damit, wieviele - und hier sei ein Frostelf zitiert - "Robben man geknüppelt hat" (original: "Kuinka monta hyljettä on tapettu"). Damit steht fest, dass Frostelfen sich nicht als Kriegervolk verstehen (auch wenn einige unter ihnen durchaus beachtliche Fertigkeiten in diesem Bereich entwickelt haben), sondern als ein Volk von Jägern und Sammlern. Falls einer von euch geneigten Lesern also jemals auf einen Frostelfen treffen sollte, so wundere er sich nicht darüber, wenn er gefragt werde, ob er schon viele Robben erschlagen habe.

Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist eine Frostelfensippe, die in der "Sünderhöhle" (Deceit) lebte. Das besondere an dieser Sippe ist, dass sie der Ausgangspunkt für unser Wissen über die Frostelfen ist, da aus ihr die "Kolonie" hervorgegangen ist. Aber zunächst zu der Frostelfensippe in der Sünderhöhle: Den Gesängen der Frostelfen zufolge lebte jene Sippe weniger nomadisch als die anderen Sippen auf der Ice Isle. Diese Gruppierung lebte eher zentralisiert mit regelmäßigen Jagtausflügen ins Umland. Entscheident war, auch in kultureller Hinsicht, dass innerhalb dieser Sippe auch vermehrt andere Völker lebten (vornehmlich Eisorks). Welches Volk als erstes die Sünderhöhle bewohnte, ist nicht mehr eindeutig zu identifizieren. Verblüffent ist jedoch das Zusammenleben der verschiedenen Völker und ihre kulturelle Angleichung (siehe die nachfolgenden Kapitel). Leichter war das Leben in dieser Sippe jedoch nicht. Die Gesänge der Frostelfen berichten davon, dass es immer wieder zu Angriffen und Überfällen verschiedener Wesen oder Fauna auf diese Höhle kam. Dies führte dazu, dass sich vor einigen Jahrzehnten erst eine kleine Gruppierung bestehend aus allen Völknern der Sünderhöhle abspaltete und eine Überfahrt auf das Festland wagte. Bekanntermaßen gelang dies und die "Kolonie" entstand auf dem Kontinent.

Heutiges Leben in der Kolonie

Über die Kolonie gibt es verschiedene Quellen. Jedoch sind sie alle höchst widersprüchlich, was vermutlich an der geschlossenen Form liegt, welche die Mitglieder der Kolonie an den Tag legen. Was als gesichert gilt, ist die soziale Struktur der Kolonie sowie einige kulturelle Eigenschaften. Diese nun im einzelnen Aufzuführen wäre Stoff für ein eigenes Buch, weswegen hier lediglich auf die Besonderheiten der Eiselfen in diesem Gefüge eingegangen werden soll.

Sozialer Status der Frostelfen

Die Frostelfen bekleiden innerhalb der Kolonie kein formell festgeschriebenes Amt. Es existiert weder ein „Elfenrat“, wie es bei den Lichtelfen zu beobachen ist, noch eine niedergeschriebene Ordnung, die ihnen Vorrang vor Orks, Schamanen oder anderen Bewohnern zusichert. Auch würden Frostelfen selbst kaum behaupten, sie stünden über jemandem, da in ihnen das hierarchielose Leben in einer Sippe tief verankert ist. Fragt man die Frostelfen nach ihrer Rolle, so verweisen sie eher auf Verantwortung als auf Rang...und die Anzahl der von ihnen geknüppelten Robben. Dennoch lässt sich beobachten, dass ihre Stellung eine herausgehobene ist. Wann immer ungewöhnliche Ereignisse auftreten (seien es magische Auffälligkeiten, strategische Fragen oder langfristige Entscheidungen), werden die Frostelfen konsultiert. Ob dies an ihrer Erfahrung aufgrund ihrer Langlebigkeit liegt oder schlicht daran, dass bei Problemen anscheinend immer alle Koloniebewohner zusammengetrommelt werden, ist ein Geheimnis dieser Gesellschaft.

In der alltäglichen Organisation des Überlebens treten Frostelfen hingegen kaum dominierend in Erscheinung. Sie jagen genau so häufig wie die anderen Koloniebewohner und sie sind denselben Angriffen von Außen ausgesetzt. Ihr Status führt ebenso nicht zu etwaigen materiellen Privilegien. Ihre Besonderheiten zeigen sich eher in unsicheren Situationen: Wenn Uneinigkeit herrscht, wird ein Frostelf dazu befragt. Wenn Gefahr droht, achtet man auf ihre Einschätzung. Dies geht tatsächlich über das hinaus, was über die sonstigen Abstimmungsverhalten der Koloniegemeinschaft bekannt ist.

Komplex ist ihr Verhältnis zu den kämpferisch geprägten Teilen der Kolonie. Orks etwa messen Stärke oft physisch, während die Frostelfen Stärke eher im klugen Umgang mit Ressourchen und ihrer individuellen Nützlichkeit für die Gemeinschaft sehen; wahrscheinlich eine Tradition aus ihrer nomadischen Zeit. In ruhigen Zeiten führt dies selten zu Spannungen, aber in akuten Bedrohungssituationen kann es geschehen, dass frostelfische Zurückhaltung auf orkische Direktheit trifft. Ob dann Argumente oder der Knüppel den Ausschlag gibt, hängt weniger von Rangfragen als von der Dringlichkeit des Moments ab.

Religion und Glaube

Vorweg: Die Eiselfen haben keine eigene Religion, die dokumentiert ist. Auch konnten Frostelfen selbst nicht erkären, was für sie "Glaube" tatsächlich ist. Zwar haben sie einge gewisse Spiritualität (siehe dazu auch das nachfolgende Kapitel), jedoch konnte kein Forstelf in einer Befragung eine Gottheit benennen, derer er huldigt, wie wir es tun.

Religion spielt in der frostelfischen Kultur scheinbar nur eine untergeordnete Rolle, jedoch lässt sich gelegentlich beobachten, wie Frostelfen einer erschlagenen Robbe danken, dass sie ihr Fleisch opfert. Ein solcher Akt kann durchaus als religiöse Handlung verstanden werden, auch wenn kein Gebet oder die Anrufung einer Gottheit stattfindet. Eine solche Lesart passt zudem in die bisher geschilderte Gesellschaftsstruktur der Frostelfen: Sie sind eben ein praktisch denkendes Volk, welches in Sippenstrukturen denkt und nicht auf individuelle Entfaltung ausgerichtet ist. Eine Robbe, um bei dem Beispiel zu bleiben, wird so gesehen durch den Verzehr ein Teil dieser Gemeinschaft, dem zu Danken ist, da sie sich selbst für das Wohl der Sippe geopfert hat - das ein Akt des Tötens dahinter steht, den sich die Robbe sicherlich nicht selbst ausgesucht hat, spielt wiederum keine Rolle für den Frostelfen.

Komplex ist die Beziehung zu dem Gott Norden. Wie bereits in den vorhergehenden Kapiteln angeklungen ist, existieren Gesänge der Frostelfen, die dem Gott Norden die Schuld an dem Einfrieren der Ice Isle geben. Daher gilt dieser Gott für die meisten Frostelfen als eine Art Antagonist ihrer Lebensweise, dem sie abneigend gegenüber stehen. Sollte es jedoch einmal einen gläubigen Norden-Anhänger geben (wieso man auch immer einem solchen grausamen Gott huldigen sollte), der einem Frostelfen begegnet, so ist der Ausgang dieser Konfrontation nicht gewiss. Da die Frostelfen ein pragmatisches Volk sind, kann es sein, dass der Frostelf einer physischen Auseinandersetzung ausweichen würde, da er seine eigene Gesundheit gefährdet sieht (ein verletzter Jäger kann keine Robben jagen). Alternativ sitzt die Furcht oder der Hass aus den Liedern jedoch so tief in dem Wesen, dass es sofort zu seinem Knüppel greift (oder einer der anderen frostelfischen Waffen).

Musik, Kunst und Tanz

Bisher wirkte es so, dass die Frostelfen ein grimmiges Volk in einer noch grimmigeren Umgebung sind. Dem ist jedoch nicht in Gänze so. Tatsächlich praktizieren die Jänger und Sammler ausgibig Musik, Kunst und Tanz. Ob diese kulturellen Praktiken neuerer Zeit entspringen oder noch bis in die Zeit der Vulkaninsel reichen, kann nicht mehr ermittelt werden. Jedoch greifen viele der Gesänge der Frostelfen sowie einige Malereien Szenen auf, die bereits viele Jahrhunderte zurückreichen.

Die Musik der Frostelfen ist geprägt durch den Klang einfacher Knocheninstrumente wie Knochenflöten, Rippenxylophonen oder Schädeltrommeln. Dieses Instrumentarium mag den erfahrenen Leser eher an die Instrumente der Orks erinnern und ein kultureller Austausch unter den beiden Völkern kann nicht ausgeschlossen werden, jedoch sie vermerkt, dass die Instrmente der Frostelfen von ihrer kunstfertigen Machart her eher an jene der Waldelfen erinnern; lediglich das Material ist ein anderes. So ist eine Knochenflöte nicht bloß ein ausgekochter Vogelknochen mit Löchern, sondern häufig eine geschmitzte Meisterarbeit, die einige menschliche Instrumentenbauer mit Sicherheit beeindrucken würden. Die Melodien der Eiselfen wiederum bieten ein breites Spektrum: Von elfischen klängen, die an ein Salasanda der Lichtelfen erinnern, bis hin zu herben Trinkliedern, wie sie die Wikinger praktizieren, ist alles dabei. Hier zeigt sich vermutlich erneut die praktische Seite dieses Volkes: Nicht jede Melodie ist für jeden Anlass geeignet. Daher die breite Variation. Eine Sonderrolle nimmt der Gesang ein. Singen gilt als kulturelles Gedächtnis dieses Volkes und nur ausgebildete Legendensänger (die Laulaja) dürfen überhaupt in der Volkssprache singen. Gesang ist für die Frostelfen ein Tor zu ihrer Vergangenheit, ihren Erfahrungen, Wünschen und Nöten; eine weitere spirituelle Komponente. Auch kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Singen eine Art von Lehren ist, was ein Lernen aus der praktischen Erfahrung vorhergehender Generationen ermöglicht. Ob dies ein geeignetes Lehrmedium ist, soll hier nicht diskutiert werden, jedoch sei darauf hingewiesen, dass auf diese Art und Weise die Frostelfen jahrhundertelang überlebt haben.

Die materielle Kunst der Frostelfen kann ebenso beeindruckend sein. Hier ist zunächst das Eisformen (das Jäämuotit) zu nennen. Magisch begabt, wie jedes Elfenvolk, können Frostelfen in geringem Umfang die Elemente beeinflussen. So entwickelte sich eine Kunst Einklumpen zu kleinen Skulpturen zu formen. Eine Kunst, die nur auf der Ice Isle möglich ist, da sie sonst in dem warmen Klima unserer Gegenden (nach einem Winter) schmelzen würde. Es ist schon ein Paradoxon, dass ein so praktisch veranlagtes Volk eine so vergängliche Kunst produzierte, die keinerlei Nutzen besitzt, als schön auszusehen. Wesentlich nützlicher ist hingegen die Keramik der Frostelfen. Zwar sind sie an das Leben in den eisigen Weiten angepasst, trotzdem entzünden sie Feuer, da auch ihnen die Wärme zusagt. Somit ist es kein Wunder, dass sie auch in der Lage sind, Ton zu brennen. Das dabei entstehende Geschirr wird dann keinesfalls in seinem hässlichen Braunton gehalten, sondern mit bunten und schilldernden Farben bemalt. Die Zutaten dieser Farben gewinnen die Frostelfen aus den Tieren (und wenigen Pflanzen) ihrer Umgebung. Vor allem das Purpur, welches aus den Frostspitzhornschnecken gewonnen wird, besitzt eine beeindruckende Leuchtkraft.

Ob es gegen die Kälte ist oder zum Vergnügen, ist nicht klar differenzierbar, jedoch ist es, sofern man unter den Frostelfen war, eindeutig, dass sie gerne tanzen. Dabei handelt es sich nicht um die höfischen Tänze, wie sie im Schloss von Britain praktiziert werden, sondern um eher einfache Tänze und Bewegungen, wie man sie in den Kneipen von Britain, den Langschiffen der Wikinger oder auch bei den Orks findet. Hier liegt vielleicht die größte Überschneidung der Frostelfen zu den anderen "Urvölkern", welche sicherlich durch kulturellen Austausch bedingt ist, der durch das Leben in der Kolonie nur verstärkt wurde.

Verhaltensweisen und Weltansichten

Frostelfen sind in vielerlei Hinsicht nicht wie die anderen Elfenvölker zu sehen. Begreift man jedoch ihrern Lebensstil (und ihre Lebensumstände), so zeigt sich schnell, dass sie nicht so unelfisch sind, wie es zunächst den Anschein hat. Tatäschlich sind viele ihrer Handlungsweisen daraus geboren, dass sie in einer lebensfeindlichen Umgebung leben. Nichtsdestoweniger haben sie die gleiche innere Spiritualität und Neigung zu den schönen Künsten, wie alle anderen Elfen auch.

Denkweisen der Frostelfen

Frostelfen denken in erster Linie praktisch und vorausschauend. Wird man in einer unwirklichen Welt wie der Ice Isle groß, so lernt man recht schnell, dass jede Entscheidung zum Überleben beitragen muss. Auch das Leben in der Kolonie, wenn auch in wärmeren Gefilden, ist nicht immer leicht. Diese Lebensumstände führen wiederum dazu, dass Frostelfen einerseits sehr geradeaus denken und Probleme (sowie deren Lösung) unmittelbar benennen können, andererseits ist ihnen jedoch häufig die Denkart anderer Wesen fremd. Fragt man beispielsweise einen Frostelfen, was er mit Gold möchte, so würde er antworten, dass er das Glitzern dieser runden Scheiben mag; der monetäre Wert ist ihnen jedoch fremd. Dies mag man als Einfältig oder Naiv bezeichnen, jedoch sei erneut erwähnt, dass diese Denkmuster unmittelbar damit verknüpft sind, dass dieses Volk so lange überlebt hat.

Beziehungen zu anderen Völkern und Spezies

Die Frostelfen versuchen keine Kriege oder politischen Konflikte auszulösen. Dies liegt vor allem in ihrer Sippenstruktur sowie dem Leben in der Kolonie verankter, da in einer so kleinen gemeinschaft jedes Leben und dessen Gesundheit für das Überleben aller nötig ist. Wie bereits zuvor erwähnt, ist ein verletzter Jänger nutzlos für die Nahrungssuche - eine Schande, die jeder Frostelf fürchtet (die eigentliche Niederlage im Kampf ist dagegen gar kein Problem). Daher ist die Strategie der meisten Frostelfen, anderen Wesen (selbst Frostelfen anderer Sippen oder Mitgliedern der Kolonie) aus dem Weg zu gehen. Nichtsdestoweniger kommt es zu Berührungspunkten mit anderen Völkern auch außerhalb der Kolonie.